Verfasst am: 28.01.2011, 23:48 Titel: Was ist ein Nachteilsausgleich bei AVWS? Welche Therapien?
Hallo,
ich beschäftige mich momenten intensiv mit dem Thema AVWS. Das wurde bei meiner Tochter vor ca. einem halben Jahr festgestellt und die Probleme werden immer deutlicher.
Logo, Ergo, Kinderärztin, Sprachheilschule u. Regelschule sind sich einige, dass sie auf die Regelschule gehen soll. Der Kindergarten sagt, sie schafft die 1. Klasse nicht und soll auf die Vorschule gehen. Es war jemand von der Sprachheilschule zur Überprüfung da u. sagte, dass sie auf die Regelschule gehen soll. Die Schuluntersuchung in der Regelschule lief ohne Probleme.
Sie hat Probleme sich was zu merken (Merkfähigkeit stark eingeschränkt). Ihr fehlen noch einige Buchstaben K, G. Sie kann unterschiede nicht hören (G-T, B-G usw).
Ansonsten ist sie ein fittes Mädel und ich weiß im Moment nicht was richtig oder falsch ist......
Jetzt habe ich schon oft von einem Nachteilsausgleich bei AVWS gelesen. Was genau bedeutet das?????? Kann mir das bitte jemand erklären??
Wir machen schon lange und intensiv Logo. Was machen Eure Kinder mit AVWS für Therapien?
Da fällt mir grade nochwas ein. Ich habe noch von so Geräten gelesen, die der Lehrer hat und das Kind im Ohr (ich weiß leider nicht wie das heißt) - wäre sowas machbar in der Regelschule und bringt das was?
Liebe Grüße
Steffi _________________ Tochter (07/2004), AVWS
Tochter (08/2005), Autismus-Spektrum-Störung (F84.1), ADHS (F90.0), Neurofibromatose Typ 1 -NF1- (Q85.0)
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.
Logopädie ist schon mal ein guter Weg. Wird dort auch ein Lautdifferenzierungs-
training gemacht?
Hier kannst du mal reinsehen, da geht es um die Diagnostik und Therapie von
AVWS. Sind einige Seiten. AVWS ist ja auch riesiger Begriff für auditive Störungen.
Beim Nachteilausgleich kommt es darauf an, wie sich AVWS äußert. Jan hat durch
AVWS Legasthenie. Er hat in sofern einen Nachteilsausgleich, daß bei ihm die
Rechtschreibfehler in Deutsch und Englisch nicht bewertet werden. Jan besucht
die 6.Klasse Realschule. Jan hat ein Lautdifferenzierungstraining nach Nikisch
und Cramer ein halbes Jahr gemacht in Form einer Ergotherapie (machen aber
auch Logopäden). Es gibt auch noch andere Lautdifferenzierungstrainings, die
anders heißen.
Für Kinder mit AVWS gibt es eine sogenannte EDU-Link-Anlage. Den Sender hat
der Lehrer und der Empfänger trägt das Kind im Ohr.
Übrigens werden Kinder mit einer EDU-Link-Anlage vom mobilen Dienst Hören
betreut. Das sind Förderschullehrer, die einer Förderschule Hören angegliedert
sind. Hier ist eine passende Adressenliste:
So vielleicht habe ich dir ein wenig weitergeholfen
LG
Andrea _________________ Andrea Bj.1965/ Jan 11/98 KISS(KIDD), AVWS,
LRS, hypoton /Ben 01/04 KISS(KIDD) , frühkindl. Autismus, Wahrnehmungsprobleme, starke Sprachverzögerung, Hyperakusis
"WAS NICHT PASST, WIRD PASSEND GEMACHT" (von Peter Thorwarth)
danke für die vielen Infos. Hab aber grade noch ein paar Fragen dazu.
Wie kommt man zu diesem Nachteilsausgleich? Wo müsste man sowas beantragen und wie funktioniert sowas? Lässt man es erstmal sein und versucht es so in der Schule? Ich weiß ja gar nicht, ob sie überhaupt probleme bekommen wird.
In der Logo macht sie jetzt Dichotiches Hörtraining, Hörmerkspannentraining, Reime und im Moment intensiv die Vorübung zum Buchstabe K.
Und was bedeutet, die Kinder werden vom sozialen Dienst Hören betreut?
Sorry für die vielen Fragen!
Liebe Grüße
Steffi _________________ Tochter (07/2004), AVWS
Tochter (08/2005), Autismus-Spektrum-Störung (F84.1), ADHS (F90.0), Neurofibromatose Typ 1 -NF1- (Q85.0)
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.
kuck mal hier rein, vielleicht findet sich hier auch was. Was ist denn das Problem
deiner Tochter bei AVWS? Die Probleme können bei AVWS vielfältig sein. Bei
uns ist es ja schwerpunktmäßig die Legasthenie. AVWS hat sich bei Jan soweit ge-
bessert, daß er kein EDULINK brauch.
Ich kann dir nur berichten, wie bei uns die Legasthenie diagnostiziert worden ist.
Diese Diagnose ist wichtig für den Nachteilsausgleich in der Schule. Bei Jan wurde
aber nicht auf Anhieb AVWS festgestellt, sondern erst im zweiten Anlauf.
In unserem SPZ wurden folgende Untersuchungen gemacht bei Jan:
-EEG, um eine Epilepsie auszuschließen (bei Epi kann es auch zu schulischen
Teilleistungsstörungen kommen)
-Intelligenztest (hier K-ABC-Test, das kann auch ein anderer sein, bei Legasthenie
muß eine normale Intelligenz vorliegen)
-Rechtschreibtestung (hier Hamburger Rechtschreibprobe)
In einem Teilbereich wurde bei Jan eine starke Differenz festgestellt. Die anderen
Werte lagen im überdurchschnittlichen Bereich, aber keine Hochbegabung in dem
Sinne). Da wo die sich die Schwäche zeigte, wurde der V. auf auditive Merkschwäche gestellt.
Mit dieser Aussage wurde ich zu einem speziellen Pädaudiologen geschickt, der
auch AVWS bei größeren Schulkindern feststellen konnte (der erste Pädaudiologe
hat bei Jan kein AVWS feststellen können, weil seine Testung wohl nur für
ältere Kindergarten- oder Vorschulkinder ausreichte). Und die Diagnose war eine
AVWS-Großstörung (muß dazu noch sagen, daß Jan zu diesem Zeitpunkt
mal wieder ein aktuelle KISS-Syndrom hatte, also wieder sehr häufig und massiv
am Kopfgelenk blockiert war, was sehr deutlichen Einfluß auf die schon vorhandene
AVWS hatte). Die Hörverarbeitung lag deutlich unter dem normalen Werten.
Deswegen bekam Jan ein halbes Jahr das Hördifferenzierungstraining.
Ich habe die Berichte vom SPZ, Pädaudiologe und sogar vom KISS-Arzt Dr. Koch
aus Hamburg, den Ablehnungsbescheid der Übernahme einer Legastheniebehand-
lung der KK zu unserem Landkreis geschickt mit dem Antrag einer Kostenübernahme für eine Legasthenietherapie. Dann hat mich der Landkreis zu
einer Psychologin geschickt, die Jan nochmals getestet hat. Und Ergebnis war
dringender Handlungsbedarf. Der Landkreis hat die Legasthenietherapie zu 100%
kostenmäßig übernommen. Mit dem Attest von der Psychologin bin ich dann zur
Klassenlehrerin von Jan gegangen und die Schulkonferenz hat dann den Nachteils-
ausgleich für Jan genehmigt.
Bei euch kann die Problematik aber auch eine Andere sein. Hier habe ich noch
mal ein Link für dich aus dem Schwerhörigenbereich, wo Nachteilsausgleiche
für so etwas gegeben werden. Ob es was für euch ist, weiß ich nicht. Eigentlich
müßte der mobile Dienst deine Fragen auch beantworten können.
Wird deine Tochter dieses Jahr eingeschult? Dann warte doch erstmal ab. Spreche
mit dem zukünfigen Klassenlehrer(in) über das Problem deiner Tochter. Notfalls
würde ich mir ein Attest vom Pädaudiologen geben lassen, daß sie vorne sitzen
soll. Aus AVWS muß sich zwangsläufig nicht unbedingt eine Legasthenie entwickeln.
Der mobile Dienst ist dazu da, die Lehrer zu unterstützen, was die Problematik
des Kindes anbetrifft. Manchmal wird ein sonderpädagogisches Verfahren einge-
leitet, damit das Kind die Unterstützung bekommt. Genaueres kann dir dein
zuständiges Förderzentrum für Hören sagen (früher hieß es Förderschule Hören).
Wenn du noch Fragen hast, dann mal los
LG
Andrea _________________ Andrea Bj.1965/ Jan 11/98 KISS(KIDD), AVWS,
LRS, hypoton /Ben 01/04 KISS(KIDD) , frühkindl. Autismus, Wahrnehmungsprobleme, starke Sprachverzögerung, Hyperakusis
"WAS NICHT PASST, WIRD PASSEND GEMACHT" (von Peter Thorwarth)
wow jetzt bin ich ein ganzes Stück schlauer - danke!
Da habt ihr wirklich schon viel hinter Euch und viel gemacht! Also bei meiner Tochter fing es so an.. ich erzähl mal von den ersten Lebenstagen und hoffe, dass es nicht zu lange wird.
Sie wollte nicht trinken, später nicht essen. Hat sich ständig erbrochen, konnte nichts im Mund behalten. Keinen Schnuller, später keinen Löffel etc. Sofort hat sie gebrochen. Das ging wirklich Jahrelang so. Ich bin von A nach B gelaufen und mir wurde immer wieder gesagt "das Kind hat nichts, es trickst sie aus...." Sie fing sehr spät an zu sprechen. Mit 3 konnte sie erst einige Worte sprechen. Es kam immer mehr, dann fingen die Sätze an, die von Anfang an falsch rum waren. Zum Beispiel "ich dinderdade gehe" (ich gehe zum Kindergarten). Wirklich ALLE Sätze waren verkehrt herum. Wir haben mit 3 Jahren Logo angefangen und sind immernoch dabei.
Wir waren von Anfang an in Pädaudiologischer Behandlung weil die kleine Tochter eine Frühgeburt ist u. uns empfohlen wurde, sie pädaudiologisch testen zu lassen. Somit war die große auch immer dabei. Im letzten Jahr wurde sie 6 und es wurde ein Test gemacht, der erst mit 6 gemacht werden kann (ich weiß nicht welcher). Danach sagte die Pädaudiologin, dass eine AVWS vorliegt (sie hat es die Jahre vorher schon gesagt, konnte aber nicht testen weil der Test erst mit 6 gemacht werden kann). Ich weiß nur, dass sie Kopfhörer aufsetzen musste u. 2 Worte gleichzeitig gesprochen wurden. Außerdem hat sie einen Motiertest gemacht, wo sie sich zwei Silben merken konnte, in ihrem alter aber glaube ich 9 sein müssten.
Mittlerweile ist die Sprache wirklich toll geworden. Sie spricht alle Sätze richtig. Ab u. an kommen mal Verwechselungen aber nichts ernsthaftes mehr. Sie schafft es immer besser, fremde Sachen im Mund zu behalten, ißt nun viel besser u. kann z.B. auch eine Traube im Mund ertragen. Das ging vorher gar nicht (außen hart, innen nass). Sie ißt immernoch nicht richtig altersgerecht (kann z.B. kein festes Fleisch kauen).
Das Hauptproblem ist im Moment, dass sie sich nichts Merken kann. Reime, Lieder, Aufträge. Sie kann es sich erst nach 20xmaliger Wiederholung merken. Und das macht es dem Kiga im Moment so schwer, sie in der Schule zu sehen. Sie sagen, dass die Lehrerin nicht wartet, bis unser Kind sich was gemerkt hat. Ja sie haben ja recht aber wir denken, dass unsere Tochter schon eine piffige ist. Sie kann alles, was man mit 6,5 können muss. Nur eben das merken....
Ich habe ihr gestern gesagt, sie soll beim Bäcker 5 normale Brötchen u. 2 Mohnbrötchen holen. Wir waren auf der Hauptstraße (die Autos sind gefahren, die Kirche hat geläutet u. es waren viele Leute unterwegs). Sie ist losgegangen, kam wieder zurück "was muss ich nochmal kaufen - 2 normale u. 2 Mohn??" Also hab ich es nochmal gesagt. Sie ging, kam wieder "was muss ich nochmal kaufen 5 normale und 5 Mohn??". Sie hat wirklich 5-6 Anläufe gebraucht, bis sie es sich merken konnte. Ich stand nur draußen vor dem Bäcker. Es war also kein langer Weg, wo sie es sich hätte merken müssen.
Außerdem ist sie ziemlich schüchtern, wenn sie vor einer Gruppe sprechen muss. Sie spricht dann wohl im Kiga nicht, ist bei den Schwungübungen etc. langsamer wie die aneren, weil sie in der Gegend rumschaut und einen "abwesenden" eindruck macht. Wenn sie die Leute, Kinder.. kennt, taut sie auf und man merkt nichts mehr von einem schüchternen Kind.
Gestern hat sie mich wieder sehr überrascht. Wir haben uns aus dem Kiga ein Spiel ausgeliehen u. ich wußte nicht, wie es geht. Sie hat es mir toll erklärt. Es macht einen Sinn u. wir spielen es so wie sie es erklärt hat. Ich fragte sie dann, ob sie das in ihrer Gruppe spielt oder in der Nachbarsgruppe. Meinen Tochter sagt "ich hab das noch nie gespielt. Ich hab nur zugeguckt". GENAU das ist es. Sie schaut u. schaut und kann es, wenn es drauf ankommt!
Der Kiga möchte aus diesem Grund, dass sie in die Vorklasse geht. Klar kann die Lehrerin nicht auf sie warten. Aber da sie ansonsten "normal entwickelt" ist und auch schon 7 ist, bis sie zur Schule kommt, finden wir, dass wir es probieren sollten. Sie freut sich schon total auf die Schule! Von der Sprachheilschule war schon jemand im Kiga um sie zu testen und sagte, dass sie zu gut spricht u. zu gut versteht (ich kann da nichts zu sagen, weil ich mich zu wenig auskenne, wie Kinder sprechen, die zur Sprachheilschule gehen). Sie versicherte mir aber mehrfach, dass sie unsere Tochter nicht auf der sprachheil sieht. Im November war die Schuluntersuchung hier in der Regelschule. Sie hat alles ohne Probleme, ohne Fehler bestanden. Hat mit den zwei Schulärzten gesprochen. Sie musste nicht viel sprechen, nur auf die Fragen mit kurzen Sätzen antworten. Ich sprach das Problem an, sprach die Sprachheilschule an. Auch dort wurde mir versichert, dass sie Schulreif ist für die Regelschule u.man sie nicht auf der Sprachheilschule sieht.
Aber natürlich mache ich mir große Gedanken, ob es richtig ist, dass wir uns jetzt gegen die Meinug des Kigas durchsetzen. Wir sagen u. denken, dass wir es probieren sollten. Tja was wenn sie es nicht schafft?? Aber was wenn sie in der Schule aus sich rausgeht u. offener wird?? Das kann mir ja vorher keiner sagen. Sie hat den Kiga erst vor 4 Monaten gewechselt. Der alte Kiga sieht auch keine Probleme. Sie sind der Meinung, dass sie die Entwicklung von 3-6 mitbekommen haben u. die Entwicklung stätig Bergauf ging. Der neue Kiga macht sehr viel im Vorschulprogramm, die Kids werden dort sehr gefordert u. gefördert, was sie in dem Ausmaß im alten Kiga nicht hatte.
Dazu fällt mir noch ein, dass sie kein K, G, C sprechen kann u. probleme hat die unterschiede von d-t, k-g usw rauszuhören. Aber daran wird in der Logo auch gearbeitet.
Mensch mensch warum ist das denn alles nur sooooo schwer??????
Vielen Dank für Deine lieben Worte
steffi _________________ Tochter (07/2004), AVWS
Tochter (08/2005), Autismus-Spektrum-Störung (F84.1), ADHS (F90.0), Neurofibromatose Typ 1 -NF1- (Q85.0)
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.
Wie kommt man zu diesem Nachteilsausgleich? Wo müsste man sowas beantragen und wie funktioniert sowas? Lässt man es erstmal sein und versucht es so in der Schule?
Annette _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
vielen Dank für Deine Linksammlung - immerwieder sehr hilfreich!!!!
Viele Grüße
Steffi _________________ Tochter (07/2004), AVWS
Tochter (08/2005), Autismus-Spektrum-Störung (F84.1), ADHS (F90.0), Neurofibromatose Typ 1 -NF1- (Q85.0)
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.
Ich weiß jetzt gar nicht wie ich das sagen soll, weiß aber teils wie es Dir geht.
Mein Sohn mußte am Anfang gefietet werden (mit Spritze bekam er Muttermilch), weil er nicht an der Brust trinken konnte. Das hat sich zum Glück schnell gelegt.
In den Kiga kam er mit 3 Jahren und konnte kaum sprechen. Dann fing er an und auch noch falsch, grgr. Die Sprachenschule hat festgestellt, dass er einen sehr hohen IQ hat und für "ihre" Schule viel zu gut sprechen kann. Daher wurde er in die Regelschule eingeschult, aber mit dem Förderschwerpunkt Sprache. Doch die Sonderpädagogin hat schnell bemerkt, dass sein Problem nicht das Sprechen sondern das Hören ist. Er konnte in der Klasse schon nicht mehr zielgleich unterrichtet werden. Durch Ihren Tip haben wir ihn zum 2. Halbjahr in der Förderschule für Hören und Kommunikation in Olpe umgeschaut und sind heute noch glücklich darüber.
Wie kommen Pädagogen etc auf die Idee, Kids mit AVWS auf Sprachenschulen zu tun? Sie haben Probleme mit dem Hören und können nur visuell lernen. Sind auf Sprachenschulen überfordert und nicht richtig gefördert.
Sorry, das ist meine Meinung und kann nur wiederholen, was ich woanders auch gerade geschrieben habe, es liegt an der Schule an sich....
Kann sicherlich auch auf der Regelschule gut gehen. Bei kleinen Klassen und Erfahrung der Lehrer und wie ich finde als Hilfe mit dieser Höranlage.
Aber bis auf den Kontakt zu Kindern im Ort (das klappt bei uns fast gar nicht ) war die Förderschule für uns der richtige Weg.
Ach ja, dort wurde auch noch ADHS festgestellt und er bekommt nun Medikinet, schnief
Hoffe Dir vielleicht ein bißchen geholfen zu haben.....
lese fleissig mit und möchte kurz zu Sandra Stellung nehmen.
Unser Sohn wurde Regeleingeschult und geht mittlerweile auf eine Sprachheilschule.Das Beste was Ihm passieren konnte.
Ein Beratungszentrum hat auch eine Schule für Hören und Kommunikation empfohlen,die nächste ist hier 80km entfernt.Unvorstellbar.Er wird jetzt schon morgens um 07:20 Uhr abgeholt und ist mittags nie vor 13:00 Uhr zu Hause!Wie wäre das erst bei der anderen Schule?
Er kann dem Unterricht endlich mitverfolgen und die Lehrer sind zufrieden.
Mittlerweile hat sich viel getan bei uns. Wir haben lange Gespräche mit Erzieherinnen, Lehrern und Rektor geführt und werden versuchen unsere Tochter auf die 1. Klasse Regelschule zu geben. In 6-12 Monaten kann ich dazu dann sicher mehr berichten Im Moment erscheint es uns die beste Lösung. Aber was ist schon das beste? Das weiß man im Vorfeld nie... Also warten wir ab.
Viele Grüße
Steffi _________________ Tochter (07/2004), AVWS
Tochter (08/2005), Autismus-Spektrum-Störung (F84.1), ADHS (F90.0), Neurofibromatose Typ 1 -NF1- (Q85.0)
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.
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