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Muss der Fahrdienst das Kind an mich übergeben?
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Sofie07
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Anmeldedatum: 24.03.2008
Beiträge: 329
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BeitragVerfasst am: 03.09.2010, 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Nach jahrelanger Fahrdiensterfahrung handhabe ich das auch gelassen.

Wen ich weiß, dass ich etwas später kommen könnte, als ca. 30 min vorm Bus, bleibt die Tür offen. Gleichzeitig sind Nachbarn da und mein Kind hat einen Schlüssel und demnächst ein Handy.

Nur weil er nicht in der Lage ist den Schulweg zu schaffen heißt das ja nicht, dass man seine Selbständigkeit nicht fördern könnte.

Der Fahrdienst hat von mir die Erlaubnis ihn abzusetzen. Mein Großer klärt sogar seine Bringzeiten selber oder wann er nicht mit fährt. Klar kam es auch schonmal zu einem Missverständnis, aber das kann vorkommen und hinterher lachen wir alle darüber.

Ich bin dankbar, dass der Fahrdienst mir das tägliche Bringen und Holen abnimmt und sehe das nicht als Selbstverständlichkeit.

LG Maggie
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Astrid F.
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Anmeldedatum: 07.09.2007
Beiträge: 203
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BeitragVerfasst am: 03.09.2010, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Da meine Tochter sehr unternehmungslustig ist und die Polizei sie schon suchen mußte übergibt der Fahrdienst sie mir immer persönlich. Manchmal holen aber auch ihre Schwestern sie vom Bus ab. Angelina muß eine viel befahrene Bundesstrasse überqueren.

Nachbarn haben wir, aber die nehmen Angelina nicht, also hat das Busteam die Adresse meiner Freundin bekommen. Dort können sie nach kurzer telefonischer Rücksprache Angelina absetzen.

Ich muß sagen das ich immer wieder überrascht bin, wenn das Busteam mal pünktlich kommt. Meistens warte ich 15 bis 30 Minuten auf sie.

Liebe Grüße

Astrid

_________________
Michael 1984, Angelina 1993 Down Syndrom Asthma und Neurodermitis, Rebecca 1994 Hochwuchs, Franziska 1996 und Viktoria 1998 fünfeinhalb Wochen zu früh und Grauer Star angeboren
Homepage Lernspiele astrid123.npage.de
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BeitragVerfasst am: 03.09.2010, 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich kenne das wie bei Sandy!
Und so finde ich es auch richtig. Ich denke Du solltest etwas mit der Fahrerin ausmachen, bzw. mit dem Fahrdienst, es wird ja sicher nicht immer der gleiche Fahrer sein,oder?
allerdings bei den heutigen Verkehrsverhältnissen immer pünktlich zu kommen wird schwierig, da muss mann mit Verzögerungen oder "Verfrühungen" rechnen. Eben auch weil ja mal ein Kind ausfallen kann wegen Krankeheit etc.pp-
Grüße Sylvie
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KerstinM.
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Anmeldedatum: 17.08.2009
Beiträge: 5461
Wohnort: Erfurt

BeitragVerfasst am: 03.09.2010, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Ich empfinde es schon als Verletzung der Aufsichtspflicht, wenn das Kind einfach abgesetzt wurde. Klar ist man als Elternteil immer früh genug da oder man hat einen Ersatz da, aber es gibt auch Eventualitäten, die nicht planbar sind. Schlimstenfalls liegt die Mutter bewusstlos im Haus und das Kind sitzt dann davor? Man kann manchmal nicht so blöd denken,wie es passieren kann. Deshalb würde ich sachlich mit den Leuten reden, bestenfalls dem Kind eine Telefonnummer in die Tasche legen oder gleich bei Fahrdienst hinterlegen und daraufhin weisen, dass man gegebenfalls die Telefonkosten im Anschluss übernimmt. Das wäre das kleinere Übel. So sind alle auf der sicheren Seite, das Kind, die Eltern und die Leute vom Fahrdienst.

@Sophie, ....
Ich bin dankbar, dass der Fahrdienst mir das tägliche Bringen und Holen abnimmt und sehe das nicht als Selbstverständlichkeit.

Nee, das ist denen ihr Job und aus reiner Nächstenliebe machen diese Leute das nicht.

Wenn man dankbar sein will, dann dem Kreis der Steuerzahler, die die das nämlich auch bezahlen. Ich verstehe aber schon, was du damit sagen wolltest. Natürlich ist man froh, für alles was man an Untersützung bekommt. Aber das war hier nicht die Frage.


Gruß Kerstin

_________________
Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf und Epilepsie und Philipp (*93) 28SSW NEK, jetzt Kurzdarmsyndrom,Nierenproblematik
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.
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