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Sprachheilreha Thalheim
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Susanne77
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BeitragVerfasst am: 27.04.2011, 11:18    Titel: Sprachheilreha Thalheim Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

ich spreche Euch hier direkt in dieser Rubrik an, weil mich hier wirklich nur die Erfahrungen interessieren, die im Bezug auf Sprache und Kommunikation einen Aufenthalt haben. Thalheim behandelt ja anscheinend hier auch andere Bereiche.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Thalheim gemacht, nicht hinsichtlich der Rahmenbedingungen wie Unterkunft, Freizeitgestaltung etc. sondern wirklich nur bezogen auf die Therapie.

Mich würde interessieren, nach welchen Verfahren in der Logo therapiert wurde, wie oft ihr Logo insbesondere Einzellogo hattet, welche Fortschritte ihr hattet etc. etc. und ob ihr einen Aufenthalt uneingeschränkt weiterempfehlen könnt...

Was waren die PRO's, was die KONTRA's. Freue mich über alle Erfahrungen. Gerne auch per PN

Herzlichen Dank und liebe Grüße

Susanne
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oy1970
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BeitragVerfasst am: 27.04.2011, 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susanne,

wir sind gerade im moment in Thalheim. Die ersten 3 Wochen sind um. Allerdings bin ich jetzt erst seit 3 Tagen hier und war noch nicht bei der Logo-Hospitation mit dabei.
Es gibt jeden Tag eine Einzellogo. In der Gruppe wird aber auch immer sehr auf die Sprache geachtet. Die Kids werden dazu angehalten ganz langsam und deutlich zu sprechen (sog. Bärensprache). Im bereich der Sprache kann ich jetzt noch nicht die riesen Fortschritte feststellen, aber darüber jetzt schon zu urteilen wäre, denke ich, verfrüht. In anderen Bereichen (u.a. Konzentration und Graphomotorik) kann ich allerdings jetzt schon sagen, dass ich Fortschritte ganz klar sichtbar sind.
Für uns denke ich, war es die richtige Entscheidung hierher zu kommen.

LG
0y
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sandra3
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BeitragVerfasst am: 27.04.2011, 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich war zwar noch nicht in der Reha, komme aber aus der Gegend und kenne Kinder, die dort waren. Tahlheim hat hier einen seeeehr guten Ruf. Wenn man erlebt, was die Kinder vor und nach der Reha können kann man nur sagen-alle Achtung, was die dort leisten

LG
Sandra

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ines1975
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BeitragVerfasst am: 27.04.2011, 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
schließe mich mal der Frage von Susanne an. Basti soll mit Sarah dahin.

LG Ines

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katrin-fish
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BeitragVerfasst am: 27.04.2011, 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susanne,

die Bereiche Sprache und Kommunikation sowie Motorik, Wahrnehmung und Konzentration gehen ineinander über und viele Kinder mit sprachlichen Problemen haben eben auch Probleme in den anderen Bereichen.
Wie ich deinen anderen Beiträgen entnehmen konnte, ist dein Sohn ausschließlich sprachverzögert?

Wir waren 2x im Vorschulbereich der Eubios-Klinik in Grünhain.
Für meinen Sohn war es genau die richtige Reha. Er war das Musterbeispiel eines im Sprachlichen sowie in Konzentration, Aufmerksamkeit, Feinmotorik und Wahrnehmung verzögerten Kindes.
Besonders die erste Reha (da war er knapp fünf) war ein durchschlagender Erfolg.
Mika war stets ein fröhliches, freundliches und aufgeschlossenes Kind. In seiner Regel-Kiga-Gruppe war er ganz gut integriert, einen richtigen dicken Freund hatte er aber nicht. Bei der Reha schlossen ihn die Therapeuten wegen seines fröhlichen und sonnigen Wesens gleich ins Herz. Allerdings war Mika nicht wirklich selbstbewußt. Zu Hause gab es diesbezüglich nie Probleme, denn wir bemühten uns ja stets, ihn zu verstehen und hinter den Sinn seines Gesagten zu kommen.
Wahrscheinlich hat er da im Kiga auch andere Erfahrungen machen müssen. So richtig haben wir das aber nie erfahren.
Bei der Reha änderte sich aber sein Sprechverhalten. Er redete generell viel mehr und von Woche zu Woche konnte man auch mehr verstehen. Mikas großes Problem war neben der Dyslalie und dem Dysgrammatismus auch der Wortschatz.
Während der Reha sind die Kinder in Kleingruppen bei den verschiedenen Therapien. Es findet außerdem täglich Einzellogo statt.
Mika stellte fest, daß es auch andere Kinder gibt, die nicht gut sprechen können. Das kannte er bis dahin noch nicht. Ich hatte den Eindruck, daß er besonders durch das gemeinsame Spiel nachmittags und am Wochenende, also in der Freizeit, sehr große Fortschritte machte und besonders in Sachen Selbstbewußtsein kräftig auftankte.
Dazu kamen enorme Fortschritte in allen anderen Bereichen. Er ist durch die Reha im Ganzen gewachsen.
Bei der zweiten Reha genau ein Jahr später waren dann nicht mehr so deutliche Fortschritte wahrnehmbar. Allerdings war er da auch bis auf die Sprache mittlerweile altersgerecht entwickelt. Und sprachlich war und ist bis heute sein größtes Problem sein nach wie vor nicht altersgerechter Wortschatz. Er hat große Probleme, frei von der Leber weg was zu erzählen. Er verhaspelt sich dann, kommt durcheinander und verliert den Faden. Wenn man dann als Zuhörer nicht dran bleibt und durch Nachfragen ihn wieder auf seinen Erzählpfad zurückbringt, landet er völlig im Nebel und fängt an zu weinen oder wütend rumzuschreien.
Leider kann eine sechswöchige Reha dieses Problem nicht beheben, dazu braucht es mehr Zeit. Aber ich kann sagen, daß bei den Rehas ein guter Anfang gemacht wurde und wir zu Hause nun den Weg weitergehen.
Ich kann nur sagen, ich bin froh, daß wir die Möglichkeit dieser Rehas hatten. Ohne diese wäre mein Sohn heute sicher nicht dort, wo er ist.
Bei der Einzellogo wurde bei meinem Sohn kein besonderes Verfahren oder Therapiekonzept durchgeführt. Es wurde an seinem schlechten Mundschluß gearbeitet, aber dabei wurden nicht wirklich Fortschritte erzielt. Auch heute noch, über zwei Jahre später, steht sein Mund eigentlich ständig offen und die Zunge schaut raus. Die mundmotorischen Übungen fand er aber trotzdem große Klasse.

_________________
LG
Katrin


Katrin ('71), Mika (12/03), expressive SEV, AVWS, Wirbelwind
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Susanne77
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BeitragVerfasst am: 29.04.2011, 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für eure antworten!
Ich bin sicher wir sind dort gu aufgehoben! Bin sehr gespannt auf evtl Erfolge!
Liebe grusse
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ines1975
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BeitragVerfasst am: 11.05.2011, 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susanne,

wart ihr schon da? Mich täte deine Meinung interessieren.

LG Ines

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Ines mit Sebastian 09.12.02 Aniridie, Absencen und Sarah Dyskalkulie
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Susanne77
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BeitragVerfasst am: 11.05.2011, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ines,
wir fahren Ende Juni für 6 Wochen
Berichte dann
Viele Grüße
Susanne
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ines1975
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BeitragVerfasst am: 12.05.2011, 07:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susanne,

meine beiden sollen am 4.8 dort für 10 Wochen dahin.

LG Ines

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Ines mit Sebastian 09.12.02 Aniridie, Absencen und Sarah Dyskalkulie
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MeikeEllen
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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Ich habei eine"Vorladung" nach Thalheim zur 10!Wochen Reha für unseren neunjährigen Sohn. Allein.Meine Begeisterung ist begrenzt. Ich habe mit viel Aufwand und auf Anraten des SPZ Werscherberg 4 Wochen bevorzugt (und unser sohn hat eingewilligt. Er hat gerade angefangen ohne weinen mal eine nacht bei seiner tante zu schlafen... Er ging bis letzten marz weinend zur schule...) und der Rentenversicherung auch telefonisch die Hintergr. Erläutert. Unser Sohn ist chronischer Stotterer, begann mit 6 Jahren zu stottern. Als er gerade fast Stotterfrei war wurde unser Caius geboren ((sh. Vorstellungsrunde). Nach den Monaten in der Uniklinik und der ganzen Aufregung mit seinem Bruder war natürlich das Stottern schlimmer denn je. Weil er in der 2. Klasse Regelschule ist kamen natürlich schulproblene dazu... Ich habe seit Januar
Kinderkrankenschwestern (4h/Tag ) und kümmere mich intensiv um den grossen Schatz. Er ist m.E. Hochsensibel. Alle Internet Tests und das Buch von E. Aaron überzeugen mich völlig. Auch zwei unabhängige Lehrer haben es daraufhin gelesen und sind meiner Meinung. Demnach sind das schlimmste für ihn "Überraschungen " und Trennung. Im grossen und ganzen passt das auch zum Test des SPZ, wo man ihm ein hohes soziales Potential bestätigte und sich überrascht zeigte wie ein Kind mit derartigen Versagensangsten und Schulangsten laut psychologischem Gutachten so
gen zur Schule geht und so sprechfreudig ist. Außerdem ist sein Verhältnis zum Bruder von Sorge und Trauer um einen zu erwartenden Verlust geprägt nicht aber von Eifersucht oder so. Man bestätigte mir, dass es maßgeblich die Bemühungen des Elternhauses sind die ihn so auffangen.
Ich mach derzeit bis Juni noch eine Therapie bei einer Heilpraktikerin die gute Erfolge im allgemeinen zeigen aber logischerweise nicht automatisch gegen stottern wirken.

Niemand auch unseren bekannten und Freundeskreis selbst aus der Nachbarschaft meint dass eine 10wochige Trennung ihm irgendwie nutzt. Es herrscht regelrechtes entsetzen. Man hat mir gestern schriftlich mitgeteilt dass es am 25!.5 losgehen soll.

Da ich ja nicht einfach Therapie Möglichkeiten "wegwerfen" will versuche ich es noch mal ganz emotionslos durch zu denken. Habe die eubios Klinik im Internet aufgegufen. Was mich schon jetzt stört , ist dass die Eltern mit zwei einstundenseminaren einbezogen werden aber nirgendwo ein ganz klares therapekonzept er erlesen ist.

Helft mir ich bin verzweifelt. Hab ich nicht mit Caius schon genug? Was soll ich tun wer hat genaue Erfahrungen?
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