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KH-Aufenthalt - Kosten f. Begleitperson
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Andrea1
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 13:31    Titel: KH-Aufenthalt - Kosten f. Begleitperson Antworten mit Zitat

J. muß mal wieder stationär ins KH (diesmal nach Darmstadt Schluckdiagnostik und Bronchoskopie). Er kommt auf die Normalstation. Julian hat eine Kanüle, Sauerstoff und Monitor. Zu Hause haben wir für die Nacht einen PD.

Ich darf ja als Begleitperson dabei sein. Aber leider kann ich keine 24 Std. für 10 Tage wach bleiben. Er muß ca. 80 - 100 Mal /Tagbzw. Nacht abgesaugt werden, bekommt nachts noch Nahrung und Medikamente, so dass an Schlaf nicht zu denken ist.
Nun war die Idee, dass mein Mann mitkommt, damit wir uns in der Versorgung abwechseln können. Lt. der KK müßte die medizinische Versorgung das KH übernehmen. Theoretisch. In der praxis haben wir die Erfahrung gemacht, dass das überhaupt nicht funktioniert, außer er wäre auf intensiv.

Wenn wir überhaupt die Möglichkeit bekommen, dass mein Mann zusätzlich dabei ist, müssen wir an das KH 45,-EUR pro Tag bezahlen. Und das dafür, dass wir ihnen die arbeit abnehmen!!!!

Wer weiß rat?

_________________
Julian geb. 18.01.07; 28/0 SSW 1090g. Ventrikelseptumdefekt, Atemnotsyndrom,Pneumothorax rechts, BPD,Lungenhypoplasie, Tracheostoma, derzeit CPAP beatmet, Krampfanfälle, Leistenbruch, Lungenbiopsie,Gedeistörung,deshalb PEG,Nov. 09 Reflux-op, seit April 09 ohne Beatmung mit Sauerstoff, Aug 10 Tracheostomaverschluß
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Simone-Katharina
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

das verstehe ich nicht. Wenn Du mit Deinem Kind stationär aufgenommen wirst, heißt es doch nicht, dass Du alle arbeiten am Kind übernhemen musst. Dafür sind doch die Schwestern da.
Gut, das es da für Dich nicht viel zu schlafen gibt kann ich ja verstehen, aber das ist im KH nun mal leider so. Bei meinem letzten Aufenthalt meiner Tochter kam auch ein Mal pro Std. die Schwester ins Zimmer. Entweder wegen meiner Tochter, oder dem Nachbarkind. Nach 10 Tagen KH war ich völlig gerädert, aber egal...ich war wenigstens bei ihr !!!!

Eine zweite Begleitperson wird definitiv von den Krankenkassen nicht getragen...

LG Simone

_________________
Simone * März `75, Pauline-Katharina* August ´04 Immunschwäche, IgA Mangel, chronische Sinusitis,Fieberepisoden unklarer Ursache, Faktor XII Mangel, Insektengiftallergie
Anton Noah *September '11, Vesikoureterorenaler Reflux,Kuhmilcheiweißallergie (bestätigt), chronisch obstruktive Bronchitis,V.a. Immundefizienz
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Christel Vogel
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andrea,
wäre vieleicht noch eine Idee, wir haben bei uns an der Klinik ein Elternhaus, wo Eltern aufgenommen werden, wenn man von weiter her kommt, damit man bei seinem Kind sein kann.
Kann sein das es sowas auch dort gibt, weiß aber nicht wie es mit dem Kosten aussieht. Wäre noch so eine Idee!

LG Christel

_________________
Christel und Holger *7/75, Joschua *12/2002 Mucolipidose Typ II, PEG, Infektanfällig, Sauerstoff, Beatmung,seit Sept. 09 Tracheostoma und 24h beatmet, Silas *12/2005 gesund, Mattis *08/2008 Herzchen
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Christine_HoLa
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

meines Wissens gibt es in Darmstadt kein Elternhaus. Die benachbarte Klinik (Alice Hospital auf dem gleichen Klinikgelände) hat 1 Gästeappartement, das aber 75 Euro pro Tag kostet.

Generell sind Hotels in Darmstadt leider sehr teuer, da es zum Frankfurter Einzugsgebiet zählt.

Ein zweiter Erwachsener bei dem gleichen Kind dürfte schwierig werden, da es in den Zimmern dann doch recht eng wird.

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr eine gute Lösung findet. Vielleicht flüchten ja die anderen Patienten aus dem Zimmer, wenn so oft abgesaugt werden muss. Dann wäre wieder Platz für ein Erwachsenenbett Wink

Frag doch mal nach, ob ihr alleine im Zimmer seid. Sie haben dort bei BPD-Kindern oft Angst vor einer Ansteckung.

Viele Grüße
Christine
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lisa schrenk
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

kann denn der Pflegedienst nicht ins KH kommen? Sonst musst du vielleicht das Ganze mal extrem durchexerzieren: Nachts jedesmal klingeln, wenn abgesaugt werden muss.
Was ich auch schon gemacht habe: nachts einfach nach Hause fahren. Aber meine Kleine muss nicht abgesaugt werden. Sprich doch mal im Vorfeld mit dem Krankenhaus und den Ärzten. Vielleicht wissen die ja eine Lösung.

Alles Gute
Lisa

_________________
Botho (1962), Lisa (1965), Freya (2007)
Sie ist stark entwicklungsverzögert und hat Pseudo Lennox. Sonst ist sie ein liebes, fröhliches Kind, das uns viel Freude macht.
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Bea F.
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich kann mich nur anschliessen, dass bei stationärem Aufenthalt die Pflege von den Schwestern zu leisten ist, nicht von den Eltern allein, auch wenn sie als Begleitperson dabei sind. Die Klinik rechnet die Pflege ja auch mit der KK ab, oder nicht ?
Es gibt in Darmstadt meines Wissens nach nur die Möglichkeit, dass Du mit Deinem Kind im gleichen Zimmer schläfst .( Elternbett ).
Wie das nun mal so ist, erholsam wird es nicht werden, denke ich .
Vielleicht rufst Du mal in Darmstadt an und fragst nach bezgl. der Betreuung. Wenn ein Elternteil als Begleitperson dabei ist, dann aufgrund des Alters oder wenn ein Kind sich nicht äußern kann und die Besonderheiten des Kindes besprochen werden.

l.G:
Bea

_________________
Nando 93, Dario 97 nach Unfall 2001 hypoxische Hirnschädigung mit Tetraspastik, Button seit 2001 und verschiedene kleine Baustellen, Nevio 97 und Leya 2005.... und natürlich Bea , Bj. 63 Smile
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corinna26
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andrea,

warum liegt er denn auf einer normalen Station?
Er würde doch auf der Intensiv liegen dürfen!!

Wenn ich mit meiner Tochter ins KH muss, nehme ich immer ein Mutter-Kind-Zimmer,
da bin ich mit ihr dann alllein drin und das klappt Super.
Allerdings muss sie nicht mehr soviel abgesaugt werden und sondieren ist auch
vorbei.
Sie muss nur Abends und Nachts dann noch einmal Inhalieren und ansonsten
schläft sie meist durch (wenn sie mit mir im Zimmer schlafen kann freut sie sich immer).

Aber ich würde mich mal nach der Intensivpflege erkunden, sonst gehst du nach einem Tag am Stock.
Die Schwestern auf dem normalen Stationen, haben auch oft die Erfahrungen nicht wie die Intensiv Schwestern.

Bei uns war der Kanülenwechsel immer spannend, da war dann richtig was los, wenn ich sie gewechselt habe.
Manche Schwestern, die gerade ausgelernt hatten oder die es noch werden wollen,
haben das noch nie gesehen Shocked .

Ruf auf jedenfall nochmal in der Klinik an und frag nach Wink

LG Corinna

_________________
Alleinerziehend Bj.1980/ Sohn Nico Bj.2000 ADHS v.s Autistische Züge und Wahrnehmungsstörungen wird aber alles gerade Getestet, dazu Spitzfuß /
Tochter Sarah Bj. 2004 mehrfach Körperlich Schwerstbehindert geboren mit einer Omphalozele (offener Bauch), und bis Oktober 08 eine Peg und Tracheostomaträgerin mit Beatmung Nachts und Sauerstoffgabe,
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JanaSnow
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

oh ja, das kenn ich. Die Schwestern unserer Klinik hier waren auch alle ganz nett. Aber im Gegensatz zur Uniklinik konnte ich unsere Kleine auch nicht alleine lassen. Wir hatten zum Glück ein Einzelzimmer. Mein Mann hat im Begleitbett geschlafen und ich auf einer Campingmatratze. Okay, wir haben nur für eine Person Essen bekommen. Aber zugezahlt haben wir nichts. Die Schwestern waren sehr nett und dankbar. Schade, dass dies bei Euch offenbar nicht geht.

In einer anderen Klinik haben wir über die Sozialstation dort Adressen gemeinnütziger Vereine erhalten, die uns für 5 € die Nacht ein Zimmer zur Verfügung gestellt haben. War gar kein Problem. Vielleicht gibt es so etwas dort auch?

Obwohl ich schon zugeben muss,. dass die Intensivstation sicher gut wäre weiß ich auch, dass das wohl nicht immer klappt.

Hoffe, Ihr findet eine gute Lösung.

Gruß
Jana
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Christine_HoLa
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

geht es denn um die reine Diagnostik bei Dr. Ahrens oder wollt ihr auch zu Dr. Wilken ins PÄDY.

Bei reiner Diagnostik wäre die Intensivstation vielleicht eine Möglichkeit. Allerdings kann dort keine Begleitperson aufgenommen werden und Hotels sind ziemlich teuer. Falls ihr eine günstige Unterkunft braucht fragt doch mal beim CBF (Club Behinderter und ihrer Freunde) nach. Vielleicht wissen die, wo man günstig unterkommen kann.

Mutter-Kind-Zimmer bekam man bisher nur, wenn das Kind für Einzelzimmer versichert ist. Da der Neubau noch nicht fertig ist, glaube ich nicht, dass sich daran schon etwas geändert hat.

Ich kann mir auch vorstellen, dass manche Schwester mit der Versorgung überfordert wäre. Schließlich sind Schwestern nicht alle für Intensivstationen ausgebildet. Nett und hilfsbereit waren sie aber immer. Uns wollten sie nach dem Eingriff sogar den Monitor erklären. Unsere Tochter hing zu der Zeit ja erst seit 14 Monaten am Monitor Wink

Viele Grüße
Christine
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Andrea1
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BeitragVerfasst am: 31.03.2010, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christine_HoLa,
wir haben beides zuerst Dr. Wilken und dann (aber auch erst eine Woche später) dr. Ahrens. Ich begreife ehrlich gesagt dass Problem nicht ganz. Julian hat zu Hause ja auch PD für die Nacht und im KH wäre ich dann auf mich alleine gestellt? Mein Mann fährt ja nicht mit, weil er nichts anderes zu tun hat. Im gegenteil, wir müssen unsere Tochter bei der Oma lassen. Wir nehmen den Schwestern ja die komplette versorgung ab. Und dafür müssen wir um ein Bett betteln bzw. 45,- EUR / Tag bezahlen.

_________________
Julian geb. 18.01.07; 28/0 SSW 1090g. Ventrikelseptumdefekt, Atemnotsyndrom,Pneumothorax rechts, BPD,Lungenhypoplasie, Tracheostoma, derzeit CPAP beatmet, Krampfanfälle, Leistenbruch, Lungenbiopsie,Gedeistörung,deshalb PEG,Nov. 09 Reflux-op, seit April 09 ohne Beatmung mit Sauerstoff, Aug 10 Tracheostomaverschluß
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