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Schwiegereltern greifen mich an wg. KJP Aufenthalt
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LöwenKathrin
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Anmeldedatum: 08.04.2011
Beiträge: 4
Wohnort: Simmern

BeitragVerfasst am: 12.04.2011, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist wirklich toll, eure Antworten zu lesen Very Happy

Und wieder hatten mein Mann und ich ein langes Gespräch gestern Nacht, in dem sehr viel auf den Tisch kam. Wenn es so weiter geht, wird mein Mann wohl erstmal den Kontakt zu seiner Mutter abbrechen, er ist stinkwütend Mad
Aber das hat sie so ähnlich schonmal gemacht, als herauskam, dass unsere Tochter, trotz Gentest meinerseits, trotzdem meine Muskelerkrankung geerbt hat, auch, wenn sie bei der Lütten nicht so stark ausgeprägt ist, wie bei mir...Irgendwie kann ich glaub ich, in ihren Augen eh nichts richtig machen Confused

Wie gesagt, wir werden unseren Sohn unterstützen, wie wir können, und alle anderen, die das stört, können uns mal den Buckel runter rutsch .....

Sehr beruhigte Grüße

Eure Kat

_________________
Es braucht nicht viel Kraft, etwas an sich zu binden. Aber es los zu lassen braucht eine Menge davon.
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Vicky
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Beiträge: 286
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BeitragVerfasst am: 13.04.2011, 12:00    Titel: Angriffe von Schwiegereltern -Ignoranz Antworten mit Zitat

Das kenne ich auch oder ich kannte es, denn ich bin seit 12 Jahren von meinem Mann und dieser Familie geschieden und seit einigen Jahren leben die Herrschaften auch nicht mehr.

Ich habem einem Sohn, nach deren damaliger Menung, die autistischen Züge anerzogen und als ich ihn zur Vorbereitung auf den Grunschulunter-richt in die Einrichtung Gute Hand in Kürten bei Köln für 6-12 Monate geben wollte, sind alle über mich hergefallen und haben behauptet, ich würde Kevin in ein Heim abschieben wollen.

Ausserdem ignorieren die alten Herrschaften gerne das Ausmass der Behinderung unseres Kindes bzw. dachten "das wächst sich aus". Schön wäre es gewesen!!!!!!
Mein damaliger Mann hat die Einrichtung abgelehnt. Was die Angriff der Alten anbelangt, war ich diesen schutzlos ausgeliefert.
Als Folge davon hatte Kevin grausame erste Grundschuljahre und kommt noch heute in der Schule mit den Mitschülerin nicht zurecht bzw. eher umgekehrt.

Als ich diese angeheiratete Familie verlassen habe, habe ich nicht genügend Plätze für segensreiche Kreuze auf meinem Kalender finden können.

Ich hoffe für alle Ehefrauen hier, dass es ihnen mit ihren Männern besser ergeht und das man ihnen zur Seite steht.

Gruß
Vicky

_________________
Mutter eines Asperger Autisten, geb. 1992, mit Teil-IQ 135 - Folge eines tiefen Geburts-traumas nach Not-Kaiserschnitt.
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janetund3kids
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BeitragVerfasst am: 13.04.2011, 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

dies Situation kenne ich nur zu gut. Allerdings waren es bei uns meine Eltern, welche die stationäre Aufnahme in der KJP verurteilt haben. Wir waren mit Abstand die übelsten Eltern aus ihrer Sicht. Mad Nachdem der Aufenthalt beendet war und unsere Tochter wieder nach Hause gekommen ist haben sie ihre Meinung dann geändert. Meinen Eltern wurde dann doch bewußt wieviel es gebracht hat. Es ging unserer Tochter deutlich besser und das merkte auch die gesamte Umwelt. Ich weiß, dass diser Weg unheimlich anstregend und emotional ist, aber wir haben uns immer vor Augen gehalten, dass wir nur das Beste für K. erreichen möchten. Ich schicke Euch viel Kraft und Geduld diese Zeit zu überstehen. Lass den Kopf nicht hängen, ihr werdet es schaffen.
Liebe Grüsse
Janet
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Michelle N.
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Beiträge: 23
Wohnort: Bamberg

BeitragVerfasst am: 23.06.2011, 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich glaube es ist oft so..... die schlimmen Eltern haben das Kind verzogen....... aber das dann Störung des Sozialverhalten, der emotionen und geistige behinderung vorliegen, das interssiert gar nicht. Ist doch alles nur geschwätz was die Ärzte so von sich geben. Es gab auch sehr, sehr viele Reibereien und wir trennten uns noch vor der Diagnose von meiner Schwiegermutter. Seit auch keine Anrufe, Briefe..... mehr kommen, ist es super, wir hatten ein wunderschönes Weihnachten nur wir 4!!!! Ohne Stress und Streit, tja von meiner Seite haben wir nur noch meinen Vater, dem brauchste nix zu erzählen auch nicht erwähnen, das Kind hat ja nix. Gut das ich super mit der Kinderärztin reden kann, die nimmt sich immer sehr lange Zeit dafür und unserer Pflegekraft. Alles geht und da ich sonst nicht so viele habe, bin ich hier um auch mal meinen Frust abzulassen und Austausch zu suchen. Also Schultern und Kopf hoch, ihr seit super!!! Viele Grüße Michelle

_________________
Tochter 05/05 leichte Intelligenzminderung = geistige Behinderung, Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen, Mikrozephalie, Asthma, aut. Züge undTochter 06/08 Jahre Asthma und intelligent
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babyluca2002
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Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

HUhu,

ich hab jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, da auf dem Weg ins Bett....

Wollte aber kurz antworten - bei uns ist der Fall ähnlich, meine Schwiegereltern. Alles führt jetzt zu weit, aber grundsätzlich - nur Positives interessiert sie, nicht jedoch Probleme mit K. - weil er die bei Ihnen nicht macht. Mag sein, ändert nichts daran, das sie bestehen. Kein Verständnis für uns - dann machen wir was falsch. Ja, wahrscheinlich - wir bespassen das Kind nicht so wie sie in den Ferien den ganzen Tag mit irgendwelchen Aktionen oder Geschenken.....

Egal was, es liegt an uns - ob Medis kamen, mit denen es deutlich besser ging, ob es KJP-Aufenthalt war - egal....

Vor knapp 3 Jahren kam es wegen - mal wieder - genau diesen Vorwürfen ihrerseits zum Bruch. Ist nicht schön, aber es ging von meinem Mann aus, weil hauptsächlich ja ich schuld bin (bin nicht die leibliche Mutter) usw. - nur, dass das Problem schon vor meiner Zeit bestand, sehen die nicht.

Was soll ich sagen ? K. wurde vor 2 Jahren fremduntergebracht, weil es hier nicht mehr ging. Selbst jetzt - meine Schwie-Eltern haben mit ihm KOntakt, wir weiter nicht - sehen sie trotz der Berichte der Einrichtung immer noch nicht, das er ein Problem hat, nicht wir..... Bei ihnen ist immer alles gut..... Rolling Eyes

Es ist zwar ein großer Schritt, aber wir haben wirklich seitdem unsere Ruhe, müssen uns nicht immer rechtfertigen - blöde Sprüche hören, wie, ich bin schuld, unser verstorbener Luca ist schuld - alle sind schuld.....

Ich mein, was will ich erwarten von einer Oma, die sagt, sie könne ihr Enkelkind auch gern nur alle 4 Wochen sehen ???? Genau so handhaben sie es jetzt in der Einrichtung, wollen weiterhin aber trotzdem überall mitsprechen.....

Manchen kann man nicht helfen und ich mach mir auch viele Gedanken, da es ja nun mal die Eltern meines Mannes sind - aber sie haben es auch nie wieder bei uns versucht, kennen ihr jüngstes Enkelkind überhaupt nicht.

Ich habe seitdem ein stressfreieres Leben - alles andere ist mir momentan echt egal..... Wir konzentrieren uns darauf, mit K. soweit wieder zurecht zu kommen, was gut klappt - aber trotzdem haben wir ums Eck auch Sprüche zu hören bekommen, dass ICH (klar, als STiefmutter) es nun endlich geschafft habe, das Kind ins Heim abzuschieben... Macht traurig, aber trifft mich nicht soo stark, weil ich die Wahrheit kenne....

Langer Roman - will eigentlich nur sagen, evtl. ist für Euch, wenn nichts anderes fruchtet, auch eine Lösung, keine schöne, muss ja auch nicht auf Dauer sein, aber erst mal um vielleicht zum nachdenken anzuregen.

LG
Anke

_________________
Anke (40), Carsten (38), Kevin * 27.03.98 (Frühchen 23. SSW, ADS) mit Sternenkind Luca * 27.12.2002, † 23.12.2007 (Muskeldystrophie Duchenne, chron. Niereninsuffizienz, Schlaganfall nach erfolgloser Nieren-TX, Gerinnungsstörung Faktor V-Leiden, verstorben nach akuter Peretonitis) und Finn * 05.01.2009 - kerngesund und quietschfidel
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