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Wie lange dauert es die Behinderung zu akzeptieren?
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Manu76
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BeitragVerfasst am: 10.08.2010, 06:13    Titel: Wie lange dauert es die Behinderung zu akzeptieren? Antworten mit Zitat

Hallo, guten Morgen,

ich muss jetzt mal eine vielleicht blöde Frage stellen.....
Wie lange habt ihr gebraucht um zun akzeptieren, dass euer Schatz behindert ist und ihr schon alles macht was möglich ist. Ich kämpfe zur Zeit damit zu akzeptieren dass ich für unseren florian schon alles mache.... swagen zumindest die Ärzte.... versteht ihr was ich meine
Danke euch und wünsch allen einen schönen Tag
Eure Manu
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Manu76
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Anmeldedatum: 14.06.2010
Beiträge: 93
Wohnort: Bad Aibling

BeitragVerfasst am: 10.08.2010, 07:06    Titel: Antworten mit Zitat

PS: Kommt man überhaupt jemals an den Punt? Die Ärzte meinen dass das mit das Schwierigste ist........ hoffe ihr versteht meine Frage nicht falsch......
Danke Smile))
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Jutta T
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Beiträge: 1797

BeitragVerfasst am: 10.08.2010, 07:16    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen Manu,

darf ich vorher fragen, welches Handicap Dein Kind genau hat und wie alt es ist ?

VG Jutta

_________________
Simon, gesund geboren u. durch einen nachgewiesenen Anästhesiefehler gehandicapt !!!
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Heike**
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BeitragVerfasst am: 10.08.2010, 07:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Manu,

bei uns hat es ca. 3 1/2 Jahre gedauert. Wie du aus meiner Signatur sehen kannst, war unser Sohn ein Frühchen. Wir haben uns lange an die Hoffnung geklammert das er "nur" entwicklungsverzögert ist.

Sobald wir seine Behinderung akzeptiert hatten, wurde es für uns "leichter". Es fließen aber manchmal immer noch Tränen und wir hören natürlich nicht auf unseren Sohn weiter zu fördern.

LG Heike

_________________
Unser besonderes Kind wurde 12.97 als Frühchen geboren und hat nach einer Hirnblutung eine Cerebrale Mehrfachbehinderung. Er ist Shunt versorgt und spricht nur wenig. Wir haben noch eine große, gesunde Tochter.
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sabinchen69
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Beiträge: 111
Wohnort: Kreis Wesel

BeitragVerfasst am: 10.08.2010, 07:38    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,
ich denke da wächst man irgendwann rein. Bei uns ist es jedenfalls so. Unser Sohn ist kein anderes Kind als vor den Diagnosen, aber ich weiß jetzt zumindest was er hat und kann ihm helfen. Es kommt natürlich auch immer darauf an, welche Behinderung es ist. Unser Sohn (10) hat so einige Sachen wie ADHS, Depressionen, Angststörungen, Trennungsangst, ist ca 3 Jahre entwicklungsverzögert, hat Wahrnehmungsstörungen, V.a.Asperger Autismus und noch einiges mehr. Er hat einen SBA mit 70% G,B.

Dann haben wir noch einen PS (3,5), als Frühchen 30 SSW mit geboren mit einem GW von 1050g, dadurch starkes Asthma und Entwicklungsverzögerung von im Mom von ca 12 Monaten. Er hat einen SBA mit 60%.

Aber trotz allem sind es meine Kinder wie ich sie immer hatte. Durch die Diagnosen werden es für mich keine anderen Kinder. Und, wer von unseren Bekannten oder Verwandten damit nicht klar kommt der muss ja nicht zu uns kommen. Zum Glück gibt es da keine die so denken.

lg
Sabine

_________________
wir m. Nadja(*96),Marvin(*00) starke LRS-Schwäche zur Grenze LRS-Störung, Depression,Störung d. soz.Bereichs im Kindesalter,ADHS,frühkindl. Entwicklungsverz., aud.Wahrnehmungs-u
Konzentrationsst.,Angstzustände,Emotionalst. m.Trennungsangst m. psychosom.Beschw. u. sozialen Unsicherheiten,Jan (*07) SSW 30 GW 1050g, Asthma, Entwicklungsver.
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Manu76
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Anmeldedatum: 14.06.2010
Beiträge: 93
Wohnort: Bad Aibling

BeitragVerfasst am: 10.08.2010, 07:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
danke für eure Antworten. Bei unserem Florian wurde ein Verschluss der vorderen Schädelknochen festgestellt, er wurde im Mai operiert (war eine sehr schwere OP). Nun wurde in diesem Zuammenhang festgestellt, dass er blind ist und mehrere Hirnschäden hat... unter anderem ist er sehr sehr entwicklungsverzögert (er ist nun 9 monate alt) und kann noch nichts.......... aber er ist ein sehr sehr fröhliches Kind.... und wir lieben ihn wahnsinnig, er ist unser TOTALER Sonnenschein, er ist einfach toll...........

Danke für eure Antworten.

Das Traurige ist, dass nun immer mehr blöder Aussagen kommen, wie z.B. Warum wir ihn nicht hergeben oder oh der kann ja noch gar nichts und das schlimmste war warum wir ihn nicht sterben lassen.
Er ist absolut lebensfähig worübr wir sehr sehr froh sind er braucht nur sehr sehr viel therapien, dass wir überhzaupt was erreichen.
Aber er ist unser ganzes Glück mit unserem Großen

Danke
lg
manu

_________________
Manu und Erich mit unseren kleinen süüüüßen Schätzen
-Fabian, 2 Jahre alt, gesund,
-Florian 17 Monate mit Sehbehinderung, hypoplastischen Balken, Polymikrogyrie, massiver Entwicklungsverzögerung, hypotoner Muskeltonus, Z.n. Sagittalnahsynostosen-OP 2010, GDB 100%
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Steffi & Alexander So
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Beiträge: 125
Wohnort: Forchheim Oberfranken

BeitragVerfasst am: 10.08.2010, 08:06    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen Manu,

diese dummen Komentare gibt es überall!

Wir haben ca. 1 Jahr gebraucht, und freuen uns jetzt über jeden Fortschritt. Unser Sonnenschein ist jetzt 2 1/4 Jahr alt und auf dem Stand eines 8 Monate alten Babys.

Was solls? Er ist ein sehr schlaues Kerlchen, weiß was er will, und das ist doch das was zählt!!! !

Wir haben uns für unseren kleinen entschieden, mit allen was dazu gehört!

Wir haben sehr viele Kontakte abgebrochen, weil nur "bla bla bla" gekommen ist. Gute Ratschläge "weil man es halt so macht" lassen mich kalt, und die Leute brauchen gar net mehr zu uns kommen!

Ich schick euch mal ein großes Kraftpaket

_________________
Lg Steffi
___________
du kannst kein neues Leben anfangen,
aber täglich einen neuen Tag

Steffi (08/82) Lipödem, Hypothyreose & Günter (10/64) Morbus Addison, mit Alexander (04/08), ICP, Entwicklungsverzögerung, Hydrocephalus (vers. mit VP-Shunt), Tetraspastik, Harnblasendiverdikel, suprapubischer Katheter seit 10/11, Epilepsie seit 05/11
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Silvia
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Anmeldedatum: 29.10.2004
Beiträge: 426
Wohnort: Odenheim

BeitragVerfasst am: 10.08.2010, 08:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich denke mal man kann nicht pauschal sagen jetzt ist es soweit, jetzt hab ich es akzeptiert. Man kommt immer wieder an einen Punkt wo man weinend zu Hause sitzt, geht es um Hilfsmittel die abgelehnt wurden, gabs von irgendwem einen blöden Kommentar ... es wird wohl immer schwierige Situationen geben und ist vorallem Tagesformabhängig wie man darauf reagieren kann. Ich denke man ist auf einem guten Weg wenn man jemandem ins Gesicht sagen kann ohne daß man gleich heulen mus "mein Kind ist schwerbehindert".
Liebe Grüße Silvia

_________________
Silvia(*80), Andreas (*79) mit Lukas (06/00) gesund, Matthis (09/03) entwicklungsverzögerung, M.H., Nystagmus, stark weitsichtig,fokale Epilepsie, Kleinhirnatrophie und (seit 12/07) Aaron, gesund
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sunshinesteffi
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Anmeldedatum: 04.08.2010
Beiträge: 482

BeitragVerfasst am: 10.08.2010, 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Manu,

och Mensch da bin ich ja mal mit solchen Gedanken nicht allein.

Wie du aus meiner Vorstellung ersehen kannst, hat unser Hannes so einiges an Behinderungen zu bieten und wir kämpfen seit seiner Geburt, dass wir das beste für ihn rausholen an medizinischer Hilfe und trotzdem hat man immer das Gefühl es ist zu wenig und geht zu langsam.

Am besten sind dann noch die klugen Ratschläge von Eltern und co., da kann man direkt drauf verzichten.
Von den Ärzten heißt es auch nur, ja wie er sich entwickelt wird die Zeit zeigen und diese Aussage löst so viel in einem aus, Angst, Wut, Trauer und immer mal wieder die Frage warum wir.

Und doch geht es meinem Mann und mir, egal wie fertig wir sind so,dass wir uns sehr freuen, wenn der kleine Mann dann mal lächelt oder ein Tönchen kommt.
Wir lieben Hannes über alles und doch ist im Moment die Kraft aufgebraucht und man muss sich jeden morgen aufs neue motivieren.
Außerdem bleibt auch die Paarbeziehung sehr auf der Strecke, man fällt abends nur Tod ins Bett.

Umso wichtiger und besser sind diese Foren, in denen man sich gut austauschen kann und immer auf ein offenes Ohr und ein bisschen Verständnis trifft.

Mit den besten kraftvollen Wünschen grüßt Steffi

_________________
"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Antoine de Saint-Exupéry

Steffi *84, Maik*83, Hannes*12.04.2010,FG 32. SSW,PS II, Z.n. occ. Encephalocele, Schwere Form DWS, HC, massive Gehirnfehlbildungen,Z.n. Analatresie, AP-> RV 04/11, PRS, PEG, Epilepsie,nicht anfallsfrei,Tetraparese
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JosiMama
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Wohnort: Chemnitz

BeitragVerfasst am: 10.08.2010, 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

Die Akzeptanz ist momentan bei mir das Eine, im Alltag damit Leben das Andere.
Line hatte sich 3 3/4 Jahre normal entwickelt. Ich kenne sie also auch als gesundes Kind. Die extreme Epi hat dann unser Leben erstmal aus der Bahn geworden und Line hat sich seitdem nicht mehr entwickelt.
Auf einmal ist man von jetzt auf gleich mit einer ganz anderen Welt konfrontiert: Hilfsmittel, Behindertenausweis, Pflegestufe, Einzelintregration im Kita.
Es tut jeden Tag wieder weh, zu sehen, wie sich die anderen Kinder weiter entwickeln und das Eigene nicht.

Aber irgendwie lernt man mit der Zeit damit umzugehen. Trotz täglicher Anfälle haben wir wieder ein normales Alltagsleben. Ich denke, dass ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft.

VG Jessi

_________________
Jessica (10/1982) mit
Josephine *06.08.2003 - mit 2 Jahren den ersten Grand Mal;Idiopathische E. aber seit 5 Jahren anfallsfrei
Joelina *28.02.2006 - mit 3 Jahren den ersten Grand Mal, Ideopathische generalisierte Ep. mit ton.-klonischen A., Myoklonien und Abscencen, klinische Bild des Dravet, Medikamente:Keppra, Frisium, Stiripentol
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