gerade aus dem urlaub zurück und tja es war schwierig...
an die bettwäsche hatte ich gedacht, eigene löffel, becher, handtücher usw....aber es war eben eine fremde toilette..andere dusche....anderer geruch....wir waren 7 tage an der ostsee...solange wir am strand waren, war alles schick aber wehe wir kamen der unterkunft zu nahe..jeden abend tränen im bett...er wöllte nach hause in sein zimmer, in seinem bett schlafen, auf seinem stuhl sitzen usw....er tat mir richtig leid und ich habe echt gedacht ich muss abbrechen......er ist nur im äussersten notfall dort ins bad gegangen...seinen mund hat er niemals am waschbecken ausgespült...oder in die dusche ist er nicht einmal gestiegen...dennoch sagt er der urlaub war schön mama...ausser das haus
tja so empfinden die mäuse eben.. _________________ *Kevin 7 Jahre Frühkindlicher Autismus und Umschriebene Entwicklungsstörung, Sprachentwicklungsstörung, Tubenventilationsstörung bds.
Also, Nahrung und Trinken sind kein Thema, sie wird zu 100% Sondiert.
Autofahren kann sie seeeeeeeeehr viele Stunden am Stück....
Heute abend suche ich weiter, bisher haben wir nichts gefunden, was uns zeitlich passt, oder geldmässig oder halt wegen diesem oder jenem.
Aber eurer Erzählungen nach ist es durchaus möglich auch schöne Urlaube zu verbringen.
Danke euch. _________________ LG Maren (1976), Philipp 04/00, Felix (HLHS) *29.11.01 + 05.12.01, Hannah 02/03, Zoé (*36+0 SSW, frühkindlicher Autismus ( Kanner), GdB 90, Sondenkind seid 01/10) 06/07
Hier machen wir Urlaub.....in einem 4A Bungalow. Da es gerade Last minute war, bekamen wir es mit einem Rund um Wohlfühlpaket ( Hand/Badetücher, Duschgel, Seifen, Küchenpaket, Bettwäsche und erster Tag Frühstück mit Brötchen und Saft) für nur 485€. ( statt ohne alles 525 Euro)
Wir fahren nun am Samstag zu meinen Eltern, bringen dort Hannah hin und bleiben bis Montag. Dann fahren wir in diesen Park, der nur eine gute Autostunde von meinen Eltern entfernt ist. Von dort aus sind wir unter uns, wenn wir es mögen, oder schwelgen in meinen Kindheitserinnerungen in der Umgebung....
Zoé kann genug Zeit zum Ausruhen für sich haben, wir können machen wie wir wollen, stören niemanden....
Ach wir freuen uns schon. _________________ LG Maren (1976), Philipp 04/00, Felix (HLHS) *29.11.01 + 05.12.01, Hannah 02/03, Zoé (*36+0 SSW, frühkindlicher Autismus ( Kanner), GdB 90, Sondenkind seid 01/10) 06/07
Ich wünsche Dir und Deiner Familie einen erholsamen Urlaub und viel Spaß beim Ausprobieren der vielen Dinge, die dort angeboten werden.
Schönen Urlaub
Anita _________________ *1968
*1966 Mann
*1996 Sohn Asperger ICD-10 F84.5 hoher IQ
*1998 Tochter Verdacht auf Asperger, Knick-Senk-Füße
*2002 Tochter Verdacht auf Asperger, ADS F90.0 G, hoher IQ, starke Brille wegen Hornhautverkrümmung
*2007 Sohn Verdacht auf Asperger Hinzufallen ist keine Schande, liegen bleiben aber schon!!
Danke dir, liebe Anita, ich denke auch, das man sich dort wohlfühlen kann und sich vor allem Zurückziehen kann, wenn nötig. _________________ LG Maren (1976), Philipp 04/00, Felix (HLHS) *29.11.01 + 05.12.01, Hannah 02/03, Zoé (*36+0 SSW, frühkindlicher Autismus ( Kanner), GdB 90, Sondenkind seid 01/10) 06/07
Hallo,
also wir waren schon mehrfach mit den Kindern weg.
mit knapp 2 --> Gran Canaria
mit 3 --> Türkei
und dieses Jahr an der Nordsee. Auch haben wir schon einmal Urlaub auf dem Bauernhof gemacht. Da waren die Beiden knapp ein Jahr alt.
Bis jetzt gab es keine Probleme. Alle Autisten sind ja sehr unterschiedlich und wir haben (bis jetzt, klopf auf Holz) das Glück, das Joni gut mit Veränderungen klarkommt und nicht immer die gleichen Dinge benötigt. Das vereinfacht so Manches.
Euer Urlaub wird bestimmt gut. Manchmal bekommt man in anderer Umgebung mit etwas mehr Ruhe ja auch einen anderen Blick auf sein Kind und kann entspannter mit den kleinen Tics umgehen. Ich wünsch Euch viel Spaß!!!
LG Katrin _________________ Katrin mit H. und Jonas geb. 2006
Jonas : V.a. Frühkindlichen Autismus
Danke Katrin.
Ja, generell kommt Zoé auch gut klar. also sie kann ja stundenlang autofahren, und wenn ich ihr lieblingsspielzeug mitnehme und ihre Bettwäsche, dann geht schon so manches.....da wir ja nur mit ihr alleine fahren, können wir uns wirklich voll und ganz auf ihre bedürfnisse einlassen. Das alleine macht schon vieles leichter....
So, werde nun mal offline gehen, ein paar Koffer möchten noch gepackt werden..... _________________ LG Maren (1976), Philipp 04/00, Felix (HLHS) *29.11.01 + 05.12.01, Hannah 02/03, Zoé (*36+0 SSW, frühkindlicher Autismus ( Kanner), GdB 90, Sondenkind seid 01/10) 06/07
kommen gerade von 14 Tagen Mallorca zurück (brrr ist das kalt wieder hier...), daher ein kleiner Urlaubsbericht:
Also: Haben zwei tolle Wochen verbracht, hat aber auch einige (logistisches) Planung erfordert:
- Da mein Sohn gluten- und milchfrei ernährt wird, habe ich fast alles an Essen mitgeschleppt und daher viel Übergewicht gehabt. Hinterher habe ich erfahren, dass wohl mit einer ärtzlichen Verordnung es als medizinisches Sondergepäck kostenlos gewesen wäre...
- Waren in einer Appartement-Anlage mit HP (wobei mein Sohn wg. der beschriebenen Unverträglichkeit eher nix von der HP hatte. Aber ich konnte immer problemlos sein Essen im Speisesaal "zubereiten". Und er hat gemerkt, wie lecker Fisch ist . Der Speisesaal hatte GsD ruhige "Außenecken", also der Geräuschpegel war sehr angenehm. Man hatte auch direkt unserem Wunsch enstprochen, in diesem Bereich einen festen Tisch zu bekommen. Ergänzend habe ich noch meinem Sohn einen "Kinder-MP3-Player" gekauft mit seinen LieblingsCDs drauf. Den hatte er beim Essen immer auf. So war er zumindest akustisch ganz in seiner Welt.
- Um nach dem Flug nicht noch eine anstrengende lange Busfahrt durchstehen zu müssen, haben wir uns einen eingenen Transfer zum HOtel organisiert.
- Baden im Meer und Pool fand er total klasse (und den Orthopäden freut es auch...)
- Mittelmeerwassertemperaturen waren optimal. MEin Sohn hat immer gleich lila Lippen und friert sofort. DAher fällt die NOrdsee (die ich persönlich ja auch seehr liebe) als Badeurlaub flach.
- Zwei Flugstunden sind gut zu bewältigen. Mit dem angesprochenen MP3-Player und Lieblingsbüchern. Allerdings ist mein Sohn auch seid dem Kleinkindalter ans Fliegen gewöhnt, war auch nie ein Thema für ihn (beim Start grinst er über beide Ohren und ruft durch das ganze Flugzeug "schneller!schneller!" Und wenn es mal Turbulenzen gibt ruft er "hui, wir reiten über die Wolken" Das sorgt bei den ängstlich-angespannten Mitreisenden dann schnell für eine entspanntere Stimmung . Nur wenn es nach dem Flug noch in den engen Flughafenbus geht (und nicht wie immer inständig erhofft direkt an einen "Finger") wird es stressig für ihn und er wird mir gegenüber aggressiv (hauen/kneifen/schreien). Da erntet man dann schnell Blicke a la "total verzogenes Görr"... .
- Die Minidisco hat er total geliebt (und die dort erworbene CD läuft nun als Urlaubserinnerung rauf und runter ). Die anderne Kinder haben schon sehr (abschätzend) geguckt, wenn er da ohne "soziale Interaktionsnormen" wild rumhüpfte. Aber da er so etwas (noch) nicht bemerkt, macht es nur mich immer mal wieder traurig (die abschätzenden Blicke. Da wird man ganz schnel lauf den Boden der Tatsachen zurück befördert: Eine inklusive Gesellschaft ist sicher noch mindestestens eine Generation entfernt....)
. Er war auf jeden Fall jeden Abend wieder heiß auf die Disco.
Also man kann die Frage sicher nicht generell beantworten. So verschieden autistische Menschen sind, so verschieden sind auch ihre Bedürfnisse. Für meinen Sohn hat es gut gepasst. Und da ich die Anlage schon kannte, wusste ich was mich erwartet und worauf ich achten muss. Ob das in ein paar Jahren auch noch für uns alle so funktioniert weiß ich nicht. DAnn vielleicht lieber ein Ferienhaus mit ein paar Gleichgesinnten. Mal schauen... . _________________ Judith & Sohn (Schulkind mit frühkindl. Autismus, evtl. HFA)
"Don´t limit yourself by a definition of yourself!"
Hallo Ihr Lieben,
wir waren gerade zu einer Familienkur im Adeheidstift und sind total begeistert und entspannt nach Hause gekommen. Uns hat neben den üblichen Kurangeboten vor allem die familiäre Atmosphäre und der Austausch unter den Eltern total viel geholfen. Das kann ich also nur empfehlen, selbst wenn man es ggfls. selbst finanziert.
Gleichzeitig kamen wir auf die Idee, dass es sicher auch anderen Eltern so geht, dass Sie gerne mal eine andere Gegend sehen würden, aber oft an den speziellen Anforderungen bzgl. der Unterbringung und ggfls. stundenweise Betreuung des Kindes scheitern. Da wir für unseren Sohn sowieso das Haus umauen müssen, haben wir uns überlegt, ob wir nicht zwei Zimmer als Gästezimmer ausbauen und eine solche Unterbringung anbieten sollen. Um diese Idee zu konkretisieren, würde es helfen von anderen Eltern Ideen und Tipps zu sammeln, was ihr vor ort den brauchen und/oder Euch wünschen würdet. Es wäre toll, wenn Ihr uns bei der Entwicklung eines Konzeptes helfen würdet.
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