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Talker-Grundprinzip verstanden, wie können wir weitermachen?
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Chiara
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BeitragVerfasst am: 01.05.2010, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alexa,

ja, da hast du Recht. Wink
Aber die Version aus Köln ist von Boenisch/Sachse, die Moheco-Mappe von Bollmeyer/ Hüning-Meier/ Pivit. Es sind zwei unterschiedliche Mappen.

LG, Julia

P.S. ...wobei ich Dir natürlich Recht geben muss, dass das Prinzip ähnlich ist. Boenisch/ Sachse haben aber in umfangreichen Studien Kern- und Randvokabular ermittelt (Wie oft wird was gesagt?) und daraufhin diese Mappe entwickelt.

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MamaAlexa
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BeitragVerfasst am: 01.05.2010, 09:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo nochmal,

ob die Version von Boenisch oder von Bollmeyer ist, ist doch egal. Die Symbole sind die gleichen. Und ich denke, nur das zählt. Oder etwa nicht? Wenn ich mir das Bild in meinem Link anschaue und mit dem Bild aus Deinem Link vergleiche, sehe ich nur einen Unterschied. Und das ist die Farbe der Mappe.

Gruß
Alexa

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Alexa mit Luca (* 2003); Sprachentwicklungsstörung; ohne Ursache
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Chris84
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BeitragVerfasst am: 01.05.2010, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Die Mappen sind unterschiedlich! Die Moheco-Mappe hat einen Farbindex für das Randvokabular an der Rechten Seite, diese hat die Kölner Mappe nicht, sondern nutzt den Platz für mehr Kernvokabeln. Trotzdem besteht dort natürlich auch zugriff auf Randvokabular über ein Feld zum Blättern.

Ciao Chris

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Kommunikationsassistent von Marla (Bj. 01 - Rett-Syndrom) an einer Kooperativen Grundschule. AKUK-Mitglied. http://www.akuk-online.de , Freiberuflicher Betreuer behinderter Kinder von 2 - 12 Jahren (verschiedene Krankheitsbilder), Tobii-Produkt-Trainer, angehender Kommunikations-Pädagoge

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axelM
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BeitragVerfasst am: 01.05.2010, 19:32    Titel: danke für die tips Antworten mit Zitat

erst einmal danke schön für eure antworten!

also mein justin ist jetz 5 jahre und wird im november 6 wir haben den talker auf der reha bekommen . unser hat aber nur 12 fellder und keine an der seite so wie bei eurer mappe! also fange ich mal noch ausgibiger an. da justin mit simbolen nicht klar gekommen ist. habe ich fotos von den gegenständen gemacht welche wir in der terapie verwendet haben. angefangen mit 5 bildern und jetz sind es neun. erst hat justin immer zufällig gedrückt aber seit einen halben jahr kann er gezielt die bilder zu den gegenständen einortnen. da er auf musik sehr gut reagirt haben wir seine musikanlade drauf, sein kinderkibord, dan habe ich seit 2 monaten seine lieblingkekse mit drau weil ich ein bezug zum essen haben wollte, weiter ein ball für ball spielen, seifenblasen und spielautos. wobei die spielautos die totale niete ist. bei denen er gelernt hat wen er durch zufall drückt er auch was bekommt was ihn nicht gefällt.

also wir benutzen es bis jetz nur zur terapie. mir hatte damals der terapeut auf der reha gesagt das es eigendlich die logop. machen sollte damit justin nicht das vertrauen in mich verlirt, weil wir uns ja so verstehen. aber weil justin sich bei der logo weigert klappt es nur wen ich dabei bin und so mache ich es auch zu hause mit ihm.

wir machen es so das ich die dinge auf den tisch lege uns wen er drauf zeigt halte ich den talker und sage zeige mir was du möchtest und justin drückt dan die taste welche wir auch mit sprache unterlegt haben. also bei den keksen - keks essen- rekorder - musik hören- usw
also als erstes drückt er so lange kekse bis sie alle sind Very Happy dan wecheld er zwischen musik , wo wir dan einen titel hören und kibort wo er es dan bekommt und sein lieblingslied an macht ! mache ich einen anderen titel an schünft er mit mir und macht seinen titel an.
ab und zu macht er auch seifenblasen und ballspielen an. also beim ball spielen bekommt er den ball schmeist ihn dan weg und ich mach mich zum affen beim wiederholen so das er das ganze zum lachen findet. Ich habe auch probirt seinen spezial becher zum trinken rauf zu machen aber der interessirt ihn nicht ( der ist auch nicht durchsichtig) also müßte ich ja wen später die verschidenen flaschen fotografieren.
ich habe auch schon die bilder vertauscht um zu sehen ob er sie wirklich erkennt oder sich nur die felder merkt . aber er erkennt die fotos.
chris ja diese frage was würden andere kinder in sein alter sagen stelle ich mir oft. Very Happy

also wie gasagt justin versteht fastalles was ich von ihn will, und ich verstehe ihn an hand seiner gestiken. wen er raus will nimmt er mich an die hand und geht mit mir zu tür. wen er was will zeig er drau und macht im im. möchte er auf den arm stellt er sich vor mir und wippt mit den beinen und macht die hand nach oben und macht ei ei soll heißen eins eins eins kommt vom schwunk holen beim werfen im wasser eins zei drei und dan das hochwerfen. nur um ein paar beispiele zu geben.
zu hause versteht er sehr fiel, er weiß die gegenstände macht das licht an und aus wen man es ihn sagt, setzt sich hin geht zum bett wen ich sage komm buchse machen ( windeln wecheln) und legt sich alleine hin.
drausen benenne ich ihn alles was er mir zeigt. also mit anderen worten ich rede mit ihm wie mit jedem und er versteht sehr viel.
es gibt natürlich viele situationen in denen ich nicht weiß was er will und er meckert mich dan aus aber meistens finden wir beide nach einer weile doch das richtige.

früher mochte er zum beispiel nicht das warten an der kreuzung heute weis er das wir bei rot nicht dürfen aber bei grün geht der finger in die richtung was so viel heißt da lang gehen nur muß ich jetz immer über alle ampeln an der kreuzung Very Happy ich weiß nicht ab er die faben unterscheiden kann oder ob er sich nur die position der lichter merkt.

also bei seinen cd spieler drückt er auch so lange gezielt bis sein lieblingstitel da ist wo ich mich manchmal frage erkennt er das an den ziffern an der anzeige weil er macht es auch ohne hizuschauen und stoppt an der richtigen stelle ohne die titel vorher zu hören, wo ich mich dan frage kann der kerl schon zählen. weil er hört den ersten titel weiß dan welche cd es ist und drückt dan sovort weiter zu seinen titel und das ist ja jedesmal ein anderer je cd und 15 stück hat er in seiner samlung.
und sein titel kann er dan auch getrost eine stund höhren bis er eine neue cd will.
got sei dank mark er auch meine musik ich freu mich dan immer wen er sich wieder ein lied von mir ausgesucht hat Very Happy

nun ist meine frage wie schaffen wir es weiter zu machen und ihn in den altag mit einzubeziehen , weil es bedeutet ja einen riesen umweg für unsere verständigung weil es ja dan nicht mehr direkt wehre.

lg axel

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Symptomatische fokale Epilepsie mit dialeptischen u atonen Anfällen sowie linksseitig klonischen u tonisch-klonischen Anfällen, Spastische Hemiparese lings nach pränatalen Mediainfarkt rechs, Entwicklungverzögerung mit Betonung des sprachlichen Bereiches, Mikrozephalie,Autist
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Sabine-LiLi
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BeitragVerfasst am: 02.05.2010, 09:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Axel,

was habt ihr denn für einen Talker?

Mit Bildern und Fotokarten habe ich mit Linnéa auch sehr viel gearbeitet. Jetzt gehen wir so langsam über zu Bildsymbolen. Und das schwierige ist da, diese sind am Anfang für Linnéa äußerst uninteressant, weil sie diese halt nicht kennt. Bei den Fotokarten ist der Wiedererkennungsgrad ja größer. Damit sie auch das so genannte Kernvokabular kennenlernt wie "ich", "mein", "weg", "nicht", "fertig", usw. habe ich extra eine große Tafel in Anlehnung an die Kölner Tafel von Sachse Boenisch angefertigt. Es ist die kleine Tafel mit 40 Feldern (unsere hat 42 Felder und die Symbolkarten sind größer in Klettversion). Nach dem Modelling -Prinzip kommuniziere ich mit ihr darüber, d.h. wenn ich sie Frage oder etwas sage, zeige ich auf die Symbole, in der Hoffnung , dass sie die Symbole in der Kommunikation kennenlernt. Manchmal zeigt sie auf einige Symbole oder reißt sie runter. Ich versuche dann die Symbole aufzugreifen , z.B. zeigt sie auf "mögen / möchte", dann frage ich sie mittels der Tafel was sie möchte und zeige auf "spielen", "schaukeln" , "Bobbycar". Nimmt sie dann die "Ball" Karte , bekommt sie auch den Ball zum Spielen. Auch wenn sie zufällig die Karte abgerissen hat.

Ich stelle mal ein Foto unsere kleinen Tafel nach Sachse/ Boenisch mit Metacom- und Boardmakersymbolen hier herein. An der Tafel oben ist ein Klettflauschstreifen angeklebt, damit ich ihr die Symbole noch mal separat zeigen kann. Für die Bildkarten "Mama", "Papa", "Oma" und "Linnéa" habe ich Fotokarten genommen.

liebe Grüße

Sabine


IMG_2647.JPG


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Chris84
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BeitragVerfasst am: 02.05.2010, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Axel,

bevor ich ganz verwirrt bin, mal ne Frage:
Was ist für dich ein Talker? Ich glaube nämlich das wir von was anderem reden? Wie heißt euer Gerät? Oder anders gefragt: ist das Ding statisch oder dynamisch?

Was die Sache mit Symbolen angeht, geht es dabei nicht darum etwas darauf zu erkennen. Du schriebst er ist damit nicht klar gekommen - in wiefern? Ein Symbol heißt nicht umsonst Piktogram, denn dann ist die Bedeutung und die Funktionsweise desselben klarer. Beispiel für ein Piktogram: Das "M" von McDonalds. Das kennt jedes Kind und es weiß dass es da das "leckere" Zeug gibt. Da könnt aber genauso ein "X" stehen und das Kind würde trotzdem wissen, was es da gibt. Es geht also nie um das was drauf ist, das ist eher "Beiwerk" für die Partnerbasierte-Kommunikation, damit das Gegenüber es auch versteht. Ansonst kann man jedem Symbol/Piktogram eine beliebige Bedeutung geben.
Um jetz im nachhinein Fotos in Pikogramme zu bekommen, würde ich empfehen, doppelkarten zu fertigen. Also auf der einen Seite das Foto und daneben das entsprechende Piktogram um eine Verbindung zwischen den 2 Sachen zu schaffen.

Was eine Kommunikationsstruktur angeht, befürchte ich dass ihr da noch schwierigkeiten haben werdet, denn ohne Symbole klappt das nicht. Ein Foto kann kein "fertig", "mehr" usw darstellen. Wobei ich gleich mal dazu sagen muss, dass das lernen der Piktogramme sehr flott geht.

Aber wie schon gesagt, um weitere Überlegungen an zu stellen, würde mich auch erstmal interessieren, welches Gerät ihr habt.

Ciao Chris

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Kommunikationsassistent von Marla (Bj. 01 - Rett-Syndrom) an einer Kooperativen Grundschule. AKUK-Mitglied. http://www.akuk-online.de , Freiberuflicher Betreuer behinderter Kinder von 2 - 12 Jahren (verschiedene Krankheitsbilder), Tobii-Produkt-Trainer, angehender Kommunikations-Pädagoge

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Katja S.
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BeitragVerfasst am: 03.05.2010, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
muß mich auch mal zu Wort melden!
Möchte gern für meinen Sohn auch einen Kommunikation Ordner machen oder bestellen.
Hab irgendwie noch nicht ganz das Prinzip begriffen! Shocked
Worauf muß ich achten?
Was brauchen wir?
Bekomme ich wenn ich einen Kommunikationsordner bestelle schon alles mit?
Sonst arbeiten wir mit dem lightTalker von PRD.
Vielen Dank
Gruß Katja

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Katja (37), Ingo (40), Lea (10) und Yannik (7) Entwicklungverzögert, verbale Sprachdyspraxie, Muskelhypotonie, V.a. Syndrom Erkrankung
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Chris84
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BeitragVerfasst am: 03.05.2010, 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katja,

wenn ich schon mit dem LightTalker arbeitet, dann schaut euch mal die Quasselkiste an, welche bei dem Talker schon mitgeliefert ist! Mehr Info hier: http://www.prentke-romich.de/116-0-quasselkiste-32.html

Ciao Chris

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axelM
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BeitragVerfasst am: 04.05.2010, 10:23    Titel: Antworten mit Zitat

hallo chris

also bevor ich dich durcheinander bringe wir arbeiten mit dem GO Talk 9 +

ich kann jetz leider nichtz anfangen mit statisch oder dünamisch!
Ich merke mal wieder das ich noch nul ahnung habe aber dafür bin ich ja hir Very Happy

also justin sein sprachverstäntnis ist ert in letzter zeit besser geworden, wir hatten zu anfang mit zymbolen begonnen. der ball war auch so wie bei sabines tafel , für musik waren musikinstromente gezeichnet usw aber damit konnte justin nichtz anfangen oder die sachen nicht zu ortnen.
der terapeut in der rehe klinik meinte dan wir sollten es deshalb mit fotos brobieren.
also habe ich die gegenstände fotografirt und mit diesen ein eigenes blatt( tafel )
gedruckt. mit dieser tafel konnte justin dan arbeiten.
zu anfang auch eher zufällig aber mitlerweilen gezielt.

klar stoßen wir immer wieder aus situationen an denen ich nicht weiß was er will und er ist dan entteuscht.
aber er versteht mich sehr gut. nur als beispiel wen ich sage mach deine musik aus, geht er zu seinen rekorder und schaltet ihn aus.

ich danke dir für deine hilfe, geh aber dafon aus das ich immoment nicht richtig weis wie wir jetz gezielt den talker gezielt für den altag einsetzen sollen.
ich war mir gestern eine schule anschauen , weil nestes jahr ist es bei unseren kleinen ja auch so weit.
da arbeiten sie auch mit symbolen für den stundenplan und mit unterstützender gebärden sprache.
ich hoffe ich konnte deine verwirrung auflösen und würde mich freuen wen ihr mir das weitere vorgehen erklären würdet.

ps schöne grüße nach lüneburg ich komme ursprünglich aus beutzenburg/elbe das ist nicht weit weg von dir.

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Chris84
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BeitragVerfasst am: 04.05.2010, 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alex,

ok, jetz bin ich schlauer! Ein GoTalk 9 ist (für mich zumindest) kein Talker im eigentlichen Sinne. Für mich ist er eher eine einfache Kommunikationshilfe. Statisch heißt in diesem Falle ganz einfach, dass ein Knopfdruck nicht den Wechsel der Seite ohne Hilfe bewirken kann (also eben die vorgefertigten Tafel). Dynamisch ist, wenn ich ein Knopf drücke und auf ner anderen Seite landen kann (ähnlich wie bei einem Computer). Der GoTalk schränkt natürlich die Möglichkeiten enorm ein, aber auch damit ist eine Kommunikation möglich. Ich muss nochmal suchen, aber ich habe eine sehr interessante Vorlage für den GoTalk von Angela Hallbauer.
Wichtig wirklich für die nächsten Schritte ist das erlernen der Symbole. Mit Bildern werdet ihr immer auf dem Stand der Bedürfnismitteilung bleiben und das ist ja sicherlich nicht gewollt. Daher solltet ihr bevor ihr euch gedanken über die nächsten Schritte des GoTalk macht, erst die Symbole zu den bestehenden Bildern lernen. Nachdem dein Sohn ja nun älter ist und so wie du schreibst sein Sprachverständnis ganz ok ist, sollte es eigentlich gelingen ihm die Symbole schnell näher zu bringen. Wichtig hierbei ist natürlich, beharlich zu bleiben aber nichts zu erwarten. Baut man einen Erwartungsdruck auf, klappt das nicht. Deswegen funktionieren auch häufig solche Situationen am Esstisch nicht, in dem das Kind wunderbar auf den Gegenstand zeigt und soll es dann nochmal auf dem Gerät zeigen. Zum einen weil man ja erwartet, dass er da drauf drückt (das Kind möchte ja nichts falsch machen und hats dadurch schwer) und zum anderen kommt dazu, dass kein Kind der Welt nen schwereren Weg geht als nötig. Also Situationen schaffen, in dem der Einsatz des Symbols notwendig ist! Beispiel: Gummibärchen sind ja beliebt. Aber die stehen ja nicht am Tisch. Wie kommt das Kind also dran? Genau, hier setzten wir nun an: Vielleicht wissen wir ja was er will, wenn er vorm Schrank steht, aber wir stellen uns einfach mal blöd, wir verstehen ihn nicht. Dann bieten wir ihm ein Symbol an, auf dem die Gummibärchen (ich empfehel gerne Metacom, da sehr schön und Kindgerecht) sind. Nun wird das Kind irgendwan automatisch mal auf das Symbol hauen und dann fliegt sofort das Gummibärchen an (natürlich nur eines). Dann geht der Schrank wieder zu und das ganze von Vorne. Das kann man mit jedem Teil mehr oder weniger so machen. Beim essen bietet sich dann an, andere Symbole ein zu führen, wie z.B. "mehr", "weniger", "lecker", "ecklich", "fertig" usw!
Wie ich schon oben erwähnte, es geht eigentlich recht flott Symbole zu lernen, gerade im jungen alter fällt ja auch das lernen einer Fremdsprache leicht, genauso verhällt es sich mit Symbolen.

Ich hoff mal die Ausführungen helfen dir ein bisschen. Interessant für euch wäre eine gute Ergo/Logo, die wirklich Erfahrung in diesem Gebiet aufweisen kann. Das bringt natürlich viel mehr als die Tipps die ich oder auch andere Nutzer hier geben können. Von daher würde ich schnell nach einer geeigneten Therapeutin in eurer Nähe suchen.

Ciao Chris

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