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Rolli für lange Strecken - wie beantragen?
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Senem
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BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

hab nochwas vergessen Rolling Eyes

Ich bin gerade dabei, mir Maßschuhe vom Orth. Schuhmacher anfertigen zu lassen.
Diese wurden auch von der KK genehmigt.

Kann ich dann trotzdem zum Rehaberater wegen Rolli hin?
Mir gehts da um die Genehmigung des Rollis. Ob die Kasse dass dann auch noch machen,wo sie ja schon die Schuhe genehmigt haben?!

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Liebe Grüße,
Senem

(7/83) Apert-Syndrom, Innenohrschwerhörigkeit,Sehschwäche und borderline Störung.
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KrisM
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BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Senem,

Schuhe und Rollstuhl sind zwei verschiedene Sachen. Auch wenn du einen Rollstuhl bekommst, brauchst du ja trotzdem noch Schuhe.
Ich habe auch etwa gleichzeitig einen Rollstuhl und orthopädische Schuhe beantragt und es gab keine Probleme deswegen, weil man ja so oder so Schuhe braucht und wenn aufgrund der Behinderung keine normalen passen dann müssen es eben orthopädische oder Maßschuhe sein. Vor allem da du den Rollstuhl nur zur Entlastung für längere Strecken brauchst, mußt du ja trotzdem eine vernünftige Versorgung haben um die kürzeren Strecken zurück zu legen.

Viele Grüße, Kristin

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Rollstuhlfahrerin
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Senem
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Beiträge: 546

BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Kristin.
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Liebe Grüße,
Senem

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BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich will mich hier mal einklinken, weil das Thema Aktiv-Rolli gestern ganz unvermittelt auf uns zukam.
Mein Sohn ist 10 Jahre alt, läuft seit er 5J alt ist und wurde immer mal wieder zwischendurch mit Orthesenversorgung unterstützt. Er kann kurze Strecken, bei guter Motivation auch mal längere (max. 1 Std.) laufen, dann ist Schicht, wobei nicht immer so genau ersichtlich ist, ob er nicht mehr will oder nicht mehr kann. Confused .
Wir haben noch einen Reha-Buggy (Kimba Cross), mit dem wir auch sehr zufrieden sind und mit dem wir größere Ausflüge gut bewältigen konnten.

Wie gesagt, wurden wir jetzt daraufhin angesprochen, ob wir es nicht auch mit einem Aktiv-Rolli versuchen wollen, mit dem Sohnemann dann selbständiger wäre, wenn er nicht mehr laufen kann/will. Ich hatte mich damit noch gar nicht auseinandergesetzt, weil ich immer dachte, dass das einen Rückschritt bedeuten würde, die Argumente bzgl. Aktivität im Rolli vs. Passivität im Rehabuggy haben mich aber jetzt grübeln lassen und wir werden nächste oder übernächste Woche mal einen zum Testen nach Hause bekommen.

Was meint denn Ihr? Ist sowas sinnvoll? Ist es üblich, dass Kinder, die eigentlich laufen können, auch einen Aktiv-Rolli zur Unterstützung haben?

Würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir Infos und Erfahrungen weitergebt.
Herzliche Grüße
Hope

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neue_Eva
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Beiträge: 1370

BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hope,

also ich kenne es so, dass Kinder deren Gehstrecke kurz ist oder aber von der Tagesform abhängig durchaus mit einem Aktivrollstuhl versorgt werden. In welchen Situationen dieser dann zum Einsatz kommt, kann man dann ja individuell entscheiden.

Gruss Birgit

_________________
Idealismus. Die Fähigkeit, die Menschen so zu sehen, wie sie sein könnten, wenn sie nicht so wären, wie sie sind.

Curt Goetz
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*Sally*
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BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hope,

meine Tochter ist 14, hat aber auch Probleme, längere Strecken zu laufen oder auch längere Zeit zu stehen. Wir nutzen auch noch einen Rehabuggy ( Lisa von Otto Bock ). Allerdings stört mich dort zum einen die Passivität, der meine Tochter dann ausgesetzt ist und zum anderen sind die Beine mittlerweile zu lang. Wie sie im Rehabuggy sitzt ist alles andere als bequem. Wenn wir z.B. unterwegs in einem Geschäft Zwischenstopp machen, zieht Debbie sich aus dem Rehabuggy heraus an Verkaufsständern o.ä. weiter. Oder versucht, mit den Händen die Räder wie bei einem Rolli zu bedienen Embarassed .

Aus der früheren Schule meiner Tochter ist es mir schon bekannt, dass Kinder, die auf den ersten Blick scheinbar prima laufen können, trotzdem einen Rolli haben. Nur, wenn Du ganz sicher sein könntest, dass dein Sohn absolut keine Lust hat, zu laufen, dann könnte ein Rolli der falsche Weg sein. Wie sieht er das denn , kann er sich dazu äußern ? Von wem kam bei euch die Anregung mit dem Aktivrolli ?

LG Evi

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Evi mit Debbie * 95
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IngeH
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BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hope,
mein Sohn läuft auch, in etwa so wie Du es beschreibst. Er hat einen Aktivrolli.

Benutzt wird er im Alltag kaum, also an Schultagen. Im Urlaub, auf Ausflügen usw oft und immer, aber immer nur, wenn er nicht mehr kann. Ansonsten läuft er. Oft sitzt ein "Falsches" Kind im Rolli und wird von dem eigentlichen Rollikind geschoben.

Wir sind damit sehr zufrieden und er auch.

Außerdem kann er zB auf dem Skateplatz die Rampen statt auf Skates auf dem Rolli runterflitzen. Ich muß dann zwar wegschauen, aber das ist ja egal.

Liebe Grüße

_________________
Liebe Grüße von Inge
mein besonderes Kind wurde 05.97 geboren und hat eine beinbetonte Tetraspastik ist ein Läufer aber hat keine Lautsprache, er hat noch 3 ebenso wunderbare jüngere Geschwister, die beiden Jüngsten mit AVWS
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BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Ihr beiden und schon mal herzlichen Dank für Eure schnellen Antworten.

Die Anregung für den Aktiv-Rolli kam vom Sanitätshaus, bei dem wir eigentlich vorbeigeschaut hatten, um uns einen kleiner zusammenfaltbaren Rehabuggy anzuschauen. Und dann hieß es: "Haben sie schon mal über einen Aktiv-Rolli nachgedacht?" Das kam für mich aus heiterem Himmel, weil ich inzwischen zum Fachidioten für Autismus geworden bin Rolling Eyes und mir über diese Möglichkeit gar keine Gedanken gemacht hatte.

Kann man denn so einen Aktiv-Rolli auch gut mit auf einen Spaziergang über Wald und Wiesen nehmen (sollte man ja meinen, wenn er schon "aktiv" heißt) oder funktioniert der hauptsächlich in der Stadt?

Evi 70 hat folgendes geschrieben:

Aus der früheren Schule meiner Tochter ist es mir schon bekannt, dass Kinder, die auf den ersten Blick scheinbar prima laufen können, trotzdem einen Rolli haben.


Das ist wirklich interssant. Als Schwangere sieht man ja plötzlich auch so viele andere Schwangere, vielleicht sollte ich mal darauf achten, welche Kinder, die scheinbar gut laufen, trotzdem einen Aktiv-Rolli haben Wink .

Evi 70 hat folgendes geschrieben:
Nur, wenn Du ganz sicher sein könntest, dass dein Sohn absolut keine Lust hat, zu laufen, dann könnte ein Rolli der falsche Weg sein. Wie sieht er das denn , kann er sich dazu äußern ?

Ja, er kann auf einer Buchstabentafel schreiben oder auch Ja und Nein sagen. Ist aber auch alles eine Frage der Motivation Wink .
Aber ich denke schon, dass wir seine Meinung dazu erfahren werden, wenn wir einen zum Testen zu Hause haben.

Gibt es denn ein bestimmtes Modell, dass für diese Zwecke zu empfehlen ist?

Herzliche Grüße
Hope
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BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 09:32    Titel: Antworten mit Zitat

IngeH hat folgendes geschrieben:
Hallo Hope,
mein Sohn läuft auch, in etwa so wie Du es beschreibst. Er hat einen Aktivrolli.

Benutzt wird er im Alltag kaum, also an Schultagen. Im Urlaub, auf Ausflügen usw oft und immer, aber immer nur, wenn er nicht mehr kann. Ansonsten läuft er. Oft sitzt ein "Falsches" Kind im Rolli und wird von dem eigentlichen Rollikind geschoben.


Das klingt ja wirklich gut. Ich habe nur ein bisschen die Angst, dass er vielleicht zu bequem werden könnte. Cool Wahrscheinlich muss man klare Regeln aufstellen und hat damit eine neue Baustelle, bei der man konsequent sein muss Smile


IngeH hat folgendes geschrieben:
Außerdem kann er zB auf dem Skateplatz die Rampen statt auf Skates auf dem Rolli runterflitzen. Ich muß dann zwar wegschauen, aber das ist ja egal.


Also zusätzliches Sportgerät sozusagen. Klingt toll und finden die Kinder bestimmt cool Cool

Hmmm, ich sehe schon, die Idee ist vielleicht gar nicht so schlecht.
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BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hope,

als wir 2005 mit der Verordnung für einen Rehabuggy zum Sani-Haus gingen, fragten die auch, warum nicht ein Rolli ? Gute Frage. Aber ich dachte, die KK genehmigt eher einen Rehabuggy als einen Rolli. Außerdem dachte ich ( wie Du wohl auch ) , dass ein Rolli nur Sinn macht, wenn jemand gar nicht laufen kann. Und dieses Zubehör-Thema wie 5-Punkt-Gurt, Regenverdeck und Sonnendach ist bei Rollis wohl etwas unpraktisch zu realisieren.

Inzwischen weiß ich aber, dass Rehabuggys u.U. sehr teuer sein können. Und meine Tochter hatte auf der RehaCare schon mehrfach ihre Geschicklichkeit im Rolli unter Beweis gestellt.

Hope hat folgendes geschrieben:
Kann man denn so einen Aktiv-Rolli auch gut mit auf einen Spaziergang über Wald und Wiesen nehmen (sollte man ja meinen, wenn er schon "aktiv" heißt) oder funktioniert der hauptsächlich in der Stadt?


Für Rollis gibt es doch inzwischen auch schon Geländereifen Wink . Und melde dich, wenn ihr Testmodelle hattet. Das Thema interessiert mich nämlich auch deswegen, weil meine Tochter nicht mehr wie ein Baby im Buggy geschoben werden möchte Embarassed .

LG Evi

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