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BERA-Test nicht möglich- wie Hörtest machen?
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Andrea1
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BeitragVerfasst am: 12.12.2010, 13:39    Titel: BERA-Test nicht möglich- wie Hörtest machen? Antworten mit Zitat

Hallo,

Julian ist nun fast 4 Jahre alt. Nachdem das Tracheostoma verschlossen wurde und Paukenröhrchen gesetzt wurden geht es mit der Sprache endlich vorwärts. Nur spricht er sehr sehr undeutlich, so dass ihn nur die Menschen verstehen, die ihn schon lange kennen. Wir haben versucht einen BERA-Test zu machen, nachdem er aber sehr laute Atemgeräusche hat, ist dieser Gehörtest leider nicht aussagefähig. Die Aussage vom HNO: Lieber ein Hörgerät zuviel als zu wenig, kann ich so nicht wirklich nachvollziehen. Wenn man doch gar nicht weiß wie gut oder schlecht er hört.
Habt ihr noch eine Idee wie man zu einem Ergebnis kommen kann?

LG
Andrea

_________________
Julian geb. 18.01.07; 28/0 SSW 1090g. Ventrikelseptumdefekt, Atemnotsyndrom,Pneumothorax rechts, BPD,Lungenhypoplasie, Tracheostoma, derzeit CPAP beatmet, Krampfanfälle, Leistenbruch, Lungenbiopsie,Gedeistörung,deshalb PEG,Nov. 09 Reflux-op, seit April 09 ohne Beatmung mit Sauerstoff, Aug 10 Tracheostomaverschluß
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Katja_S
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BeitragVerfasst am: 12.12.2010, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
hmm, bei Erik wurden die Bera-Tests unter Narkose gemacht (war aber zu dem Zeitpunkt auch noch viel jünger als Julian). Wäre das eine Option oder sind die Atemgeräusche auch so laut, wenn er sediert ist? Oder wäre eine Narkose zu gefählich?
Wurden denn schon mal so "normale" Hörtests gemacht, weiß gerade nicht, wie man die nennt Embarassed , wo geschaut wird, wie er auf unterschiedlich helle/ tiefe und unterschiedlich laute Geräusche reagiert? Oder könnte er sogar sagen/zeigen, dass er was hört (sorry, weiß jetzt nicht, wie fit er ist)? Das gibt doch auch schon mal Anhaltspunkte, wie gut oder schlecht er hört? Und dann könnte man dasselbe ja mal mit Hörgeräten versuchen, ob sich da die Reaktion verbessert. Und wenn er welche bekommen sollte, würde er ja am Anfang erst mal Testgeräte bekommen, zum ausprobeiren, ob die ihm was nützen und welche für ihn die richtigen sind.
Ansonsten kann ich dir leider nicht weiterhelfen, einfach so mal Hörgeräte dranmachen ist ja auch nicht so toll, denn wenn er die eigentlich nicht bräuchte, wird ja alles viel zu laut (aber dass würde er ja wahrscheinlich zeigen, oder?)
Gruß,
Katja

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Katja mit Erik (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit (CI-versorgt), psychomotorische Retardierung
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JanaSnow
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BeitragVerfasst am: 12.12.2010, 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andrea,

hmm, schwierig.

Hörscreening und normaler Ablenkungstest sind nicht möglich oder haben Euch nicht weitergebracht?

LG
Jana
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Andrea1
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BeitragVerfasst am: 12.12.2010, 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katja_S,
Julian versteht mich, auch wenn ich flüstere. Das heIsst f[r mich, dass er wohl nicht so schlecht hoert. Aber er kann einige Buchstaben (noch( nicht . Bei einer OP wollte man den Gehoertest machen, aber leider war das Geraet defekt Twisted Evil und deswegen nochmal eine Narkose bei seinem lauten Atemgeraeusch, eher nicht.
Die normalen Test mit Gloeckchen usw. sind positiv aber der Test in dem er sagen sollte, wo das Geraeusch herkommt, war leider nicht verwertbar.

LG
Andrea

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Julian geb. 18.01.07; 28/0 SSW 1090g. Ventrikelseptumdefekt, Atemnotsyndrom,Pneumothorax rechts, BPD,Lungenhypoplasie, Tracheostoma, derzeit CPAP beatmet, Krampfanfälle, Leistenbruch, Lungenbiopsie,Gedeistörung,deshalb PEG,Nov. 09 Reflux-op, seit April 09 ohne Beatmung mit Sauerstoff, Aug 10 Tracheostomaverschluß
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Katja_S
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BeitragVerfasst am: 12.12.2010, 14:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
welche Buchstaben hört er denn nicht? Kann es vielleicht sein, dass er im Tieftonbereich gut hört und im Hochtonbereich schlecht? Und er deshalb manche Buchstaben nicht richtig ausspricht? Ist ja oft so, dass Kinder im Tieftonbereich besser hören als im Hochton bereich..
Vielelicht hat die schlechte Aussprache auch gar nichts mit dem Hören zu tun? Wenn er versteht, was du sagst, wenn du flüsterst?
Habt ihr Logopädie? Was meint die denn?
Gruß,
Katja

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Katja mit Erik (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit (CI-versorgt), psychomotorische Retardierung
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JanaSnow
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BeitragVerfasst am: 12.12.2010, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andrea,

war der Test verwertbar, wo er so von Lautsprechern umgeben ist und von verschiedenen Seiten der Ton kommt (nacheinander). Da muss er nicht sagen woher der Ton kommt, sondern es wird notiert, wann er den Kopf in die entsprechende Richtung dreht. Der Ton ist erst ganz leise und wird langsam lauter. Auch die Tonhöhe wird variiert. Geht das?
Nicht so genau, aber evtl. ein erster Schritt? Oder zu ungenau?

LG
Jana
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IngeH
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BeitragVerfasst am: 12.12.2010, 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich dachte die Atemgeräusche stören eher bei einer Otoakustischen Emissionsmessung und weniger bei der Bera.

Ich weiß von einigen Kindern, die gerade wegen der Atemgeräusche die Bera machen sollten, weil andere Hörtests nicht aussagekräftig waren.

Wir haben die Bera bei unserer Tochter mit 5 Jahren ohne Narkose gemacht.

Die Kinder müssen nur recht ruhig liegen können.

Schöne Grüße

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Liebe Grüße von Inge
mein besonderes Kind wurde 05.97 geboren und hat eine beinbetonte Tetraspastik ist ein Läufer aber hat keine Lautsprache, er hat noch 3 ebenso wunderbare jüngere Geschwister, die beiden Jüngsten mit AVWS
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MartinaMCV
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BeitragVerfasst am: 12.12.2010, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Bei Sara wurde die Bera auch unter Narkose gemacht, während einer AugenOP. Bei ihr hatte das Schmatzen am Schuller schon gestört.
Aber extra eine Narkose würde ich nicht machen.

Viele Grüße
Martina

_________________
Martina mit Sara 11/08 (Neuroblastom, Partialtrisomie 13 u.a. blind, Grüner Star/Glaukom li., Aphakie li., Mikrophthalmus re., globale Entwicklungsretadierung, Kindergartenkind) Natalie 12/01, Annika 1/04 und Lars 7/06
Unsere Geschichte:
http://alltag.leona-ev.de/zk/index......d=5&pid=63&page=1
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Kaja
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BeitragVerfasst am: 12.12.2010, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andrea,

unser Sohn soll aus medizinischen Gründen nur in absoluten Notfällen eine Narkose erhalten. Durch den ebenfalls bestehenden Autismus sind aber Hörtests, bei denen er mitarbeiten muss, nicht wirklich aussagekräftig. Da sich aber seine Schwerhörigkeit weiter verschlechtert, müssen aktuelle Hörtest gemacht werden, um die Hörgeräte richtig einstellen zu können. Da blieb auch nur eine BERA. Dafür bekommt das Kind Melatonin und schläft damit relativ schnell ein, so dass eine korrekte Messung meist möglich ist.

Wenn auch nur der Verdacht auf unterschiedliche Hörschwellen im Hoch- und Tieftonbereich besteht, solltest du auf einer NN-BERA bestehen, die aussagekräftige Ergebnisse auf unterschiedlichen Frequenzen hervorbringt. Normalerweise wird nämlich nur eine Klick-BERA gemacht.

Hörgeräte auf Verdacht sind keine gute Lösung, weil da eine falsche Einstellung hörschädigende Geräusche verursachen kann, die zu bleibenden Innenohrschäden führen können.

Viele Grüße Kaja

_________________
Kaja mit Sohn (2003) - Mikrodeletion 8p23.1 (u. a. Herzrhythmusstörung, Epilepsie, Apnoen (Monitor), Entwicklungstörung im motorischen und sprachlichen Bereich), hochgradige Schwerhörigkeit, HFA, div. Nahrungsmittelallergien, ehemaliges Frühgeborenes (30. SSW)
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Andrea1
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BeitragVerfasst am: 12.12.2010, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katja_S,
das s,t, n , kann er nicht sprechen, seit kurzem kommt jetzt das f. Heißt das, dass man dann ein Hörgerät braucht, wenn man die Hochtonefrequenz nicht hört? Hallo JanaSnow,
den Hörtest haben wir gemacht. Ich hatte den Eindruck, dass er rechts besser hört als links. Er hat immer in die Richtung geschaut, aber den genauen Lautsprecher konnte er nicht zeigen. Wobei ich mit ihm auf dem Stuhl saß und ehrlich gesagt auch meine Schwierigkeiten hatte.

Hallo Kaja, was ist denn genau der Unterschied zwischen NN und Klick-BERA und wie erreiche ich, dass er eine NN-BERA bekommt.?

LG
Andrea

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Julian geb. 18.01.07; 28/0 SSW 1090g. Ventrikelseptumdefekt, Atemnotsyndrom,Pneumothorax rechts, BPD,Lungenhypoplasie, Tracheostoma, derzeit CPAP beatmet, Krampfanfälle, Leistenbruch, Lungenbiopsie,Gedeistörung,deshalb PEG,Nov. 09 Reflux-op, seit April 09 ohne Beatmung mit Sauerstoff, Aug 10 Tracheostomaverschluß
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