es wäre so toll wenn Du so umgehen würdest mit uns, als wäre nichts und wenn Du mich ganz normal ansprechen würdest!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!( Und alle Anderen auch).
Und wie meine Kinder sind- individuell, jedes so liebenswert auf seine eigene Art- würdest Du merken, sehen, hören, fühlen, spüren.
Und wenn Du uns dann kennen würdest, würdest Du merken, wir sind doch trotzdem ganz normal und brauchen auch Menschen, genau, wie jeder Andere auch. Wir freuen uns über jede Frage und über jedes Hallo und wir erwiedern jede Ansprache.
nein, das hat mit überheblich und ignorant nichts zu tun. Ich weiß auch nicht, wie ich es so ausdrücken soll, dass Du es richtig verstehst. Am liebsten würde ich mit Dir persönlich reden.
Mit meiner vorherigen Antwort wolle ich Dir sagen, das es es der richtige Ansatz gewesen wäre- zu versuchen- Menschen zu begegnen und erst mal über das Andersein weg zu sehen.
Einfach Hallo sagen , so wie es unter anderen Begebenheiten auch wahrscheinlich wäre.
Ich will Dir nicht zu nahe treten oder Dich verletzen, nur versuchen, Dir zu zeigen, dass es möglich ist .
Ich spüre es doch ständig, wie schwer es Menschen fällt mit uns um zu gehen und meist bin ich es, die den ersten Schriftt machen muss, aber dafür habe ich auch nicht immer die Kraft.
Hier einen Bekanntekreis auf zu bauen war schon ein Kraftakt- wir leben erst drei Jahre hier- von alleine sind sehr wenig Menschen auf uns zu gekommen, wahrscheinlich aus ähnlichen Gründen , die Du auch hast.
auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Ich habe mal alles so überflogen und ich habe zumindest dabei rausgehört, dass Du irgendwie nicht recht weißt, was für Therapien jetzt wirklich gut für Euch sind, die Euch dann auch weiterhelfen.
An einer anderen Stelle habe ich vernommen, Du magst die Kinderärzte nicht mehr so sehr (ich auch nicht). Sie schleußen wirklich teilweise unsere Kinder nur so durch und haben keinen Durchblick, warum auch, haben meist gesunde Kinder zu behandeln und alles andere ist für sie oftmals Neuland. Da müsste es schon speziellere Kinderärzte geben, die auch entsprechend ausgebildet sind.
Nun bei all dem Lesen kam mir der Gedanke, der auch kurz angerisssen wurde, warum begibst Du Dich nicht in ein SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum). Hier in München ist ein Großes in Großhadern. Da werden die Kinder gründlich untersucht und es werden Therapien festgelegt. Bei der Untersuchung ist immer ein Kinderarzt und ein Psychologe in der Regel eingeplant. Unter 1 Stunde Gespräch kommst Du da nicht mehr raus. Also ist kein Durchschleusen, sondern ein intensives Beschäftigen mit Deinem Kind.
Habt Ihr in Wien, Österreich allgemein solch eine Einrichtung nicht?
Es kommen ganz viele vom Ausland hier nach München - vielleicht wäre es doch auch für Euch eine Anlaufstelle.
Ansonsten - viel Freude hier im Forum.
Einen lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
du bist echt nicht alleine. Mein Sohn Florian war grad 2 Jahre alt,als man endlich von kleinem Tick abging hin zur Diagnose spastische Hemilinksnach vorgeburtlichen Schlaganfall. Nun ist er 2 Jahre 2 Monate alt, und die Behandlung kann beginnen. Bin schon geschockt, dass der so ein Riesenloch im Hirn hat und dass das so lange nicht als behandlungsbedürftig angesehen wurde.Irgendwie war ja alles so normal.... und ich als Mutter hysterisch
Hallo Lili,
mir ist es mit Jan (mittlerweile 9 Jahre) genauso ergangen wie Dir: die Ärzte hielten einen für hysterisch und man verliert wertvolle Zeit, bis man endlich die (erst einmal schreckliche) Diagnose bekommt. Und dann muß man sofort anfangen mit der Therapie. Welcher Therapie und wo? Alles auf einmal stürzt auf einen ein.
Du mußt Dich jetzt informieren und dann ausprobieren, welche Therapie oder Therapien für Dich und Deinen Sohn das Richtige ist: Vojta, Bobath, Sensorische Integration, Manuelle Therapie, Craniosacraltherapie, Hippotherapie etc. etc.
Ich bin leider sehr spät zur richtigen Therapie gekommen und bei uns war es Vojta-Therapie: wöchentlich bei der KG und täglich zu Hause. Über die Jahre wird die Vojta-Therapie auch mal für einige Monate ausgesetzt, so wie es einige andere Mitglieder des Forums beschreiben. Dann können Mutter und Kind auch mal aufatmen.
Auf jeden Fall heißt die Diagnose Hemiparese: Du mußt für Dein Kind und mit Deinem Kind gemeinsam kämpfen! Je früher Du anfängst, desto besser, weil sich die Zeitfenster für die motorische Entwicklung schließen. Die Kraft dazu wird Dir gegeben!
unser Konstantin (Hirnfehlbildung, eine Hirnhälfte fehlt beinahe) turnt seit Geburt nach Voitha (nach Meinung der Ärzte ist deshalb noch keine Verkrümmung (wg. Hemiparese) eingetreten. Er erhält auch Frühförderung (Sehfrühförderung), das macht im Spass und wir bekommen Anregungen, welche Spielzeug vielleicht nützlich wäre.
Gruß,
Markus _________________ Reinhild und Markus mit Konstantin (komplexe Hirnfehlbildung und shuntversorgter Hydrocephalus) und 5 weiteren Geschwistern
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