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Familienhilfe ist bei mir Familienhölle! Wer weiß Rat?
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CordulaK
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BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bianca,

oh, die Buchtitel sagen mir gar nichts. Klingen aber interessant - ich schau gleich mal nach.
Das von mir übersetzte Buch wirst Du in einer (kleinen) Bücherei eher nicht finden, fürchte ich - ist relativ neu und in einem kleinen Verlag erschienen. Aber die Bücher von Jesper Juul (das sind etliche) sind eigentlich Standardwerke, ebenso wie Alice Miller.

_________________
mit Tochter (8/01, Frühchen und Wachstumshormonmangel) und Tochter (1/98, gesund)
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C.E.M.Alma
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BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bianca,

Zitat:
Da wurde mir gesagt, das ginge nun nicht mehr, ich müsse nun immer mit den beiden sprechen.
.....wenn sie Dir vorschreiben, dass Du mit ihnen -sie sind zu zweit- sprechen musst, so würde ich Dir ganz dringend raten, dass Du zu den Gesprächen eine Person Deiner Wahl dazu nimmst; es ist ohnehin besser, wenn solche Gespräche mit einer weiteren Person (Deiner Wahl) in Zukunft stattfinden; die Herrschaften vom Jugendamt werden sicher Verständnis Rolling Eyes dafür aufbringen, zumal sie ja auch noch Dinge, die Du gesagt haben sollst "verdreht" und zu Deinem Nachteil ausgelegt haben; sie werden sich immer gegenseitig decken, wenn Du alleine bist hast Du keine Chance. Ich würde die Person, die Du Dir zu den Gesprächen aussuchst nicht als Zeugen benennen, sondern als "Beistand" bezeichnen. DU HAST EIN RECHT AUF BEISTAND!!! (Das Amt, bzw. die 2 machen ja davon Gebrauch, stärken sich gegenseitig Evil or Very Mad und sie können Dir keinesfalls vorschreiben, wen Du hinzu nehmen musst).

Das mit dem Protokoll, kann ja die Person Deiner Wahl machen; es empfiehlt sich, dass man immer wieder "zusammenfasst" und diese Zusammenfassungen den Gesprächsteilnehmer immer wieder mitteilt....."zusammenfassend nehme ich zu Protokoll: ............................................................. ... ...." Häufig "wachen" so manche "damit" auf und korrigieren sich.
Auch muss klar sein, was mit dem Protokoll geschieht: also z.B. den Gesprächsteilnehmern mitteilen, dass das Protokoll "allen" an diesem "Fall" beteiligten Personen ausgehändigt werden soll (.....z.B., um weitere Mißverständnisse und Unterstellungen zu Ungunsten meiner Person zu vermeiden.......blablabal).

Im Übrigen sollte sich das JA mehr Gedanken um die "Gesundheit" Deiner Tochter machen, die in irgendeiner Weise zu inadäquaten Handlungen und Verlust der Impulskontrolle zu neigen scheint......da wäre eine umfassende Diagnostik sicher angebracht, um ihr gezielter unterstützen zu können, zumal die Ursache ja nicht geklärt ist und es ist leider dann manchmal noch so, dass dann die Mutter dafür verantwortlich gemacht wird und alles, was Du dann tust und lässt wird wie eine Bestätigung für das JA "gegen Dich ausgelegt" werden; dass aber Deine Überforderung ein Symptom der Dauerbelastung durch das "schwierige" Verhalten Deiner Tochter und die Sorge um Deiner Tochter sein könnte, kommt den Herrschaften dann nicht mehr in den Sinn Sad
Du hast Dein Stempel aufgedrückt bekommen und das tut mir leid, denn das hilft Deiner Tochter rein garnichts.
Die angeblichen Fachpersonen vom JA scheint es nicht mehr um das Wohl Deiner Kids zu gehen, sondern es scheint ihnen darum zu gehen
"zu gewinnen" - wobei das ja sehr unprofessionell ist.

Liebe Grüße
Michaela

_________________
Nr.1: AS, F84.5, 20+, xx, Schülerin
Nr.2: NT, 18+, xx, Schülerin
Nr.3: NT, "big brother", xy, Student

Die Menschen beurteilen die Dinge nach dem Erfolg. Jeder sieht, wie du zu sein scheinst, wenige fühlen heraus, wie du bist.

Niccoló Machiavelli (1469 - 1527) Quelle: »Das Buch vom Fürsten«
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Angelika42
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BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 16:42    Titel: Re: Familienhilfe ist bei mir Familienhölle! Wer weiß Rat? Antworten mit Zitat

Zitat:
[quote="Bianca36"]Hallo!
Meine Tochter hat seit einiger Zeit (jetzt schon etwas über ein Jahr) hin und wieder seltsame Wutanfälle. Sie hat Anfang des Jahres ihr komplettes Zimmer (Tür, Wände) und auch die Einrichtung vollständig bei ihren Anfällen demoliert.
Sie war immer furchtbar wütend, wenn es nicht "nach ihrer Nase" lief. Zum Schluss musste ich sie dann ca. 1 Stunde festhalten, damit sie nicht jemanden oder Dinge verletzt/beschädigt.


Das ist sehr außergewöhnlich. Und Du hast keine Ahnung warum?

Zitat:
Nun ist es so, dass ich mir selbstverständlich Sorgen darum mache und auch den Kinderarzt, sowie einen Termin beim Psychotherapeuten vereinbarte.
Meine Tochter (damals 11) wollte aber auf gar keinen Fall zum Therapeuten, egal wie ich ihr auch versuchte, meine Sorgen und eben auch Hoffnungen in die Therapie zu erklären.
Meine Tochter war schon immer stur und wenn sie irgendetwas nicht wollte, hat sie es stumpf auch versucht mit allen Mitteln zu verhindern.


Hast Du dem Kinderarzt und dem Psychotherapeuten das Problem geschildert? Das es eben nicht machbar ist mit ihr dorthin zu gehen. Was sagte dann der Kinderarzt? Was sagte der fiktive Therapeut dazu?


Zitat:
Nun kam es, dass meine Tochter zusätzlich noch außergewöhnlich vergesslich ist. Sie hat damals bestimmt zum 5. Mal hintereinander die Familenmonatskarte (Bus+Bahn) "verbummelt".
Dies stellte ich eines Morgens dann fest, als ich sie zum x-ten Mal danach fragte. So kam es, dass ich ihr sagte:"okay, in Ordnung, dann wirst du das dieses Mal von deinem Taschengeld "abstottern".
Damit war sie überhaupt nicht einverstanden und so wollte sie nun (kurz vor Antritt des Schulweges) darüber diskutieren.
Damit widerum war ich nicht einverstanden und so sagte ich zu ihr:" Wir können nun nicht darüber diskutieren, wir können darüber reden, wenn du aus der Schule kommst, also geh nun endlich los, JETZT möchte ich dich hier nicht mehr sehen."

Zitat:

Minderjährige Schwarzfahrer brauchen kein erhöhtes Beförderungsentgelt zu bezahlen, wenn sie erwischt werden. Das geht aus zwei Urteilen der Amtsgerichte Jena und Bergheim hervor.

Wer unter 18 Jahre alt ist, kann demnach finanziell verpflichtende Verträge in der Regel nur mit dem Einverständnis der Eltern schließen. Auch wenn diese eingewilligt hätten, dass ihr Kind einen Beförderungsvertrag schließe, erstrecke sich die Erlaubnis im Zweifel nicht auf das Schwarzfahren, entschied das Amtsgericht Jena.

Da es somit keinen wirksamen Beförderungsvertrag gibt, habe ein Verkehrsbetrieb gegen ein beim Schwarzfahren ertapptes Kind keinen Anspruch auf ein erhöhtes Beförderungsentgelt, entschied auch das Amtsgericht Bergheim.

Allerdings sei das Schwarzfahren auch für Minderjährige nicht ohne Risiko, so der Anwalt-Suchservice: Im Alter ab 14 Jahren seien Kinder strafmündig und müssten bei wiederholtem Schwarzfahren mit einer Strafanzeige wegen Beförderungserschleichung rechnen.

AG Jena - Az.: 22 C 21/01

AG Bergheim - Az.: 23 C 166/98


Vielleicht hilft das darauf hinweisen, dass sie dann schon herangezogen werden könnte.


Zitat:
Am Nachmittag erhielt ich einen Anruf vom Jugendamt, meine Tochter sei nun in einer Pflegefamilie untergebracht, da die Sozialpädagogin der Schule sie direkt zum Jugendamt fuhr, da es meiner Tochter wohl so schlecht gehe, dass sie nun nicht mehr nach Hause wolle. Shocked


Sozialpadagogin an einer Schule? An was für eine Schule geht denn Deine Tochter?


Zitat:
Die "Dame" vom JA wollte, dass ich unterschreibe, ich sei einverstanden, das tat ich natürlich nicht, da ich keinen Grund dafür sah, dass meine Tochter fremdplatziert sein müsse.


Das war richtig, denn, dann müsstest Du den kompletten Aufenthalt bezahlen.

Zitat:
Natürlich war ich stocksauer auf JA und diese Sozialpädagogin, da wirklich niemand es für nötig hielt, mal mit mir zu reden.


Das ist jetzt auch irgendwie ungewöhnlich. Man ruft doch dann mal die Mutter an und fragt nach. Sehr merkwürdig.

Zitat:
Das rieselte dann Dienstaufsichtsbeschwerden, die nicht wirklich viel bewirkten.


Das ist klar. Das JA hat keine Fachaufsicht. Das kannste Beschwerden schreiben on Mass, egal.



Zitat:
Und nun ging das Ganze vor Gericht.


Spätestens jetzt hättest Du einen Rechtsanwalt involieren müssen.

Die Vorgehensweise der Familienhelfer, habe ich richtig gehört 2 Stück gleich? Hammer, kommt mir mehr als fragwürdig vor.

Man bespricht doch mit der Mutter, was ihr wichtig ist und woran gearbeitet werden muss. Dann wird das gemacht. Relativ egal ist, welcher Weichspüler benutzt wird oder sowas. Im Prinzip müssen Familienhelfer schon dem JA, also dem Geldgeber, Rechenschaft ablegen. Das heißt, es müssen Ziele vereinbart werden. Das scheint mir hier nicht so zu sein. Kann es sein, dass es sich bei den FH um Überforderung gehandelt hat? Desweiteren fehlt mir die Unterstützung der FH`s dahingehend, dass Deine Tochter endlich zu einem Therapeuten o. ä. geht. Das geht völlig am Thema vorbei.

I
Zitat:
ch werde Wahnsinnig, was für ein Alptraum.


Das kann ich mir vorstellen.

Zitat:
Hat irgendjemand eine Ahnung, wie ich verhindern kann, dass man mir meine 4 Kids, die alle bei mir wohnen wollen und das auch gern tun wegnimmt?
Ich sterbe vor Angst um meine Kinder.


Da, ich gesehen habe, dass Du in Bremen wohnst, kann ich Dir das Forum : lebens-phase.de empfehlen. Die Forumsbetreiberin, die auch in Bremen wohnt, ist in Sachen Jugendamt fit. Ich kann Dir das nur empfehlen.

Gruß Angelika

_________________
Albert Einstein soll mal in einer Vorlesung über Dinge berichtet haben, die man nicht erklären kann. Ein Student meinte:"Ich glaube nur an Dinge, die ich sehen und anfassen kann." Albert Einstein:"Na dann kommen Sie mal nach vorne und legen Ihren gesunden Menschenverstand auf den Tisch."
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Bianca36
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BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

@Angelika: Vielen lieben Dank. Ich habe übrigens selbstverständlich meinen Anwalt in der ersten Sache mit meiner Tochter involviert.
Aber ich habe jetzt auch mit einer Mutter gesprochen, die mir so gute Tipps gab, dass ich nun weiss, ich muss diese Familienhilfe (jetzt haben die doch tatsächlich noch mal ne 24-jährige zu mir schicken wollen) nicht mehr reinlassen. Ich kann beim JA einfach die Familienhilfe "abbestellen". Die Ziele des Hilfeplans (der nicht einmal mit mir zusammen ausgearbeitet wurde, sondern einfach nur vorgelegt wurde und ich musste unterschreiben) sind für mich erreicht und somit ist der "Drops gelutscht". Wie ich nun unterricihtet wurde, gibt es einen "Kontrollauftrag" überhaupt nicht, desshalb habe ich den auch nicht schriftlich.
Vielen lieben Dank. Ach ja, meine Tochter befindet sich seit September in Diagnostik.
Ich kümmere mich drum, dass ihr hoffentlich bald geholfen werden kann.
Liebe Grüße
bianca
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anitaworks
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BeitragVerfasst am: 21.11.2010, 07:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bianca,

Bianca36 hat folgendes geschrieben:
Die Ziele des Hilfeplans (der nicht einmal mit mir zusammen ausgearbeitet wurde, sondern einfach nur vorgelegt wurde und ich musste unterschreiben) sind für mich erreicht und somit ist der "Drops gelutscht"


das hört sich wieder sehr unproffessionell von seiten des Jugendamtes an.

Eltern werden "gwöhnlich" zum HPG "geladen" und sind massgeblich an der Erstellung des Hilfeplanes beteiligt.

Weil sie ja die "Fachleute" fürs Kind sind.

Hast Du denen denn schon mal an den Kopf geworfen, dass es dringend notwendig ist, dass die Familienhelfer daran mitarbeiten, Deine Tochter zum Therapeuten zu bringen? Denn die Diagnose wirkt ja zielführend.

Auch empfinde ich das Arbeiten der "Sozialpädagogin" der Schule als übergriffig. Denn die sollte ja gelernt haben, dass es wichtig ist beide Seiten zu hören!!

Und das Du als Mutter nicht jeden "Unsinn" doppelt bezahlen kannst, weil Deine Tochter immer alles vertrödelt, sollte auch so einer "Dame" klar sein. Wink

Auch dass das Jugendamt auf diese Aktion so angesprungen ist, zeigt wenig Verantwortungsgefühl von den dort beteiligten Personen!! Es ist mir ein Rätsel, warum die so handeln. Ich denke mir mal, dass es Dir da ähnlich geht!!

Und falls hier einer von "Überforderung" Dir gegenüber spricht, würde ich ganz eindeutig darauf hinweisen, dass diese "Überforderung" ein hausgemachtes Problem des Jugendamtes ist. Da sie Dir Personen geschickt haben, die nicht dafür geeignet sind. Ob jetzt wegen des Alters oder sonst was. Ich habe leider auch feststellen müssen, dass die ganz "jungen" "Fachleute" nicht wirklich "was taugen". Da fehlt ihnen sehr häufig die Lebenserfahrung. Ich fände es da doch wesentlich sinnvoller, wenn diese in gemischten Teams arbeiten würden. Immer ein Älterer (mit einiger Lebenserfahrung) und ein Junger (mit neuen Erkenntnissen aus der Ausbildung). Das wäre für mich eine praktikables Arbeitsteam zum Nutzen aller.

Ich dürck Dir die Daumen, dass Du diesen Wahnsinn aushälst und sich die Situation wieder normalisiert. Und vor allem, dass Du Deine Tochter wirklich zum Therapeuten bekommst. Meinen Kindern macht das auch nicht wirklich Spaß, aber was sein muss, muss sein.

Liebe Grüße
Anita

_________________
*1968
*1966 Mann
*1996 Sohn F84.5G (Diag. 2010) HB
*1998 Tochter F84.5G (Diag. 2013), Knick-Senk-Füße
*2002 Tochter F84.1G(Diag. 2014, F90G (Diag.2011) F90.0 G, HB, Hornhautverkrümmung
*2007 Sohn F84.5G, F90G, F83, HB (Diag.2012)
Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben aber schon!!
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Bianca36
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BeitragVerfasst am: 21.11.2010, 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

@anitaworks: Ja, ich finde das Handeln des JA vollkommen unbegreiflich und werde diese Leute (weder diese blutjunge, neue Familienhelferin, noch irgendeinen Gutachter) in meine Familie lassen, bevor ich nicht konkrete Schreiben über die Vorwürfe, die man mir macht Seiten des JA erhalten habe. Zudem habe ich wie gesagt diese Familien"hilfe" nun schriftlich beendet, da die Ziele des Handlungsplanes der Familienhilfe bereits erreicht sind und ich mir für meine Kinder ja auch ausreichend Hilfe besorgt habe. Meine Tochter befindet sich bereits in der Diagnostik (seit September), mein Mittlerer bekommt wegen seiner Unordentlichkeit und leichter Unkonzentriertheit beim Hort in Zusammenarbeit mit Hort und Gesundheitsamt eine Förderhilfe gestellt (läuft schon seit August) und der Große hat ja seinen EB. Im Grunde genommen weiß ich überhaupt nicht, was dieser Unfug soll, nur damit der Träger das Jahr voll bekommt?- Also wirklich. Ich habe nun einmal recherchiert und die grausame Geschichte der Familie "Haase" teilweise gesehen (Youtube) und auch gelesen. Was das ansässige JA mit diesen Leuten angestellt hat und vorallem mit den armen Kindern ist der Hammer! Ich habe so geweint. Gott sei Dank hat sich Familie Haase gewehrt und die Geschichte ist sogar vor das Europäische Gericht wegen Menschenrechtsverletzung gezogen worden. Die Familie hat gegen "Deutschland" gewonnen.
Trotzdem ist diese Familie nun zerstört worden und eines der Kids hat sich im Teeniealter sogar das Leben genommen.
Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um zu verhindern, dass meiner Familie ebenso solch ein Verbrechen des Staates zugefügt wird.
Ich danke allen, die mir hier Mut, Trost und Kraft spenden ganz herzlich!
LG Bianca
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C.E.M.Alma
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BeitragVerfasst am: 21.11.2010, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bianca,

Du, mir ist jetzt gerade ein Licht aufgegangen Idea : die Familienhilfe ist eine Hilfe zur Erziehung und
Zitat:
Angebot der erzieherischen Hilfe für die Entwicklung des Kindes/ Jugendlichen geeignet und notwendig ist (§ 27 Abs. 1), so besteht für die Personensorgeberechtigten ein Rechtsanspruch auf diese Hilfe".
.....und das ist der Knackpunkt: nicht für Deine Tochter ist diese Hilfe sondern für Dich (überspitzt gesagt). Die Hilfe zur Erziehung bietet im Einzelnen folgende Hilfearten (§§ 28-35 SGB VIII):
siehe auch: http://www.sgbviii.de/S58.html

Im Gegensatz dazu, könntest Du FÜR DEINE TOCHTER beantragen:

Zitat:
Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche

§ 35a SGB VIII Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche

Dritter Unterabschnitt

Gemeinsame Vorschriften für die Hilfe zur Erziehung und die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche

§ 36 SGB VIII Mitwirkung, Hilfeplan
§ 35a SGB VIII:

Zitat:
Kinder und Jugendliche, die seelisch behindert oder von einer solchen Behinderung bedroht sind, haben Anspruch auf Eingliederungshilfe. Die Hilfe wird nach dem Bedarf im Einzelfall..............
.....also Du könntest einen Antrag auf Eingliederungshilfe gem. § 35a SGB VIII beium Jugendamt stellen , auch OHNE DIAGNOSE!!! (Das haben wir auch so gemacht..........die ´Diagnose (Asperger Autismus) bei meiner Tochter wurde erst viele JKahre später gestellt. Da aber die "Auffälligkeiten bereits mehr als über einem halben Jahr nachgewiesen werden konnten....war es eigentlich kein Problem; sie wurde damals von einem Arzt des Gesundheitsamtes (im Auftrag des Jugendamtes) untersucht. Bei Dir gäbe es keinen Widerspruch, wenn Du trotz dem Antrag aus eigener Initiative die Diagnostik bei Deiner Tochter vorantreiben würdest.
Beim § 35a SGB VIII ist die Hilfe für das Kind / dem Jugendlichen / dem jungen Erwachsenen.
http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbviii/35a.html
http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbviii/36.html
und
http://www.ism-mainz.de/_pdfs/Arbei.....eitshilfe%20%A7%2035a.pdf

Ich denke Du musst die Familienhilfe loswerden Rolling Eyes , denen vom Amt mitteilen (lassen), dass diese Art von Hilfe nicht den gewünschten Erfolg für Deine Tochter bringt Confused und ihnen klar machen, dass es jetzt in erster Linie nicht um Dich als Personenberechtigte geht, sondern um das Wohl(befinden) Deiner Tochter........auch kannst Du Ihnen mitteilen, dass Du Dich sehr wohl für Dich selber (woanders her...) Unterstützung und Hilfe holst.
Im Übrigen wurden ja von Seiten der Familienhilfe keine gemeinsame Ziele benannt, sondern die haben systematisch "Dich" untergraben.......und das geht garnicht.

Ein Unterschied zuwischen Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfe ist, dass bei der Familienhilfe wie gesagt die Personenberechtigten die Leistung "erhalten" und bei der Eingliederungshilfe (hier 35a SGB VIII) das betroffene Kind (und sie - ich meine jetzt Deine Tochter- steht dann auch im Vordergrund der Hilfe).

Liebe Grüße
Michaela

_________________
Nr.1: AS, F84.5, 20+, xx, Schülerin
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Die Menschen beurteilen die Dinge nach dem Erfolg. Jeder sieht, wie du zu sein scheinst, wenige fühlen heraus, wie du bist.

Niccoló Machiavelli (1469 - 1527) Quelle: »Das Buch vom Fürsten«
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Bianca36
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BeitragVerfasst am: 25.11.2010, 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen lieben Dank Ihr Lieben für die aufmunternden, tröstenden Worte. Ich benötige erst einmal keine Eingliederungshilfe...ich muss jetzt erst einmal bis Mitte Januar (genauer 17.) abwarten. Dann ist die Diagnostik abgeschlossen und ich werde dann erst erfahren, was getan werden kann um meiner Tochter zu helfen.
LG BIanca
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