Verfasst am: 03.11.2005, 16:30 Titel: Daniela mit Tochter Denise (u.a. Skoliose)
Hallo!
Wie an anderer Stelle schon angekündigt, stellen wir uns mal vor. Und zwar sind wir Denise (9), Jannik (5), Oliver (33) sowie Daniela (33) und wir kommen aus Braunschweig/Niedersachsen.
Unser kleines „Sorgenkind“ Denise kam am 16. Juli 1996 3 Tage nach errechnetem Termin zur Welt. 2 Tage nach der Geburt wurde ein persistierender Ductus Botali festgestellt, der mit 1 Jahr in der Medizinischen Hochschule Hannover verschlossen wurde. Außerdem hatte/hat sie Entwicklungsverzögerungen und eine etwas eigenartige Kopfform (wenn man von oben drauf schaut, wirkt er etwas dreieckig). Sie bekam schon als Baby Krankengymnastik, danach Frühförderung und Ergotherapie. Ihr schlechtes Hören wurde von den Ärzten hier im Umkreis (keine Ahnung wie viele wir aufgesucht haben, unzählige!) immer nur auf einen Paukenerguss geschoben (der auch 3 x operiert wurde, 1 x mit Paukenröhrchen setzen), bis wir uns endlich mal einen Termin in der MHH geben ließen und dort eine Innenohrschwerhörigkeit festgestellt wurde – natürlich viel zu spät, mit fast 6 Jahren!!! – woraufhin sie Hörgeräte bekam und auch schon seit etlichen Jahren eine Sprachtherapie bekommt (seit fast 2 ½ Jahren nun auch in der Schule noch zusätzlich).
Eine Brille trägt sie glaube ich seitdem sie 2 Jahre ist. Eine Schiel-OP in Hamburg hatte sie auch schon.
Bei der U9 wurde dann auch noch eine Skoliose festgestellt, weswegen sie jetzt ein Korsett trägt. Leider hat diese sich seit Januar, da sie einen Wachstumsschub von 6 cm hinter sich hat, verschlechtert, weshalb jetzt wahrscheinlich demnächst auch eine Reha ansteht (hatte dazu unter Kur/Reha schon gepostet – aber leider bisher keine Antwort bekommen L).
Nachdem sie mit 3 Jahren in einen „normalen“ Kindergarten kam und uns die Erzieher nach einem Jahr sagten, dass man sie dort nicht genug fördern kann, besuchte sie einen integrativen Kindergarten. Jetzt ist sie in der 3. Klasse der Hans-Würtz-Schule – Schule für körperbehinderte Kinder -. Naja, eigentlich in der 2., sie hat die Versetzung zur 3. nicht geschafft (sie hatte ziemlich hohe Fehlzeiten durch Krankheit), wurde (mit noch 2 anderen Kindern ihrer Klasse, die die Versetzung auch nicht geschafft haben) aber trotzdem aus sozialen Aspekten mit in die 3 Klasse mit ihren Klassenkameraden genommen, dort wird jetzt Unterricht für die 2.+3. Klasse gemacht, also entsprechend der Leistungsfähigkeit der Kinder.
Eine Chromosomenuntersuchung haben wir auch machen lassen, nach der ist aber alles o. k. Als ich mit Jannik schwanger war, wurde vorsichtshalber wegen Denise’s Vorgeschichte eine Fruchtwasseruntersuchung gemacht, die aber o. k. war.
Jannik ist eigentlich die Gesundheit in Person, außer das bei ihm auch ein Herzfehler (VSD) festgestellt wurde, der sich bislang leider noch nicht allein verschlossen hat.
Nachdem bei Jannik auch ein Problem mit dem Herzen festgestellt wurde, haben mein Mann und ich uns durchchecken lassen, aber in der Hinsicht ist bei uns alles o. k.
Vielleicht sollte ich noch schreiben, dass mein Mann seit seinem 8. Lebensjahr Diabetes hat. Leider inzwischen auch schon mit Spätfolgen – hatte schon eine Augen-OP, Nierensteine, Bluthochdruck und bisher 3 x Herzrhythmusstörungen in den letzten 2 Jahren.
Aber ich bin soweit gesund (wenn man von den Gallensteinen absieht, die ich habe, die mich aber eigentlich in Ruhe lassen und man nichts unternehmen muss).
Ich hoffe, es war jetzt nicht zu sehr durcheinander bzw. einigermaßen verständlich geschrieben und ich habe nichts vergessen. Wenn ihr Fragen habt, nur zu.
lg
marika krug _________________ Marika 05/72,Markus 02/71,Moritz 09/95 gesund und Martin03/98 shuntversorgter Hydrocephalus,Amaurose bds.blind,Epilepsie und Spastik links.
ein herzliches Willkommen hier zum regen Erfahrungs-und Gedankeanaustausch !
Gruß,
Beate _________________ ..es gibt nichts,was uns die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann;und man soll das auch gar nicht versuchen,man muss es einfach aushalten und durchhalten;das klingt zunächst sehr hart,aber es ist doch zugleich ein großer Trost,denn indem eine Lücke wirklich unausgefüllt bleibt,bleibt man durch sie miteinander verbunden.D. Bonhoefffer
Wo wurde das Korsett gefertigt? Wer ist der behandelnde Orthopäde? Bei Skoliose haben viele orthopäden Nachholbedarf.... leider gibt es nur sehr wenige Orthopäden,die in der Lage sind,eine Skoliose vernünftig zu diagnostizieren und zu behandeln...
ein Korsett wird vom Sanitätshaus vermessen und gefertigt. Der Orthopäde gibt die Verordnung dafür, und wenn er was Besonderes gemacht haben möchte daran, steht es in der Verordnung.
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