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Verbeamtung - PKV oder GKV
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lisa schrenk
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Anmeldedatum: 02.06.2009
Beiträge: 1292
Wohnort: Bad Münstereifel

BeitragVerfasst am: 16.03.2010, 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

unsere Tochter musste über meinen Mann in die PKV. Wir würden sofort in die GKV gehen. Abgesehen vom Schreibkram, müssen wir durch 20% Eigenbeteiligung bei ambulanter Behandlung und Medis deutlich mehr zahlen als bei der GKV.

Ein anderes Kapitel ist die Mutter-Kind-Kur. Abgesehen davon, dass es schwierig ist eine solche für unsere Tochter zu bekommen bei der PKV, muss ich über die GKV auch eine Kur haben. Als Begleitperson darf ich nämlich nur ins Krankenhaus.

Wenn ihr 2 besondere Mäuse habt, würde ich mir das sehr gut überlegen. Ein zurück gibt in die GKV es nämlich nicht mehr. Wenn ich es mir aussuchen dürfte, würde ich meine Kleine in die GKV stecken mit einer Zusatzversicherung für ein Ein-Bett-Zimmer, Brille etc.

Liebe Grüße
Lisa

_________________
Botho (1962), Lisa (1965), Freya (2007)
Sie ist stark entwicklungsverzögert und hat Pseudo Lennox. Sonst ist sie ein liebes, fröhliches Kind, das uns viel Freude macht.
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SteffiHeidelberg
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Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 13:49    Titel: Nochmal aufgenommen PKV oder GKV Antworten mit Zitat

Hallo

ich greife das Thema mal wieder auf, am Do wird mein mann verbeamtet. Ich dachte eigentlich das alles jetzt in Butter sei, weil mein mann wollte in die PKV und ich mit den Kindern in der GKV (Beitrag hätten sie angepasst an die Hälfte meines Mannes). Nun gehts doch nicht, weil mein Mann mehr wie Bemessungsgrenze bekommt und dann müssen die Kinder beim Mann mitversichert werden oder für 138 Euro (pro Kind) in der GKV. bei 3 Kindern und dann noch ich....
Sarah wird viele Hilfsmittel brauchen, sie ist fast blind.
Kevin hat einen Step-by Step, er spricht nicht, hat ein Rehabuggy und ein Therapiedreirad
Die PKV würde sie nur in der Grundversorgung nehmen. In der GKV würden wir knapp 540 EUro für die Krankenversicherung zahlen, irgendwie glaub ich ist es das beste in der GKV zu bleiben? Was meint ihr? danke
lg steffi
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Christine_HoLa
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BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steffi,

die gesamte Beitragssumme dürfte bei der GKV ja nicht höher sein als bei der PKV. Wenn ihr außerdem viele Hilfsmittel braucht, so würde ich die GKV wählen. Als Privatversicherter schaut man bei fast allem in die Röhre.

Aber wie ist es denn nun im Basistarif der PKV. Dieser soll doch der GKV entsprechen. Entspricht der Hilfsmittelkatalog dann auch der GKV? Aber auch dann würde ich eher die GKV wählen und eine stationäre Zusatzversicherung wählen.

Dies ist meine persönliche Meinung nach 20 Jahren PKV-Erfahrung.

Viele Grüße
Christine
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Keimur
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Beiträge: 2065
Wohnort: Gröbenzell

BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steffi,
ich bin in der PKV, mein Mann und Sohn GKV.
Bei Bedarf von Hilfsmitteln würde ich auf jeden Fall
die GKV vorziehen, da die mehr leistet und die Ansprüche
vor dem Sozialgericht einklagbar sind. klagen nach dem
Versicherungsvertragsgesetz sind viel schwieriger durchzusetzen.
Bei Therapie gibts wenig Unterschied!
Und: die Beihilfe übernimmt in Bayern keine Therapien oder Kosten
mehr, wenn die GKV diese auch nicht übernimmt (ich habe eigentlich
70% Beihilfeanspruch für unseren Kleinen!) - wozu frage ich mich
auch. Das wurde seit 1.1.07 geändert. Wie das in anderen Bundesländern
ist, weiß ich nicht.
LG uschi

_________________
Uschi mit Korbinian (*2.12.04)
schwerer Sauerstoffmangel vor der Geburt mit Hirnblutungen und
Hirnschädigung, Tetraspastik beinbetont,
Absencen Epilepsie,visuelle Wahrnehmungsst., starke Entwicklungsverzögerung und immer gut drauf

Das Leben bedeutet Risiko. Mehr Risiko bedeutet auch mehr Leben.
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lisa schrenk
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BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 07:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steffi,

mein Mann und meine Tochter sind auch in der PKV, ich bin in der GKV. Aufgrund des Vertrages meines Mannes zahlen wir für alle ambulanten Sachen 20 % Selbstbeteiligung - zusätzlich zu den Beiträgen! Außerdem ist es schwierig für Freya und mich eine Mutter-Kind-Kur zu bekommen. Wir benötigen beide dann gleichzeitig eine Kurgenehmigung. Ansonsten fahre ich ohne Kind bzw. das kind ohne mich. Wir hatten Anfang des Jahres wegen einer Reha für Freya nachgefragt. Hätte sie bekommen: 3 Wochen allein und das bei einem Kind, das auf dem Entwicklungsstand einer 1,5jährigen ist. Kein Kommentar.

Leider konnten wir uns nicht entscheiden, bei wem sie versichert wird. Mein Mann verdient deutlich mehr als ich und daher mussten wir sie bei ihm versichern. Raus kommt man auch nur aus der PKV, wenn man 2 Jahre lang unter dem Beitragsbemessungssatz verdient. Das wurde auch verschlimmbessert (früher: 2 Monate). Wie das bei Beamten ist, weiss ich nicht. Frag am besten mal bei der GKV nach.

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich die GKV wählen mit einem Zusatztarif für Einzelbett im KH.

Alles Gute für eure Wahl.
LG Lisa

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Botho (1962), Lisa (1965), Freya (2007)
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Katja_S
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BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
mein Sohn ist privat versichert + Beihilfe. Bisher wurde im Endeffekt alles genehmigt, was wir beantragt haben, ist allerdings noch nicht viel, da er ja noch klein ist. Bisher: Umbau eines normalen Buggys (Einbau Sitzhose und Brustgurt), Therapiestuhl und einen Vojtatisch. Die PKV hat sich da oft an die Beihilfe gehängt.
Wir hören nur immer, dass es bei der PKV so schwierig sein soll und harren der Dinge, der da noch auf uns zukommen. Kur und so haben wir noch nicht beantragt. Mal sehen. Wechseln könnten wir eh nicht.
Ansonsten haben wir eigentlich eher den Eindruck, dass es eher von Vorteil ist, privat versichert zu sein, zumindest kein Nachteil, was Therapien/Arztbesuche angeht und so.
Da wir ihn noch in den 1. 2 Monaten nach Geburt angemeldet haben, zahlen wir den normalen Kindertarif bei der PKV (20%).
Alles Gute für eure Entscheidung!
Gruß,
Katja

_________________
Katja mit Erik (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit (CI-versorgt), psychomotorische Retardierung
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SteffiHeidelberg
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BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 19:13    Titel: an katja Antworten mit Zitat

hallo Katja,

danke für die Infos, bei welcher PKV seid ihr denn versichert? danke und lg steffi
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ju+ju
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BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 07:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steffi,

mein Zwerg ist auch 80/20 versichert und bislang lief es auch bei uns gut.

Wichtig ist bei der PKV der Tarif BE (Beihilfeergänzung), der besagt, dass die PKV ihren Anteil dann erstattet, wenn die Beihilfe bezahlt, auch wenn die PKV laut Leistungskatalog keine Leistungspflicht hat. Wir haben schon einige Dinge über BE erstattet bekommen.
Katja und ich scheinen ja die gleiche Beihilfestelle zu haben, und die sind wirklich schwer in Ordnung. Ist aber wohl von Bundesland zu Bundesland auch verschieden, was die Beihilfe übernimmt.
Und deine Kids bekommen ja, wenn ich das richtig verstanden habe, einen anderen Tarif in der PKV als unsere von Anfang an dort versicherten Zwerge. Insofern kann man die Situation vermutlich nur bedingt vergleichen.

LG Jule

_________________
J. *1/08 nach 30 SSW, schwere Alloimmunthrombozytopenie --> ausgedehnte Gehirnblutungen (pränatal)
Z.n. BNS-Epi mit weiterhin pathologischem EEG, globale Entwicklungsstörung, blind, keine Sprache
aber: hüpft flott auf den Knien, macht erste Schrittchen, liebt den KiGa, Rollifahren und Schwimmen und ist glücklich in seiner eigenen kleinen Welt Very Happy
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Katja_S
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BeitragVerfasst am: 15.04.2010, 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
kann Jule nur zustimmen, wir wohnen ja auch in B.-W. und haben demnach die selbe Beihilfestelle. Müsste dann auch für euch in Heidelberg zuständig sein. Ganz, ganz wichtig ist der BE-Tarif!!! Über den werden auch Sachen bezahlt, die nicht im Hilfsmittelkatalog der PKV stehen, aber von der Beihilfe ganz oder bis zu einem Höchstsatz erstattet werden.
Zitat:
Und deine Kids bekommen ja, wenn ich das richtig verstanden habe, einen anderen Tarif in der PKV als unsere von Anfang an dort versicherten Zwerge. Insofern kann man die Situation vermutlich nur bedingt vergleichen.

Ist sicher so, da musst du dir den Vertrag durchlesen, könnte sein, dass ihr da schlechtere Bedingungen habt. Wenn wir Erik später bei unserer PKV hätten versichern wollen und er eine Gesundheitsprüfung hätte machen müssen, wäre die Versicherung extrem teuer geworden, ablehnen hätten sie ihn wahrscheinlich nicht dürfen??? Vielleicht hätten sie auch Leistungen ausgeschlossen??
Gruß,
Katja
Möchte hier eigentlich keinen Namen von Versicherungen nennen. Sorry...Aber, wie gesagt, BE ist ganz wichtig!! Und fragt bei verschiedenen KK nach!

_________________
Katja mit Erik (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit (CI-versorgt), psychomotorische Retardierung
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OlgaB
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BeitragVerfasst am: 26.04.2010, 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hi also ich wundere mich etwas. Mein mann ist Beamter seid 3 jahren und ist natürlich PVK 30% mit 70%Beihilfe. Da ich Angestellte bin und gerade im erziehungsurlaub bin ich selbst in GKV und die 3 Kinder sind natürlich auch über mich versichert. Als vor 3 Jahren der PKV Vertretter hier war sagte der das erst ab bestimmten einkommensgrenze ich die Kinder auf meinen Mann Versichern muss. Und da wir schon sehr viele Sachen bezahlt bekommen von GKV für unseren Sohn, hatte ich auch erlich keine lust ihn PKV zu versichern. Allein der Papierkrieg bei meinem Mann reicht mir aus, da brauch ich nicht mehr an lauferei. Also bleibe ich mit kindern auch weiter hin bei GKV, ist natürlich auch billiger da es ja % vom gehalt abgebucht wird Twisted Evil

LG Olga

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Gabriel 05.05 Expressive und rezeptive Sprachentwicklungsstörung (F80.1, F80.2) Störung der Körperkoordination (F82), Impulsives verhalten mit erschwerter Führbarkeit und erhöhter Unruhe, ADHS in entwicklung (F90.0), Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungen G (F83G), Hinweise auf das Vorliegen einer tiefgreifender Entwicklungsstörung
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