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Verfasst am: 29.08.2010, 09:41 Titel:
Hallo Renate,
ich kann so eine Situation schon verstehen, natürlich ist der Schock erstmal riesengroß und sehr oft ist es so, dass man mit seiner Entscheidung alleine da steht und keine große Hilfe von außen zu erwarten hat.
Aber auch das stimmt im besagten Fall nicht, wenn die Threadverfasserin ihrer Freundin so auf der Seite steht! In dem Fall ist die Mutter ja nicht alleine und weiß auch, wie das Leben mit einem behinderten Kind ist. Auch das kann man in dem Fall nicht gelten lassen, dass Behinderung nur etwas ist, das fremde Menschen betrifft, mit denen ich nichts zu tun habe. Vlt. aber auch gerade deswegen, weil sie Einblick hat, wer weiß, aber irgendwie ist sie dann doch wieder zu unbedarft in die Situation gegangen.
Gerade wenn ich im Bekanntenkreis jemanden hab, mit behindertem Kind, dann setz ich mich mit den Thema doch auseinander.
Aber egal, wie immer bei diesem Thema könnte man tage- und jahrelang diskutieren ohne auf einen grünen Zweig zu kommen. _________________ Liebe Grüße
Elke
Sohnemann (5.03), Hypospadie, chron. Obstipation, Autismus-Spektrum-Störung
mit großem Bruder und großer Schwester
Ein behindertes Kind ist immer ein Schock - für beide Eltern, aber noch mehr für die Mutter. DS-Kinder sind nicht immer pflegeleicht, es gibt sogar schwerst mehrfach behinderte unter ihnen. Die junge Mutter weiß jetzt noch nicht, wie das Kind sein wird - sie muss eben auch mit dem schlimmsten rechnen, was eben auch bedeuten kann, dass der Freund sich trennt und sie alleine mit allem dasteht. Dazu jung, wahrscheinlich ohne finanzielle Absicherung usw. Das Übliche halt...
Man kann einer jungen Frau nicht verübeln, dass sie sorglos schwanger geworden und nicht an Behinderungen gedacht hat. So ist das eben, wenn man noch jung ist.
Das Kind bleibt nicht immer Baby, sondern wird älter. Je nach Behinderung kann es mit einem behinderten Kind immer anstrengender und schwieriger werden. Vielleicht auch ein Grund mit, dass sich bei solchen Threads, Leute/User mit älteren mehrfach behinderten Kindern zurückhalten. Ebenso Frauen, die nach der Geburt eines behinderten Kindes in der 2. Schwangerschaft alle Untersuchungen ausgeschöpft haben, weil sie auf keinen Fall ein weiteres Kind mit einer vielleicht lebenslimitierenden und lebensbelastenden Behinderung bekommen wollten.
Ich verurteile niemanden, der ein behindertes Kind aus Angst um den Gang seines Lebens abtreibt.
Sabine, ich frag mich wirklich, wie sich DIESER Beitrag als ein Beitrag einer Moderatorin DIESES Forums noch vereinbaren lässt?
Ich bin auch für Diplomatie, aber in diesem Fall geht sie m. E. zu weit!!!
Es passt einfach nicht in ein Forum, in dem dem Tenor ein "Ja" für die behinderten Kinder ist!
Du beeinflusst die werdende Mama derart negativ, dass sie sich (nachdem sie das vielleicht jetzt liest- Threadverlinkung wurde ja bereits als Option angekündigt) erst recht zu einem Abbruch bereit erklärt und die vielen anderen Postings FÜR das Kind garnicht mehr gefühlsmässg registriert.
Nachdenkliche Grüsse
Ute _________________ André, geb. 1982, SSW 29+1, Blind, leichte Körperbehinderung, Lernbehindert.
André hat noch zwei nichtbehinderte Brüder, geb. 1983 und 1989
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Verfasst am: 29.08.2010, 10:23 Titel:
Hallo,
ich bin richtig froh, dass es früher (als ich schwanger war) noch nicht gar so viel Pränataldiagnostik gab. So schwere Entscheidungen blieben einem erspart. Wenn das Kind behindert zur Welt kam, war es eben da.
Andererseits habe ich mir sehr gewünscht, man hätte die Probleme erkennen können, die mein Kind, das tot zur Welt kam, hatte.
Pränataldiagnostik ist eben ein zweischneidiges Schwert, Nackenfaltenmessungen etc. werden ganz selbstverständlich gemacht, mit einem schlechten Befund rechnet kaum jemand.
Mir tun alle, die vor so schreckliche Entscheidungen gestellt werden, furchtbar leid.
ist denn das Problem damit geklärt zu sagen ich treibe ab????
Manchmal passieren Dinge während des Lebens (mein Sohn war 2,5 bei einem VU) die eine Behinderung hervorrufen.
Was macht ihr dann????
Kinder werden ja ohne Retoureschein zur Welt gebracht.
Wenn etwas schwerwiegendes im Leben passiert kannst du auch nicht überlegen ob du es annimmst oder nicht.... Kinder werden doch nicht vom Versandhaus geliefert... Ich kann nicht auf dem Retoureschein ein Kreuz machen bei ,, Ware fehlerhaft,,
Abtreiben geht in so einer Situation nicht... Oh man ....
MANCHMAL SIND GENAU DIE FEHLER ETWAS, WAS EINE SACHE EINZIGARTIG MACHT !!!! Mein Sohn liebt zum Beispiel das Schnuffeltuch was den grössten Fehler hat am meissten.
Liebe Grüße Sarah... (die ihren Sohn nicht als fehlerhaft sondern einzigartig ansieht..... _________________ Sarah+Andreas ,Luke-Félian 6/Tracheosthoma,Stridor,Stenose,Hemi rechts nach VU 2006 Soehy-Sophie 5,Levi-Milian 1, Egal welchen Weg unsere Kids im Leben gehen werden,wir werden nie vergessen wer ihnen half dorthin zu kommen. Link zu meiner Galerie
Die junge Mutter weiß jetzt noch nicht, wie das Kind sein wird - sie muss eben auch mit dem schlimmsten rechnen, was eben auch bedeuten kann, dass der Freund sich trennt und sie alleine mit allem dasteht.
da fällt mir ein spruch ein den ich neulich gelesen habe,sinngemäß:
keine frau weiß ,bevor sie ein kind bekommt,wie es sich anfühlt,wenn sich das herz plötzlich außerhalb des körpes bewegt.
wir wissen doch alle überhaupt nicht,was uns bevorsteht,wenn wir ein kind bekommen,wie die zukunft wird.
würde man da ständig drüber nachdenken,würde man wahrscheinlich keine kinder mehr kriegen
bzw,das viel intensiver nachgedacht wird,und die umstände und kinder immer perfekter sein sollen,ist mit großer wahrscheinlichkeit ein grund dafür,das so wenig kinder zur welt kommen.
der größte teil der abgetriebenen kinder ist ja normal entwickelt.
Ich kenn die Hälfte von euch nicht halb so gut wie ich es gerne möchte und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern wie ihr es verdient!
Bilbo Beutlin
Ein behindertes Kind ist immer ein Schock - für beide Eltern, aber noch mehr für die Mutter. DS-Kinder sind nicht immer pflegeleicht, es gibt sogar schwerst mehrfach behinderte unter ihnen. Die junge Mutter weiß jetzt noch nicht, wie das Kind sein wird - sie muss eben auch mit dem schlimmsten rechnen, was eben auch bedeuten kann, dass der Freund sich trennt und sie alleine mit allem dasteht. Dazu jung, wahrscheinlich ohne finanzielle Absicherung usw. Das Übliche halt...
Man kann einer jungen Frau nicht verübeln, dass sie sorglos schwanger geworden und nicht an Behinderungen gedacht hat. So ist das eben, wenn man noch jung ist.
Das Kind bleibt nicht immer Baby, sondern wird älter. Je nach Behinderung kann es mit einem behinderten Kind immer anstrengender und schwieriger werden. Vielleicht auch ein Grund mit, dass sich bei solchen Threads, Leute/User mit älteren mehrfach behinderten Kindern zurückhalten. Ebenso Frauen, die nach der Geburt eines behinderten Kindes in der 2. Schwangerschaft alle Untersuchungen ausgeschöpft haben, weil sie auf keinen Fall ein weiteres Kind mit einer vielleicht lebenslimitierenden und lebensbelastenden Behinderung bekommen wollten.
Ich verurteile niemanden, der ein behindertes Kind aus Angst um den Gang seines Lebens abtreibt.
Sabine, ich frag mich wirklich, wie sich DIESER Beitrag als ein Beitrag einer Moderatorin DIESES Forums noch vereinbaren lässt?
Ich bin auch für Diplomatie, aber in diesem Fall geht sie m. E. zu weit!!!
Es passt einfach nicht in ein Forum, in dem dem Tenor ein "Ja" für die behinderten Kinder ist!
Du beeinflusst die werdende Mama derart negativ, dass sie sich (nachdem sie das vielleicht jetzt liest- Threadverlinkung wurde ja bereits als Option angekündigt) erst recht zu einem Abbruch bereit erklärt und die vielen anderen Postings FÜR das Kind garnicht mehr gefühlsmässg registriert.
Nachdenkliche Grüsse
Ute
Hallo,
dieses Forum ist aber doch keines, in dem es nur darum geht, zu zeigen, wie toll das Leben mit behinderten Kindern ist!!!
Ich finde es gerade gut, dass man hier auch mit seinen Zweifeln gut aufgehoben ist, und dass man auch ehrlich sagen kann, dass des Leben nicht eitel-Freude-Sonnenschein ist.
Es ist nun einmal so, dass in unserer Gesellschaft Behinderte zwar immer mehr eingegliedert werden, dass Behindertsein bzw. ein behindertes Kind zu haben, kein Zuckerschlecken ist, und meist schon gar nicht mit der gängigen Vorstellung von einem Wunschkind vereinbar.
Und gerade an einer Moderatorin wie Sabine schätze ich, dass sie trotz der Tatsache, dass sie ein schwerst mehrfach behindertes Kind hat, nicht den Rosarote-Brille-Blick hier verbreitet, und vor allem, dass sie niemanden verurteilt, der aufgrund seines Wissens und seiner Einstellung eine schwere Entscheidung trifft.
Ich fände es sehr traurig, wenn man sich hier nur noch in einer bestimmten Art und Weise über Behinderung äußern dürfte, denn dann würde doch dieses Forum hier seinen Zweck verfehlen... _________________ Liebe Grüße, Verena (*07/78), mit Joana (*06/06), 35.SSW, tiefgreifende Entw.-störung, V.a. ASS, FI, und Joshua (*11/10), Hypopl. d. re. unt. Extremität + Oligodaktylie, statomot. Ret., und Frank (*02/84), der beste Ehemann der Welt!!!
Kinderkrankenschwester in der amb. Intensiv-Kinderkrankenpflege
Anmeldedatum: 18.11.2006 Beiträge: 4343
Wohnort: Österreich
Verfasst am: 29.08.2010, 12:00 Titel:
Anne&Hannah hat folgendes geschrieben:
Hallo,
auch ich möchte mich mit einem dicken "ABER" in die Diskussion einmischen:
Seit wann ist das Leben denn ein Wunschkonzert???
Und: was bitte ist denn ein "Wunschkind"?
Eine halbwegs termingerechte und "vollständige" Lieferung nach Bestellung eines makelosen, wohlgeratenen, wunderschönen und klugen Menschenkindes? Möglichst mit Auswahl von Geschlecht, Haarfarbe und Talenten? Mit Rückgaberecht bei Nichtgefallen oder bei offensichtlichen bzw. versteckten Mängeln???
Oder ist es nicht vielmehr der innige Wunsch, sein Leben mit einem Kind zu teilen - ohne dieses an irgendwelche Bedingungen zu knüpfen??? Bedingungslose Liebe eben???
Vielleicht sollten solche armen "Wunschkinder" auch das Recht auf "Wunscheltern" haben, d.h. auch sie dürfen die Eltern umtauschen oder gar beseitigen, wenn diese den hohen Erwartungen und Anforderungen nicht gewachsen sind???
Und was ist, wenn dieses kleine, zarte, wunderbare, aber leider "fehlerhafte" Wunschkind nun anscheinend wirklich nicht lebend zur Welt kommen darf? Wenn es keine Chance bekommt?
Wird es dann bald einen zweiten Versuch geben? Mit allen Sorgen, Ängsten, ohne "gute Hoffnung", peinlichst überwacht von allen Techniken der pränatalen Diagnostik... Und wenn das neue Geschwisterchen des absichtlich getöteten Babies dann tatsächlich den Stempel "für makellos befunden" erhalten sollte...
Könnte es mit Glück ein gesundes Kind ohne nennenswerte Beeinträchtigungen werden, so wie es sich alle Eltern ja letztlich wünschen. Happy End???
Schließen die Eltern dann eine Versicherung ab, um das Risiko eines Geburtsschadens, eines beim Screening nicht entdeckten "Defekts", eines Sturzes vom Wickeltisch, vor Ertrinkungsunfall- und Verkehrsunfall, einer wie auch immer gearteten Erkrankung ( Hirnhautentzündung, Krebs, ... ) oder auch das Risiko eines Schütteltraumas nach Überforderung durch ein permanent brüllendes Wuschkind abzudecken???
Das werden wir hier dann wahrscheinlich nicht mehr zu lesen bekommen.
Wütend und traurig:
Anne
...die bei der Lebenshilfe eine supertolle Bande jugendlicher "Wunschkinder" unterrichtet und erzieht und zuhause ein Sahnehäubchen mit "versteckten Mängeln" auf dem Sofa sitzen hat.
Dein Beitrag stimmt mich nachdenklich, in Österreich gabs einen Fall, wo die Eltern den Arzt verklagt haben, weil er sie nicht "ordentlich" über die Risiken einer möglichen Behinderung aufgeklärt hat, das Kind kam mit DS auf die Welt. Der Arzt bzw. die Klinik wurden zu lebenslanger Unterhaltszahlung verurteilt !
Was tu ich dem Kind damit an, indem es per Urteil ein lebenslanger Schadensfall ist, ein Krüppel an dem die Ärzte schuld sind und eine Strafe für die Eltern ! _________________ Liebe Grüße
Elke
Sohnemann (5.03), Hypospadie, chron. Obstipation, Autismus-Spektrum-Störung
mit großem Bruder und großer Schwester
Hallo,
auch ich möchte mich mit einem dicken "ABER" in die Diskussion einmischen:
Seit wann ist das Leben denn ein Wunschkonzert???
Und: was bitte ist denn ein "Wunschkind"?
Eine halbwegs termingerechte und "vollständige" Lieferung nach Bestellung eines makelosen, wohlgeratenen, wunderschönen und klugen Menschenkindes? Möglichst mit Auswahl von Geschlecht, Haarfarbe und Talenten? Mit Rückgaberecht bei Nichtgefallen oder bei offensichtlichen bzw. versteckten Mängeln???
Oder ist es nicht vielmehr der innige Wunsch, sein Leben mit einem Kind zu teilen - ohne dieses an irgendwelche Bedingungen zu knüpfen??? Bedingungslose Liebe eben???
Vielleicht sollten solche armen "Wunschkinder" auch das Recht auf "Wunscheltern" haben, d.h. auch sie dürfen die Eltern umtauschen oder gar beseitigen, wenn diese den hohen Erwartungen und Anforderungen nicht gewachsen sind???
Und was ist, wenn dieses kleine, zarte, wunderbare, aber leider "fehlerhafte" Wunschkind nun anscheinend wirklich nicht lebend zur Welt kommen darf? Wenn es keine Chance bekommt?
Wird es dann bald einen zweiten Versuch geben? Mit allen Sorgen, Ängsten, ohne "gute Hoffnung", peinlichst überwacht von allen Techniken der pränatalen Diagnostik... Und wenn das neue Geschwisterchen des absichtlich getöteten Babies dann tatsächlich den Stempel "für makellos befunden" erhalten sollte...
Könnte es mit Glück ein gesundes Kind ohne nennenswerte Beeinträchtigungen werden, so wie es sich alle Eltern ja letztlich wünschen. Happy End???
Schließen die Eltern dann eine Versicherung ab, um das Risiko eines Geburtsschadens, eines beim Screening nicht entdeckten "Defekts", eines Sturzes vom Wickeltisch, vor Ertrinkungsunfall- und Verkehrsunfall, einer wie auch immer gearteten Erkrankung ( Hirnhautentzündung, Krebs, ... ) oder auch das Risiko eines Schütteltraumas nach Überforderung durch ein permanent brüllendes Wuschkind abzudecken???
Das werden wir hier dann wahrscheinlich nicht mehr zu lesen bekommen.
Wütend und traurig:
Anne
...die bei der Lebenshilfe eine supertolle Bande jugendlicher "Wunschkinder" unterrichtet und erzieht und zuhause ein Sahnehäubchen mit "versteckten Mängeln" auf dem Sofa sitzen hat.
Dein Beitrag stimmt mich nachdenklich, in Österreich gabs einen Fall, wo die Eltern den Arzt verklagt haben, weil er sie nicht "ordentlich" über die Risiken einer möglichen Behinderung aufgeklärt hat, das Kind kam mit DS auf die Welt. Der Arzt bzw. die Klinik wurden zu lebenslanger Unterhaltszahlung verurteilt !
Was tu ich dem Kind damit an, indem es per Urteil ein lebenslanger Schadensfall ist, ein Krüppel an dem die Ärzte schuld sind und eine Strafe für die Eltern !
Du tust dem Kind damit nur EINES an:
ES DARF UND KANN LEBEN!!! (Die Hintergründe mit dem Schadensfall und dem "Krüppel, an dem die Ärzte schuld sind" - das sind zum Glück nur deine Worte und bleiben dem Kind (hoffentlich!!!) erspart - können dem Kind bei liebevoller Betreuung ebenfalls erspart bleiben....)
Und: Schön, dass du Nicomums Posting nochmal zititierst (deswegen bin ich auch gerade nochmal ins Forum zurückgekommen ), das war für mich das Beste, was bisher zum Thema geschrieben wurde!!! (das wollte ich auch gerade nochmal loswerden )
Liebe Grüsse
Ute _________________ André, geb. 1982, SSW 29+1, Blind, leichte Körperbehinderung, Lernbehindert.
André hat noch zwei nichtbehinderte Brüder, geb. 1983 und 1989
Hallo nochmal!
Also, im Ursprungsposting stand doch, dass es ein "absolutes Wunschkind" ist. Das heißt für mich, dass die Voraussetzungen (finanziell, von der Partnerschaft her) dann wohl nicht so schlecht sein werden. Denn wer heutzutage mit einem WUNSCHKIND schwanger wird, hat vorher in der Regel dafür gesorgt, dass er in der Lage ist, sich gut um das Kind zu kümmern.
Hallo Brigitta,
dem ist wohl eher nicht so. Nur gänzlich unerfahrene, völlig unbedarfte Teenager werden heute noch ungewollt schwanger - die anderen wissen um Verhütungsmittel Bescheid. Wir leben im Jahr 2010 und nicht 1955...
Viele denken aber nun mal nicht im Detail darüber nach, was es tatsächlich heißt, ein Baby zu bekommen und dann auch noch ein behindertes. Selbst 20Jährige sind oft grenzenlos naiv und meinen, wenn ein Baby kommt, wir der Freund schon bei mir bleiben... Ich staune immer wieder, in wie viele ungeklärte und instabile Verhältnisse, Wunschkinder geboren werden.
LG
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Wohnort: Österreich
Verfasst am: 29.08.2010, 14:33 Titel:
Ute Maria hat folgendes geschrieben:
Du tust dem Kind damit nur EINES an:
ES DARF UND KANN LEBEN!!! (Die Hintergründe mit dem Schadensfall und dem "Krüppel, an dem die Ärzte schuld sind" - das sind zum Glück nur deine Worte und bleiben dem Kind (hoffentlich!!!) erspart - können dem Kind bei liebevoller Betreuung ebenfalls erspart bleiben....)
Und: Schön, dass du Nicomums Posting nochmal zititierst (deswegen bin ich auch gerade nochmal ins Forum zurückgekommen ), das war für mich das Beste, was bisher zum Thema geschrieben wurde!!! (das wollte ich auch gerade nochmal loswerden )
Liebe Grüsse
Ute
Hallo Ute,
werd jetzt aus deinem posting nicht ganz schlau . Wessen Zitat meinst du, ich glaube nämlich nicht meines?
Natürlich hatte dieses Kind das Glück, dass es nicht entdeckt wurde und es somit leben darf, das finde ich ja auch schön, aber dafür einen Arzt zu verklagen und so draus Kapital zu schlagen, finde ich mehr als schlimm!
Aber was sind das für Eltern, die aus ihrem Kind, das eigentlich nicht leben sollte, Kaptial schlagen und jemand anderen zur Rechenschaft ziehen.
Da darf man sich nicht wundern, dass Ärzte so untersuchungswütig werden und zur Abtreibung drängen! _________________ Liebe Grüße
Elke
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