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wirklich nur Sprachentwicklungsverzögerung?
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maikeb
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BeitragVerfasst am: 20.11.2010, 17:18    Titel: wirklich nur Sprachentwicklungsverzögerung? Antworten mit Zitat

Mein Sohn hat bis zu seinem 2. Geburtstag nur "da" gesagt, wenn er auf etwas gezeigt hat. Nun ist er 27 Monate alt und hat in den letzten drei Monaten einen Wortschatz von ca. 15 Wörtern erlernt.
Die Kommunikation hat das allerdings nicht weitergebracht. Er verwendet diese erlernten Wörter im Grunde genauso wie vorher das "da": Nun nennt er die Namen der Dinge, auf die er zeigt. Das gilt auch für "Mama" und "Papa". Er ruft uns nicht und versucht auch nicht, mit der richtigen Anrede unsere Aufmerksamkeit zu erlangen. Das geschieht nach wie vor durch Geschrei.
Zudem finde ich sehr seltsam, was für Wörter und mit welcher Methode er sie sich aneignet:
Erst zeigte er im Supermarkt auf das Regal mit den Eier und sagte: "Ei! Ei!"
Klar, dass ich mich gefreut habe.
Nach einer Weile sagte er erst "Ei, Ei", weil es ihm Spaß machte, ohne dass er Eier irgendwo sah. Dann wurde daraus ein "Eich, Eich". Als wir dann Eicheln auf dem Boden fanden, kam zu dem "Wort" zufällig das Ding ...
Das nächste, was er mir nachsagte, war "Teich", dann "gleich".
Dann begann er Spaß an Wörtern mit "k" und "kr" zu bekommen: "Kak" (Kakao), "krank", "Krach", "Kreis".
Dann kam Papa, Baba (Bagger) und Mama.
Vieles sagt er auch nur einmal nach und dann nie wieder.
Und er versucht eben nicht, mit dem, was er sagen kann, zu kommunizieren. Wenn er morgens noch einen Becher Kakao haben möchte, sagt er nie "Kak, kak", sondern schiebt und unter Geschrei den leeren Becher hin.
Er verwendet die Wörter immer nur, um Informationen oder bestimmte Erklärungen zu bekommen. So fragt er mich mehrmals am Tag "Derpapa?" Und ich muss sagen: "Der Papa ist arbeiten."
Er kann "nein" sagen und mit dem Kopf nicken und den Kopf schütteln, ich bekomme aber bei weitem nicht auf jede Frage eine Antwort, ja oft nicht einmal eine Reaktion.

Ich habe auch das Gefühl, dass er nicht einschätzen kann, wann wir verärgert sind, wenn er Unsinn macht. Er findet es auch sehr lustig, wenn ich "aua" sage, weil er mir weh getan hat, und macht dann immer weiter damit, weil er meine Reaktion so lustig findet. Wenn ich mit ihm schimpfe, fängt er an, laute Geräusche zu machen, so dass er mich nicht mehr hören kann. Überhaupt lautiert er eigentlich pausenlos vor sich hin.

Ansonsten ist er aber ein sehr aktives, gut gelauntes Kind, das sehr viel herumalbert und tobt. - Oft so sehr, dass er Probleme damit hat, sich wieder zu beruhigen. Vor allem seit der Winterzeit, wenn es so früh dunkel wird, werden die Abende extrem anstrengend, weil dann so hochdreht, dass ich um seinen kleinen Bruder, unser Mobiliar und meine Nerven fürchten muss ...
Unsere Ergotherapeutin, zu der er einmal die Woche geht, stellt bei ihm eine Funktionsstörung der Wahrnehmung fest. Ansonsten meint sie, wir hätten kein schwer gestörtes Kind.

Dennoch verzweifle ich langsam an der Situation, weil ich nicht weiß, was er versteht und/oder was bei ihm ankommt, und ob das im Rahmen einer SEV noch normal ist.
Im Kinderneurologischen Zentrum sagte man mir, es sei für eine Diagnose noch zu früh.

Etwas wirr, mein Geschreibsel ... Embarassed
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christinefä
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BeitragVerfasst am: 20.11.2010, 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo maike

Vieles das du da berichtest, kommt mir sehr bekannt vor.
Unser Aspergerautist hat auch bis ca 30 Monat Wörter oft nur einmal gesprochen und dann nie wieder. Wir forderten ihn heraus, wollten es nochmals hören, aber da war nichts zu machen.
Er sagt lange nicht einmal "da", sondern nur "kkkk, kkkk". Aber weil er immer genau wusste, was er wollte, machte ich mir damals noch keine Sorgen. Die begannen dann mit dem Eintritt in den Kindergarten. Er konnte mit den anderen Kindern nicht wirklich spielen, war oft alleine in der Bücherecke und schaute nur zu...

Unser frühkindlicher Autist fragt auch sehr oft nach Papa und seinen Geschwistern und ich muss wie du mehrmals sagen, wer wo ist. Auf Fragen antwortet er auch nicht. Das macht vieles sehr kompliziert, gerade bei Schmerzen ist es sehr schwierig herauszufinden, ob und wo etwas weh tut.
Activ war er auch immer, ausräumen, ausräumen, ausräumen...

Erkennen unserer Stimmung führt hier auch genügend oft zu Konflikten Sad

Wie spielt dein Sohn, wenn er gerade nicht herumtobt?

LG Christine

_________________
Christine 64, F 65, C 92, A 95, O 96(Asperger Autist), J 98 & Philipp 01 (frühkindlicher Autismus, Sprachbeginn mit 4 1/2, noch immer 1-2 Wort Sätze, Microdeletion 22q13.33 Phelan Mc Dermid Syndrom)
unsere Vorstellung http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....3943&highlight=#73943
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maikeb
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BeitragVerfasst am: 21.11.2010, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Er spielt schon recht vielfältig: Mal mit Autos oder Baufahrzeugen (Bagger sind sein absolutes Steckenpferd), Eisenbahn. Er puzzelt für sein Leben gerne, vor allem, wenn das Motiv Baustellen oder Bagger sind, bis 20 Teile. Am liebsten hat er es, wenn jemand dabei sitzt, der notfalls weiterhelfen kann. Er schaut sehr gerne Wimmelbücher an und lässt sich die Details erklären.

Er liebt Spielplätze aller Art.
Er spielt gerne mit anderen Kinder, bloß die nicht mit ihm. Rolling Eyes Er ist bei der Kontaktaufnahme immer sehr direkt, rennt auf das betreffende Kind zu und packt ihm unvermittelt ins Gesicht oder zerrt an dessen Kleidung. Er ist dabei aber nicht aggressiv, sondern einfach zu forsch und zu übermütig. Trotzdem rufen sogar viel ältere Kinder vor Angst nach ihrer Mutter. Er merkt gar nicht, dass die Kinder gar nicht so begeistert reagieren, wie er selbst es ist ... Sad
Sein kleiner Bruder (12 Monate) ist seine Art gewohnt, spielt gerne mit ihm und liebt ihn heiß und innig.

_________________
Maike mit ihren wilden Kerlen (*Aug. 2008, Sprachentwicklungsverzögerung, erschwerte soziale Interaktion, möglicherw. Funktionsstörung der Wahrnehmung u. Hyperkinesie und *Nov. 2009, gesund)
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Angela77
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BeitragVerfasst am: 23.11.2010, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Maike,
ich bin die Mama von Bene -einen Link zu unserer Vorstellung hatte ich dir ja schon geschickt.
Hatte dein Sohn schon früh Gleichaltrigenkontakte (also außerhalb der Schwester)?
Ich hatte mit meiner Tochter eine schwierige SS - und so war Bene schon genau zwei (!!!) Jahre als wir endlich beginnen konnten, auf den Spielplatz zu gehen. Wir erlebten dieselben Szenen wie du, zumal die Kinder dort oft älter waren und auch immer wieder andere Kinder da waren. Da Bene nicht sprach und die Kinder einfach umarmte (oft auch mit einer heftigen Körperspannung - wahrschinlich Freude), stießen sie ihn oft weg, was ihn nicht sonderlich störte. Er ging dann halt zum nächsten. Das Aha-Erlebnis kam mir, als ein kleineres (!!!) Mädel als Baby sagte: Das ist ein Baby!
Da war mir plötzlich klar, dass Bene, was die Kontaktaufnahme zu Kindern betrifft, auf der Babystufe stehen geblieben war (wo hätte er es auch lernen sollen). Ich bin mit ihm seit Oktober in zwei Spielgruppen mit etwas jüngeren Kindern- und es klappt super!!! Er schaut sich viel ab und die Kinder sind noch nicht so sprachfixiert! Ist mit Baby allerdings manchnmal schwierig, aber einmal geht mit mein Mann mit ihm allein und einmal ich mit beiden Kids in einer integrative Gruppe. Da haben die Mütter viel Verständnis, obwohl die meisten Kinder dieser Mütter keine Probleme haben

Wegen des Erkennens von Gefühlen: Es gibt ein Buch von Ravensburger mit dem Titel: Kleiner Bär wie geht es dir?
Da gibt es vier verschiedene Bärengesichter, die jeweils verschiedenen Situationen zugeordnet werden sollen (ab 24 Monate). Bene interessierte sich sehr für die Gesichter und forderte uns immer wieder mit Blicken zur Benennung auf. Sehr schnell konnte er uns dann auch ein föhliches, trauriges, ängstliches oder wütendes Gesicht auf Auforderung geben. Die Gesichter den Situationen zuzuordnen ist im lange wirklich schwer gefallen. Seit gestern kann er es - und ist stolz wie Oscar!!! Er hat das Buch trotzdem auch vorher heiß und innig geliebt! Vielleicht eine Idee für deinen Kleinen?

Liebe Grüße
Angie

PS. Winkt oder klatscht dein Kleiner?

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Benedict / März 2008 - expressive Sprachentwicklungsstörung, FKA, aber unter gfcf-Diät seit 12/2010 macht er Riesenfortschritte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

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und Mila *April 2010 - etwas hypoton;
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maikeb
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BeitragVerfasst am: 23.11.2010, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Wir sind mit dem Großen, seit er ca. 1 1/2 Jahre alt war, sehr regelmäßig auf den Spielplatz gegangen, wo er bis heute auch oft dieselben Kinder trifft.
Seltsamerweise ist sein Verhalten bekannten Kindern gegenüber nicht so extrem wie gegenüber fremden.

Ja, mein Sohn winkt. Inzwischen sagt er auch "tschüss". Geklatscht hat er schon sehr früh.
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Angela77
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BeitragVerfasst am: 23.11.2010, 23:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
dass dein Ältester (sorry, ich hab gerade gesehen, dass du zwei Jungs hast) schon früh imitiert hat, ist klasse. Jedenfalls, falls du dir wegen Autismus Sorgen machen solltest, ist das ein gutes Zeichen, denn bei Autismus funktionieren oft die Spiegelneuronen nicht - und dann haben die Kids Schwierigkeiten zu imitieren.
Oder ist deine Sorge eher ADHS? So wie du deinen Sohn beschreibst (interessiert sich für Details in Wimmelbüchern, liebt Puzzle) erinnert er mich auch ein bißchen an Bene.
Könnte es auch sein, dass dein Sohn besonders begabt ist und manche Verhaltensweisen z.B. die Hyperaktivität aus der - relativen -Unterforderung kommen? Ich hab bei Bene nie daran gedacht, bis die Frühförder-Ärztin, auf meine Schilderung und Sorge, Bene habe autistische Züge, sagte: "Erst mal hört sich das für mich nach einem hochbegabten Kind an!"
Und mir fiel auf: Solange Bene durch die Puzzle der Ärztin und dann durch die Untersuchung beschäftigt war, gab es keinerlei Hin-und Her-Rennen und Eckengucken, was ich immer als "eindeutig" autistisch gedeutet hatte. Für seine Sprachprobleme wäre Hochbegabung allerdings keine Erklärung Sad
Und Hochbegabung (wenn es denn so sein sollte, ich bin mir auch da nicht so sicher) schließt Autismus auch nicht aus Sad
Vielleicht kannst du deinen Sohn ja auch mal bei einer Frühförderungstelle vorstellen? Du brauchst dafür keine Überweisung vom KiA und - falls dort Therapien eingeleitet werden sollten - auch kein Rezept vom KiA, läuft quasi zusätzlich.

Liebe Grüße
Angie

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maikeb
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BeitragVerfasst am: 24.11.2010, 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

Auf Hochbegabung bin ich noch nicht gekommen. Kann ich mir auch nur schwer vorstellen.
Ich habe ehrlich keine Ahnung, ob und was für eine Störung er hat. Ich habe im Laufe seines zweiten Lebensjahres schon alles vermutet: ADHS, Autismus, keine Ahnung. Gerade sein zweites Lebensjahr war sehr, sehr anstrengend, vor allem als er dann laufen konnte. Alles, wirklich alles musste aus den Regalen, vom Tisch, aus Schränken usw. gezogen werden. Und wenn es dann auf dem Boden lag, hat es ihn nicht mehr interessiert. Nur das Auf-den-Boden-Werfen als solches war interessant. Er hat aus wirklich jedem Zimmer, das man mit ihm betrat, in kurzer Zeit ein Schlachtfeld gemacht. Auch aus dem Behandlungszimmer unserer Kinderärztin. Die hat daraufhin die Verdachtsdiagnose Hyperkinesie ausgeprochen und uns ins Kinderneurologische Zentrum geschickt, wo man uns wiederum sagte, es sei für eine Diagnose zu früh, und uns wegen des eben auch ausbleibenden Spracherwerbs in die logopädische Abteilung geschickt. Immerhin habe ich dort heute, nach der Abschluss-Sitzung des Heidelberger Elterntrainings, mit der leitenden Psychologin einen Termin für eine Entwicklungsdiagnostik für März ausgemacht. Danach hat das Grübeln hoffentlich ein Ende. Die Baustellen werden aber wohl bleiben.
Ich hätte nur gerne schon einmal Anhaltspunkte, womit ich zu rechnen habe. Und ich wüsste gerne, warum so vieles im Alltag nicht klappt. Sad

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violaya
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BeitragVerfasst am: 24.11.2010, 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maike,
die Übergänge sind wohl fließend, und leider ist alles schwer und spät zu diagnostizieren. Ich frage mich auch manchmal, ob manches bei meinem Sohn an der Sprache liegen kann. Leider sagen einem da selbst die Experten nichts weiter. Wie alt ist denn dein Sohn?

Mein Sohn ist jetzt 4 und hat erst ca. vor einem Jahr mit Sätzen begonnen. Sein Wortschatz ist jetzt zwar groß, aber mit Antworten hapert es immer noch, und er schreit auch lieber oder klettert irgendwo hoch als zu fragen. Er scheint auch nicht zu verstehen, wenn jemand wütend ist usw. Zuhause sehr lebhaft, schwer zur Ruhe zu bringen. Dinge auf den Boden schmeißen tut er sehr gerne, scheinbar reflexartig. Aber dein Sohn spielt ja immerhin. Meiner fängt gerade erst mit Fahrzeugen an, ansonsten an allem anderen interessiert, meistens aber ohne Ausdauer.

Gruß
Viola

_________________
Viola (1974, alleinerziehend, nahe am Burn-out) und Y. (2006), frühkindlicher Autismus "high-functioning", meine Erachtens hyperaktiv, ehemaliger "Late Talker" und überwundener selekt.Mutismus
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BeitragVerfasst am: 24.11.2010, 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Entschuldige, du hattest ja das Alter geschrieben...

Mein Sohn ruft jetzt seit 2 Tagen "Mama", hat es sonst nie getan. Manches kann also noch kommen.

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Angela77
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BeitragVerfasst am: 25.11.2010, 00:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maike,
auf Hochbegabung (so es denn eine ist), wäre ich auch nie gekommen.
Ich kann mich noch gut an Benes 2. Geburtstag erinnern - ich war mir sicher, ein geistig behindertes, zumindest aber autistisches Kind zu haben. Er hat sich null für seine Geschenke interessiert, ist immer nur hin und hergerast und hat Bauklötze durch die Gegend geworfen, Sachen aus dem Regal geräumt und Türen auf und zugemacht. Verstehen konnte ich das alles nicht, weil - wie gesagt Bene war bis ca. 15 Monate super entwickelt, außer dass er nur nachgeahmt hat, was er wollte. Also, nichts mit Klatschen und so, aber den CD-Player im Dunkeln (!!!!) selbst anmachen und sich selbst Kekse aus dem Schrank.
Irgendwann interessierte er sich doch für ein Geschenk - ein vierteiliges Puzzle. Er konnte es sofort - und zwar von hinten. Zögerlich holte ich ein zehnteiliges Puzzle aus der Flohmarktkiste - am nächsten Tag konnte er es, ohne sich die Teile von vorne anzusehen. Dann ein 15-teiliges - auch kein Problem, vielmehr Begeisterung. Da das nächst kleinere Puzzle, das ich fand, 35 Teile hatte, kaufte ich ein Buchstabenpuzzle, das "nur" 26 Teile hatte. Eine Woche später konnte er es nicht nur, sondern auch die Buchstaben zeigen, gelernt durch "Nebenbei-Kommentare" wie das ist ein A, B, etc. Ab da war das Klötzchenwerfen und Regaleausräumen vorbei. Er bedient sich jetzt nur noch aus seinem Regal aus einer stattlichen Anzahl an Puzzlen, Bilderbüchern, Steckspielen ..., dann sitzt er aber im Chaos Very Happy
SPZ-Diagnostik läuft bei uns auch im März, außer Sprache (die schon im Dezember). Ich hoffe auch sehr Aufschluss zu bekommen, aber alle Fachleute, die wir bis jetzt gesehen haben, sind der Meinung, dass nichts zu nichts passt Sad Ich denke, er müsste eher mal vier Wochen duchgängig im Alltag beobachtet werden. Realistischerweise wird das aber wohl erst möglich sein, wenn er im August in die integrative KITA kommt. Also, ich denke mit Klarheit wird es vorläufig noch nichts.
Bin gespannt, zu welchem Schluss das SPZ bei Euch kommt!
Liebe Grüße
Angie

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