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Frage wegen Hypotonie
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TanjaD.
Gast





BeitragVerfasst am: 20.09.2004, 19:51    Titel: Frage wegen Hypotonie Antworten mit Zitat

Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen.Vielleicht mache ich mich auch zu sehr verrückt.

Aber ich fange jetzt einfach mal an:
Jeremy ist 9 monate alt.Meine SS war sehr hart.Ich lag oft im KKH mit Nierenstau und Entzündung.In der 37 Woche wurde dann die Geburt mit Gel eingeleitet.
Jeremy hatte leichte Anpassungsschwierigkeiten,die aber nach 3 Tagen erledigt waren.

Er konnte mit 4 monaten schlecht greifen,hat sich auf dem Arm immer nach hinten gebogen.Und die Hände nach oben zu Fäusten(diese Haltung hat er heute sogar manchmal noch)

Unser KiA sagte das Jeremy NUR faul wäre,ich bettelte aber um Kg nach Bobath.Die bekam er dann auch.Die kg meine das er eine leichte Hypotonie im Bauch hat.Er macht noch stark den Flieger.Das heisst er schaukelt auf seinem Bauch...
Er hat sich erst mit 8monaten gedreht,kann nicht krabbeln und nur sitzen wenn ich ihn hinsetze.Er soll 3monate zurück sein.

Meine Frage: Wie war das bei euren Babys die eine Hypotonie haben ?
Waren sie als Baby unauffällig?
Sagte man zu euch auch das eure Kinder nur faul seien,und das das noch kommt ??
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HeikemitKids
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BeitragVerfasst am: 20.09.2004, 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tanja,

meine Große, mittlerweile 12 Jahre alt, hat zwar eine Tetra-Spastik, und ist dadurch in den Extremitäten eher hyperton, aber im Rumpf - und Brustbereich war sie von Anfang sehr hypoton.

Wir haben gerade was die Hypotonie im Rumpfbereich angeht, bei Jaqueline sehr gute Erfahrungen mit KG nach Vojta gemacht , wir haben damals schon auf der Frühchen - Station mit Vojta begonnen, da war Jaqueline etwa 6 Wochen alt, und die krankenhauseigene Kinderkrankengymnastin kam immer zu den jeweiligen Kindern auf die Station.

Als Jaqueline dann entlassen wurde mit 3 Monaten, sind wir immer ambulant zur Vojta KG in die Praxis gegangen, wo wir auch bis heute noch 1 mal pro Wochen hingehen ( allerdings inzwischen *nur* noch zur Erhaltung des körperlichen Zustands von Jaqueline, denn für irgendwelche Fortschritte hat sich die Vojta KG inzwischen längst ausgereizt ).

Die Ärzte hatten damals nicht viel Hoffnung, das Jaqueline jemals auch nur ganz kurze Zeit frei sitzen würde, vor allem auf Grund der Hypotonie im oberen Bereich, aber mit viel Geduld und genauso viel Vojta KG haben wir erreicht, das Jaqueline immerhin schon seit einigen Jahren einige Zeit im *Schneidersitz* frei sitzen kann und auch kürzere Zeit im Langsitz ( also mit lang gestreckten Beinen ).

Klar, das hört sich jetzt zwar nicht nach einem Mega - Erfolg an, aber für die schlechten Prognosen, die über Jaqueline damals gestellt wurden, ist das doch schon ein ganz schöner Erfolg für sie Very Happy

Die Vojta KG an sich ist ein etwas heikles Thema, es gibt viele Eltern, die Vojta kategorisch ablehnen, da sie es als eine *Quälerei* für Ihr Kind sehen, was es aber nicht ist, wenn die Eltern dahinterstehen, sich genauestens informieren und dann auch mit dieser Art der Therapie umgehen können, denn das überträgt sich dann auch auf´s Kind ( zumindest habe ich persönlich diese Erfahrung gemacht ).

Wenn Du mehr wissen möchstest, melde Dich doch gerne nochmal..... Smile

Viele Grüße,

Heike mit
Jaqueline (*6.6.92, ICP in Form der Tetra-Spastik, Epilepsie )
und Sarina Joelle (*2.2.99, quietschgesunder Wirbelwind )
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Sabine
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BeitragVerfasst am: 20.09.2004, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tanja,

unser Sohn Jan-Paul ist inzwischen knapp drei Jahre alt und ist auch sehr hypoton. Inzwischen habe ich allerdings gelernt und auch gesehen, dass hypoton nicht gleich hypoton ist. Die Kinder können in ihren Fähigkeiten völlig unterschiedlich voneinander sein.
Als Jan-Paul so alt war wie Jeremy konnte er nur schlecht greifen (hat sich bis heute nicht sehr gebessert), konnte nicht selbst zum Sitzen kommen und krabbeln kann er bis heute nicht. Hinzu kam bei ihm auch eine extreme Überstreckung.
Allerdings gesellten sich zu den motorischen Problemen auch soziale Defizite: Schlechter Blickkontakt und schlechtes Fixieren in Verbindung mit einem schlechtem Reaktionsvermögen.
Als "faul" hat ihn eigentlich nie jemand bezeichnet. Wir wussten - als er neun Monate alt war - schon, dass er sich nicht normal entwickelte. Drei Monate später fiel im SPZ dann auch erstmalig das Wort "behindert". Das hat uns dann aber auch nicht mehr sonderlich überrascht.
Wie ist denn Jeremys Sozialverhalten? Wie ist es mit dem Blickkontakt? Und wie interessiert ist er an seiner Umwelt? Eine motorische Entwicklungsverzögerung kommt oft nicht allein daher. Wenn er vom Sozialverhalten her allerdings normal entwickelt ist und auch ein altersgemäßes Interesse an seiner Umwelt zeigt, ist das schon mal ganz prima. Gehst du mit Jeremy in eine Krabbelgruppe? Dort könntest du sein Sozialverhalten im Vergleich mit Gleichaltrigen gut beobachten.

Lieben Gruß
Sabine

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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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Tobias
Kinder-
physiotherapeut
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BeitragVerfasst am: 20.09.2004, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das von dir beschriebene Problem erlebe ich tagtäglich in meiner Praxis!

Hypotonie, was ist das? Vergleicht man es mit einer Grippe, so kann man Husten oder Schnupfen oder beides haben. Zurück zur Hypotonie kann es bedeuten, dass man hypoton ist oder faul oder beides! Letzteres ist am wahrscheinlichsten, denn wenn ein Kind wegen zu wenig Tonus (=Muskelspannung) am Rumpf nicht weiß, wie es sich bewegen soll, dann wird es eben manchmal faul...
Andererseits ist auch das Gefühl nicht so präsent, wie ich mich denn richtig bewegen soll. Hierfür geht man zur Krankengymnastik und was ich gelesen habe, ist dies ja im Rahmen eine Bobath-Therapie der Fall.

Was sagt denn die KG zum Entwicklungsrückstand?
Was schlägt sie vor was dagegen zu tun ist?
Was macht Ihr (in Kurzform) für Übungen (Schoß, Ball, Boden und an welchem Entwicklungsschritt arbeitet Ihr)?
Was macht Ihr zuhause an Übungen? (Was hat die KG Euch mitgegeben?)

Fragen über Fragen...

Ein Problem an der ganzen Sache ist folgendes:
ist das Kind intelligent (und davon gehe ich immer erst mal aus, es sei denn es sprechen Gründe dagegen...), dann wird es womöglich irgendwann unzufrieden und die Stimmung schwankt um in eine globale Unzufriedenheit (beobachte ich oft...)
Der Grund hierfür liegt in der Erkenntnis des Kindes, dass es nicht das kann, was es in seinem Alter können müsste oder besser auch Gleichaltrige können.

Dem muss man mit Vehemenz und viel Liebe entgegenwirken...aber es bedeutet auch oft Anstrengung und Überwindung, denn von nix (Hypotonie) kommt nix (Normaler Tonus)...

Gruß, Tobias
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Gast






BeitragVerfasst am: 21.09.2004, 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Tanja,

Timo hat auch eine Muskelhypotonie, wodurch er erst mit über zwei Jahren laufen gelernt hat und auch jetzt noch mit dem Gleichgewicht zu kämpfen hat. Anfangs bekam er KG nach Vojta, was wohl für die Kleinen besser ist, weil sie ja Spielanreize nach Bobath noch nicht so gut "verstehen". Es war jedoch schwer für mich zu ertragen, wenn ich zusehen musste, wie sehr er sich angestrengt und geschrien hat.
Nachdem ich den Kinderarzt gewechselt hatte, ist uns die Frühförderung empfohlen worden. Und ich bin heilfroh, dass ich meinem Gefühl gefolgt bin und mich nicht vom 1. Kinderarzt habe überfahren lassen, der meinte, dass das alles "schon noch komme".
Vielleicht hilft es auch euch, wenn du Jeremy mal einem anderen Kinderarzt vorstellst und überprüfst, ob er/sie dich und dein Kind ernst nehmen...

Alles gute weiterhin und ganz liebe Grüße
Nadja
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Nadine
Gast





BeitragVerfasst am: 21.09.2004, 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Sohn Kian konnte sich auch erst mit 9 Monaten drehen. Mit einem Jahr konnte er dann alleine sitzen und hat mit 15 Monaten krabbeln gelernt. Jetzt ist er 18 Monate alt und zieht sich fleissig an Gegenständen hoch und versucht zu stehen ohne sich festzuhalten.

Diesen KiA-Spruch "Das kommt noch! Warten sie mal ab!" kenne ich auch. Ich würde an deiner stelle eine zweite Meinung einholen. Gibt es einen Neuropädiater in deiner Nähe?? Fahre hin und lass dich beraten, das geht auch ohne Überweisung. Meistens muss man sehr lange auf Termine warten. Und lass dich nicht beschwichtigen, wenn du das Gefühl hast, das etwas nicht stimmt mit deinem kleinen Jeremy, handele!! Solange er noch so klein ist, nützt die Therapie am meisten.

Kian bekommt 2x Woche KG nach Bobath und 1x Woche Frühförderung von der Lebenshilfe (Antrag direkt bei der Lebenshilfe, wird aber vom Sozialamt bezahlt). Er hat jedoch keine Diagnose!! Er hat eine Symptomatik wie beim Schlaganfall, also Halbseitensymtomatik, spastisch im Arm/Bein.

Aber bei allem "schlimm wirken", Kian ist ein lustiger, froher kleiner Kerl und ich möchte ihn niemals missen.

Halt die Ohren steif, lass die Löwenmutti raus und mach dich schlau!

Herzliche Grüße,
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Raphaela
Konduktorin
Konduktorin


Anmeldedatum: 26.07.2004
Beiträge: 14
Wohnort: Reutlingen

BeitragVerfasst am: 21.09.2004, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich kann natuerlich nicht beurteilen, ob bei Jeremy die Diagnose Hypotonie zutrifft, oder ob er "NUR" faul ist.

Als Konduktorin arbeite ich mit Kindern mit Cerebralparese und daher auch mit Kindern, die hypoton (sozusagen in reiner Auspraegungsform) sind oder aber auch einen teilweise herabgesetzten Muskeltonus zeigen (oft ist der Rumpf betroffen). Aber - trotz gleicher Diagnose - in diesem Fall Hypotonie - entwickelt sich jedes Kind sehr unterschiedlich von anderen. Daher kann man niemals generell Voraussagen ueber die weitere Entwicklung eines einzelnen Kindes machen. Eine fruehe Diagnose (vor einem Jahr) ist oftmals auch eher unwahrscheinlich - leider.

Bei Hypotonie, genau wie anderen Bewegungsstoerungen, laesst sich auf jeden Fall sagen, dass es die gesamte Persoenlichkeitsentwicklung betrifft. Wenn Dein Kind motiviert und interessiert an der Umwelt ist, aber so oft die Erfahrung machen muss, dass es durch seine Bewegung seine Umwelt kaum oder fuer es nur unbefriedigend beeinflussen kann, dann kann das natuerlich sehr leicht dazu fuehren, dass es bei Misserfolg irgendwann "aufgibt" und nicht mehr so oft bzw. so motiviert versucht, etwas zu tun - geschweige denn, etwas neues ausprobieren und lernen zu wollen!

Das zum Thema faul. Ich weiss, es ist jetzt nicht wirklich die Beantwortung von Deiner Frage, Tanja, aber ich finde es fuer die Foerderung der Entwicklung des Kindes so enorm wichtig, dieses nicht einfach als faul zu bezeichnen, sondern einen Schritt weiter zu schauen - warum es so ist und wie man dies aendern kann. Klar, jeder Mensch ist unterschiedlich, aber ich sehe so oft in meiner Arbeit, dass sich mit den richtigen Aufgaben, die nicht ueber- aber auch nicht unterfordern und mit der richtigen Hilfe (vom Konduktor/Therapeuten etc. bzw. dann auch insbesondere von den Eltern) wieder motiviert werden kann.

Liebe Gruesse - Raphaela
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Benja
Gast





BeitragVerfasst am: 22.09.2004, 06:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tanja!
Mein Sohn Jendrik hat einen sehr starken hypotonen Muskeltonus und ich kann dir nur bestätigen war für ein "Kampf" es mit den Kinderärzten ist. Sad
Jendrik war von Geburt an, in meinen Augen, auffällig. Er war ein Schreikind und hat sich genauso überstreckt wie dein Sohn.
Mein damaliger Kinderarzt meinte auch das es sich "auswachsen" würde und blablabla. Evil or Very Mad
Da mein ältester Sohn auch schon KG bekommen hatte, habe ich einige mir bekannte Übungen zuhause mit ihm gemacht und er hat sich dann auch einigermaßen "altersgemäß" entwickelt.
Erst als er 3 Jahre alt war, und unser Kinderarzt in Rente, habe ich bei der neuen Kinderärztin massiv auf den Busch geklopft. Wink
Er hat daraufhin sofort KG nach Vojta verschrieben bekommen und ich habe einen Platz bei der Frühförderung (Lebenshilfe) für ihn organisiert.
Jendrik hatte übrigens überhaupt keine Probleme mit den Übungen und ist bei Vojta sogar eingeschlafen!!!! Rolling Eyes
Mit 4 Jahren kam er dann als I-Kind in einen Lebenshilfekindergarten wo er dann noch zusätzlich Sprachtherapie bekam.
Noch heute ist es so das Leute, die ihn lange nicht gesehen haben, erstaunt sind wie gut er sich entwickelt hat.
Ich würde mich also an deiner Stelle nicht von irgendwelchen Ärzten abwimmeln lassen und auf eine ordentliche Versorgung deines Sohnes bestehen!
Gerade wenn das Kind noch sehr jung ist sind die Chancen gut Entwicklungsrückstände einzudämmen.
Wir haben viel Zeit verschwendet, weil wir vom KA ausgebremst wurden. Sad
Wenn du Fragen hast kannst du dich gerne bei mir melden.
LG Andrea
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Maja
Gast





BeitragVerfasst am: 22.09.2004, 09:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Luca ist auch hypoton. Er hat sein estes halbes Jahr wie ein Frosch auf den Rücken gelegen. Fast nur geschlafen, hatte eine Trinkstörung und war sehr ruhig.
Seit dem 3.LM bekommt er Krankengymnastik nach Bobth und Luca hat super mitgemacht. Ihm hat es auch geholfen. Er konnte sich mit 6,5Monaten drehen, mit 7Monaten robben, mkit 10Monaten krabbeln. Sitzen allerdings konnte er erst mit 11Monaten und selbser hinsetzen mit 11,5Monaten. Dann kam auch das hochziehen. Das laufen kam dann aber erst mit 17Monaten. Und er spricht mit seinen 26 Monaten ausser Mama kein einziges Wort. Er ist geistig und körperlich über 10Monaten zurück. Er ist aggressiv in Form vom lauten schreien und kreischen, und verhält sich auf andere Menschen sehr zurückhaltend und er versteht auch noch nicht sehr viel.

Seine kleine Schwester, die jetzt 10Monate alt ist hat sich später drehen, robben und krabbeln können, trotzdem ist sie gesund. Man merkt es von der ganzen Art, wie sich das Kind auch bewegt. Sie kann auch schon 3 Wörter sprechen.
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Claudi-BaWü
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Anmeldedatum: 01.08.2004
Beiträge: 3087

BeitragVerfasst am: 22.09.2004, 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich wollte zu diesem Thema auch mal unsere Erfahrungen mitteilen:

Dominik (3 J.) wurde auch mit einer Muskelhypotonie geboren. In den ersten 3 Monaten wollte keiner etwas davon wissen. Von unserem damaligen Kiarzt wurde ich als Übermutter tituliert, deren Kind mit 1 Jahr schon alles können muss. Darufhin habe ich den Kiarzt gewechselt. Bei dem bekam ich dann nach langem bitten und betteln eine Rezept zu KG.
In unserer KG hatte ich dann endlich jemand gefunden, der meine Sorgen verstanden hat. Dominik war mittlerweile fast 1 Jahr alt.
Unsere KG schickte uns dann zu einem Orthopäden der sich Dominiks Wirbelsäule mal ansehen sollte. Dort wurde Dominik dann geröntgt und von da an wussten wir endlich was los war. Er hatte einen eingeklemmten Nerv, diesen befreite der Orthopäde dann und machte weiterhin 10x Atlastherapie. Danach waren die Bewegungen bei Dominik zwar besser aber nicht in Ordnung. Unsere KG veranlasste dann, daß wir einen Termin in der Kinderklinik bei uns in Stuttgart bekamen. Nach dieser Untersuchung stand dann die Diagnose: Muskelhypotonie fest.
Seit diesem Tag gehen wir regelmässig zur KG nach Vojta, zur Ergotherapie, zur Logopädie und zum Therapeutischen Reiten. Sowie alles 8 Wochen zur Heilpraktikerin, die Osteopathie macht. Einen Kiarzt hat mein Kind seither nichtmehr gesehen. Und der Erfolg gibt uns recht. Wir haben eine gute Hausärztin und das bringt uns super weiter.

Dominik kann jetzt gezielt nach etwas greifen und es auch festhalten, wenn ich in halte und hinsetzte bleibt er auch kurze Zeit frei sitzen. Ebenfalls haben wir bei der Logopädie schon gute Fortschritte gemacht, da Dominik nur warme Dinge gegessen und getrunken hat. Mittlerweile reicht es wenn es noch lauwarm ist. Vor allem beim trinken ist das ein Vorteil. Das Reiten zusammen mit der KG (Vojta) macht Dominik im Rumpf fester und wir sind alle guter Dinge, daß er noch alles lernt.

Der Bericht wurde etwas lang - Entschuldigung.

LG
Claudi

_________________
lg claudi

Die Zukunft sollte man nicht voraussagen wollen,
sondern möglich machen (Antoine de Saint Exepury)
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