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AVWS und Regelschule
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Lenchen81
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BeitragVerfasst am: 21.02.2011, 11:53    Titel: AVWS und Regelschule Antworten mit Zitat

BeiLena wurde ja nun endlich die AVWS diagnostiziert. Die Logopädin und Ergotherapeutin sind schon voll dabei und am 14. März bekommt LEna ihr Hörgerät.

Und wir stehen vor der Entscheidung, schulen wir sie um und wissen aber, dass das Lena den Rest geben würde und ihre Psyche in der Schule drauf geht oder lassen wir sie die zweite Klasse wiederholen (damit hat sie weniger Probleme alks mit dem Schulwechsel) und lassen sie in ihrem gewohnten Umfeld.

Eine Reha haben wir bewilligt bekommen, hoffen nur, dass sie jetzt den Klinikwechsel zustimmen und wir bald eine reine Sprachheilreha antreten können.

Hat wer Erfahrungen mit AVWS Kindern an der Regelgrundschule. Und hat noch einer Tipps was wir mit ihr zu Hause noch alles üben können, um ihr das Lernen zu erleichtern?

_________________
Liebe Grüße
Nicole mit L. (2002) LRS, Wahrnehmungsstörung und Rolando Epilepsie (sehr gut eingestellt) und B.(2006) Wirbelwind
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steffiplus3
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BeitragVerfasst am: 21.02.2011, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Wir haben Erfahrung mit AWVS und Regelgrundschule, aber leider keine guten. Wir haben unseren Ältesten damals in der Dorfgrundschule angemeldet, weil wir zu diesem Zeitpunkt noch keine Diagose hatten und wir ihn nicht aus seinem gewohnten Umfeld (Kindergartenfreunde) reissen wollten.Die Umstände schienen günstig, die Klasse war klein (15 Kinder)und die Schulleiterin (und Klassenlehrerin) meinte damit klar zu kommen.

Die erste Klasse lief noch ganz gut, aber in der zweiten war mir bald klar, dass er im Deutschunterricht mehr Förderung benötigen würde.Hinweise auf die Besonderheiten bei AWVS Kindern (mittlerweile hatten wir endlich die Diagnose) wurden aber ignoriert Dann kam massives Mobbing dazu, dass die Lehrerin ignorierte.

Wir haben dann einen Antrag auf Fesstellung des Förderbedarfes gestellt und die begutachtende Lehrerin der Förderschule hat uns daraufhin geraten unseren Großen im Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte vorzustellen.

Ich wäre froh, wenn wir ihn gleich da eingeschult hätten.Er hat in den 1 1/2 Jahren nach dem Schulwechsel große Fortschritte gemacht und er geht wieder gerne zu Schule.Die Lehrer sind viel engagierter und der Kontakt ist besser, obwohl die Schule so viel weiter entfernt ist.Klarer Nachteil ist der lange Schulweg, aber wir wohnen halt auf dem Lande Wink
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toto35
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BeitragVerfasst am: 21.02.2011, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
mein Sohn hat ADHS und dadurch bedingt die ganz typischen auditiven Probleme (vor allem große Probleme mit dem Störschall, mit der Höraufmerksamkeit aber auch eine AVWS).

Nach dringendem Anraten von allen Ärzten/Therapeuten und auch den Fachleuten in Werscherberg wo wir waren, haben wir ihn trotzdem auf unserer ganz normalen Regelgrundschule als ganz normaler Regelgrundschüler mit seinen Kumpels einschulen lassen.

Und ja, bei uns funktionierts sehr, sehr gut. Besser, als wir Eltern jemals geglaubt haben. Alle Ärzte/Therapeuten und Werscherberg sahen ihn IMMER an der Regelgrundschule, wir Eltern machten uns aber doch so unsere Gedanken.

Heute, er ist jetzt in der 2. Klasse kann ich nur sagen, zum Glück sind wir deren Empfehlungen gefolgt!

Wir haben ein sehr gutes offenes Verhältnis mit der Schule und den Lehrern unseres Sohnes. Erklären immer wieder die Problematik ohne etwas zu beschönigen. Genau das hat uns geholfen und hilft uns immer noch.

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LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
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Lenchen81
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BeitragVerfasst am: 21.02.2011, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

toto35 hat folgendes geschrieben:


Wir haben ein sehr gutes offenes Verhältnis mit der Schule und den Lehrern unseres Sohnes. Erklären immer wieder die Problematik ohne etwas zu beschönigen. Genau das hat uns geholfen und hilft uns immer noch.



das ist bei uns Gott sei dank auch sehr sehr gut. Als wir der Lehrerin einen Sitzplan gegeben haben, wo AVWS Kinder am besten sitzen, wurde Lena sofort umgesetzt. Die beiden haben wohl ein Geheimzeichen vereinbart, wenn Lena etwas nicht verstanden hat und auch geht sie dreimal in der Woche mit der Sonderpädagogin raus und übt gesondert lesen und schreiben.

Hat euch die Reha ein gutes Stück voran gebracht? Das ist ja auch meine Hoffnung, dass 6 Wochen lang jeden Tag intensiv Logo und Ergo sie einen guten Schritt vorwärts bringen

_________________
Liebe Grüße
Nicole mit L. (2002) LRS, Wahrnehmungsstörung und Rolando Epilepsie (sehr gut eingestellt) und B.(2006) Wirbelwind
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toto35
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BeitragVerfasst am: 21.02.2011, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole,
uns hat die Reha in Werscherberg das entscheidene Stück in die richtige Richtung (für uns Regelgrundschule) gebracht.

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LG
Susanne
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Lenchen81
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BeitragVerfasst am: 21.02.2011, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hoffe ja, dass sich die Rentenversicherung mal langsam auskäst. Wir haben ja schon die Bewilligung für eine Reha und sollten am 16.2. nach Murnau fahren, aber dort wird die Sprache ja nur zweitrangig therapiert und das hätte uns überhaupt nichts gebracht. Wir haben nach der endgültigen Diagnose dann einen Klinikwechsel beantragt und es wird wahrscheinlich an Lena ihrer Epilepsie hängen. Diese wollen sie in Murnau behandeln, obwohl Lena seit fast drei JAhren anfallsfrei ist und Lena auch keine Anfälle hat. (sie hatte nur einen Grand Male und das war es)

Aber es ist schön zu wissen, dass es euch ein gutes Stück voran gebracht hat und ich hoffe, dass wird bei Lena dann ganz genauso

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Nicole mit L. (2002) LRS, Wahrnehmungsstörung und Rolando Epilepsie (sehr gut eingestellt) und B.(2006) Wirbelwind
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IvonneW.
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BeitragVerfasst am: 22.02.2011, 09:35    Titel: Antworten mit Zitat

wir haben unseren Sohn an einer Regelgrundschule eingeschult,was auch von den Lehrern bestätigt, keine Probleme bereiten sollte.Die Klasse war klein mit 17 Kindern.
Nach 3 Wochen hatten wir das erste Gespräch,da haben wir bereits bemerkt,daß er nicht folgen kann und jetzt nach den Weihnachtsferien haben wir Ihn umgeschult an eine Sprachförderschule.(Gastschüler)
Am kommenden Montag ist endlich der Termin beim Gesundheitsamt und dann ist das Verfahren,hoffentlich,endgültig abgeschlossen.
Wenn man aber so liestscheint es auch anders zu gehen.
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steffiplus3
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BeitragVerfasst am: 22.02.2011, 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Lenchen81 hat folgendes geschrieben:
toto35 hat folgendes geschrieben:


Wir haben ein sehr gutes offenes Verhältnis mit der Schule und den Lehrern unseres Sohnes. Erklären immer wieder die Problematik ohne etwas zu beschönigen. Genau das hat uns geholfen und hilft uns immer noch.



das ist bei uns Gott sei dank auch sehr sehr gut. Als wir der Lehrerin einen Sitzplan gegeben haben, wo AVWS Kinder am besten sitzen, wurde Lena sofort umgesetzt. Die beiden haben wohl ein Geheimzeichen vereinbart, wenn Lena etwas nicht verstanden hat und auch geht sie dreimal in der Woche mit der Sonderpädagogin raus und übt gesondert lesen und schreiben.

Hat euch die Reha ein gutes Stück voran gebracht? Das ist ja auch meine Hoffnung, dass 6 Wochen lang jeden Tag intensiv Logo und Ergo sie einen guten Schritt vorwärts bringen


Schön, dass es solche Lehrer doch noch gibt und solche Extraförderung an normalen Grundschulen.Du wohnst bestimmt nicht in Niedersachsen,oder ? Twisted Evil

Was Werscherberg angeht , kann ich nur beipflichten.Die Kur da hat meinen Sohn damals vor der Einschulung sprachlich enorm voran gebracht .
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Lenchen81
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BeitragVerfasst am: 22.02.2011, 10:23    Titel: Antworten mit Zitat

steffiplus3 hat folgendes geschrieben:
Lenchen81 hat folgendes geschrieben:
toto35 hat folgendes geschrieben:


Wir haben ein sehr gutes offenes Verhältnis mit der Schule und den Lehrern unseres Sohnes. Erklären immer wieder die Problematik ohne etwas zu beschönigen. Genau das hat uns geholfen und hilft uns immer noch.



das ist bei uns Gott sei dank auch sehr sehr gut. Als wir der Lehrerin einen Sitzplan gegeben haben, wo AVWS Kinder am besten sitzen, wurde Lena sofort umgesetzt. Die beiden haben wohl ein Geheimzeichen vereinbart, wenn Lena etwas nicht verstanden hat und auch geht sie dreimal in der Woche mit der Sonderpädagogin raus und übt gesondert lesen und schreiben.

Hat euch die Reha ein gutes Stück voran gebracht? Das ist ja auch meine Hoffnung, dass 6 Wochen lang jeden Tag intensiv Logo und Ergo sie einen guten Schritt vorwärts bringen


Schön, dass es solche Lehrer doch noch gibt und solche Extraförderung an normalen Grundschulen.Du wohnst bestimmt nicht in Niedersachsen,oder ? Twisted Evil

Was Werscherberg angeht , kann ich nur beipflichten.Die Kur da hat meinen Sohn damals vor der Einschulung sprachlich enorm voran gebracht .


Nein ich wohn im Land Brandenburg. Und zumindest an unserer Schule ist es so, dass in den ersten zwei Klassen eine Sonderpädagogin drei mal in der Woche in den Klassen ist und sich die Kinder, die Probleme haben, beiseite nehmen und gesondert üben.

Laut der Rentenversicherung ist letzte Woche ein Brief raus, ich warte gespannt auf die Post.

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Liebe Grüße
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Steffi30
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BeitragVerfasst am: 22.02.2011, 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe jetzt nicht alle antworten gelesen. Wollte nur kurz schreiben, dass wir grade vor ähnlicher Entscheidung stehen. Regelschule 1. Klasse (sie ist schon 7 zur Einschulung) oder ein Jahr Vorklasse. Alles nicht einfach.

Aber sag mal, warum bekommt sie denn ein Hörgerät? Nur wg. der AVWS? Ich hätte unsere Pädaudiologin näml. auf so eine Edulink Anlage angsprochen u. sie meinte, es würde nichts bringen, da meine Tochter ihre größen Defizite in der Hörmerkspanne hat u. diese "Anlagen" für die Konzentration wären. Hab mich auch noch nicht näher damit beschäftigt..

Viele grüße
Steffi

_________________
Tochter (07/2004), AVWS
Tochter (08/2005), Autismus-Spektrum-Störung (F84.1), ADHS (F90.0), Neurofibromatose Typ 1 -NF1- (Q85.0)

Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.
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