Verfasst am: 11.10.2004, 08:01 Titel: 1. Termin im SPZ
Hallo,
habe jetzt endlich meinen 1. Termin im SPZ. Was wird jetzt eigentlich dort gemacht? Wie läuft es bei dem ersten Besuch ab?
Wäre es hilfreich, wenn ich mir einen Fragenkatalog erstelle, damit ich nichts vergesse?
Was sollte ich außer den Untersuchungsunterlagen, dem Untersuchungsheft und der Überweisung noch mitbringen?
Wie lange hat das erste Gespräch bei euch gedauert?
Ihr seht, Fragen über Fragen. Wäre nett wenn ihr mir einige Antworten geben könntet.
unsere Erfahrungen im SPZ habe ich in dieser Rubrik unter dem Titel "Was passiert im SPZ?" geschildert. Wir waren mit Jan-Paul zur Diagnostik dort.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich in eurem Fall möglicherweise eine Logopädin mit deiner Tochter beschäftigen wird. Sicher wird man ihre Sprachkompetenz beurteilen und ihr Gesamtverhalten während der Gesprächssituation.
Bezüglich Unterlagen scheint mir das, was du aufgezählt hast, ausreichend zu sein.
Fragen würde ich mir auf jeden Fall vorher aufschreiben. Im Gespräch selbst ist man oft aufgeregt oder durch anderes abgelenkt. Steht man dann wieder draußen, fallen einem auf einmal tausend Sachen ein, die man eigentlich noch hätte fragen wollen.
Unser erster Termin hat ungefähr einen halben Tag in Anspruch genommen (Hinfahrt, warten, Gespräch, Untersuchung durch die Physiotherapeutin, Blut- und Urinentnahme, EEG, Rückfahrt).
Lieben Gruß,
Sabine _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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Hallo Sabine,
na wenn das immer so lange dauert, frage ich am besten mal jemanden ob er mitkommt. Denn ich habe ja noch ein Baby von 9monaten. Die macht das bestimmt nicht so lange mit. Dann kann dort wenigstens jemand mit ihr spazieren gehen.
Vielen Dank für deine Informationen.
Unser Termin hat etwa eine STunde gedauert! Ich war recht begeistert, dass die auch soviel Zeit einplanen. Bei uns hat der Arzt sich lange erzählen lassen über den bisherigen Verlauf aus unserer Sicht, dann lange geschaut, wie sich Linn bewegt, auf dem Arm, liegend, nackt, ... eigentlich recht umfassend.
Du musst nicht mehr Sachen mitnehmen. Sie machen sich sowieso ihr eigenes Bild. Schreib Dir Fragen auf! Das vergisst man sonst alles! Frag auch, wie oft Du nun kommen sollst, was sie planen, was genau die Aufgabe des SPZ bei Euch ist! Das haben wir nämlich nicht so ganz kapiert und da der Arzt persönlich nicht unser Fall ist, gehen wir auch ungern hin. Und da es uns so vorkommt, als bräuchten wir das auch nicht wirklich, gehen wir nur notgedrungen hin, weil wir denken, es wird schon richtig sein.
Erzähl bitte, wie es war!
Nellie _________________ Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus --> unsere Vorstellung und --> Bilder von uns
Hallo ihr lieben,
unsere Tochter Fabienne hat leider versucht aus dem Fenster im 2. Stock zu springen. Deshalb ist sie dann am Montag in die Kinderklinik eingeliefert worden. Dort soll endlich mal eine Abklärung stattfinden, wieso sie eigentlich fast nicht sprechen kann. Also ob es organisch oder psychisch ist. Dann soll sie noch vom SPZ stationär übernommen werden.
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