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KerstinM.
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BeitragVerfasst am: 23.03.2011, 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

NorbertMN hat folgendes geschrieben:



Das mit dem Behindertenbeauftragten ist eine gute Idee. Der ist zwar lahm und hat sich öffentlich noch nie gerührt.
Gruß,
Norbert


Dann wird es Zeit, dass er sich rührt, sonst wäre sein Gehalt das erste was Kürzungszwängen unterliegen könnte/dürfte.

Gruß Kerstin

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Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf und Epilepsie und Philipp (*93) 28SSW NEK, jetzt Kurzdarmsyndrom,Nierenproblematik
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.
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NorbertMN
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BeitragVerfasst am: 23.03.2011, 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

KerstinM. hat folgendes geschrieben:
Dann wird es Zeit, dass er sich rührt, sonst wäre sein Gehalt das erste was Kürzungszwängen unterliegen könnte/dürfte.

Gruß Kerstin


Wie ich den Laden hier kenne, wäre dessen Gehalt so ziemlich das letzte, was sie kürzen würden...

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NorbertMN
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BeitragVerfasst am: 25.03.2011, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Übrigens habe ich den Behindertenbeauftragten angeschrieben. Er ist sofort aufgesprungen!

Danke noch mal für den Tipp, Kerstin!

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BeitragVerfasst am: 25.03.2011, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Er muss auch weiterspringen!
Erstmal klingt es total gut
Ich habe oft erlebt, dass man zuerst gut in die Gänge kommt und dann landet der erste Sprung nur im Sandbecken davor. Es verläuft sich dann im Sande...

Bleib ihm treu ergeben an der Seite beim Hüpfen und Springen! Wink

!
Gruß Kerstin

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NorbertMN
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BeitragVerfasst am: 31.03.2011, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Inzwischen habe ich hier Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, nicht nur wegen der Sommerbetreuung, sondern wegen des ganzen Sparpakets. Es wird tatsächlich drastisch bei Behinderten gespart. Bisher waren wir hier vorbildlich. Jetzt könnten wir hinter den Durchschnitt der Bundesländer zurückfallen.

Der Lebenshilfe trete ich auf die Füße, weil die keine Zahlen herausrücken wollen und lieber teilnehmen an der Heimlichtuerei beim Umgang mit öffentlichen Mitteln, wie die Landesregierung sie vormacht. Den Behindertenbeauftragten habe ich angeschrieben, wie gesagt. Aber auch alle Landtagsabgeordneten. Jetzt stelle ich gerade ein Promi-Komitee zusammen. Einen Aufruf habe ich verfasst, etliche Leserbriefe, die Lokalzeitung angespitzt...

Es ist viel Arbeit, und es macht überhaupt keinen Spaß.

Bei alledem lerne ich nämlich auch etwas über mich selber, nichts Gutes leider. Ich habe immer gedacht, ich hätte Lorenz' Behinderung perfekt verkraftet. An meiner Dünnhäutigkeit merke ich, dass das nicht stimmt.

Gruß,
Norbert

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BeitragVerfasst am: 31.03.2011, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich habe immer gedacht, ich hätte Lorenz' Behinderung perfekt verkraftet. An meiner Dünnhäutigkeit merke ich, dass das nicht stimmt.


Hast du die Behidnerung nicht verkraftet, oder ergibt sich nicht die Dünnhäutigkeit vielmehr aus dem, was sich für ein Kampf aufgrund der Behinderung ergibt??
Auch ich stelle immer wieder fest, dass ich an meine Grenzen komme, aber ich sehe eher, dass man an dem Kind und seiner Behinderung wächst und gleichzeitig die Hürden im Leben mit einem Kind mit Behinderung immer höher werden. Nicht an dem Kind und seiner Behinderung zerbricht man fast, sondern an dem was man dadurch aushalten muss, was von außen kommt.

Hast du mal an eine Petition gedacht? Gegen die Kürzungen!

Gruß Kerstin

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BeitragVerfasst am: 31.03.2011, 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Petitionen gibt es schon die Masse.

Was das Verkraften angeht: Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich politisch für etwas engagiere. Ich kann auch verlieren und sehe das dann eher sportlich. Aber dieses Mal fühle ich mich ziemlich hilflos. Es wird auch schon etwas mit der Behinderung zu tun haben. Wenn es um etwas anderes ginge, wäre ich cooler und selbstbewusster.

Gruß,
Norbert

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BeitragVerfasst am: 31.03.2011, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Norbert!

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft um weiterhin kämpfen zu können.
Auch ich kenne das, das man nicht wegen der Behinderung selbst, sondern wegen dem ganzen "drumherum" oft an seine Grenzen kommt.
Wir sind zwar nicht aus der Steiermark sondern aus OÖ, aber wenn du Untersützung brauchst melde dich. Auch uns betreffen gewisse Änderungen im Sozialsystem.

Lg. Petra

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NorbertMN
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BeitragVerfasst am: 31.03.2011, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

Danke!
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NorbertMN
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BeitragVerfasst am: 02.04.2011, 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Frage an alle, die in Österreich, aber nicht in der Steiermark leben:

Gibt es bei euch eine Ferienbetreuung für eure behinderten Kinder?
Wenn nicht: Wie schafft ihr es dann, 15 Wochen Ferien im Jahr zu überbrücken?
Wenn ja: Wird die Sommerbetreuung vom Land finanziert?

@Elke alias nicomum: OÖ wird hier gerade von unseren Sparkommissaren als Beispiel dafür hergenommen, dass Behinderte auch viel billiger sein können - um 20% nämlich, wie die Wirtschaftskammer meint. Man könnte sagen: Es geht zur Not auch um 80% noch viel billiger: Wachsaal, Käfigbetten, zentrale Aufsicht, alle 6 Stunden Bettwäsche wechseln. So war das in den Fünfziger- und Sechzigerjahren. Ging auch.

Habt ihr in OÖ zB Familienentlastung, Wohn- und Freizeitassistenz, Sommerbetreuung?

Gruß,
Norbert

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