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Verbale Dyspraxie: Neurotransmitter
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erihatti
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Anmeldedatum: 17.03.2007
Beiträge: 1613
Wohnort: kaufbeuren

BeitragVerfasst am: 15.05.2011, 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

hallo!

das ist wirklich sehr interessant!

Meine Tochter hat auch eine verbale Dyspraxie. Annika´s Dyspraxie ist vermutlich auf ihren Syndrom zurück zu führen, da je nach größe der Mikrodeletation bis 5 wichtige Gene fehlen können: CRHR1, IMP5, MAPT, STH (wachstumshormon) und KIAA1267.

Bei Annika fehlt unter anderen das MAPT Gen, das sehr wichtig für die Hirnfunktion ist und auch bei Morbus Alzheimer Patienten zu beobachten ist.

Ob sie dadurch einen Mangel hat, dass evtl mit einer Diät verbessert werden könnte wissen wir nicht. Ich werde mal auch beim Dr. Koolen anfragen (der sich mit diesem Syndrom bestens auskennt)...

LG;

Erika

_________________
Erika mit Annika: mikrodeletionsyndrom 17q21.31 mit allem, was dazu gehört: hypotonie, partielle Polymikrogyrie, Urachusfistel (operiert), Epilepsie (gut eingestellt), Mitralklappenprolaps, Entwicklungs- und Sprachentwicklungsverzögerung, Dyspraxie, uvm! unser Blog: http://annibutterfly.blogspot.com/
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Angela77
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Anmeldedatum: 02.09.2010
Beiträge: 1869

BeitragVerfasst am: 15.05.2011, 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ursula,

das ist leider gerade mein Problem: Ich weiss nämlich eben nicht, welche Transmitter oder Nährstoffdezite genau Probleme mit der Sprache machen können.

Bei Autisten, die ja häufig Sprachstörungen haben, aber nicht in jedem Falle eine verbale Dyspraxie, wird von Biomedizinern ein ganze Palette von Messwerten untersucht (s.o.). Die Auffälligkeiten werden insgesamt behandelt, oft gibt es dann einen Sprachschub.

Dr. Esser ist für die Autismus-Hilfe bundesweit immer wieder unterwegs. Demnächst in Heidelberg. Sie macht auch oft mit Eltern Termine aus, die in der Nähe ihrer Vortragsorte liegen. Sie muss das Kind eigentlich auch nur zu Anamnese sehen. Ansonsten gehen Telefonate und Mailkontakte überweigend auch. Willst du ihre Email-Adresse? PN genügt!

Bei Bene waren die Nahrungmittelopiate primäre Ursache. Er war sozial, sprachlich und motorisch bestens entwickelt, bis ich ihn mit 15 Monaten von H.A. auf normale Milch umstellte. Ab da baute er langsam völlig ab. Mit 31 Monaten -Diätbeginn - kein Schnalzen, kein Küssen, keine Zungenbewegungen, kein Pusten mehr. Er konnte auch nur noch sehr unsicher laufen und war komplett dyspraktisch geworden.

Fünf Monate nach Diätbeginn kann er ganz normal laufen, neuerdings sogar die Sprossenwand elegant (!!!) rauf und runter klettern, er macht Suchbewegungen mit dem Mund, kann aber noch nicht wieder sprechen.

Wenn du noch nicht gleich einen Biomediziner aufsuchen möchtest, könntest du als Notlösung auch einfach erstmal den Urin deines Sohnes auf Nahrungsmittelopiate und auf Kryptopyrrol (starker Verlust von Vitamin B12 und Zink) untersuchen lassen. Geht beides bei biovis; zusammen ca. 100 Euro.

Spätestens, wenn da was positiv ist, würde ich aber versuchen, mit Dr. Esser oder Dr. Faraji oder einem anderen Orthomolekularmediziner Kontakt aufzunehmen. Stoffwechselstörungen selbst behandeln geht einfach nicht!

Milch und Gluten kann übrigens auch viele Jahre vertragen werden, solange der Darm dicht bleibt. Ich bin seit kurzem positiv auf Nahrungsmittelopiate gestestet; bei mir ging es aber erst mit 20 los - nach einer Impfung gegen HBV.

Nach meiner SS habe ich, weil ich nur von meinen Gluten- und nichts von Milchprobleme wusste, jeden Tag ein bis zwei Camemberts gegegessen. Als Bene sechs Monate alt war, hatte ich solche Wortfindungsstörungen, dass ich kaum mehr normal über das Wetter reden konnte:Irgendwann war die Lust auf Camembert weg und die Sprachstörung auch. Heute ist mir klar warum!

@Erihatti:. Die Sache mit dem Alzheimer-Gen ist interessant. Ich habe kürzlich gelesen, das aktuell Alzheimer mit einer im Alter oft gestörten Darmfunktion in Verbindung gebracht wird. Der Darm lässt dann Stoffe aus der Nahrung plötzlich durch, die in den Hirnkreislauf kommen.
Ich bin gespannt, was Euer Spezialist zur Neurotransmitterfrage sagt und werde meinerseits im Juni in der Neuropädiatrie nachfragen.

LG
Angie

_________________
Benedict / März 2008 - expressive Sprachentwicklungsstörung, FKA, aber unter gfcf-Diät seit 12/2010 macht er Riesenfortschritte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

(wird regelmäßig aktualisiert, Diäteffekte ab Seite 3)

und Mila *April 2010 - etwas hypoton;
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