Verfasst am: 25.12.2005, 18:42 Titel: Miguel (ADHS, autistische Züge, sprachentwicklungsverzögert)
Hallo ihr lieben,
bin ich froh, dass ich auf dieses Forum getroffen bin. Es tut gut, nicht allein mit seinen Problemen zu sitzen, sich verstanden zu fühlen. Unseren Miguel habe ich mehr als lange genug (ich hoffe, ich bin niemandem auf den Keks gegangen) unter der anderen Rubrik vorgestellt. Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünsche ich euch allen.
Colienne _________________ Colienne (70) mit Cédric (01/00) und Miguel (12/01) (ADHS, atypischer Autismus, Sprachentwicklungsverzögerung)
ich möchte Dich hier herzlich Willkommen heißen und freue mich schon auf einen regen Erfahrungs - und Gedankenaustausch !
weihnachtlichen Gruß,
Beate _________________ ..es gibt nichts,was uns die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann;und man soll das auch gar nicht versuchen,man muss es einfach aushalten und durchhalten;das klingt zunächst sehr hart,aber es ist doch zugleich ein großer Trost,denn indem eine Lücke wirklich unausgefüllt bleibt,bleibt man durch sie miteinander verbunden.D. Bonhoefffer
Liebe Colienne,
keine Sorge, Du gehst hier niemanden auf den Keks Und ich persönlich finde Eure Vorstellung besonders interessant, da wir oft ähnliche Probleme mit unserem Sohn hatten und haben.
Liebe Grüße und herzlich willkommen,
Valeska
herzlich willkommen hier. Eine wirklich gute "Adresse" für Familien mit besonderen Kindern, bei dem man niemandem auf den Nerv geht.
Erfahrungenmit Autismus haben wir nicht, aber bei ADS können wir ganz gut mitreden.
Schönes Fest auch noch!!
Sabine _________________ Sabine (7/68); Michael (1/68); Jonas (04/97) ADS-Kind (hypo); Julia (02/2002) Epi, ADS (hypo) mit Wahrnehmungsstörungen, autistisch, unklare Muskelerkrankung; Jakob (03/2003) gesund, aber frech wie Oskar und Katze Flori
wie schön, dass euch alle gibt. Ich freue, mich so sehr, wenn ich eur Forum jedesmal öffne!!!
Zu Valeska: wann habt für Nicolas die Diagnose bekommen? Ist er auch getest worden auf Autismus? Was habt ihr dann für Therapie gehabt?
Bei uns in der Ecke gibt es gar keine Autismus-Ambulanz oder-Zentrum. Beim FFD sollen einige Therapeuten eine Zusatzausbildung in Richtung Autismus haben. Genaueres weiß ich noch nicht, wir sind erst seit 3 Wochen zurück aus der Klinik.
Euch allen noch einen frohen 2. Weihnachtstag.
Colienne _________________ Colienne (70) mit Cédric (01/00) und Miguel (12/01) (ADHS, atypischer Autismus, Sprachentwicklungsverzögerung)
Hallo Colienne,
bei uns wurde die Autismusdiagnose erst Anfang des Jahres (also sehr spät) gestellt.
Das Wichtige an einer möglichst frühen Diagnose ist meiner Ansicht nach, dass man darauf basierende Therapien einleiten kann und im Idealfall vom behandelnden Arzt dabei unterstützt wird. Tja, war bei uns nicht so (die Unterstützung), also haben wir uns selbst darum gekümmert.
Später ist sie natürlich auch von Bedeutung, wenn es darum geht, welche Schule, bzw. ob ein Besuch der Regelschule nur mit der Begleitung durch einen Integrationshelfer möglich ist. Ohne Diagnose erhält man dann seltenst bis gar keine Genehmigung von den Ämtern für einen I-Helfer und selbst kann man das finanziell nicht tragen.
Als Nicolas noch ein Baby war, haben wir zunächst Bobath und später Vojta-Therapie gemacht. Danach dann sehr lange Ergotherapie und parallel dazu Musiktherapie, die Nico großen Spass gemacht hat und ihm viel brachte=> Kommunikationsaufbau.
Heute macht er noch Logopädie und Physiotherapie. In der Schule wird er nach dem teacch-Konzept unterichtet.Wenn es Dich interessiert, schau mal hier http://www.uni-leipzig.de/~gbpaed/artikel/haussler.htm
(eine Einführung) und hier habe ich es ein wenig beschrieben, wie es konkret in der Schule aussieht: http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....0719&highlight=#20719
vielen Dank für die vielen Informationen und Tipps.
Wir haben das große Glück, Unterstützung vom FFD der Caritas zu kriegen. Da ist ein sehr fähiger Psychologe, der Miguel immer wieder testet, der mich betreut (bis vor kurzem jede Woche ohne Miguel) und der die ganzen Therapien organisiert und zentralisiert. Alle 6 Monate organisiert er z.B. ein Treffen mit allen Therapeuten, mit dem Kinderartz und der Kindergärtnerin der integrativen Gruppe. Die schauen sich an, was die Therapien gebracht haben und wie weiter zu verfahren ist. Als ich jetzt von der Klinik zurückkam, habe ich ihn wieder getroffen. Im Januar ist dann wieder so ein großes Treffen, um alles mehr Richtung Atypischer Autismus zu verschieben. Es ist schon eine sehr große Hilfe!
In was für eine Schule geht denn Nicolas?
Viele lieben Grüße
Coliene _________________ Colienne (70) mit Cédric (01/00) und Miguel (12/01) (ADHS, atypischer Autismus, Sprachentwicklungsverzögerung)
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