Hallo,
mein Sohn hat - ADHS bedingt - ganz ähnliche Probleme wie deine Tochter.
Auch wir haben damals viele, viele Gespräche geführt und waren uns sehr, sehr unsicher.
Eigentlich ein topfitter Junge, aber seine auditiven Problem (große Probleme mit der auditiven Aufmerksamkeit, ganz schlimme Störschallschwierigkeiten, Probleme mit der auditiven Merkfähigkeit) waren doch gravierend.
Alle Fachleute (Ärtze, unsere langjährigen vielfältigen Therapeuten (Logo, Ergo, HP) und auch die Fachleute in Werscherberg) empfahlen uns dringenst, ihn in der Regelgrundschule einzuschulen, denn er war wirklich so fit, sie sagten uns, seine auditiven Probleme würde er abfangen können. Sie waren sich alle einig. Auch dann die Schulärztin.
Wir haben dann sehr, sehr viele weitere Gespräche geführt. Auch - vorab - mit der Grundschuldirektion und der Klassenlehrerin. Wir Eltern waren uns wirklich unsicher. So eine richtige Alternative hatten wir aber auch nicht. Bei uns gibt es EINE normale - sehr große - Regelgrundschule, da gehen alle Kinder hin, das war immer schon so und wird auch immer so sein.
Vorschulen, schulvorbereitende Einrichtungen, Sprachheilschulen - gibt es alle nicht.
Also wurde er in der Regelgrundschule als ganz normaler Regelgrundschüler eingeschult.
Heute - er ist jetzt in der 2. Klasse und kommt in die 3. - kann ich sagen, ja, es war genau der richtige Weg.
Klar, die Probleme sind nicht weg, aber er macht sich dort richtig, richtig gut.
Bei uns hat es die Kombination Glück (denn statt sonst immer 30er Klassen waren es diesesmal nur 20er Klassen), eine sehr nette, aber seeeehr strenge Lehrerin und ständige Gespräche mit der Schule gebracht. Dazu haben wir ihn auf Medikamente eingestellt.
Auch unsere Lehrerin sagte zum Schulanfang "wir beobachten in jetzt mal 6 Monate" und sehen dann weiter - und nach diesen 6 Monaten sagte sie zu uns "ich bin sehr, sehr stolz darauf, gerade IHREN Sohn in meiner Klasse zu haben, er tut den anderen Kindern der Klasse soo gut" . Was will man mehr?
Auch wenn ich mittags so manches Mal mich mit ihm hinsetzen muß und das nachholen muß, was er morgens einfach nicht mitbekommen hat (darauf hat man uns immer aufmerksam gemacht, das das kommen wird und dadrauf solltest du dich einstellen), das ist es uns wert und ich habe jetzt schon soviel mit meinem Sohn gekämpft und auch da arbeite ich mit ihm weiter und lasse ihn nicht im Stich. _________________ LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
Hallo, ist das die Lehrer auf dein Kind eingehen. Das sie darauf achten das
dein Kind in der ersten Reihe sitzt. Das es dem Lehrer ein Signal geben kann wenn es nicht mitkommt usw..Wichtig ist das du und die Schule zusammenarbeiten. Mein Sohn hat zusätzlich zwei Deutschstunden bekommen.
Wir waren zur Ergotherapie die haben uns sehr gut unterstützt.
Waurm sollte er einen Nachteilsausgleich geben, mein Sohn hat jetzt auch noch eine LRS . Seine Diktate werden nicht gewertet, er darf Arbeiten alleine schreiben und bekommt einge Hilfe ..., aber das hat sich erst inder dritten Klasse herrausgestellt.
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