Hier noch ein Auszug aus obien genannten Buch von Prof.
GittFH5: Aufgrund des Opfertodes Jesu Christi bietet Gott allen
Menschen die Vergebung der Sünden an. Warum gibt Gott nun
nicht eine Generalamnestie für die Sünden aller Menschen?
AH5: Aufgrund des Kreuzestodes Jesu bietet Gott allen
Menschen das Heil an, darum konnte Paulus auf dem Aeropag so allumfassend predigen: „Die Zeit der Unwissenheit
zwar hat Gott übersehen; nun aber gebietet er den MenFragen bezüglich des Heils77
schen, dass alle an allen Enden Buße tun“ (Apg 17,30). Es
muss nun niemand mehr wegen seiner Sündenlast verlorengehen. Jeder Sünder kann begnadigt werden. Wenn sogar einem Paulus, der die Gemeinde Jesu ausrotten wollte,
vergeben werden konnte, wieviel mehr jedem anderen auch.
Von den beiden mit dem Herrn Jesus gekreuzigten Schä-
chern wurde nur der eine gerettet, der mit seiner Schuld zu
ihm kam. Der andere blieb in der Ablehnung und im Spott
zu Jesus und damit auch in seinen Sünden. Daraus sehen
wir: Gott verfügt keine Generalamnestie, sondern er handelt nach der freien Willensentscheidung jedes Einzelnen:
„Das (ewige) Leben und den (ewigen) Tod habe ich euch
vorgelegt, den Segen und den Fluch. So wähle denn das
(ewige) Leben, damit du am Leben bleibst“ (5 Mo 30,19;
Menge).
„Wisset wohl: ich (Gott) lasse euch die Wahl zwischen
dem Wege, der zum (ewigen) Leben führt, und dem Wege
zum (ewigen) Tode“ (Jer 21,8; Menge).
Wer die Vergebung wirklich sucht, dem wird sie auch trotz
größter Verfehlungen zuteil: „Und wenn eure Sünde blutrot wäre …“ (Jes 1,18). Zugespitzt können wir es auch so
formulieren: Der Mensch geht nicht an der Sünde verloren, sondern an seinem Willen, d.h. an seiner Unbußfertigkeit. In Gottes Himmel gibt es einmal nur Freiwillige und
keine Zwangseinquartierten..
Renate _________________ Mutter von drei nichtbehinderten Kindern und von Tikvah: schwere Entwicklungsstörung des Gehirns, Epilepsie, frühzeitige Pubertät
Wenn ich die Männer der Wissenschaft sagen höre, dass sie Gott nicht sehen könnten, so staune ich. Für mich ist's unmöglich, ihn nicht zu sehen. C.H.Spurgeon
Hallo Renate,
selbst im NT gibt es verschiedene Interpretationen des Kreuzestodes. Weil die Anhänger Jesu nach dem Tod verschiedene Weisen hatten, auszudrücken, dass der WEg Jesu kein Zufall war, sondern alles seinen Sinn hatte.
Mir sind Deine Formulierungen zu dogmatisch. Wer in solchen Formulierungen "zu Hause" ist, für den sind sie hilfreich.
Ich hatte das Gefühl, dass Bobo mit dieser Art Sprache Schwierigkeiten hat.
Für mich ist die Bibel eine Sammlung von Einzelschriften, nicht der eine große theologische Entwurf. Und diese Schriften kommen aus verschiedenen kulturellen Kontexten. Und unser Kontext ist wiederum anders.
LG Vera _________________ Vera mit Malte, 05/03 - 05/09, V.a. Mitochondriopathie, Gehirnfehlbildungen, Tetraplegie, Epilepsie, PEJ, blind
und Bruder, 07/05
also, dass selbst im NT verschiedenen Interpretationen des Kreuzestodes stehen, ist mir noch nie aufgefallen. Im Gegenteil, alles dreht sich im NT um "Christus, den Gekreuzigten" Das zieht sich durch jedes Buch des NT. Alle Aussagen ergänzen sich und bilden eine wunderbare Einheit.
Und das ist doch auch das Wunderbare, das ist doch das Evangelium, die Gute Botschaft, dass Jesus Christus für uns gekommen ist, um für uns zu sterben und somit für uns Vergebung zu erlangen.
GOTT SEI DANK ist Jesus nicht einfach ein guter Mensch gewesen, dessen Leben irgendwie ein Vorbild sein kann. Was wäre das denn daran dann anders als das irgendeines guten Menschen? Welche Bedeutung würde das denn dann haben? Das wäre mir wirklich zu wenig! Es sind schon so viele Leute gestorben für irgendein Ideal und es werden auch noch viele sterben für eine Sache. Das kann uns ja auch in gewisser Weise inspirieren, aber da steckt nicht die Kraft Gottes dahinter.
Das hier unten sind Worte Jesu (in Klammer andere Bibelstellen, die diese Aussage bestätigen)
14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muß des Menschen Sohn erhöht werden, (4. Mose 21.8-9) 15 auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. 16 Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. (Römer 5.8) (Römer 8.32) (1. Johannes 4.9) 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. (Lukas 19.10) 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. (Johannes 5.24) 19 Darin besteht aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. (Johannes 1.5) (Johannes 1.9-11) 20 Denn wer Arges tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gestraft werden. (Epheser 5.13) 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, daß sie in Gott getan sind. (1. Johannes 1.6)
LG Renate _________________ Mutter von drei nichtbehinderten Kindern und von Tikvah: schwere Entwicklungsstörung des Gehirns, Epilepsie, frühzeitige Pubertät
Wenn ich die Männer der Wissenschaft sagen höre, dass sie Gott nicht sehen könnten, so staune ich. Für mich ist's unmöglich, ihn nicht zu sehen. C.H.Spurgeon
Hallo Renate,
ich glaube auch nicht, dass Jesus nur ein Mensch war. Sondern dass in ihm Got in die Welt gekommen ist. S. mein erstes posting.
Da ich gerade alle paar Minuten nach dem kranken Jakub gucken muss, kann ich jetzt nicht so viel Kreuzestheologie anführen. Aber Paulusbriefe, Lukas, nichtpaulinische Briefe usw. haben unterschiedliche Theologien. Mal ist von einem Schuldbrief die Rede, mal vom Gottesknecht usw. Und die bekanntesten Deutungen sind natürlich von Paulus, weil er nun mal der einflussreichste Missionar war.
LG Vera _________________ Vera mit Malte, 05/03 - 05/09, V.a. Mitochondriopathie, Gehirnfehlbildungen, Tetraplegie, Epilepsie, PEJ, blind
und Bruder, 07/05
Hier noch ein schöner Text aus 1.Korinther 1, ab Vers 18:
Das Wort vom Kreuz und die Weisheit der Menschen
18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft, (Römer 1.16) (2. Korinther 4.3) 19 denn es steht geschrieben: «Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.» 20 Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Disputiergeist dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? (Matthäus 11.25) (Römer 1.22) 21 Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Predigt diejenigen zu retten, welche glauben. 22 Während nämlich die Juden Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen, (Matthäus 12.38) (Johannes 4.48) (Apostelgeschichte 17.18-21) 23 predigen wir Christus den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit; (Apostelgeschichte 17.32) (1. Korinther 2.14) (Galater 5.11) 24 jenen, den Berufenen aber, sowohl Juden als Griechen, predigen wir Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. (Kolosser 2.3) 25 Denn Gottes «Torheit» ist weiser als die Menschen sind, und Gottes «Schwachheit» ist stärker als die Menschen sind. 26 Sehet doch eure Berufung an, ihr Brüder! Da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viel Adelige; (Johannes 7.48) (Jakobus 2.1-5) 27 sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen, 28 und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt und das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist; 29 auf daß sich vor Gott kein Fleisch rühme. (Römer 3.27) (Epheser 2.9) 30 Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, welcher uns von Gott gemacht worden ist zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung, (Jeremia 23.5-6) (Matthäus 20.28) (Johannes 17.19) (2. Korinther 5.21) 31 auf daß, wie geschrieben steht: «Wer sich rühmt, der rühme sich im Herrn!» (2. Korinther 10.17)
Uns aber... ist es eine Gotteskraft. Das kann ich täglich erleben, dass ich durch den Glauben an Jesus Christus, den für mich Gekreuzigten, an die Kraftquelle Gottes angeschlossen sein darf.
Renate _________________ Mutter von drei nichtbehinderten Kindern und von Tikvah: schwere Entwicklungsstörung des Gehirns, Epilepsie, frühzeitige Pubertät
Wenn ich die Männer der Wissenschaft sagen höre, dass sie Gott nicht sehen könnten, so staune ich. Für mich ist's unmöglich, ihn nicht zu sehen. C.H.Spurgeon
Hallo Renate,
ich glaube auch nicht, dass Jesus nur ein Mensch war. Sondern dass in ihm Got in die Welt gekommen ist. S. mein erstes posting.
Da ich gerade alle paar Minuten nach dem kranken Jakub gucken muss, kann ich jetzt nicht so viel Kreuzestheologie anführen. Aber Paulusbriefe, Lukas, nichtpaulinische Briefe usw. haben unterschiedliche Theologien. Mal ist von einem Schuldbrief die Rede, mal vom Gottesknecht usw. Und die bekanntesten Deutungen sind natürlich von Paulus, weil er nun mal der einflussreichste Missionar war.
LG Vera
Bilden eine wunderbare Einheit
Gute Besserung dem armen Jakub _________________ Mutter von drei nichtbehinderten Kindern und von Tikvah: schwere Entwicklungsstörung des Gehirns, Epilepsie, frühzeitige Pubertät
Wenn ich die Männer der Wissenschaft sagen höre, dass sie Gott nicht sehen könnten, so staune ich. Für mich ist's unmöglich, ihn nicht zu sehen. C.H.Spurgeon
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