Wenn nun aber ein Kind nicht täglich Anfälle hat, ob da die KK Behandlungspflege übernehmen würde? Schlußendlich kann ja niemand voraussagen wann ein Anfall kommt.
als mein älterer Sohn 2007 eine schwere Anfallsserie hatte, wollte die Schule eine weitere Beschulung bis zur optimalen Medikamenteneinstellung verweigern. Mit einer Krankenschwester als Behandlungspflege war dann doch ein weiterer Schulbesuch möglich. Und auch da traten die Anfälle nicht täglich auf. Es geht also grundsätzlich.
Zitat:
Was mich ganz besonders aufgeregt hat: wir haben seit Dezember Zusätzliche Betreuungsleistungen bewilligt bekommen, diese aber noch nicht verwendet (da ist es aus verschiedenen Gründen einfach noch nicht zu gekommen). Da teilt mir der Sachbearbeiter der KK eben mit, für die Kindergartenbegleitung dürfe ich das Geld aber nicht verwenden, dafür wäre es laut Gesetz nicht gedacht.
was konkret für die zusätzlichen Betreuungsleistungen gemacht wird, braucht die Pflegekasse ja nicht so genau wissen. Wichtig ist nur, dass der Leistungserbringer "passt". Und dass das nicht im Kindergarten geht, kann so nicht stimmern - die Frau vom FED begleitet unseren jüngeren Sohn zum Kindergartenschwimmen.
ist das vielleicht unterschiedlich, je nach Bundesland?
wir leben in Niedersachsen, und als es um Kimy ihren KiGa-Platz ging stand die Frage im Raum ob wir für sie einen Integrationshelfer benötigen, bzw. Einzelintegration. Wir haben uns aber dagegen entschieden, bzw. gesagt wir probieren es erst mal ohne, weil sie ja auch nicht täglich krampft.
Bei uns wäre es so gewesen das der Kiga direkt beim Sozialamt das dann beantragt hätte.....ich selber hätte da nicht viel machen müssen.
Auch haben wir noch etwas über 300 Euro pro Monat "Spielraum"......also ihr Platz wird bezahlt ( bis zu 5 Stunden am Tag) und dann wäre halt noch Geld da was aufgebraucht werden könnte......z.B. halt für nen gelegentlichen I-Helfer _________________ Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05), Dravet-Syndrom ( und Mercy - ihr Anfallsmeldehund )
Mmm, also ich persönlich würde mich da schon noch mal genauer erkundigen. Wenn das Sozialamt nicht gleich weiterhelfen kann oder mag, vielleicht mal an das Landesjugendamt herantreten.
Line war ein ganz normales Regelkind und wir haben nun auch einen I-Platz mit Einzelintegration. Und da ist Sachsen wirklich eigentlich noch ein Bundesland, wo bei Integration noch sehr viel Aufholbedarf besteht. Nicht klein Beigeben ist bei solchen Sachen wohl immer das Motto. Eigentlich müsste man doch schon nur aufgrund des Autismus einen I-Helfer zusätzlich durchbekommen...
VLG Jessi _________________ Jessica (10/1982) mit
Josephine *06.08.2003 - mit 2 Jahren den ersten Grand Mal;Idiopathische E. aber seit 5 Jahren anfallsfrei
Joelina *28.02.2006 - mit 3 Jahren den ersten Grand Mal, Ideopathische generalisierte Ep. mit ton.-klonischen A., Myoklonien und Abscencen, klinische Bild des Dravet, Medikamente:Keppra, Frisium, Stiripentol
Wir hatten das Problem im Kindergarten auch, Sebastian hatte vor allem im ersten Jahre große Schwierigkeiten mit Anfällen, da die Einstellung sehr schwierig war. Wir haben auf Antrag vom Kindergarten von der Kreisverwaltung einen I-Helfer bezahlt bekommen. Hat zwar ein paar Monate gedauert und ging auch erst nach Einspruch und Klageandrohung aber dann ging es doch relativ einfach. Laß Dich nicht unterkriegen und vor allem lass Dir die Kosten nicht privatr aufdrücken.
lg Kathrin
Hallo Simone, habe eure Unteredung verfolgt. Warst du denn schon beim Sozialamt? Stell auf jeden Fall einen Antrag auf Einzelintegration.
Bei uns wird auch Einzelintegration und I-Platz bezahlt alles über die Eingliederungshilfe LVR. Du mußt nur nicht sagen das es für einen kurzen Zeitraum sein soll sondern das er unter ständiger Aufsicht sein muß.
Nimm die Arztbriefe, Epilepsie ist eine schwere Erkrankung und unberechenbar. Der Kindergarten muss da auch mitziehen die tragen doch auch Verantwortung die Sicherheit des Kindes muß sichergestellt sein!
Gruß Susanne _________________ Noah, 4 Jahre: multifokale Epilepsie mit sekunderer Generalisierung,
Großhirnatrophie links,Coenzyme Q 10 Mangel- (Mitochondiopathie unter Gruppe)mit autosomalen rezesziven Erbgang, tiefgreifende Entwicklungsstörung, Button PEG, ketogene Diät seit 3 Jahren,Sehbehindert, hohe Anfallfrequenz mit tägl.bis zu 50 Anfällen
Meine Zwillinge sind beide in einen I- Kindergarten und beide in heilpädagogischen gruppen trotztdem haben beide eine einzelfallhelferin(jeder von beiden) also es geht.
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