Das sind ja tolle Tips.
Werde mich demnächst mal durcharbeiten.
Viele Grüße
Martina _________________ Martina mit Sara 11/08 (Neuroblastom, Partialtrisomie 13 u.a. blind, Grüner Star/Glaukom li., Aphakie li., Mikrophthalmus re., globale Entwicklungsretadierung, Kindergartenkind) Natalie 12/01, Annika 1/04 und Lars 7/06
Unsere Geschichte: http://alltag.leona-ev.de/zk/index......d=5&pid=63&page=1
Also in meinem Beratungsalltag kommen Blinde selten vor, von daher halten sich meine Erfahrungen da in engen Grenzen ... waren bis jetzt maximal 10.
Was ganz gut funktioniert - so im Rahmen der Kommunikationsanbahnung - ist z.B. der PowerLink (http://wiki.REHAkids.de/wiki/PowerLink_3), an den man dann z.B. einen Föhn oder einen Ventilator anschliesst oder - der Klassiker - einen Kassettenrekorder. Da kommt's auf die Phantasie an... und natürlich darauf, was das Kind gerne mag.
Das nächste wäre dann sowas wie der BIGmack (http://wiki.REHAkids.de/wiki/BIGmack), dessen Oberfläche man dann vielleicht mit unterschiedlichen Materialien gestaltet.
Zuletzt habe ich ein Mädchen mit einem Boardmaker Activity Pad (http://wiki.REHAkids.de/wiki/Boardmaker_Activity_Pad) versorgt, da man da dann auf den Taschen die Oberfläche mit unterschiedlichen Materialien gestalten kann und so unterschiedliche Situationen und Aussagen unterscheidbar machen kann. Wie gut das funktioniert, weiß ich leider noch nicht, dafür ist die Versorgung noch zu frisch.
Ähnliches wäre auch mit einem GoTalk (http://wiki.REHAkids.de/wiki/GoTalk) denkbar.
Ist jetzt sehr allgemein.
Schöne Grüße
Martin _________________ Vater eines behinderten Kindes (Kabuki-Syndrom, +04.05.2008), Rehaberater (Kommunikationshilfen), ca. 10 Jahre Erzieher im Behindertenbereich, 3 Jahre Berater Hilfsmittel Sonderbau, FC-Erfahrung (sowohl gestützte Kommunikation als auch FC Köln )
für blinde Kinder eignet sich im Rahmen der Kommunikation mit elektronischen Hilfsmitteln auch das auditive Scanning, d.h. das, was auf den Feldern ist, wird dem Kind vorher "ins Ohr geflüstert" (von einem Kopfhörer oder Lautsprecher). Das Kind löst das Feld dann mit einer einzelnen Taste aus.
Hab das mal bei einem sehr schwer behinderten Jungen mit einer DigiVox gesehen. Er hatte nurn wenige Aussagen auf seinem Talker, aber er kam damit gut zurecht.
LG Katrin _________________ Katrin (*83), Förderschullehrerin an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
habe das auditive Scanning auch schon mehrmals in Aktion gesehen. Funktioniert erstaunlich gut. Ein hierfür spezialisiertes Programm ist z.B. der OnScreenCommunicator ( siehe http://www.hmnw.de/onscreencommunicator.htm ). Aber auch Grid und DigiVox bieten grundsätzliche Funktionen dafür.
Probiere doch einfach mal in einer Beratungsstelle ein paar Geräte aus...?
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