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Kitabegleitung wegen Epilepsie?
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SimoneK70
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BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 21:23    Titel: Kitabegleitung wegen Epilepsie? Antworten mit Zitat

Hallo,

ich würde gerne wissen, ob von Euch jemand wegen einer (noch) nicht eingestellten Epilepsie eine Kindergartenbegleitung fürs Kind hat?

Falls Eure kids in einem integrativen oder heilpädagogischen Kindergarten sind - wie wird dort sichergestellt, dass das Kind in Phasen mit vermehrten Anfällen besonders "im Auge behalten" wird?

LG
Simone

_________________
Simone mit Calvin (*8/2006) Asperger Autist, Sprachentwicklungsstörung, generalisierte u. fokale Epilepsie, und Céline (*5/2009), Entwicklungsverzögerung
Seltsam, dass der Mensch doch glaubt, nur mit Worten kann man sprechen. Hörst Du, was das Meer Dir sagt, wenn am Strand die Wellen brechen.
(Stephan Lentz)
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JosiMama
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BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 21:56    Titel: Re: Kitabegleitung wegen Epilepsie? Antworten mit Zitat

SimoneK70 hat folgendes geschrieben:
Hallo,

ich würde gerne wissen, ob von Euch jemand wegen einer (noch) nicht eingestellten Epilepsie eine Kindergartenbegleitung fürs Kind hat?

Falls Eure kids in einem integrativen oder heilpädagogischen Kindergarten sind - wie wird dort sichergestellt, dass das Kind in Phasen mit vermehrten Anfällen besonders "im Auge behalten" wird?

LG
Simone



Hallo Simone,

wir haben sogar eine Einzelintegration durchbekommen. Ist aber natürlich auch von der Anfallshäufigkeit usw. abhängig. Aber wenn du Fragen hast, kannste mich gerne anschreiben. Fakt ist, dass eine Erzieherin ein Anfallskind (nicht anfallsfrei) den erhöhten Betreuungsbedarf nicht abdecken kann.
Also wenn du Fragen hast.... Very Happy

VG Jessi

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Jessica (10/1982) mit
Josephine *06.08.2003 - mit 2 Jahren den ersten Grand Mal;Idiopathische E. aber seit 5 Jahren anfallsfrei
Joelina *28.02.2006 - mit 3 Jahren den ersten Grand Mal, Ideopathische generalisierte Ep. mit ton.-klonischen A., Myoklonien und Abscencen, klinische Bild des Dravet, Medikamente:Keppra, Frisium, Stiripentol
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Sylke
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BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Kimberly geht als I-Kind in einen normalen Regel-KiGa.
In ihrer Gruppe sind 5 I-Kinder, wovoen aber nur 2 etwas mehr Betreuung brauchen eigentlich. Insgesamt sind es 16 Kinder plus 3 Erzieherinnen.....meist noch ne Praktikantin dazu.

Wir hatten vorher ein sehr langes Gespräch wo über alles geredet wurde......also wie sie sich verhalten sollen falls Kimy krampft, oder wenn sie Fieber bekommt, oder es ihr einfach nicht gut geht.

Ich hatte am Anfang nen total komisches Gefühl, weil ich natürlich auch angst um mein Kind hatte.
Bis der erste Anfall im KiGa dann kam!
Die haben das wirklich ganz toll gemeistert.....jeder Erzieher hat seine Aufgaben, und ich wurde sofort informiert.
Mir gings danach viel besser, weil ich wusste das die super mit der Situation umgehen können.

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Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05), Dravet-Syndrom ( und Mercy - ihr Anfallsmeldehund )
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nele73
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BeitragVerfasst am: 11.03.2010, 01:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Je nachdem wie viele anfälle ein kind hat bin ich schon für einen einzelfallhelfer.
bei uns stand kurzfristig die frage auch mal im raum...
an unserer schule gibt es wohl ein kind das wegen der häufigkeit der anfälle zuhause beschult wird.
ICH würde das so nicht hinnehmen!
In diesem fall würde ich bis zur klage gehen, denn mein kind hat trotz epi ein recht darauf auch mal rauszukommen!!!
bei uns fing aenne an sturzanfälle zu bekommen, GsD nur eine kurze phase, so daß sich das thema erledigt hatte....
Aber wie gesagt, sollte es dochmal dazu kommen würde ich einen einzelfallhelfer zur not einklagen!
LG
Conny

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Conny,Bj.73,Olaf,Bj.70 mit
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Aenne Malin 11/01, Sehbehindert, Balkenhypoplasie, Epilepsie, schwere Entwicklungsstörung
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SimoneK70
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BeitragVerfasst am: 11.03.2010, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

schon mal danke für Eure Antworten. Meine Frage zielt auf Folgendes ab: mein Sohn ist Autist und hat zusätzlich eine Sprachentwicklungsstörung, deshalb ist er I-Kind in einer integrativen Kindertagesstätte. Nun hat er seit kurzem eine Epilepsie dazu, die noch nicht vollständig eingestellt ist. Er hat Anfälle, die mit längerer Phase der Wesensveränderung und Orientierungslosigkeit einhergehen (bis zu 2 Stunden). Nun soll er natürlich eigentlich immer gut im Auge behalten werden im Kindergarten. (Ehrlich gesagt finde ich, dass das für ein I-Kind auch eh einigermaßen selbstverständlich sein sollte!) Als ich das im Kiga abgesprochen habe, wurde mir aber gesagt, dass man das - je nach Personalsituation- nicht immer sicherstellen könne Rolling Eyes Nun bin ich natürlich wegen der ohnehin neuen Situation durch die Epilepsie verunsichert. In der Autismusambulanz hat man mir aber gesagt, dass es wohl so gut wie unmöglich ist, einen Integrationshelfer zu bekommen, wenn das Kind eh schon in einem integrativen Kindergarten ist. Question Letztlich weiß ich jetzt nicht, wer mir weiterhelfen könnte Sad

LG
Simone

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Kaja
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BeitragVerfasst am: 11.03.2010, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone,

vielleicht wäre dann die Behandlungspflege über die KK eine Finanzierungsmöglichkeit?

Viele Grüße Kaja
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angela
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BeitragVerfasst am: 11.03.2010, 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kaja,

ich häng mich mal rein. Wink
Wenn nun aber ein Kind nicht täglich Anfälle hat, ob da die KK Behandlungspflege übernehmen würde?
Schlußendlich kann ja niemand voraussagen wann ein Anfall kommt. Confused
Und wenn das Kind darüber hinaus noch Hilfen benötigt (bei pflegerischen Dingen) wäre es nicht "einfacher" eine I-Kraft vom Sozialamt /Jugendamt (jenachdem welcher § zur Anwendung kommt) zu bekommen?

LG - Angela

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SimoneK70
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BeitragVerfasst am: 11.03.2010, 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Angela,

nein, gerade das ist nicht einfacher - darum geht es ja. Angeblich ist es nicht möglich, eine I-Kraft zu bekommen, wenn das Kind eh schon im I-Kindergarten ist.

LG
Simone

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angela
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BeitragVerfasst am: 11.03.2010, 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone,

ich habe ein ähnliches Problem, nur mit einem Schulkind. Wink
Und das geht auch noch auf eine gB-Schule. Und ein Ansatz vom Sozialamt war ja eben, das die KK bezahlen zu lassen. Confused Nur wenn nicht täglich Anfälle sind (zum Glück!!) - was dann? Ob sich zwei Stellen auf Kostenteilung einigen können? Rolling Eyes

LG - Angela

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SimoneK70
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BeitragVerfasst am: 11.03.2010, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

so, inzwischen habe ich bei der Lebenshilfe angerufen, und die versuchen, mir jemanden zu vermitteln (wissen aber noch nicht, ob es klappt Crying or Very sad ), der meinen Sohn für 4-6 Wochen in die Kita begleiten würde. Bezahlen müsste ich es dann privat. Wenn ich es irgendwie hinkriege, ist es mir das auf jeden Fall wert, denn so kann es für die nächsten Wochen nicht weitergehen...

Mit der Krankenkasse habe ich auch telefoniert. Wie immer in solchen Fällen wollten sie mich gleich an den Träger der Kita, Landschaftsverband usw. verweisen. Nee, is klar, der Landschaftsverband wollte mich ja auch gleich an die Krankenkasse verweisen Evil or Very Mad
Was mich ganz besonders aufgeregt hat: wir haben seit Dezember Zusätzliche Betreuungsleistungen bewilligt bekommen, diese aber noch nicht verwendet (da ist es aus verschiedenen Gründen einfach noch nicht zu gekommen). Da teilt mir der Sachbearbeiter der KK eben mit, für die Kindergartenbegleitung dürfe ich das Geld aber nicht verwenden, dafür wäre es laut Gesetz nicht gedacht. Question Exclamation Rolling Eyes Wie bescheuert ist das denn?? Um ins Kino zu gehen oder sonstwas Freizeitmäßiges zu machen, darf ich das Geld in Anspruch nehmen, aber um dafür zu sorgen, dass es mit meinem Sohn im Kindergarten gut geht (wo ich dadurch ja schließlich mit einer großen Sorge weniger auch entlastet und beruhigter wäre!), dafür darf ich das Geld nicht nehmen? Sehr sinnvoll!

Viele Grüße
Simone

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