als Fachübungsleiterin in Sachen Judo kann ich allgemein nur jedem Kind eine Kampfsportart empfehlen
habe selber 11 Jahre Judo und ne Weile Kara-te gemacht.
Heutzutage erlebt man immer wieder, dass "gesunde, normalentwickelte" Kinder Schwierigkeiten mit einfachen motorischen Übungen, wie Rückwärtslaufen oder Vorwärtsrolle, Radschlagen etc. haben.
Das ist echt total traurig. Man gibt den Kids scheinbar einfachere Aufgaben und sie fallen quasi der Reihe nach um - Generation Couchpotato.
ich denke das es für viele Kinder gut ist Kampfsport zu betreiben aber man sollte das ausprobieren,wie das Kind sich selbst dabei entwickelt.
Unserem Junior wurde das auch empfohlen und das ist nach hinten losgegangen,den wie schon erwähnt, ist unser absolut zum "Hulk" motiert. Er hat die Grenze nicht gefunden und das gelernte wurde schnell bei allem und jedem angewahnt. Alles reden und erklären war völlig sinnlos.
Seit einigen Jahren ist unser Sohn im Tischtennisverein,wodurch sich die Motorik zu 100% verbessert hat. Allerdings waren hier die Trainer sehr geduldig auch wenn sie alles 100mal erklären mußten. Bei den Pfadfindern ist unser Sohn auch gut aufgehoben,da sie dort auch viel Geduld haben und ihm auch dort vermittelt wird das er genauso akzeptiert wird wie er ist.
Ich würde sagen, das jede Sportart super ist, wenn´s den Kindern auch Spaß macht.
Einfach mal die Kinder Fragen woran sie Spaß haben und dann ausprobieren.
Liebe Grüße
Claudia _________________ Claudia (73), Thorsten (69), Tochter Marlous gesund (92), Michell körperlich Entwicklungsverzögert und Lernbehindert (1995), Sternenkind Maximilian (96), Sternenkind Monique *28.09.09-† 29.09.09 Monosomie 13q mit alobäre HPE und andere Fehlbildungen und kleiner Untermieter ( ET 21.10.10)
hab irgendwie vergessen, hier wieder reinzusehen....
Also am kommenden Mittwoch gehts dann los mit Probetraining.
Hulk-Mutant - ja das kann uns auch blühen, dann suchen wir was Neues für ihn.#
Werde dann mal berichten!
Hallo,
unser Sohn wollte immer einen Kampfsport machen, aus Angst um seine Hand habe ich es immer verhindert.
Mit etwa 12 konnte ich es nicht merh verhindern, kein anderer Sport ging oder macht ihm Spaß.
Also habe ich alle Kampfsportvereine angerufen, nehmen wollten ihn nur die Karateka. Bereits nach der ersten Stunde wusste er, dass es der richtige Sport ist. Alle Schwierigkeiten (geringe Konzentrationsfähigkeit, schlechte Koordination, schlechte Motorik) erledigten sich von selber, sein Selbstbewusstsein wurde enorm besser und diejenigen, die ihn schon Jahre lang geärgert und gemobbt haben, bekamen sofort nach der ersten Stunde eine "Packung".
Er hat nie mehr von seiner Überlegenheit Gebrauch machen müssen, geht heute noch eher allen brenzligen Situationen (Provokationen) aus dem Weg oder versucht sie anders zu lösen.
Karate ist übrigens als Sportart für behinderte Kinder anerkannt, hat eine eigene DM (für behinderte Kinder und Jugendliche) -
also ich würde es ausprobieren..............
LG
Jutta _________________ Jutta (Bj 59) mit Sohn (05/90) Oligosyndaktylie und Sohn (07/86)
ja mein Sohn kann sich auch in der Not verteidigen sogar mit seinem nur 43 Kg bei 164 und dieser Sport stärkt ihn und er lernt auch andere Mädels kenne:-)
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