unser Kleinster hat auch ADHS und eine Sprachentwicklungsverzögerung.
Er ist im vergangenen Jahr in die Eingangsklasse Sprache auf einer Förderschule gekommen und nach diesem Schuljahr wird er auf die Regelschule wechseln, weil er total gut aufgeholt hat.
aber sowohl die Lehrer als auch ich, sind der Meinung, das er dieses erste Jahr mit den kleinen Klassen und der verstärkten Aufmerksamkeit auf seine Sprachprobleme gebraucht hat.
LG
Andrea _________________ mit Nick Magnus (12) Tetraspastik,EPI,blind und Rollifahrer und Nova Melina (9) AdHS und völlig chaotisch und Neno Melvin (7) entwicklungsverzögert,groß und dickköpfig und auch AdHS
Kinder mit Sprachproblemen werden häufig unterschätzt und oft in die Ecke "Lernbehinderung" gesteckt! Lasst euch davon nicht entmutigen. Bei uns wird bei der Testung an der Sprachheilschule ein sprachfreier Intelligenztest gemacht, um eine Verfälschung des Testergebnisses durch die Sprachprobleme auszuschließen. Wenn die Intelligenz im Normalbereich liegt, ist er auf der Sprachheilschule absolut richtig aufgehoben. Aus der mangelnden Wiedergabe von Geschichten auf eine Lernbehinderung zu schließen, finde ich sehr fragwürdig. Meiner Ansicht nach sollte ein Kind erst umfassend getestet werden, bevor man den Eltern den Begriff "Lernbehinderung" vor den Latz knallt. Ich drücke euch die Daumen für den Test an der Sprachheilschule! Schreibt mal, wie es gelaufen ist.
Liebe Grüße
Birgit _________________ Logopädin,Schwerpunkte: Sprachentwicklungsstörungen, Lese-Rechtschreibstörungen
kann deinen Ausführungen nur zustimmen.
Mein Sohn hat in der letzten Sprachheilreha einen nicht sprachfreien Intelligenztest gemacht und sogar da noch überdurchschnittlich abgeschnitten, obwohl die etwas schlechteren Sprachergebnisse das Gesamtergebnis etwas nach unten gedrückt haben. Viele hätten ihm das niemals zugetraut. _________________ LG
Katrin
Katrin ('71), Mika (12/03), expressive SEV, AVWS, Wirbelwind
kann deinen Ausführungen nur zustimmen.
Mein Sohn hat in der letzten Sprachheilreha einen nicht sprachfreien Intelligenztest gemacht und sogar da noch überdurchschnittlich abgeschnitten, obwohl die etwas schlechteren Sprachergebnisse das Gesamtergebnis etwas nach unten gedrückt haben. Viele hätten ihm das niemals zugetraut.
so ähnlich ist es bei uns auch gelaufen, als wir endlich - durch die Medikamente - die schlimmen Konzentrationsprobleme einigermaßen im Griff hatten, ist der sprachfreie Intelligenztest so ausgefallen, daß mein Sohn eindeutig hochbegabt ist. "Nur" die Sprachprobleme haben ihn dann runtergezogen. War aber trotz diesen Sprachproblemen immer noch im Hochbegabtenbereich, wenn auch nicht mehr so weit oben.
Mein Sohn war übrigens als seine Konzentrationsprobleme noch nicht durch die Medikamente behoben waren absolut nicht im Hochbegabtenbereich sondern im Normbereich. Er hat sich durch die fehlende Konzentration total selbst im Wege gestanden. Er konnte erst mit den Medikamenten zeigen, was er wirklich kann. _________________ LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
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