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Rebekka87 Mitglied

Anmeldedatum: 06.06.2009 Beiträge: 77
Wohnort: 56575 Weißenthurm
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Verfasst am: 31.08.2010, 21:41 Titel: Nachts füttern abgewöhnen? |
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Hallo!
Ich habe mal eine Frage. Meine Tochter ist zweieinhalb Jahre alt und ist mehrfach schwerstbehindert. sie hat einen Herzfehler, BNS Epi und vieles mehr. Sie muss noch immer Nachts milch bekommen da sie sonst nicht genügend zunimmt. ich würde gerne das sie nachts nicht mehr gefüttert werden muss. Wie stell ich das an, das sie tagsüber soviele Kalorien bekommt das sie nachts nichts mehr braucht?
Sie bekommt zur zeit alle 4 stunden Nahrung. Wenn ich ihr mehr aufeinmal gebe verdauut sie das natürlich auch langsamer.
Ich hoffe ihr versteht was ich meine.
Ich freue mich schon auf antworten.
danke |
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Christine_HoLa REHAkids Urgestein

Anmeldedatum: 25.09.2009 Beiträge: 1599
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Verfasst am: 31.08.2010, 22:53 Titel: |
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Hallo Rebekka,
was passiert denn, wenn du den Zeitabstand zwischen den Mahlzeiten verkürzt? Wann habt ihr einen kürzeren Abstand denn zuletzt probiert?
Reicherst du die Milch für deine Tochter an. Es gibt da diverse Pülverchen und manchmal geht auch Öl.
Was isst eure Tochter denn tagsüber oder trinkt sie generell nur Milch?
Viele Grüße
Christine |
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helene.drilling Stamm-User


Anmeldedatum: 28.10.2008 Beiträge: 640
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Verfasst am: 31.08.2010, 23:19 Titel: |
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Hallo,
hast Du mal mit dem KiA darüber gesprochen bzw. mit einer Ernährungsberatung?
Es kommen sogar Fachleute raus um die Familie zu beraten und Ansprechpartner zu sein.
Es gibt natürlich auch Nahrung wo in kleiner Menge viele Kalorien stecken.
Das Problem mit der nächtlichen Fütterung kenne ich auch. Ist aber leider notwendig habe ich bei uns festgestellt. Sie verbrennen nun mal mehr Kalorien weil der Stoffwechsel dementsprechend arbeitet. Ich gebe viele kleine Mahlzeiten. Der Körper darf ja auch nicht so stark belastet werden und muss ja auch das ganze verdauen. Was hast Du davon die nötigen Kalorien in kurzen Abständen zu geben und das Kind spuckt es wieder aus weil es die Menge nicht verarbeiten kann. Mit der Zeit kann man natürlich die Abstände der Mahlezeiten umstellen. Ob es dann besser klappt muss man sehen. Bei gesunden und auch behinderten Kindern muss man sich immer mal umstellen. Da ist nun mal viel Geduld und Ausdauer gefragt.
LG Helene |
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Rebekka87 Mitglied

Anmeldedatum: 06.06.2009 Beiträge: 77
Wohnort: 56575 Weißenthurm
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Verfasst am: 01.09.2010, 08:04 Titel: |
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Hallo!
wenn ich die Zeitabstände verkürze, dann verdauut sie es nicht mehr. Zur Zeit bekommt sie ca 200ml Milch oder 150g Brei plus 50 mal Saft. Alle 4 Stunden. Wenn ich es nur alle drei Stunden mache um Nachts weniger zu füttern, dann hat sie noch nicht alles verdauut und ich füttere oben drauf. irgendwann denke ich muss sie ja platzen, wenn ich nur immer oben drauf füttere.
Nachts bekommt sie hochkalorische Milch. Nämlich das Neocate aktiv. das hat pro 100ml 100 kcal.
Ich möchte aber versuchen, sie so normal wie es geht zu füttern. das heißt tagsüber bekommt sie Grießbrei mit Banae oder Marmelade oder anderem obst. Mittags bekommt sie unser Mittagsessen püriert. und morgens zum Bsp weiche ich eine Brotscheibe ohne Rand in milch ein und dann kommt Marmelade rein und das bekommt sie dann.
Das Problem ist sie verdauut 140 bis 150 kcal pro stunde. reichere ich es mit Öl oder Maltodexin an barucht sie natürlich auch länger zum vedauuen.
Sie geht noch nicht in den kindergarten. sie ist für kommendes Jahr angemeldet. bis jetzt hätte es auch keinen Sinn gemacht. Wir haben echt extrem viele KH aufenthalte bis jetzt gehabt. Im feb bei einer Lungenentzündung wo sie zwei wochen in Lebendsgeafhr geschwebt ist haben uns die Ärzte gesagt sie schafft es nicht mehr. Doch was soll ich sagen unsere süße hat einen starken Lebendswillen. Sie hat diese Hürde geschafft.
Wahrscheinlich muss ich wirklich mal eine professionelle Ernährungserxpertin um rat bitten. das ist glaube ich das Beste.
Trozdem vielen Dank für eure Antworten.
Alles gute euch |
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Christine_HoLa REHAkids Urgestein

Anmeldedatum: 25.09.2009 Beiträge: 1599
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Verfasst am: 01.09.2010, 12:10 Titel: |
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Hallo,
ward ihr schon bei einem pädiatrischen Gastroenterologen? Es muss ja auch abgeklärt werden, ob die Magen-Darm-Passage schnell genug ist. Eine gewisse Zeit soll das Essen natürlich im Magen verweilen, aber manchmal ist es auch sinnvoll, die Passage zu beschleunigen. Bei uns waren damals in dem Zusammenhang zwei Medikamente im Gespräch.
Auf alle Fälle würde ich es aber vom Spezialisten abklären lassen, da es natürlich viele Einflussfaktoren gibt, die eine Rolle spielen.
Wenn alles klar ist, ist eine Ernährungsberaterin sicher auch eine gute Unterstützung.
Und ich stimme Helene zu, dass man immer wieder probieren und umstellen muss. Es kostet mich auch immer Überwindung etwas zu ändern. Manchmal klappt es nicht und manchmal zum Glück schon.
Ich wünsche euch viel Erfolg
Christine |
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