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PD im Haus, wie gestaltet sich der Alltag?
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cconny 1972
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BeitragVerfasst am: 17.08.2010, 10:30    Titel: PD im Haus, wie gestaltet sich der Alltag? Antworten mit Zitat

Hallo,
ich hab da mal wieder eine Frage.... In nächster Zukunft kommt zu uns der PD, die Stundenanzahl wird noch verhandelt(ca. 12-24h), nun meine Frage: Wie gestaltet ihr das Zusammenleben, bezieht ihr die K-Schwestern mit ein, wie gestaltet sich so der Tag usw. Ich kann mir das alles garnicht so vorstellen. Ist die K.Schwester dann nur im Kinderzimmer, was macht die die ganze Zeit, wenn Lotte schläft usw.
Ich hoffe meine Fragen sind nicht ganz so blöd, aber ich kann mir alles nur schwer vorstellen........
Danke schon mal, ich denke ihr werdet mal Licht in die Angelegenheit bringen Smile
P.S. Ich glaube ich hatte den Beitrag in das falsche Forum gestellt, falls die Verwirrung zu groß wird, Sorry, aber ich brauch noch Übung.......

_________________
Lotte,geb.17.06.10, Z.n.
Geburtskomplikation- Schulterdystokie, Herzstillstand, Gehirnblutung, Schluckstörung, HIE,Hirnschädigungen im Bereich der Basalganglien ,Großhirnrinde, Hirnatrophie,PEG 8/10 TS 2/11
Helene geb.10.07.06 stolze große Schwester, Conny geb. 72,und der allerliebste Mann an meiner Seite, der nicht erwähnt werden möchte...
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Isigirl
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BeitragVerfasst am: 17.08.2010, 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Conny,

guck mal hier: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic58156.html
Vielleicht hilft dir der Thread schonmal weiter...

_________________
Liebe Grüße Kerstin Very Happy
* 1985 ICP einer beinbetonten Tetraspastik
Rollifahrerin und von Beruf Justizfachwirtin
Nebenher Studentin zur Tierheilpraktikerin
Fachübungsleiterin einer Rollisportgruppe
(SBA mit GdB 100 und MZ G, B, aG und H)
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cconny 1972
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Beiträge: 183
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 17.08.2010, 11:38    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, hab schon mal gestöbert und es war bzw. ist aufschlußreich Confused
_________________
Lotte,geb.17.06.10, Z.n.
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Nellie
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Wohnort: Jena

BeitragVerfasst am: 17.08.2010, 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Conny,

der andere Beitrag ist so lang geworden und war anfangs doch sehr unglücklich verlaufen. Da können wir hier ruhig nochmal anfangen, oder?

Wir haben eine räumliche Trennung für abends und nachts, in der der PD mit Linn alleine ist und 2 Türen zwischen uns zu sind. Das brauchen wir auch einfach, um Privatssphäre zu haben. Die Schwestern wissen und verstehen das. Sie klopfen, wenn sie uns brauchen und warten auf ein Herein oder dass wir die Tür öffnen.
Im Tagdienst sind sie mit uns im WoZi oder auf der Terrasse dabei. Allerdings kann ich damit immer noch nicht wirklich umgehen, weil es halt wie Gäste haben ist. Es fühlt sich immer an, als müsse man irgendwas bieten (nicht gleich Essen/Trinken, sondern irgendwie Unterhaltung) und man kann sich einfach nicht so geben, wie man es tun würde, wenn man alleine wäre. Deshalb haben wir den Tagdienst gar nicht so viel. Ich überbrücke 2 h zwischen KiGa und PD am Abend ganz gut alleine. Oder ich lade mir Besuch ein, der sich mit um die Kleine kümmert, wenn was mit Linn ist oder ich habe eben PD da und dann ist es auch ok, weil es nicht immer ist. Wir gehen dann auch zusammen auf den Spielplatz oder einkaufen.

Wenn Linn schläft, sitzt die Schwester da und kann was für sich machen. Bei uns lesen, stricken, basteln und surfen sie, oder schauen DVDs oder ähnliches. Sie sind halt da, um aufzuspringen, wenn was ist. Aber es ist nicht immer was. Das gehört dazu.
Sie schauen auch mal nach Ann, wenn ich mit Linn beschäftigt bin (wir machen die Grundpflege selbst), damit Ann nicht die Beatmung oder so in der Zeit auseinanderbaut.

Die Schwestern sitzen bei uns auf einem Sessel von Ikea. Im anderen Thread stand es schon mal. ich finde es wichtig, dass sie bequem sitzen können, weil sie ja gerne hier arbeiten sollen. Wir haben auch einen kleinen Wasserkocher, Tee, Zucker, Tasse, Löffel, Espresso da stehen. Bei anderen gibt es auch Fernseher, Mikrowelle und Co. Das passt hier nicht alles rein. Aber mit Laptop und Flatratemitnutzung kann man ja auch so einiges an TV schauen.

Was interessiert Dich noch?

LG
Nellie

_________________
Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus
--> unsere Vorstellung und --> Bilder von uns
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SMaria
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Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 17.08.2010, 12:14    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Conny,
wir hatten damals einen PFlegedienst für 12 Std /Tag, aber hauptsächlich für die Nächte weil ich es schwierig fand, den ganzen Tag jemand fremdes im Haus zu haben. Ich hätte mich da zu sehr verpflichtet gefühlt, den Unterhalter zu geben Rolling Eyes -bisschen dumm, ich weiss.
Normalerweise hatten wir 8-9 Std Nachtdienst, die restlichen Tagstunden habe ich nur 3 mal die Woche in Anspruch genommen, um mit dem Grossen was zu tun oder mal einkaufe zu gehen.
Wir hatten unseren Kleinen fast ausschliesslich im Wohn/Esszimmer, weil da seine Wiege stand und da der Grossteil unseres Lebens dort stattfand. Und so war er dann immer dabei. Wenn die Kinder noch so klein sind, klappt das wirklich gut, aber das kommt natürlich auf eure Wohnung an.

Nachts ist er dort auch geblieben und wurde dort von den Schwestern betreut. Die hatten dann oft ihren Laptop dabei und haben nachts gearbeitet oder im Netz gesurft.
Tagsüber haben sie deutlich mehr mit ihm gemacht - ein bißchen Massage, basale Stimulation, inhalieren, vielleicht auch mal ein bißchen mti dem KiWa raus.
Inwie weit du die schwestern einbinden möchtest, bleibt ganz dir überlassen. Mit manchen hat sich über die Zeit hin ein sehr freundschaftliches Verhältnis ergeben und da hat man gerne auch mal einen extra Kaffee gekocht oder ein Stück Kuchen mehr mitgebracht, andere waren freundlich, aber wir hatten nicht die selbe Wellenlänge. Aber einbinden MÜSSEN, musst du gar nicht.
Vielleicht hilft dir das ja weiter... Wink

_________________
Unser kleiner Mann (*02/2009 - † 09/2009): Z.n. Schwerer Asphyxie, kein Schluckreflex, BNS-Epilepsie, PEG, apallisches Syndrom und ganz viel, was dazugehört...

Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic53258.html
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joeysmommy
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BeitragVerfasst am: 17.08.2010, 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,


ich gebe mal meinen Senf aus der anderen Perspektive dazu, nämlich als Schwester.

Ich habe es sehr unterschiedlich erlebt, inwieweit der Pflegedienst eingebunden ist in das alltägliche Leben. Ich würde sagen, da sind die Varianten so verschieden wie die Familien selbst.

Es gibt Familien, da gehört man dazu, mit allen Vor- und Nachteilen. Man ist überall im Haus und auch sonst mit dabei, und nimmt an allem teil. Das ist einerseits sehr angenehm, andererseits aber auch anstrengend, weil man manchmal mehr mitkriegt, als einem lieb ist bzw. man auch zu Dingen herangezogen wird, die man gar nicht mittragen will und kann, z.B. Entscheidungen, die die Partnerschaft betreffen. Oft kommt es dann zu Erwartungen auf beiden Seiten, die sehr unterschiedlich zu erfüllen sind. Es gibt Familien, da komme ich aus dem Frei zum Nachtdienst und will mich in die Dokumentation einlesen, komme aber gar nicht dazu, weil ich alles mögliche erzählen und auch bei allem zuhören soll, was sich in der Familie zugetragen hat. Irgendwann kommt es dann oft zu einem großen Knall...

Im Gegensatz dazu gibt es Familien, in denen ich von deren Privatleben doch relativ strikt getrennt bin - meist wenn die räumlichen Voraussetzungen dazu da sind. Da bleibt man dann beim Kind und nutzt die Räume, die eben zur Pflege gebraucht werden. Wenn das Kind mal im Garten ist oder in einem anderen Raum, bleibt man selbst im Kinderzimmer (oder in einem Raum in Hörweite) und beschäftigt sich anderweitig.

Und dazwischen gibt es alle möglichen Mischvarianten. Mal ist man mit den Eltern per Du, mal per Sie, wie es die Familien möchten.

Ich selbst gehöre zu den Schwestern, die einem engeren Verhältnis zur Familie gegenüber nicht abgeneigt sind, da vermischt sich dann schnell privates und Arbeit. Aber ich versuche immer, mir noch eine gewisse Rest-Distanz zu wahren, denn ich denke, wenn es zu privat wird, kann ich keine professionelle Pflege mehr leisten. Irgendwie brauche ich immer das Gefühl, dass ich das selbst in der Hand habe, auch mal wieder eine Grenze zu ziehen, und ich denke, das ist auch für die Familien wichtig.

Wenn ich selbst in der Situation wäre, einen PD im Haus zu haben, würde ich persönlich niemanden abends bei mir auf der Couch sitzen haben wollen. Andere finden das ganz angenehm.

Wichtig ist mir, dass die Zusammenarbeit stimmt, dass man mich nicht als Ballast empfindet und mir die Klopapierblätter einzeln abzählt. Es gab schon Fälle, wo Familien den Schwestern extra möglichst unbequeme Sitzgelegenheiten zur Verfügung gestellt haben - so eine Art Machtspiel. Das finde ich schrecklich, so würde ich nicht arbeiten wollen. Ich denke, ich bin halt dann da, weil eine Schwester gebraucht wird und da Kind anders meist nicht zuhause gepflegt werden könnte, und ich selbst bin froh, eine Arbeit zu haben. So ist es ein Geben und Nehmen, und so möchte ich das auch verstanden haben.


Generell finde ich wichtig, dass man gleich zu Anfang den Mut hat, zu sagen, was man will, und sich auch durchzusetzen. Wenn Unarten erstmal einreissen, ist es schwierig, sich wieder einig zu werden. Wenn in der Wohnung nicht geraucht werden darf, hat sich auch der Nachtdienst dran zu halten (das ist ein ganz häufiges Problem-Thema). Man sollte einfach kein schlechtes Gewissen haben, sich sein Reich so zu gestalten, wie man das mag. Man fragt ja auch nicht den Gast, der mal zu Besuch ist, ob man den Fermseher in die eine oder die andere Ecke stellen soll. Und meistens ist auch das Personal froh, wenn es klare Absprachen gibt, die Missverständnisse vermeiden helfen.

_________________
Liebe Grüße, Verena (*07/78), mit Joana (*06/06), 35.SSW, tiefgreifende Entw.-störung, V.a. ASS, FI, und Joshua (*11/10), Hypopl. d. re. unt. Extremität + Oligodaktylie, statomot. Ret., und Frank (*02/84), der beste Ehemann der Welt!!!

Kinderkrankenschwester in der amb. Intensiv-Kinderkrankenpflege
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Andrea1
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BeitragVerfasst am: 17.08.2010, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo cconny 1972,
wir haben auch einen PD und ich hatte am Anfang auch Bedenken wie das wird. Meistens bin ich froh, dass sie da sind aber es gibt auch Tage, da bin ich froh alleine mit meinen Kindern zu sein. Je mobiler und stabiler Julian wird, desto mehr kann ich auf den PD verzichten. Aber gerade in den Nächten kann ich es mir ohne PD nicht vorstellen. Grundsätzlich ist der PD dort wo Julian ist, d. h. wenn Julian schläft dann sind sie mit in seinem Zimmer und wenn Julian wach ist, dann sind sie bei uns in den Wohnräumen. Ich kämpfe auch gerade mal wieder mit dem Gefühl, wie oben schon beschrieben, "Unterhaltung" leisten zu müssen und bringe daher manchmal weniger fertig als ich eigentlich will. Aber dass liegt ja an einem selber Smile Wenn wir zu Besuch fahren nehmen wir keinen PD mit. Bei uns hat der PD auch eine bequeme Sitzgelegenheit und eine klappbare Matratze für die Nacht. Er darf sich bei uns jederzeit Kaffee oder Tee machen. Am Anfang habe ich ihnen auch Essen angeboten, weil ich sie als Gäste empfunden habe. Heute bin ich froh, dass das kaum einer angenommen hat. Grundsätzlich muß du dir vorher gut überlegen, was für euch als Familie ok ist und was nicht. Denn alles was einmal erlaubt ist, kann man schwer wieder rückgängig machen. Bisher hatte ich nur mit einer Schwester schwierigkeiten und nach einem großen Knall und der reduzierung ihrer Stunden in unserem Haus klappt es wieder ganz gut. Alle anderen Schwestern( un dass sind 15 verschiedene) sind echt spitze.

_________________
Julian geb. 18.01.07; 28/0 SSW 1090g. Ventrikelseptumdefekt, Atemnotsyndrom,Pneumothorax rechts, BPD,Lungenhypoplasie, Tracheostoma, derzeit CPAP beatmet, Krampfanfälle, Leistenbruch, Lungenbiopsie,Gedeistörung,deshalb PEG,Nov. 09 Reflux-op, seit April 09 ohne Beatmung mit Sauerstoff, Aug 10 Tracheostomaverschluß
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Anne&Hannah
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BeitragVerfasst am: 17.08.2010, 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Conny&Lotte,
anfangs hat es mich sehr viel Überwindung und auch Tränen gekostet, dass wir Hannah nur mit PD nach Hause bekommen sollten. Die erste Zeit war schwierig - alles war neu, wir waren besorgt, körperlich und seelisch erschöpft, kannten uns in der neuen Materie noch nicht aus ( Pflegestufe / Hilfsmittel / Medikamente / ...). Aber man wächst in das alles hinein, lernt sich zurechtzufinden und vor allem, seine Bedürfnisse klar zu äußern ( z.B. Hilfe anzunehmen und Grenzen zu setzen ) und nach und nach auch die Annehmlicheiten des PD wert zu schätzen. So wars jedenfalls bei uns. Heute sehen wir vieles entspannter.

Unsere hilfreichen "Instrumente" für eine guten Austausch sind neben der Übergabe die regelmäßig stattfindende "Runde-Tisch"-Gespräche mit allen Beteiligten und ein Info-Heft, in welches wir Neuerungen, Wünsche, Kritik u.a. reinschreiben, so dass alle den gleichen Info-Stand haben und man nicht alles x-mal von vorne erzählen muß.

Wichtig ist wirklich, sich darüber klar zu werden, was man wie haben möchte und es dann auch zu sagen. Denn wer kann schon Gedanken lesen? Und: nutzt den PD, um für Euch und Eure Große wieder mehr Freiraum zu haben...

Ich wünsche Euch ein gutes Heimkommen: auf dass Ihr das neue Familienleben genießen könnt, auch wenn es ganz anders als erhofft und erwartet sein wird. Nur weil es vielleicht anders ist, ist es ja nicht weniger schön...

Liebe Grüße
Anne

_________________
Anne&Thomas (43&47) mit David (9),Judith (8) & HANNAH (4) - Mitochondriopathie ("Morbus Leigh"), Entwicklungsverz., Ataxie, Stammhirnschädigung mit zentr.Koordinationsstörungen beim Sehen,Schlucken,Atmen&Herzfrequenz,daher Button&Tracheostoma, GuK, z.N. nächtl. Beatmung & Betablocker -> es hat sich schon viel regeneriert!!!
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Norwegenjana
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BeitragVerfasst am: 17.08.2010, 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich bin mal von der "anderen Seite"Smile
Ich habe 2 jahre fast ausschließlich in einer Familie gearbeitet, tagsüber 9 Std. nachts 12 Std.!
Da war es so, dass die Tür nachts eigentlich immer zu war, es sein denn ich war mal kurz in der Küche. tagsüber war es sehr locker, Tür war öfter auf, aber die mama hat auch gamnz deutlich gemacht, wenn sie entspannen möchte, da waren wir dann eben im Zimmer bei dem Kleinen! Wohnzimmer war meist eher tabu, weil es gleichzeitig schlafzimmer der Eltern war!
Wir durften aber die Küche mit benutzen. (Wasser kochen, Mikrowelle, mal was in den Kühlschrank steellen!)
mal zum Thema anbieten: Ich persönlich fand es ok, wenn mal ein Angebot für Kaffee od. sogar mal ein Stück Kuchen,etc. kam, aber es darf nicht zuviel sein. Manchmal ist es auch unangenehm immer abzulehnen! Klärt so etwas von Beginn an mit den Schwestern od. sogar mit der Pflegedienstleitung! manche Chefs wollen das nämlich gar nicht!!
Ansonsten kann ich mich nur Nellie anschliessen, ihr solltet alle versuchen gemeinsam das beste fürs Kind zu machen, d.h. ihr müsst euch wohlfühlen, aber auch die schwestern sollten gerne da sein. Der Rest ergibt sich meist von alleine!
ES BLEIBT EURE WOHNUNG!!!
Viel Glück und "Spaß" mit dem PD
LG Jana

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wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!!!
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PapaBernhard
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BeitragVerfasst am: 17.08.2010, 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Auch ich jetzt meinen Mist von der anderen Seite dazu:

wie meine Vorposter habe ich auch schon Alles von.....bis.... erlebt. Wichtig ist, dass man eben ganz klar klärt, was geht und was nicht geht. Enge Grenzen sind nicht schlimm. Schlimmer ist, wenn man unsicher ist, woran man ist.

Pflegepersonal muss nicht um jeden Preis bespaßt oder versorgt werden. Ich hatte auch schon Fälle, wo wir zeitweise im Nebenzimmer gehockt sind.

LG
Bernhard

_________________
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Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
Adoptivschwester *2006
Leon 2005 (+10SSW) Björn 2004 (+15SSW)

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