Sandra, hallo. Danke. Schön, dass ich nicht die Einzige Feldenkraisfrau hier bin.
Und Alexa - Südwestfalen ist unter Umständen gar nicht so weit weg von Hessen.
Vielleicht solltet ihr euch mal kontaktieren. Da hättest du auf jeden Fall eine kompetente Ansprechperson, die genau weiß, wovon sie spricht - in ganz vieler Hinsicht.
Ich drück´ die Daumen,
Dore _________________ Feldenkrais-Therapeutin / Heilpraktikerin (Schwerpunkt neurmotorische Entwicklung).
das ist leider zu weit aber ich werde weiter Infos sammeln. Wie oft sollte man Feldenkrais machen? Einmal in der Woche oder einmal im Monat?
LG Alex _________________ Alexandra mit Prinz (2007) Frühchen, Gehirnblutungen 3.Grad, Hydrocephalus mit Shunt, Tetraspastik, BNS-Anfälle, Reflux, Sehbehinderung, Schilddrüsenunterfunktion, Lateralisation und drohende Luxation der rechten Hüfte, Skoliose, Rippenbuckel--- wird über alles geliebt, so wie er ist...
vielleicht kann Sandra dir trotzdem weiterhelfen und jemanden empfehlen, der dafür in Frage kommt. Sie kennt in der Gegend wahrscheinlich Leute aus ihrer Aus- oder ihren Fortbildungen, ich war eben hauptsächlich in Berlin.
Feldenkrais Einzelunterricht lässt sich eigentlich täglich machen - für ein paar Tage, und dann ruhig auch wieder eine längere Pause, in denen die Kinder verarbeiten können, was an neuen Informationen dazu gekommen ist.
Wöchentlich geht natürlich auch, oder einmal im Monat - das solltest du mit dem jeweiligen Lehrer vereinabaren, und es hängt natürlich auch von deinen finanziellen Mitteln ab. Auf jeden Fall ist es Nichts, bei dem man sagen kann - mindestens 40 Stunden, sonst hat das Ganze gar keinen Zweck.
Oder du vereinbarst dann eine Stunde, wenn du merkst, dass das Kind gerade kurz davor ist, etwas zu lernen, es aber nicht schafft - er versucht, den Kopf zu heben, strampelt dann mit den Beinen, um auf den Rücken zu kommen, aber es klappt nicht. Das sind mir die liebsten Stunden.
Der wichtigste Punkt ist die Frage, ob das Kind im Augenblick lernbereit ist - mit einer halben Erkältung, oder bei einer Neueingewöhnung im Kindergarten ist es vielleicht ein bißchen viel.
Du kannst auf jeden Fall fragen, was man zu Hause machen kann - Füße massieren, über Hindernisse klettern, Gegenstände so halten, dass die Augen folgen (der Kopf kommt dann meist nach, und weil er schwer ist, oft auch der Körper) ... dann brauchst du nicht ganz so viele Stunden zu bezahlen.
da dein Sohn schwerer beeinträchtigt ist, solltest du dich an einen Feldenkrais-Lehrer wenden, der Erfahrung in der Arbeit mit behinderten Kindern hat und am besten auch gleichzeitig Physio- oder Ergotherapeut ist. Da viele Feldenkrais-Lehrer auch andere Grundberufe haben, ich bin z. B. Dipl. Sozialarbeiterin, ist die Suche vielleicht etwas schwieriger.
Das "Problem" bei z. B. in Neurologie unerfahreren FK-Lehrern könnte sein, daß sie das Nervensystem deines Kindes irritieren könnten und so z. B. die Spastik in der Situation stärker, statt weniger wird.
Falls du Einblicke in die Denkweise der Feldenkrais-Methode und deren Umgang mit Behinderungen suchst, empfehle ich das Buch: Zuerst bin ich im Kopf gegangen: und andere Feldenkrais-Geschichten von Uta Ruge.
Hierin wird in Form von Fallgeschichten, die Feldenkrais-Methode vorgestellt, u.a. sind auch mehrere Fälle von Kindern mit z.T. schweren Körper-Behinderungen beschrieben.
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