dafür wär doch ne adaptierte Maus ideal. Habt ihr eine? Ansonsten gibt's die gegen ne Spende hier: http://www.akuk-online.de/
Das Problem des Lesenlernens bei nichtsprechenden Kindern ist ja die Synthese, also das Zusammenschleifen. Sie können es ja nicht mitsprechen.
Daher würde ich es über Lesen durch Schreiben versuchen (Reichen - Methode).
Dabei geht es darum, dass die Kinder mit Hilfe einer Anlauttabelle selbst Buchstaben schreiben und dann eben "abhören", was sie geschrieben haben.
Isabella bräuchte also ne Anlauttabelle- die man auch wunderbar selber machen kann. Da sie ja schon weiß, was Anlaute sind, müsste sie nur noch die Zuordnung üben.
Der zweite Schritt ist dann eben das eigene Schreiben. Das könnte man (technisch) ja mit dem Talker lösen oder aber mit großen (Magnet-)Buchstaben. Wichtig ist dabei, dass sie eine Rückmeldung erhält, was sie geschrieben hat. Das kann beim Talker ja durch die Sprachfunktion erfolgen, bei den Buchstaben müsste es jemand für sie übernehmen. Mit der Zeit lernt sie so, wie man liest
Es geht darum, dem kind zum lesen-lernen ein Wort in Schriftform zu zeigen, das es lesen und anhand von 3 od. 4 Abbildungen dann zeigen soll, was es heißt, diese abgebildeten Wörter sollten aber im Klang recht ähnlich sein.
zB Haus-Maus-raus ... Schaut euch den link oben an, dann ist das verständlich ... (red - ?? - bad - bed --> drunter steht bed als zu lesendes Wort) ..
finde ich solche Wortsammlungen auch auf deutsch?
oder sollen wir beginnen eine solche Sammlung zu machen? mit den Symbolen kann sich das dann ja jeder selber machen (BM od. Metacom oder anderes) ... aber die Idee ist doch super!! ich möcht für Isa so eine Mappe machen ...
Haus-Maus-raus
gehen-stehen-geben-lesen
Riese-Wiese-diese
rot-Boot-tod
schau-Bau-blau-au
Rose-Hose-Hase-Vase
Du-Kuh-Schuh
Ja-da-??
leise-Meise-Schei...
... _________________ Romana mit Rett-Mädchen Isabella (*2003)
besuch doch Isabellas blog: www.isabella-online.blogspot.com
inzwischen Beraterin für UK-Hilfsmittel bei Lifetool Linz
Ja ja, der AKUK hats wieder...
Was das lesen lernen mit Rett angeht, könnt ich jetz hier Stunden lang erzählen, aber du kommst ja eh zum Workshop, da hörst dus ja dann eh! Da wird dann auch die Lehrerin von Marla mit Referieren, wird bestimmt interessant für dich sein.
An sich gibt es viele Mittel und Wege, welcher der Richtige ist, ist schwer ein zu schätzen, zumal ich Isabella nicht so gut kenne.
Spiele sind immer schön, solange sie interessant sind. Marla hat der Lesekönig sehr gut gefallen. Kann ich auch empfehlen.
Das System das du oben erläuterst, ist gar nicht doof und wirst du in unten stehenden Buch wiederfinden.
Nachdem du noch nicht so lange mit Lesen arbeitest, wird es für Isabella schwer verständlich sein, was du von ihr möchtest. Es gibt schöne Schulbücher, die auch im Handel zu finden sind. Wir arbeiten z.B. mit Klick (ISBN: 3060806713)
Das dort verwendete System ist klar und verständlich. Das Arbeitsheft lässt sich leicht "adaptieren" (schere und Kopierer sind pflich).
Aber wie schon gesagt, das meiste bekommste am Workshop in HH mit!
Ciao Chris _________________ Kommunikationsassistent von Marla (Bj. 01 - Rett-Syndrom) an einer Kooperativen Grundschule. AKUK-Mitglied. http://www.akuk-online.de , Freiberuflicher Betreuer behinderter Kinder von 2 - 12 Jahren (verschiedene Krankheitsbilder), Tobii-Produkt-Trainer, angehender Kommunikations-Pädagoge
Daher würde ich es über Lesen durch Schreiben versuchen (Reichen - Methode).
Dabei geht es darum, dass die Kinder mit Hilfe einer Anlauttabelle selbst Buchstaben schreiben und dann eben "abhören", was sie geschrieben haben.
Hallo Ihr,
Katrinchen an die Reichen Methode habe ich auch schon gedacht, ob man diese nicht mit der ABCFlipchart Schreibmethode von Erickson kombinieren könnte. Wie diese aufgebaut ist - kennst du wahrscheinlich schon -steht im cluks Forum http://www.cluks-forum-bw.de/no_cac.....um_pi1[sword]=ABC#pid1476
an Romana, schön dass dir der Link weitergeholfen hat . Im Internet habe ich unter dem Stichwort Reimlexikon Seiten gefunden, wo man Endungen eingeben kann in einer Suchfunktion, in der dann Wörter mitentsprechender Endung gefunden werden. http://www.2rhyme.ch/Search/Default.....mit=Reimen&offset=100
liebe Grüße und einen schönen Ostersonntag wünsche ich euch allen
Es geht darum, dem kind zum lesen-lernen ein Wort in Schriftform zu zeigen, das es lesen und anhand von 3 od. 4 Abbildungen dann zeigen soll, was es heißt, diese abgebildeten Wörter sollten aber im Klang recht ähnlich sein.
Ich überlege die ganze Zeit, was das Kind bei diesen Aufgaben genau tun muss und was es beim tatsächlichen Lesen lernen hilft.
Das Kind muss doch das Wort, das unten steht, erlesen können, um es dann mit den Bildern vergleichen zu können, oder? Das ist aber schon ganz schön schwer, wenn Isabella noch nicht zusammenschleifen kann. Das beginnt ja mit Silben und ist ja nicht besonders erfolgversprechend, wenn dann auch noch so viele Wörter mit ähnlichen Silben abgebildet sind. Ich denke, diese Übung ist eher was für Kinder, die schon zusammenschleifen können, aber lernen sollen, genauer zu lesen.
Anders ist es, wenn es darum geht, dass Isabella das richtige Bild zeigen soll, das du vorliest. Dann geht es darum, dass sie genau hört, was eine Vorläuferfähigkeit zum Lesen lernen ist. So wie du sie in den Anlautspielen beschreibst, würde ich davon ausgehen, dass sie das schon kann. Oder liege ich da falsch?
So ein Buch macht Sinn, wenn das Kind Erfolgserlebnisse hat. Wenn Isabella also lernen soll, Buchstaben zusammenzuschleifen- und das kann sie nur im Kopf- muss das zunächst jemand für sie aussprechen. Das hab ich ja oben schon geschrieben.
Ein weiterer Schritt wäre das Zusammenschleifen von Silben zu üben. Dann könntest du ein Buch machen, bei dem aber wichtig ist, dass die Anfangssilben zunächst unterschiedlich sind. Also thematisch passend "Katze und Hund", aber eben non den Lauten ganz anders. Wichtig ist noch, dass man nicht "nur so" liest, sondern in Zusammenhängen. Ich hab für meine Schüler das Buch vom Löwen, der nicht schreiben konnte so adaptiert: Im Text kam z.B. vor "Der Löwe schläft". Meine Schüler mussten dann lesen "Lö" und aus den angebotenen Bildern (Löwe und Affe) das richtige heraussuchen, sodass wir weiterlesen konnten.
Das kann ich mir gut für Isabella vorstellen. Evtl. kannst du die Bildkarten auch wieder mit Klett machen, sodass nur das richtige Ergebnis sichtbar bleibt. Die Themen der Bücher kann man ja an ihre Interessen anlehnen und gleichzeitig an die ihr bekannten Buchstaben. Meinst du das ginge?
Zitat:
Katrinchen an die Reichen Methode habe ich auch schon gedacht, ob man diese nicht mit der ABCFlipchart Schreibmethode von Erickson kombinieren könnte.
Das wäre auf jeden Fall super. In dem Fall meines Schülers wär das noch zu viel; er hat z.Zt. sechs verschieden Buchstaben zum Kombinieren, aber genauso müsste man es machen.
LG Katrin _________________ Katrin (*83), Förderschullehrerin an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
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