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Kann Verletzung einen Anfall auslösen?
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Iris15
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BeitragVerfasst am: 25.05.2010, 21:57    Titel: Kann Verletzung einen Anfall auslösen? Antworten mit Zitat

Hallo,

ist nichts Dramatisches heute, aber war schon komisch:

Alex hat heut im Garten irgendwas gehämmert und sich dann volle Lotte auf den Zeigefinder gehauen. Platzwunde und naja, wie es eben so aussieht, wenn man sich auf den Finger hämmert. Er kam rein, den Tränen nahe, es tat wohl natürlich sehr weh. Wir haben den Finger unter kaltes Wasser gehalten und da sagt er: Mir wird schlecht. War ganz blass um die Nase. Ichhab ihn aufs Sofa gelegt, bin runter in den Keller, um ein Kühlakku zu holen. Komischerweise war er dann ganz ruhig, als ich wieder nach oben kam. Hilt den Finger hoch, jammerte noch einwenig, dreht sich dann um und schlief fest ein. Dabei zuckte sein Unterkiefer so, wie wir das von den kleinen Anfällen/Myoklonien kennen und die Augen flatterten. Er schlief ungefähr 20 Minuten und war danach wieder fit.

Irgendwie fand ich das sehr merkwürdig, ich meine, man schläft doch nicht ein, wenn einem so dolle was weh tut. Meint ihr, so ein Schmerz oder ERschrecken kann irgendwas anfallmäßiges auslösen?

Viele Grüße
Iris

_________________
und Erik *65
und Alex(ander) *2001, ideopathisch generalisierte Epilepsie mit ständig wechselnden Anfallsbildern und nach 14 Medikamenten"versuchen" derzeit fast anfallsfrei seit März2011 toi toi toi *klopf-auf-Holz*
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CarolinW
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BeitragVerfasst am: 26.05.2010, 08:09    Titel: Antworten mit Zitat

Morgen Iris,

von mir ein ganz klares Ja.
Das kommt bei meiner Tochter auch vor, allerdings eher kleinere Anfälle wie z.B. gehäufte Myos oder Absencen.

LG Carolin.

_________________
mit Tochter Mado, 19.12.2004, Dravet Syndrom, keto-kid
und der besten großen Schwester Cléo, 18.2.2003
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TatjanaR
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BeitragVerfasst am: 12.06.2010, 07:49    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen,
Emotionen , Empfindungen können durchaus Anfälle provozieren.

Egal ob es sich dabei um Freude, Trauer, Erschrecken.. oder eben auch Schmerz handelt.

Bei meinem Sohn war es früher das Erschrecken..
Mein Mann hat ihn einmal ohne Vorwarnung von hinten angefasst und wollte ihn auf seine Schulter setzen.
Ergebnis: Ein krampfendes Kind am Hals ( Patrick machte wie eine Würgeschlange die Beine einfach zu..).. Fragt sich für wenn das in diesem Moment angenehmer war.. Wink

Und worauf er bis vor kurzem reagiert hat.. Nach einen anstrengenden Lauf, wenn er die Zielgerade sozusagen überschritten hat und er dann in die Enspannungsphase kommt..


Emotionen haben nun ja auch einen direkten Einfluss auf die Atmung; Hyperventilation ( also tiefe und schnelle Einatmung, kurze schnelle Ausatmung, ) ist unteranderem eine Provokationsmethode unter EEG-Bedingungen.
Das mag unser Liebling offensichtlich auch nicht.. Twisted Evil

Ich wünsche noch ein tolles Wochenende, LG Tatjana
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SimoneK70
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BeitragVerfasst am: 12.06.2010, 07:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Streß jeder Art kann Anfälle auslösen. Wir haben das auch mit unserem Epileptologen besprochen. Unser Sohn ist seit knapp 4 Wochen anfallsfrei (schnell auf Holz klopfen!), aber wir haben Phasen gehabt, da bekam er vor Aufregung einen Anfall, wenn man ihm was verboten hat, er sich erschreckt hat o.ä.

LG
Simone

_________________
Simone mit Calvin (*8/2006) Asperger Autist, Sprachentwicklungsstörung, generalisierte u. fokale Epilepsie, und Céline (*5/2009), Entwicklungsverzögerung
Seltsam, dass der Mensch doch glaubt, nur mit Worten kann man sprechen. Hörst Du, was das Meer Dir sagt, wenn am Strand die Wellen brechen.
(Stephan Lentz)
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TatjanaR
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Beiträge: 127

BeitragVerfasst am: 12.06.2010, 08:06    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen Simone,


ich klopfe auch mit.. Very Happy
Früher fühlte ich mich wie eine Art Bodyguard.. Immer aufpassen , dass nicht ( egal ob Erwachsener oder Kind ) einer auf die Idee des Erschreckens kam..

Alles Gute, LG Tatjana
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erihatti
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BeitragVerfasst am: 12.06.2010, 08:52    Titel: Antworten mit Zitat

hallo!

danke, dass ihr sowas sagt, denn mir wurde gesagt, ein Anfall hat kein richtigen Auslöser... aber ich habe auch beobachtet, dass diese Emotionen auch bei Annika zu Anfälle führen.

Erika

_________________
Erika mit Annika: mikrodeletionsyndrom 17q21.31 mit allem, was dazu gehört: hypotonie, partielle Polymikrogyrie, Urachusfistel (operiert), Epilepsie (gut eingestellt), Mitralklappenprolaps, Entwicklungs- und Sprachentwicklungsverzögerung, Dyspraxie, uvm! unser Blog: http://annibutterfly.blogspot.com/
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Jutta mit Jonas
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BeitragVerfasst am: 12.06.2010, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich kenne das von Jonas auch.
Wenn er Schmerzen oder sonstigen Stress hat, krampft er.
bei jonas ist es ja so das er durch die Skoliose in rechter Seitenlage schmerzen hat. er fängt dann an laut zu jammern und zu lautieren. wenn ich dann nichts an derr Lagerung verändere, fängt er an zu zucken und zu würgen und schaukelt sich so in einen Anfall.
Aber auch bei positivem Stress(große Freude) ist die Krampfschwelle leichter erreicht. Rolling Eyes

LG

Jutta mit Jonas

_________________
Jutta(67), Jonas.11.04,schwere therapieresistente Epilepsie(symptomatisch-multifokal), Zn SUDEP, ICP(spastisch-dyskinetisch) Skoliose, chron. resp. Insuffiziens, sauerstoffpflichtig, chron. Hyperkapnie, Fundoblikatio, Button,ein Mausebär.-)
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Erica
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BeitragVerfasst am: 12.06.2010, 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir kennen das auch, gerade bei positiver Aufregung.
Weihnachten, Geburtstage und andere schöne Anlässe haben dann, wenn der Tag sich wieder beruhigt, immer auch einen Anfall dabei... Confused

LG
Erica

_________________
Mama von Lena (11 Jahre), Frühchen, benigne occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, Herzrhytmusstörungen, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, etc.
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Dani+Feli
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BeitragVerfasst am: 17.09.2010, 21:52    Titel: Gelenheitskrampf durch Emotionen? Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

also können solche: Krämpfe/Absencen/Kollapse/Stürze/Mikräne o.a.,
auch ohne auffälligem EEG und EKG auftreten?
Wir können nicht herausfinden, warum Feli plötzlich aus dem Nichts heraus nach vorne stürzt: mit Blässe+schwitzig und Müdigkeit+Kraftlosigkeit.
Was sagt Ihr dazu?
LG Dani
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helene.drilling
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BeitragVerfasst am: 17.09.2010, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich finde es gut das hier mal geschrieben wird was, wie und wodurch Krämpfe bei den Kindern auftreten und ausgelöst werden.
Welche Beobachtungen jeder einzelne Betroffene macht.
Um auch mal selbst überlegt was es für Auslöser geben könnte.

So kann vielleicht auch Betroffene Eltern helfen besser damit umzugehen.
Selber mal überlegen und durch Umstellung des eigenen Verhaltens mit dem Kind oder des Tagesablaufs den ein oder anderen Krampf zu verhindern.
Mir hat das sehr geholfen als bei meinem Kind nach 10 Jahren Anfallsfreiheit durch die Pubertät die Krämpfe wieder anfingen.

Ich habe bei meinem Kind beobachtet wenn er Magen- Darmprobleme hat das es bei ihm Krämpfe auslöst.
Er kann z. B. nicht alleine die Verdauung ausscheiden. Räume ich regelmäßig sein Darm aus und gebe ihm was gegen Blähungen sind wesentlich weniger Anfälle zu beobachten.
Schmerzen können auch Krämpfe bei ihm auslösen.
Auch wenn er zu wenig schläft, isst und vor allem trinkt habe ich diese Beobachtung gemacht.

LG Helene
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