Hallo Jenny !
Zum einen werden eher selten große Pferde für das Therapeutische Reiten genutzt ,zumanderen läuft bei uns die Therapeutin immer nebenher und hält Max am Hosenbund... wenn er frei reitet,dann auf jeden Fall mit Helm ,wobei die meisten zum ausprobieren der Therapie einen Fahrradhelm akzeptieren
wenn er eine Tierhaarallergie hat und der Kiga das weiß ,hätten sie ihn nicht ohne Rücksprache mitnehmen dürfen.
Aber ich bin mir sicher ,alles ist gut
LG Marion _________________ Wenn ihr mich sucht,sucht mich in euren Herzen.Habe ich dort eine Bleibe gefunden,werde ich immer bei euch sein.
(Rainer Maria Rilke)
was Marion schreibt stimmt, die können ja kein riesen Tier nehmen, es müssten ja die Kinder auf darauf reiten können, nedenke nur, ihre Beinchen müssen ja auf das Pferd passen ohne Spagat
Ebenso läuft IMMER jemand daneben her, und normal sollten das auch ausgebildetet Leute sein, die machen das ja dann auch schon lange !!
Selbst mein Jonas konnte trotz Rumpfinstabilität schon alleine auf dem Pferd sitzen, und er kann sonst wirklich gar nicht alleine sitzen, die KG hat ihn mit der Hand gestützt und ist neben hergegangen.
Jonas musste versuchen sich festzuhalten an Mähne oder Gurt, was für Jonas ja was ist, wo er überhaupt nicht tut, Hände sind ein >Fremdwort für ihn !
Zugegeben da war auch mir nicht mehr wohl, aber die Therapeutin wusste was sie tut, und die Pferde die das machen müssen einfach dafür ausgebildet sein und aufs Wort horchen.
Ihr tut das sicher richtig gut !
Freu dich dass sie einen Platz bekommen hat
LG SABINE _________________ Jonas mit Phelan Mcdermid Syndrom geb. 03/06
stark hypoton, kein krabbeln, laufen ,keine Sprache.... kann seit 02.04. 2011 frei sitzen
WARTE NICHT AUF GROSSE WUNDER -
SONST VERPASST DU VIELE KLEINE
Huhuuu ,
also bis jetzt hat sich vom Kiga noch keiner gemeldet ... wird wohl alles gut gegangen sein
sabine und Wolfgang hat folgendes geschrieben:
Ihr tut das sicher richtig gut !
Freu dich dass sie einen Platz bekommen hat
*hüstel* ich korrigiere einmal kurz "ihm" und "er"
Der Platz ist ja nicht sicher , das war jetzt ausnahmsweise und um zu schauen wie er reagiert ... aber er wird wohl in Betracht gezogen für diese Therapie .
Das hatte ich mir ja überhaupt nicht erhofft da es viele Kinder gibt die viel schwerer betroffen sind ...
Mal schauen, ich bin jetzt schon ganz gespannt was er erzählt später ...
mir macht da ein Punkt doch Sorgen: Die seltene Blutgerinnungsstörung, von der Du so nebenbei schreibst. Wenn Dein KiGa vernünftig und verantwortlich handelt, dann haben die VORHER über Euch Eltern ärztliche Atteste eingeholt, dass Ther. Reiten für Dein Kind gesundheitlich unbedenklich ist. Sollte es sich hier um eine spontane Entscheidung ein Kind mitzunehmen, weil ein anderes grad fehlt, handeln, dann spricht einiges dagegen, dass Du Dich, bzw. der hoffentlich ausgebildete Therapeut, sich im Interesse der Gesundheit des Kindes abgesichert hat...
Liebe Cattie,
normaler Reitunterricht für vierjährige Kinder ist zu hinterfragen!! Wie soll ein so junges Kind seinen Körper so derart differenziert einsetzen, dass das Pony (schmerzfrei) verstehen kann, was es von ihm will? Ich persönlich halte "reiten lernen" für ab 8 bis 10 Jahren für wirklich sinnvoll, besonders talentierte Ausnahmen bestätigen die Regel...
UPS oh tut mir leid, da war ich wohl nicht wirklich bei der Sache und hab deinen Sohnemann kurzerhand zu einem Mädl gemacht, ich hoffe er verzeiht mir nochmal
Was stimmt, wir brauchten auch vorher vom Arzt eine Bestätigung, dass Jonas gesundheitlich für die Hippotherapie geeignet ist.
LG SABINE _________________ Jonas mit Phelan Mcdermid Syndrom geb. 03/06
stark hypoton, kein krabbeln, laufen ,keine Sprache.... kann seit 02.04. 2011 frei sitzen
WARTE NICHT AUF GROSSE WUNDER -
SONST VERPASST DU VIELE KLEINE
wie du ja weißt, waren wir in Werscherberg. Dort stand das therapeutische Reiten 1x in der Woche fest auf dem Therapieplan.
Durchgeführt wurde das auf einem großen Reiterhof, die Kinder wurden in 4er Gruppen mit einem kleinen Bus abgeholt und dort hin gebracht und dann auch wieder zurück.
Die Pferde waren besonders ausgebildete Therapiepferde und die Reitlehrerinnen waren ausgebildet für therapeutisches Reiten. Die 4 Kinder wurden in 2x2 Gruppen aufgeteilt und für jede 2er Gruppe gab es eine Reitlehrerin und ein Pferd. So daß auch wirklich kein Kind auf einem Pferd war wo keine Lehrerin dabei war.
Die Lehrerin selbst konnte die Kinder recht gut einschätzen nach der ersten Stunde - es gab Kinder, die sehr unsicher waren, da waren beide Hände ständig am Pferd und Kind - und dann gab es Kinder wie meinen Wirbelwind, der hier zu Hause mit Pferden aufwächst, der durfte recht schnell auch schwierigere Therapieinhalte selbst machen.
Wir selbst haben ja hier zu Hause Pferde, aber dieses therapeutische Reiten war uns doch sehr fremd. Ich war sehr gespannt darauf, und ja, es hat sehr viel gebracht. In Werscherberg halt hauptsächlich für die Wahrnehmung und die Sprache, aber das hat sicherlich ja auch mit der Körperspannung/Körperwahrnehmung zu tun.
Alles Liebe deinem Kleinen! _________________ LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
wir haben die ersten Einheiten Therapeutisches Reiten über die Frühförderung erhalten, da war Lukas auch noch sehr klein - so ungefähr 1-1,5 Jahre. Vorher mussten wir aber auch vom Kinderarzt eine Bescheinigung vorlegen und dann hat die Therapeutin auch hinter ihm gesessen.
Mittlerweile ist er 7 und geht seit fast 2 Jahren zum Voltigieren. Allerdings nicht die klassische Variante im Verein mit dem Ziel an Wettkämpfen und so teilzunehmen, sondern auch als Therapie gedacht. Auf dem Hof wird auch Therapeutisches Reiten angeboten, aber da sind unsere beiden zu fit für die Gruppe und sind in einer relativ großen Volti-Gruppe angefangen: 1 Stunde mit ca. 10 Kindern, pro Kind 6 Euro, bzw. 10 bei Geschwistern. Die Reitlehrerin hat uns dann angeboten, für unsere beiden eine Einzelstunde zu geben, sodass sie jetzt seit ca. einem halben Jahr wöchentlich eine ganze Stunde zu zweit für 25 Euro erhalten. Und das bringt wirklich was!
Anfangs mussten wir Lukas noch mühsam auf das doch recht große Pferd "hochwuchten", aber jetzt benötigt er nur noch einen kleinen Schubs und er zieht sich selbständig hoch. Seine Körperspannung hat dadurch wirklich eine Menge gewonnen.
Zu Werscherberg: Wir sind im Moment gerade dort und das Reiten hat sich etwas verändert. Es fahren jetzt 7 Kinder (+ 1 Mutter als Begleitperson im Bulli) auf einen kleinen Reiterhof und es sind 2 Betreuerinnen vor Ort, die die Kinder auf 4 Pferde verteilen. Ich war letzte Woche mit und durch ein Versehen waren es 8 Kinder, sodass sie noch ein 5. Pferd dazugeholt haben. Wir haben dann bei strahlendem Sonnenschein einen Ausritt-Spaziergang gemacht: 2 Kinder auf 2 Shetties, die jeweils von einer Mutter geführt wurden und 3 größere Pferde, auf denen jeweils 2 Kinder saßen und von den beiden Hippotherapeuten geführt wurden.
Liebe Grüße
Anja _________________ Anja mit Isabel (11/00, Hemiparese rechts) und Lukas (04/03, Sprachentwicklungsverzögerung, Dyspraxie)
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