Verfasst am: 31.08.2010, 21:11 Titel: Integrativkind in Regelschule
Hallo,
weiß gerade nur einen ellenlangen Betreff, also meine Tochter ist Integrativ auf der Regelgrundschule. Passt auch prima, Lehrerin gut, Rektor aufgeschlossen, Kinder klappt auch, da schon Freundschaften Im KiGa geschlossen wurden.
Jetzt habe ich da ne Mama, die mich und Kind ignoriert. Klar kann ich das wegstecken, aber meine Tochter hat schon jetzt ein paarmal gehört, wie das andere Kind ihre Mama fragte, Warum sie denn A. nicht einladen darf.
Ich schwanke zwischen fragen wieso (und dann keine ehrliche Antwort erhalten) oder laufen lassen und auch nicht mehr grüßen
Beide Kinder sind auch nicht arg befreundet, denn das passt auch nicht vom Charakter, also ich will sagen, da werden garantiert keine Busenfreundinnen getrennt.
Was macht ihr, ansprechen oder freundlich ignorierend weiterlaufen lassen??? Ich hatte im KiGa bereits einmal selbst eingeladen und es wurde nicht gekommen - auch nicht abgesagt.
Verfasst am: 01.09.2010, 10:19 Titel: Re: Integrativkind in Regelschule
Saavik hat folgendes geschrieben:
Hallo,
weiß gerade nur einen ellenlangen Betreff, also meine Tochter ist Integrativ auf der Regelgrundschule. Passt auch prima, Lehrerin gut, Rektor aufgeschlossen, Kinder klappt auch, da schon Freundschaften Im KiGa geschlossen wurden.
Jetzt habe ich da ne Mama, die mich und Kind ignoriert. Klar kann ich das wegstecken, aber meine Tochter hat schon jetzt ein paarmal gehört, wie das andere Kind ihre Mama fragte, Warum sie denn A. nicht einladen darf.
Ich schwanke zwischen fragen wieso (und dann keine ehrliche Antwort erhalten) oder laufen lassen und auch nicht mehr grüßen
Beide Kinder sind auch nicht arg befreundet, denn das passt auch nicht vom Charakter, also ich will sagen, da werden garantiert keine Busenfreundinnen getrennt.
Was macht ihr, ansprechen oder freundlich ignorierend weiterlaufen lassen??? Ich hatte im KiGa bereits einmal selbst eingeladen und es wurde nicht gekommen - auch nicht abgesagt.
VG
Saavik
Hallo Saavik,
meine jüngste besucht auch eine Regelschule (2.Klasse). Und ich wollte sie unbedingt hier vor Ort haben wegen der sozialen Integration.
Das läuft auch genauso super wie bei euch und Freundschaften hat sie im Moment 2-3 Mädels mit denen sie verabredet ist.
Wir haben vorher versucht sie noch näher an unserem Wohnort an einer Regelschule einzuschulen, keine Chance! Es gab sogar Mütter die hinter vorgehaltener Hand getuschelt haben ob diese Krankheiten denn ansteckend wären ( sie ist geistig behindert und es ist noch ein Kind mit Down-Syndrom dabei).
Wir Eltern haben dann versucht diese Mütter einzuladen ( im Kindergarten) um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
Es wurde auch nicht mal abgesagt, kein Interesse.
Was ich damit jetzt sagen wollte du wirst immer diese ignoranten Menschen treffen, die es einfach garnicht interessiert wie es anderen damit geht ( in dem Fall deine und ihre Tochter).
Tu dir und deinem Kind den Gefallen, wenn sie eh nicht so dicke sind, und ignoriere diese Frau freundlich lächelnd. Auf solche Leute kann man verzichten.
LG Danni
Verfasst am: 02.09.2010, 10:17 Titel: Re: Integrativkind in Regelschule
Danni123 hat folgendes geschrieben:
Was ich damit jetzt sagen wollte du wirst immer diese ignoranten Menschen treffen, die es einfach garnicht interessiert wie es anderen damit geht ( in dem Fall deine und ihre Tochter).
Tu dir und deinem Kind den Gefallen, wenn sie eh nicht so dicke sind, und ignoriere diese Frau freundlich lächelnd. Auf solche Leute kann man verzichten.
LG Danni
Hallo Danni,
danke für deine Antwort
Ja im Prinzip sehe ich das genauso wie du. Es wird immer einen geben, der sich genauso verhält - sehe ich auch so.
Ich gehe, wie du es schon schreibst, mal freundlich lächelnd in die Reserve.
Bin auch gespannt wie sich das weiterentwickelt.
Verrückt diese Gedanken.
Manchmal denke ich, ich habe doch nicht ein so dickel Fell wie ich immer glaube.
Ich glaube ich würde viel zu wütend über so ein Verhalten sein und einfach beim Nächsten Elternabend um eine Gesprächszeit von 10 Min. beten und dieses Verhalten ansprechen.
Erklären, das Behinderung nicht ansteckend ist, das Integration wichtig für uns alle ist und auch Mütter von gesunden Kindern sich diesem Thema widmen sollten.
Dann würde ich Frau XYZ, direkt anschauen, vor allen ansprechen und sagen, dass es keine Lösung ist, wenn sie mein Kind ignoriert. Sie möchte es doch bitte wie ein normales Kind behandeln, und nicht so mobben, das gehört sich nicht, denn schließlich hat kein Mensch eine lebenslange Sicherheit das immer alles nach Plan läuft, ein Fehltritt und man kann auf einmal selber behindert sein oder ein behindertes Kind haben.
Naja, ich denke die ruhige Variante wär besser, aber ich bin ein Querkopf.
Meine Freundin hat mal gesagt, das sind alles nur hohle Fritten. Immer wenn ich mit ärgere, stelle ich mir diese Person als hohle Fritte vor und du glaubst gar nicht, wie lächelnd man an so etwa vorbeigehen kann.
Meine Freundin hat mal gesagt, das sind alles nur hohle Fritten. Immer wenn ich mit ärgere, stelle ich mir diese Person als hohle Fritte vor und du glaubst gar nicht, wie lächelnd man an so etwa vorbeigehen kann.
LG Nicole
das ist gut so gedanklich
@ Marion
also ich habe auch schon im Kindergarten das direkte Ansprechen gemacht, und das ist shcon nervenaufreibend, weil meist das Gegenüber einen puterroten Kopf bekommt und ins Stammeln gerät. Vor der Klasse bloß stellen stelle ich mir gedanklich gerne zur Genugtuung vor, aber das bringt ja nix außer dass die person sich in die Enge getrieben fühlt und a) noch mehr dicht mach b) mehr hetzt..... seufz
weiß auch nicht gerade was mich so immens annervt, wahrscheinlich der Blick "Gott sei Dank ist das nicht mein Kind" und dieses ignorieren, als wenn es wirklich ansteckend wäre.......
"Die haben den Kopf nur zum Haare schneiden, bzw. damit es nicht reinregnet."
Das braucht kein Mensch.
Saavik hat folgendes geschrieben:
weiß auch nicht gerade was mich so immens annervt, wahrscheinlich der Blick "Gott sei Dank ist das nicht mein Kind" und dieses ignorieren, als wenn es wirklich ansteckend wäre....... Rolling Eyes
Dieses Gefühl überkommt einen manchmal. Man fühlt sich irgendwie "aussätzig". Aber ich bin dazu übergegangen solche Menschen tatsächlich zu übersehen. Das tut mir dann gut. Oder wenn sie gezwungen sind, mich zu grüßen. Da lach ich mich hinterher immer kaputt. Die machen zum Teil nämlich ein Gesicht wei beim Zahnarzt.
Also, lass Dich von denen nicht unterkriegen.
Liebe Grüße
Anita _________________ *1968
*1966 Mann
*1996 Sohn Asperger ICD-10 F84.5 hoher IQ
*1998 Tochter Verdacht auf Asperger, Knick-Senk-Füße
*2002 Tochter Verdacht auf Asperger, ADS F90.0 G, hoher IQ, starke Brille wegen Hornhautverkrümmung
*2007 Sohn Verdacht auf Asperger Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben aber schon!!
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