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Wohnort: Berlin
Verfasst am: 17.12.2010, 20:41 Titel:
Ich habe das in einer Asthmaschulung auch so gelernt. Man inhaliert im akuten Fall zuerst das Beta-Mimetikum (also Salbutamol etc.) um die Bronchien zu erweitern und dann das Cortison (Pulmicort z.Bsp.), damit es auch vordringen kann. (In der Regel wird auch nur das Salbutamol im Pariboy inhaliert, während das Cortison als Pulver inhaliert wird - es lässt sich in dieser Form also erst gar nicht mischen.)
Bei Asthmatikern ist dieses Vorgehen sicher sinnvoll, da die Zeiten in denen Beta-Mimetika nötig sind, zeitlich begrenzte Phasen sind.
Da ihr aber einen so umfangreichen und wohl dauerhaften (?) Inhalationsplan habt, würde das den Zeitaufwand noch einmal um ein vielfaches erhöhen und das wäre letztlich wohl mehr Belastung denn hilfreich.
Hallo Conny,
Lasse inhaliert seit vier Jahren mit Pulmicort, Atrovent und Salbutamol gemischt wenn er Probleme mit der Atmung hat. Wenn die Lunge mal nicht spastisch ist, bekommt er nur Pulmicort.
Viele Grüße
Conny _________________ Conny,meine Himmelssöhne Niclas -Joshua *25.04.99-06.01.00 SIDS und David, 19.SSW +* 10.04.01, Löwe Lasse*12.06.06, FG 27+4 SSW, Hydrocephalus internus und externus und Krampfanfälle nach Meningitis,mittelgradig schwerhörig auf dem rechten Ohr, Asthma bronchiale, schwacher Muskeltonus, Wahrnehmungsstörungen
Bei Asthmatikern ist dieses Vorgehen sicher sinnvoll, da die Zeiten in denen Beta-Mimetika nötig sind, zeitlich begrenzte Phasen sind.
die Zeit in der man Bronchialerweiternde Mittel braucht, ist nicht umbedingt zeitlich begrenzt. Ich nehme schon seit über zehn Jahren dauerhaft sowohl Cortison wie erweiternde Mittel. Erst viele Jahre lang Symbicort, in dem sowohl ein Cortison wie ein langwirksam erweiterndes Mittel enthalten sind, die sich gegenseitig in der Wirkung verstärken und da ich ständig Probleme mit den Nebenwirkungen des Formoterol hatte, seit einigen Monaten die Medikamente getrennt als Pulmicort und Salbutamol, womit ich wesentlich besser klar komme. Je nach Ausprägung des Asthmas und der Lungenschädigung, geht es evt. nicht ohne eine Dauerhafte Gabe von Bronchialerweiternden Mitteln. Gegen die Entzündung hilft das Cortison, was man auch nicht so einfach absetzen sollte, sondern durchgängig geben sollte, aber es hilft nicht gegen die Verengung der Bronchien und so ist dann doch ein weiteres Medikament nötig. Wir, also mein Arzt und ich, hatten schon mehrfach versucht die Medikamente zu reduzieren und nur noch ein Cortison zu nehmen, aber das Ergebnis war alles andere als zufriedenstellend, während ich mit der Kombi der beiden Medikamente jetzt sehr gut klar komme.
Viele Grüße, Kristin _________________ 28 j. CP (leichte Hemiparese) + Spastische Spinalparese (HSP) mit Ataxie und Armbeteiligung. Außerdem Skoliose, Spondylolisthesis LWS mit Bogenschwäche, Wirbeldysplasie HWS, Hüftdysplasie und Asthma.
"Sometimes I pretend to be normal, but it gets boring, so I got back to being me."
Guten Morgen,
ihr habt mir sehr geholfen und ich bedanke mich dafür. Ich werde weiter alles zusammen inhalieren.
Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit und mögen die lieben Kinder mal schön gesund bleiben.
LG Conny _________________ Lotte,geb.17.06.10, Z.n.
Geburtskomplikation- Schulterdystokie, Herzstillstand, Gehirnblutung, Schluckstörung, HIE,Hirnschädigungen im Bereich der Basalganglien ,Großhirnrinde, Hirnatrophie,PEG 8/10 TS 2/11
Helene geb.10.07.06 stolze große Schwester, Conny geb. 72,und der allerliebste Mann an meiner Seite, der nicht erwähnt werden möchte...
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