Verfasst am: 02.12.2005, 21:24 Titel: Was ist für euch der Sinn des Weihnachtsfestes?
Hallo Alle miteinander,
so kurz vor dem Fest stelle ich mir mal wieder die Frage, was Weihnachten überhaupt für mich heute noch bedeutet.
Es ist ein Fest und gehört in unsere Kultur mit seinen schönen Bräuchen.
Diese Jahreszeit bringt viele Lichter in die Dunkelheit und macht die Herzen mancher Menschen weicher.
Wir feiern am 24.12 die Geburt Jesu, die wir aus der Bibel kennen, aber diese Geburt soll gar nicht am 24.12. statt gefunden haben.
Jesus war sicher ein besonderer Mensch mit besonderen Gaben, der auch Führungsqualitäten hatte- aber Empfängniss ohne den Akt der Zeugung, zu der damaligen Zeit?
So wie seine Geburt beschrieben ist, so sind in dieser Zeit viele Kinder auf die Welt gekommen, weil die Menschen noch keinen Sozialstaat hatten, der für alles sorgt.
Ich feiere Weihnachten, weil wir es hier so machen und weil ich es schön finde, zu beschenken und zu wichteln, Lichter in die Dunkelheit zu stellen und Weihnachtslieder zu singen. In dieser Zeit höre ich mal wieder von Menschen, von denen ich lange nichts mehr gehört habe und auch das finde ich schön. Ganz besonders freut mich, dass sich meine Kinder freuen.
Und dann feiere ich Weihnachten, weil ich mich auf den Frühling, die Erneuerung der Natur freue, der in vier Monaten wieder Einzug hält.
Hallo,
ich sehe Weihnachten nicht von der christlichen Seite, weil ich nicht so ein gläubiger Mensch bin.
Weihnachten bedeutet für mich das die gesamte Familie beisammen ist. Das wir viel Freude haben, Geschenke verteilen und wir ein Jahr wieder geschafft haben. Und somit kann ich mich dann aufs nächste Jahr freuen und auf das Frühjahr und den Sommer.
auch für mich ist der tiefere Sinn von Weihnachten eigentlich nicht so wichtig. Ich freue mich darauf, meine Familie und meine besten Freundinnen mit Familie zu beschenken. Ich freue mich auch auf die Feiertage = Weihnachtsferien, weil dann der allmorgentliche Stress mit Schule und Kindergarten nicht vorhanden ist.
Natürlich werde ich aufgrund von meinem Jüngsten (geb. 2005) wieder mehr versuchen Weihnachten so "traditionell" wie möglich zu gestalten - für Melina war das nicht so wichtig, weil ihr dafür das Verständnis fehlt . Aber eigentlich muss ich sagen, dass ich die letzten Weihnachten eher heulend unter dem Christbaum verbracht habe, weil ich doch irgendwie immer wieder melancholisch werde, weil Melina den Baum einfach nicht sehen oder begreifen kann....
ABER: auf den Sommer freue ich mich auch wieder ganz arg - wir haben heute früh Eisregen! Es ist superglatt und ich musste mit dem Hund Gassi gehen
Lieber Gruß
Kathrin _________________ Mama von Melina *Okt 2001 blind und entwicklungsverzögert
sowie N. *Mai 1991 u. R. *März 2005 beide gesund Meine Vorstellung - Mein Album
für uns ist Weihnachten auch eher eine Zusammenkunft von Familie und Freunden!
Wir feiern immer hier bei uns zu Hause mit vielen Kerzen und nur kleinen Geschenken.
In den letzten Jahren war die Schenkerei bei uns hier ausgeartet und da haben wir einen Strich gezogen.
Wir spenden jedes Jahr mit der ganzen Familie für einen caritativen Zweck- sicher ist dort auch das Geld besser angelegt!
Ich freue mich natürlich auf die Augen der Kinder beim auspacken der Geschenke!
Liebe weihnachtliche Grüße,
bei Stollen und Tee
Anke _________________ Anke mit Joost (*16.03.04), massiver HC, massive Hirnfehlbidung mit Nichtanlagen, ICP, blind und seinen großen Schwestern Anna (*95), Clara (*02) und Lucas (*08) und natürlich Papa Dirk
also, wenn ich Eure Antworten so lese, dass finden wir alle Weihnachten feiern okay, aber der eigentliche Sinn- laut Bibel, Kirche, ect. ist es nicht mehr so richtig.
Ich versuche ja echt, nach christlichen Regeln zu leben, weil ich sie schon für sinnvoll erachte, aber die Geburt Jesu, die irgend jemand auf den 24.12. formuliert hat, und der ganze Rest, naja, ich weiß nicht so recht.
Denke halt nur, wir brauchen unsere Kirchen, aber es hat sich aber im Laufe der Zeit, viel geändert in unseren Köpfen.
Und wenn an irgendeinem Abend, eine schwangere Frau vor meiner Tür steht, hoch in den Wehen, dann darf sie natürlich rein kommen und bekommt selbstverständlich Hilfe.
Sterne , auch wenn wir sie nicht ständig sehen können, stehen immer am Himmel, über unseren Häusern.
Dann ist und bleibt Weihnachten eine Familien und Freunde Fest und Jeder begeht es auf eine andere Art und Weise. Es gehört halt zu uns und mir zumindest macht es schon Spass.
Es ist für mich in der Tat eine Zeit der Besinnung und ich lasse das vergangene Jahr Revue passieren, nehme mir vor, diesen oder jenen Fehler nicht zu wiederholen und bin schon ganz neugierig, auf das kommende, neue Jahr , das ich wieder erleben darf.
es ist schon toll,was Weinachtsfest für uns alle bedeutet.Aber ohne Christigeburt hätten wir dieses Fest garnicht, und so möchte ich etwas dazu schreiben.
"So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinem Namen glauben;die nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind."(aus Johannes 1,12 13)
Aus diesem Text folgt ganz logisch: Gott will mit diesen Geschöpfen, die so gegen ihn rebellieren, die er aber unwahrscheinlich liebt,eine einzigartige Beziehung beginnen. Sie sollen Kinder des ewigen Gottes werden, aus Gott geboren durch die Handlungsvollmacht Jesu. Da geht noch ein anderer Horizont auf über dem Weinachtsereignes: ich darf dieses heil annehmen und ein Kind des Ewigen werden. Auf dieses Heilsereignis der Krippe folgt die gesamte Heilsentfaltung über den Auferstehungsmorgen bis hin zur Himmelfahrt Jesu, seiner Heimkehr zum Vater.
Darum geht es an Weinachten. Es ist kein niedliches oder gemütliches Ereignes! Es geht um den freien Blick auf das "Jesus- Licht". Und alles, was diesen Blick auf die Krippe, das aufgerichtete Kreuz und das leere Grab zustellt, muss entfernt werden.
M.Birkenfeld schreibt in ihrem Lied:"Wir knien an der Krippe und sagen, danke Herr
Für uns liegst Du so arm in diesem Stall.
Für uns verließt Du den Himmel,
Du ewger Gottes Sohn.
Aus Liebe gingst du in das dunkle Tal.
Herr Jesus Christus, Dir sei Ehre!"
Einen gesegneten zweiten Advent wünscht euch Oxana. _________________ Peter(70),Oxana(73),Felix`96,Micha´98,Marc Noah´02,Elias´04. Micha hat seit August 2004, SSPE, eine Spätfolge der Masern im Babyalter.
Ich bete nicht darum, dass meine Last leichter, sondern, dass mein Rücken stärker wird. (P.Brooks)
Dein Text liest sich so, als ob Du das aus ganz tiefer Überzeugung schreibst!
Mir gefällt es sehr gut - was Du da schreibst - und ich möchte mich Deinen Zeilen anschliessen.
>>>Und du fühlst, dass du lebst
Weil du tanzt und fliegst, du schwebst
Weil du lachst, weil du weinst und liebst
Du bist ein Wunder
Du bist ein Wunder<<<
Andreas Bourani "Wunder"
für mich ist Weihnachten ein christliches Familienfest. Wir feiern einen Geburtstag, und zwar den Geburtstag von Jesus Christus. Der hat übrigens erst am 25.12. Geburtstag, Heiligabend bzw. die heilige Nacht wird in Deutschland als Weihnachten gefeiert, die hat seinen Ursprung aber eher in der Erwartung der Geburt (1. Choral von Bachs Weihnachtsoratorium "Wie soll ich dich empfangen?"). Der ganze Advent ist von diesem Geist der freudigen Erwartung erfüllt und findet seinen Abschluss am Heiligabend. Die folgenden beiden Tage haben dann auf den ersten Blick nicht so viel Zauber, man denkt eher an Gänsebraten, die buckelige Verwandtschaft und reichlich Altpapier. Aber auch hier sollte man innehalten. Gott hat die Engel ausgesandt, die dann den Hirten die gute Nachricht überbracht haben. Kein König, kein Gelehrter, sondern einfache Hirten haben zuerst von der Geburt Jesus Christi erfahren. Gerade durch ihre Einfachheit konnten sie unvoreingenommen das Kind bestaunen. Diese Unvoreingenommenheit und Staunen ist uns Erwachsenen abhanden gekommen, durch (unsere) Kinder können wir zumindest einen Teil davon wieder erfahren.
In diesem Sinne versuche ich mit meiner Familie Weihnachten zu feiern. Es ist unwahrscheinlich, dass Jesus wirklich an diesem Tag Geburtstag hat, eine unbefleckte Empfängnis ist biologisch unmöglich, aber diese Fakten und Tatsachen sind unwichtig, seit fast 2000 Jahren wird dieses Fest gefeiert, ich denke, es hat an Bedeutung gewonnen, da andere christliche Feste eigentlich wichtiger sind (Pfingsten z.B.) und kaum gefeiert werden. Aber Weihnachten kann eben so schön sein:
"Ehre sei Gott in der Höhe und den Menschen ein Wohlgefallen. Und Frieden auf Erden."
Für mich bedeutet Wrihnachten auch das Fest der Liebe und Familie. Leider hat aber unsere Familie nicht so einen zusammenhalt bei uns kommt am ende immer streit raus leider.
Gruß Kerstin _________________ Saskia,Melissa 07.02.2003 extreme Frühgeburt 680g schwer 30,5 cm groß,bzw klein. 2 1/2 Jahre entwicklungsverzögert
Gott hat die Engel ausgesandt, die dann den Hirten die gute Nachricht überbracht haben. Kein König, kein Gelehrter, sondern einfache Hirten haben zuerst von der Geburt Jesus Christi erfahren. Gerade durch ihre Einfachheit konnten sie unvoreingenommen das Kind bestaunen. Diese Unvoreingenommenheit und Staunen ist uns Erwachsenen abhanden gekommen, durch (unsere) Kinder können wir zumindest einen Teil davon wieder erfahren.
In diesem Sinne versuche ich mit meiner Familie Weihnachten zu feiern.
Hallo Katja,
das hast Du wunderschön gesagt.
Ich möchte Weihnachten auch als christliches Fest und als Familienfest feiern.
Ich bin keine regelmäßige Kirchengängerin, aber ich finde, man sollte doch den Ursprung des Weihnachtsfests nicht ganz außer Acht lassen, wenn man es feiert. Ansonsten wird es ja zum reinen "Geschenkeaustauschfest".
Ich finde es gerade mit Kindern auch wichtig den Kindern zu vermitteln, was das Weihnachtsfest bedeutet und dass die Geburt Jesu Christi gefeiert wird und nicht die Tatsache, dass der Weihnachtsmann mit dem Rentierschlitten vorbeikommt und Geschenke verteilt.
In unserer Gemeinde wird es am 4.Advent einen Gottesdiesnt für Kleinkinder geben, ich habe fest vor, da mit Vincent hinzugehen und bin sehr gespannt auf diesem Gottesdienst. Auch wenn er dieses Jahr sicher noch nichts vom Inhalt des Fests versteht nimmt er da hoffentlich schon ein wenig von der Atmosphäre mit.
LG _________________ Heike (12/68) und Vincent (09/04), operierte intermediäre Analatresie
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