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Übungen für Stärkung der Rumpfhypotonie

 
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anna-lea
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BeitragVerfasst am: 22.12.2005, 15:16    Titel: Übungen für Stärkung der Rumpfhypotonie Antworten mit Zitat

hallo ihr
habe mal eine frage... anna-lea's problem liegt vorallem in der fehlenden rumpfstabilität die wie ich festgestellt habe vorallem im hüftbereicht liegt. anne-lea kann aus diesem grunde bisher noch lange frei am boden sitzen oder frei stehen. Sie ist jetzt 22 monate alt.

hat mir jemand tipps in bezug auf krankengymnastische uebungen oder ein literaturhinweis in dem man gute praktische beispiele findet?

danke und schöne weihnachtszeit
beatrice mit anna-le
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Nellie
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BeitragVerfasst am: 22.12.2005, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Beatrice,

Linn ist im Rumpf auch sehr instabil. Bei uns hat de Vojta-Therapie da Fortschritte gebracht. Hat Anna-Lea keine KG?

LG
Nellie

_________________
Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus
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anna-lea
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BeitragVerfasst am: 22.12.2005, 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

doch doch wöchentlich, vojta haben wir auf gemacht, da ich jedoch arbeite habe ich dies nicht 4xtäglich hingekriegt zudem schrei anna-lea immer schrecklich. Es hätte mich nur interessiert ob jemand mit einer bestimmten bobath oder gymnastikübung gute erfahrung gemacht hat.

beatrice
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ulliL
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BeitragVerfasst am: 23.12.2005, 00:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Beatrice,
meine Tochter bekam Bobath, das geht sehr spielerisch. Du bekommst Übungen gezeigt, wie man im tägl. Umgang mit dem Kind die Muskeln fördern kann. Folgende Übungen sind gut zur Stärkung der Rumpfmuskulatur: Jedesmal, wenn das Kind am Schoß sitzt, nur in der Hüfte oder an den Oberschenkeln halten, leicht schaukeln. Oder, sofern sie schon besser sitzen kann oder sonst mit einem Helfer, der hinter ihr steht: sie auf einen großen Gymnastikball setzen, so daß sie zu dir schaut, an den Oberschenkeln oder Knien halten, leichte Bewegungen mit dem Ball machen.
LG, Ulli

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Lisa, geb. 2000 - grobmot. Entwicklungsrückst., Wahrnehmungsprobleme, Myelinisierungsstörung, wg. KISS/KIDD behandelt 10/05 mit Erfolg!, 2 Jahre INPP
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Tobias
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physiotherapeut
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BeitragVerfasst am: 23.12.2005, 00:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

du schreibst in deiner Vorstellung, dass Du regelmäßig Bobath und Vojta machst....dem entnehme ich, dass Ihr eine KG habt!

Was sagt die denn als Antwort auf Deine Frage?

Ich denke es ist sehr schwer, über's Internet einfach so ein paar Übungen zu geben. Es gibt beispielsweise auch vestibulär sehr "überempfindliche" Kinder und die könnentheoretisch auch mal Panik auf dem Ball haben. Auch wenn ich gerne auf dem großen Ball arbeite, so kann man nicht mit jedem hypotonem Kind auf den Ball gehen!

Das wird Deine KG bestimmt wissen....

Was machst Du denn während der Bobath Therapie für Übungen?

Gruß, Tobias

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Tobias Bergerhoff / Kinderphysiotherapeut

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Klaus69
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BeitragVerfasst am: 23.12.2005, 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Beatrice,
Grundsätzlich wäre es wichtig zu erfahren, wie weit die genetisch veranlagte Entwicklung von Anna-Lea fortgeschritten ist. Befindet sich Anna-Lea noch in der 1. Beugephase oder ist sie schon weiter. Das können die Vojta-Therapeuten sehr gut beurteilen (die lernen das bis zur Vergasung). Du solltest dann mit Deiner Therapeutin zusammen überlegen, welche Übungen zum erreichen der nächsten Entwicklungsstufe sinnvoll sind. Die Vojtas machen da echt gute Arbeit.
Falls Dir Vojta zu aufwändig ist, könntest Du es evtl. mal mit Pörnbacher-Therapie versuchen, falls Du einen Therapeuten in der Nähe hast, der ausgebildet ist.
MfG
Klaus
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Claudi-BaWü
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BeitragVerfasst am: 23.12.2005, 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Sohn ist auch Rumpfhypoton wir machen seit 4,5 Jahren KG nach Vojta und Bobath und das mit gutem Erfolg. Gestern hat mir unsere KG noch einen Tip für zuhause gegeben. Wir sollen einen ganze Breite Binde nehmen und um den Rumpf wickeln somit bekommt der Rumpf eine kleine stabilität. Wir haben auch zuhause einen Gymnastikball auf dem wir viel herumturnen. Das macht Dominik spass und somit fällt ihm garnicht auf, daß er eigentlich KG macht.

Gruss
Claudi

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anna-lea
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BeitragVerfasst am: 23.12.2005, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

hallo ihr
danke für alle antworten

erstens:
ja ich habe regelmässig bobath, jedoch schickt mich der therapeut immer raus, da anna-lea alleine besser mitmacht.

vojta konnte ich wie bereits geschrieben nicht mehr weiter machen.

Anna-Lea ist in der lage an meinen händen zu gehen, sie hat keine schluckbeschwerden, hat feinmotorisch bis jetzt keine ersichtlichen defizite und plappert den ganzen tag munter daher.

ich habe jetzt von meinen KG auch noch einen tipp bekommen, anna-lea beim frei sitzen mit kleinen sandsäcken zu stützen, dies hilft recht gut.

danke nochmals und schöne weihnachten. Gute Literaturhinweise scheints wohl nicht zu geben.

beatrice
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Tobias
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BeitragVerfasst am: 23.12.2005, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wenn das Kind nicht mitmacht, dann ist es durchaus legitim, dass die Mutter mal draußen bleibt... andererseits sollte dann immer wieder die Mutter mit reingenommen werdenum Übungen gezeigt zu bekommen. Ganz wichtig!

Lass Dir gut erklären, warum er gerade was mit ihr macht und was du dazu tun kannst!

Gruß, Tobias

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