Verfasst am: 10.03.2010, 10:41 Titel: Total verschnupft, verschleimt - was tun?
Hallo!
Ich bin bestimmt in der falschen Rubrik, bitte verscheiben wenn nötig
Ich brauche mal ein paar Tipps von Euch. Benedikt war jetzt gerade mal 2 Wochen gesund, jetzt hat er schon wieder Schnupfen und Husten. Er ist immer so extrem verschleimt, das er schlecht Luft bekommt.
Vom KiA habe ich Nasentropfen, Prospan, Capval. Zusätzlich schmiere ich ihn noch mit Grippostad ein. Und ich stelle einen topf mit heißem Wasser, Salz und Pfefferminztee unter sein Bett.
Aber irgendwie bringt das nicht wirklich was. Er kann auch die Nase nicht schnäuzen, sodass immer alles im Nasen/Rachenraum hängt und ihn quält. Nur wenn er Niesen muss, kommt der ganze Mist raus.
Habt ihr noch ein paar Tipps für mich? Bin auch homöopathisch angehaucht, hauptsache es hilft
Danke und liebe Grüße
Anja _________________ Laura 03/96,Benedikt 06/04, Monosomie 3p25, Vinzent 04/07
das kennen wir auch ...... gut ist, dass Simon sich die Nase schnäuzen kann.
Hast Du einen Pari Boy - dann könntest Du vielleicht inhalieren.... aber gut, dann löst es sich zwar, aberwenn Benedikt nicht schnäuzen kann, ist dass vielleicht auch keine Lösung .....
....Homöopathisch hilft bei Simon meistens Kalium Birchcromicum....oder Luffa....
Als Simon seinen Infekt gar nicht weg bekam, hat der Doc. einen Rachenabstrich gemacht, die Bakterien ermittelt und so das richtige AB verschrieben.... ich denke, wenns gar nicht mehr geht, kann man sich ruhig AB verordnen lassen.....
ich habe auch eine Tochter die in den lettzen frei Jahren immer wieder sehr verschleimt war, häufig auch mit einer "draufgesetzten" LUngenentzündung und MIttelorhentzündung.
Auch wir hatten das Problem, dass Elisabeth den Schleim nicht abhustete und der die Bronchien verstopfte.
Seit zwei Jahren inhalieren wir permanent mit einem kortisonhaltigen Aerosol (per Aerochamber). Einfach um die Bronchien generell zu untersützen. Bei Infekten wird dann die Budiair-Inhalation gesteigert und mit einem Akutmittel (Salbutamolsulfat) zusätzlich inhaliert.
Außerdem therapieren wir ebenfalls kontiuierlich mit einem Asthmamedikament (Singulair). Bis vor zwei Monaten kam dazu noch eine Antibiotische Langzeittherapie mit Zithromax, die häufig auch bei Mukovizidose-Patienten durchgeführt wird. As lassen wir aber jetzt weg, denn die Problematik scheint sich auch auszuwachsen. Dieser Winter war jedenfalls bisher verhältnismäßig infektfrei.
Bei Schnupfen gebe ich neben einem Schnupfenspray zur Nacht (für den besseren SChlaf und die Belüftung der Ohren) auch Kochsalzspülung. Von Braun gibt es 0,9% Lösung fertig in der Apotheke. Die ziehe ich auf eine Spritze und spüle dann die Nasenlöcher. Dann wird der Schleim gelöst und herausgespült. Häufig löst das auch den NIesreiz aus. Das hilft dann zusätzlich.
Da kann man nicht viel falsch machen. Allerdings muss man schon beherzt zur Sache gehen, denn schön finden die Kinder das meist nicht. Es ist aber schnell vorbei und nicht wirklich schmerzhaft, eher unangenehm.
Bei Verschleimung der Bronchien hilft auch das Abklopfen, unsere mögen auch gern den Einsatz de therapeutischen Vibrators oder Marios
Generell hilft gegen virale Infekte auch Contramutan (Saft oder Tabletten). Ebenfalls kam hier schon Kalium Bichronicum zum Einsatz.
Gute Besserung.
Ingrid _________________ Ingrid (Jg. 1968) und Arno (Jg. 1968), Emanuel (*08/2003, +03/2011 nach PEG-Anlage) und Elisabeth (*09/2006). Beide Kinder haben eine massive globale Entwicklungsstörung. Kein Laufen/Krabbeln, keine Sprache, Hypotonie, kein selbständiges Essen. Aber Spaß am Leben. Emanuel war seit 07/2010 I-Kind an einer Regelgrundschule.
nach nem tipp von ner freundin hab ich es ausprobiert und bin begeistert:
topf wasser kochen, schuß apfelessig (nicht zuviel!) rein, aufstellen: hustenreiz von finn war weg und er konnte viel besser atmen und schlafen.... _________________ Sohn Finn, geb 09/06, sba, ps; laryngomalazie, vur, allgemeine retardierung uvm.
Hallo Anja,
wir geben meistens Spongia gegen den Husten,
Belladonna, wenn Fieber mit dabei ist.
An pflanzlichen Mitteln gebe ich noch Contramutan
und Prospan, das hilft auch ganz gut.
Und Inhalieren ist super, entweder Braun kochsalzlösung
oder die von Emser.
LG Uschi _________________ Uschi mit Korbinian (*2.12.04)
schwerer Sauerstoffmangel vor der Geburt mit Hirnblutungen und
Hirnschädigung, Tetraspastik beinbetont,
Absencen Epilepsie,visuelle Wahrnehmungsst., starke Entwicklungsverzögerung und immer gut drauf
Das Leben bedeutet Risiko. Mehr Risiko bedeutet auch mehr Leben.
also unser Allheilmittel gegen Husten ist Zwiebel-Honigsaft. Luisas Lieblingsmedizin.
Dazu schneide ich eine halbe Zwiebel in Scheiben, gebe 2-3 Eßlöffel Honig dazu, dann das ganze zugedeckt zihen lassen, bis sich Saft gebildet hat. Davon tägl. 3-4x
1 Teel. nehmen. Schmeckt nicht wirklich gut, aber Luisa mags, und es hilft.
Capval ist nicht so toll, wenn man total verschleimt ist. Es hindert den Hustenreiz und man kann den Schleim nicht abhusten und loswerden.
Zum Schleimlösen hilft vor allem viel trinken.
Vielleicht ein Erkältungsbad? _________________ Medizinstudentin und Mitarbeiterin der Lebenshilfe
Hallo, hätt noch einen Tipp bei Husten: Zwiebel Wickel
Zwiebel in Schweineschmalz (oder Öl) glasig anrösten, alles in ein Tuch geben und auf Brust und Rücken legen. Ich machs immer in der Nacht, oft erst wenn die Kinder schlafen, dann gibts keine Diskussionen.....
auch ich habe gerade das Problem bei meinem Sohn. WE ist super, dann kommt Kita und nach spätestens 2 Tagen ist er wieder verschnupft und verschleimt und hustet.
Gestern und heute so dolle das das Essen wieder herauskam und damit natürlich auch die Medis. Für die Nacht gebe ich Prospan-Zäpchen, damit er da wenigstens ruhig schlafen kann und für tagsüber habe ich mir gerade das mit der Zwiebel und den Honig vorgenommen. Hilft das auch für die Schnupfnase? Er kann nicht schnauben und nur beim Niesen kommt es dann raus!
Hätte auch gern noch so eine super Idee für entschleimen (wie für den Husten, das mit der Zwiebel).
LG Judith _________________ Judith *01/80, Stefan * 08/79, Eik * 05/05 und Arne 07/08 therapieresistente multifokale Epilepsie mit Beginn in der Neugeborenenzeit (4. Tag), Mikrozephalie, Erhebliche supratentorielle Hypomyelenisierung, Schwerste psychomotorische Retardierung
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