darf ich fragen,was Ihr für eine Reha macht?
Und warum hat die Sonderpädagogin entschieden,daß Sie auf der Regelschule besser aufgehoben ist?Uns hat man erklärt,daß es keine sonstigen "Defizite" geben darf,ansonsten müsse das Kind auf die Förderschule und nicht Sprachheilschule.
Unser Sohn wechselt am Montag auf die Sprachförderschule!Sind sehr gespannt,wie es dann laufen wird!
Wegen mehrerer Sachen, LRS, Teilleistungsstörung und Sprache. Aber die Schwerpunkte setzen wir vor Ort. Ich bin gespannt.
Weil sie bei der Schuluntersuchung alles konnte, nur hat halt es halt an der Sprache noch ein wenig gehapert. Wir hatten auch direkt bei der Untersuchung gefragt, was sie davon halten sie auf der Sprachheilschule einzuschulen, aber dafür spricht sie zu gut. Jetzt nach zwei Jahren merkt man immer noch einen Unterschied, sie hat bei schwierigen Wörtern Probleme diese richtig auszusprechen, aber sie hat auch eine wahnsinns Entwicklung hingelegt. _________________ Liebe Grüße
Nicole mit L. (2002) LRS, Wahrnehmungsstörung und Rolando Epilepsie (sehr gut eingestellt) und B.(2006) Wirbelwind
@Lenchen,
Danke,trotzdem verwundert mich die Aussage,unser Sohn spricht auch normal,für Aussenstehende sind die Defizite oft nicht nachzuvollziehen.Aber die Probleme sind jetzt schon am Schulanfang so arg,daß wir uns zu diesem Schritt entschlossen haben.
Bei der Schulanmeldung hiess es auch,Sprachheilschule wäre nicht das richtige.Jetzt sind wird gespannt,zunächst ist er Gastschüler.Wir hoffen das zu seinen Gunsten entschieden wird.
Hallo,
als Lukas 2009 eingeschult wurde, hatte er seine zweite OP an den Ohren hinter sich, bei der endlich Paukenröhrchen eingesetzt wurden. Aber er tat sich schwer mit den ähnlichen Lauten und die Merkfähigkeit war ziemlich kurz. In der Schule hatte er viele Fehler bei den Lernwörtern trotz vielen übens. Beim HNO-Arzt das Thema angesprochen, machte dieser einen Dichotischen Test und prompt hatten wir ein Ergebnis mit dem wir umgehen konnten. Rechts 70 % und Links 60%. Unser Glück das die Klasse (Regelschule) nur aus 17 Kindern besteht und die Lehrerin super mitarbeitet. Er sitzt beim Diktat ganz vorne mit dem guten Ohr zur Lehrerin und wir haben uns von Audiva den Dichotrainer für 12 Wochen ausgeliehen, danach hatten wir Rechts 10% mehr Hörfähigkeit. Die Lehrerin hat mit "Gebärden" den Kindern das lesen gelernt und das hat viel geholfen. Er liest super für 2.Klasse und schreibt auch mit wenigen Fehlern Diktate. Aber wir üben auch alles intensiv,teils spielerisch als Memory. Bis jetzt hat er keine bestätigte LRS die sich normalerweise aus AVWS entwickelt.
Ich denke es ist schon viel Übungssache zumindestens bei uns!!
Viele Grüße Petra _________________ Niklas *1995 Angelman Syndrom,Marvin *1999 gesund und Lukas *2002 AVWS Diagnose 2010
oje wenn ich das hier so lese werden meine Zweifel noch größer... Der Kiga ist der Meinung, es wird nichts mit der 1. Klasse Regelschule. Sie hätten sie gern in der Vorklasse Regelschule. Das ändert aber nichts an der AVWS und das versteht leider noch keiner. Sie denken, dass sie dann eben mit 8. in die 1. Klasse kommt und bisdahin einfach besser sprechen kann. Nun redet die Logopädin nochmal mit dem Kiga.
In einem hat der Kiga recht. Meine Tochter ist Fremden gegenüber sehr schüchter u. traut sich nichts zu. Sie müssen im Vorschulprogramm vor der Gruppe sprechen und auch erzählen was z.B. am Wochenende war. Da spricht meine Tochter wohl gar nicht. Sie erzählt mit den Kindern untereinander, spricht mit den Erzieherinnen, spricht im Stuhlkreis. Überall, wo sie sich sicher fühlt. In der Gruppe der Vorschulkinder spricht sie wohl nicht bzw. nur wenig und arbeitet sehr langsam. Macht alles mit aber langsam. ICH kenne meine große aber so. Sie guckt u. guckt u. guckt und irgendwann kommt sie auch ihrem Schnecknhäuschen und macht mit. Die Logopädin hat sie jetzt im Juni erst kennengelernt. Auch als sehr schüchternes Kind. Sie hat die ersten Stunden kaum gesprochen. Letzte Woche sagte sie "wahnsinn, wie sie sich verändert hat. Man merkt absolut nichts mehr von der Schüchternheit". Ja, weil sie sich sicher fühlt...
Ach ich weiß nicht, was das beste ist. Kommt sie in die Regelschule u. schafft es nicht, stelle ich mir es sehr schlimm für sie vor, wenn sie in die andere Schule (anderer Ort) muss. Schulen wir sie auf der Sprachheilschule ein, bekommen wir von allen Seiten nur Kopfschütteln, weil sie zu fit dafür wäre (auch von der Sprachheil selbst). Schulen wir sie in die Vorklasse ein, sehe ICH das Problem, dass sie vom Kopf her Schulreif ist, das Problem AVWS aber damit auch in einem Jahr nicht behoben sein wird... Naja wir haben noch 8 Monate Zeit und hoffen mal das beste.
Liebe Grüße
Steffi _________________ Tochter (07/2004), AVWS
Tochter (08/2005), Autismus-Spektrum-Störung (F84.1), ADHS (F90.0), Neurofibromatose Typ 1 -NF1- (Q85.0)
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.
ich denke, die Sprachheilschule wäre schon besser für deine Tochter. Ob alle Seiten nun den Kopf schütteln oder nicht. Allerdings scheint es ja so, daß die Sprachheilschule selbst deine Tochter ablehnt. Aber die kleinen Klassen und extra geschulten Pädagogen sind schon von Vorteil.
Bekannte aus unserer letzten Sprachreha haben ihren Sohn auch wegen AVWS auf die Sprachheilschule gegeben. Sprachlich war er gar nicht auffällig und er war bei der Reha wegen AVWS, nicht wegen der Sprache. Die Mutter ist froh über die Entscheidung, weil er durch die AVWS an der Regelschule total untergehen würde und völlig überreizt wäre. Die Schule, auf die er geht, ist allerdings in dieser Richtung spezialisiert. Wäre das bei euch denn auch so? _________________ LG
Katrin
Katrin ('71), Mika (12/03), expressive SEV, AVWS, Wirbelwind
es ist ja so, daß eine AVWS sich nicht auswächst bzw.heilt. Mein Junge hat auch arge Probleme damit, wie die meisten ADHS Kinder, trotzdem ist er in der Regelgrundschule. Klar, er hat zu kämpfen, mit den Fächern an sich nicht, das geht sehr gut, aber mit der Lautstärke (klar, wo Kinder sind, sind immer Geräusche) und das, wobei unsere Lehrerin absoluten Wert auf totale Stille legt. Aber auch mit der Konzentration, dem Störschall, alles was mit AVWS zu tun hat, damit kämpft er ganz arg und wir wissen, das wird sich nicht bessern.
Egal,auf welcher Schule die Kinder sind. Uns wurde - auch in Werscherberg - erklärt, daß er lernen muß, SEINEN Weg damit zu gehen, er muß lernen, sich selbst da zu helfen und mit diesem Problem zu leben.
Egal ob zu Hause oder in der Schule.
Und ja, er lernt es. Es war die richtige Entscheidung, ihn direkt in der Regelgrundschulkind einzuschulen und bis heute macht er das sehr gut (ohne jeglichen Hilfen bis heute). _________________ LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
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