Verfasst am: 10.03.2010, 10:46 Titel: An alle Eltern, deren Kinder eine Kommunikationshilfe haben
Hallo,
heute wende ich mich an alle Eltern, deren Kinder eine Kommunikationshilfe haben.
Wir haben für unseren Sohn auch eine solche Hilfe beantragt. Die Krankenkasse lehnt es aber ab, sie wären dafür nicht zuständig.
Welche Eltern würden mir ihr Bewillungsschreiben der Krankenkasse in Kopie zur Verfügung stellen, damit ich dieses als Beweismittel bei meiner Krankenkasse vorlegen kann?
Viele Grüße und danke schon mal im voraus.
Alexa _________________ Alexa mit Luca (* 2003); Sprachentwicklungsstörung; ohne Ursache
bist Du denn sicher, dass Eure KK das Gerät bezahlt hat? Ist nicht böse gemeint. Aber meine KK meinte, dass sich die Eltern gerne bei ihrer Krankenkasse bedanken, das Gerät aber von der zuständigen Kreisverwaltung oder Sozialamt bezahlt wurde, weil das keine Leistung der KK sei.
Ich benötige diese Schreiben nicht für einen Widerspruch, sondern einfach nur als Beweis dafür, dass es doch KK in diesem Land gibt, die diese Geräte bezahlen und die Anträge nicht an Kreisverwaltungen oder Sozialämter abgegeben haben.
Gruß
Alexa _________________ Alexa mit Luca (* 2003); Sprachentwicklungsstörung; ohne Ursache
Hallo,
wir haben den Talker über die KK bekommen, es ist definitiv eine Kassenleistung. Beruflich habe ich auch schon einige Kommunikationshilfen für Kinder gegen die KK durchgesetzt - auch für Schulkinder.
Liebe Grüße _________________ Liebe Grüße von Inge
mein besonderes Kind wurde 05.97 geboren und hat eine beinbetonte Tetraspastik ist ein Läufer aber hat keine Lautsprache, er hat noch 3 ebenso wunderbare jüngere Geschwister, die beiden Jüngsten mit AVWS
Hallo,
Ich befürchte deine KK weiß ganz genau das KK´s die Kommunikationshilfsmittel bezahlen.
Das ist doch nur ein Manöver!
Verlange ganz einfach eine schriftliche ablehnung und lege widerspruch ein!
Nur damit wir hier alle vom selben sprechen: Welche Kommunikationshilfe habt ihr beantragt?
Und habt ihr eine beratungsstelle aufgesucht?
Die können euch nämlich viel effektiver helfen als wenn du ein bewilligungsschreiben von irgendeiner anderen KK bekommst, dann sagt deine Kasse nämlich "ja aber in UNSEREM hilfsmittelkatalog sind die nicht..."
Hast du ein rezept vom arzt eingereicht und ein gutachten (von erzieher, lehrer oder eben der beratungsstelle)?
Lass dir keine Märchen erzählen
LG
Conny _________________ Conny,Bj.73,Olaf,Bj.70 mit
Lea-Marie 10/95
Aenne Malin 11/01, Sehbehindert, Balkenhypoplasie, Epilepsie, schwere Entwicklungsstörung
Henry Roland 04/06, Balkenagenesie, Nierenaplasie rechts, Entwicklungsstörung
wir haben die kompletten Unterlagen eingereicht. Dazu gehörte der Kostenvoranschlag, das Rezept der Schulärztin, eine Stellungnahme von Logopädin und Ergotherapeutin.
Ich habe eben einen Anruf von der Kreisverwaltung bekommen, bei der der Antrag jetzt líegt. Die Sachbearbeiterin sagte mir, dass sie die Unterlagen an die DAK zurückschicken müsse, weil die damals nicht innerhalb der Frist von 14 Tagen die Unterlagen weitergeleitet haben. Somit muß die Krankenkasse jetzt eine Entscheidung treffen, ob zuständig oder nicht. Sollte der Bescheid negativ sein, werde ich natürlich Widerspruch einlegen und dann auch noch eine weitere Stellungnahme der UK-Beratungsstelle, die der Schule angegliedert ist, beifügen.
Danke Euch für Eure Antworten.
Gruß
Alexa _________________ Alexa mit Luca (* 2003); Sprachentwicklungsstörung; ohne Ursache
Hi
Wir haben auch ohne Probleme eine sehr teure Kommunikationshilfe
erhalten,da war auch das monatelange Anbahnen und Einführen
im Kommunikationszentrum mit inbegriffen.
Allein die Erprobung Zuhaus wurde von der Kasse bewilligt ,das waren
allein über 1000 Euro.
Ihr müsst schon kämpfen.Mit Unterstützung von der Therapeutin oder SPZ
läuft das schon
Viel Glück,gruss Beate
Hallo,
habe gerade mal nachgeschaut, haben auch
Verordnung vom Arzt
Gutachten Logo
Kostenvoranschlag des Herstellers
bei der KK eingereicht.
OK da kam dann noch mal der meditzinische Dienst zwecks Begutachtung,
haben eine Erpfobungsphase ausgemacht,
aber letztendlich eine Genehmigung durch die KK
Aber auch Hilfsmittel jenseits der 20000 Euro sind möglich ....
mfg
helge _________________ helge, mit Jan (12/01) CP, Tetraspastik, Anfallsbereitschaft
habe gerade noch einmal mit meiner lieben KK gesprochen. Sie kennen zwar "Rehadat", aber da wäre ja nicht eindeutig geklärt, wer das Gerät zahlen muß.
Allerdings war der Sachbearbeiter jetzt ganz kleinlaut, als ich sagte, dass die Kreisverwaltung die Unterlagen an die KK zurückschicken würde, weil die Frist nicht eingehalten wurde.
Morgen soll ich einen Anruf des Gruppenleiters der DAK bekommen. Ich bin gespannt.
Gruß
Alexa _________________ Alexa mit Luca (* 2003); Sprachentwicklungsstörung; ohne Ursache
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