also mit dem NICHTAussteigen les ich eigentlich nicht.
Es steht doch klar drin:
Zitat:
• Der Fahrer/die Fahrerin darf sich nicht vom Fahrzeug entfernen, auch nicht,
um z. B. Kinder aus dem Elternhaus abzuholen.
• Wenn der Fahrzeugführer den Fahrersitz auch nur für einen kurzen Moment
verlässt, muss der Zündschlüssel abgezogen werden.
Also kann der Fahrer schon das Fahrzeug verlassen.
Wobei er am Fahrzeug bleiben sollte.
@Claudia, wie macht er die Tür auf der rechten hinteren Seite auf, wenn es sich um einen T5 handelt? Soll er sich verdrehen, um da an den Griff zu kommen? Das ist doch gar nicht gut für den Rücken eines Fahrers.
Ein Fahrer darf aussteigen müssen, um die Kinder sicher AUS dem Fahrzeug zu holen, so seh ich das.
LG - Angela _________________ unsere Vorstellung: hier
Angela mit Eric (*93) und Franz (*98);
beide Dravet-Syndrom
Die fahren bei uns einen Sprinter....jedenfalls sind die Sitze nicht in Sitzreihen wie sonst bei einem Bus, sondern so an der Wand lang, da in jedem Bus auch eine Vorrichtung für einen Rollstuhl ist. D.h., der Fahrer kann vorne aufstehen, nach hinten durchgehen und bequem im hinteren Sitzfond herumlaufen.... _________________ Liebe Grüße,
Claudi * 03/73
Hajo *01/60
Leon *01/03, frühkindlicher Autismus
Lana *10/04, frühkindlicher Autismus
wow - erinnert mich dann locker an eine Stretchlimousine. Und so ist mir auch klar, daß der Fahrer da beimm Halt gut rumlaufen kann ohne rauszumüssen.
Bei uns sind die normalen Sitzreihen, also muß er aussteigen.
LG - Angela _________________ unsere Vorstellung: hier
Angela mit Eric (*93) und Franz (*98);
beide Dravet-Syndrom
wow - erinnert mich dann locker an eine Stretchlimousine. Und so ist mir auch klar, daß der Fahrer da beimm Halt gut rumlaufen kann ohne rauszumüssen.
Bei uns sind die normalen Sitzreihen, also muß er aussteigen.
LG - Angela
*lach ja genau so ähnlich!
ja , bei normalen Sitzreihen müsste er tatsächlich raus... aber ich glaube , es ging eher darum, dass er halt nicht aussteigen kann, um jetzt bei jemandem zu klingeln oder so. Die Fahrer haben auch immer alle Telefonnummern dabei und wir auch deren und zur Not kann man auch über die Schule den Kontakt herstellen, wenn etwas ist. _________________ Liebe Grüße,
Claudi * 03/73
Hajo *01/60
Leon *01/03, frühkindlicher Autismus
Lana *10/04, frühkindlicher Autismus
Bei uns am Land fahren fast alle Schüler mit dem Bus.
Ich beschreib hier einmal, wie das bei den nichtbehinderten Kindern abläuft:
Im Kindergartenalter fahren sie noch mit einem Kleinbus.
Allerdings fährt der eine öffentliche Haltestelle an.
Wenn da keiner dasteht um das Kind abzuholen, fährt der Bus mit dem Kind weiter und bringt es irgendwann am Ende der Tour wieder in den Kindergarten..
Da wird nicht gewartet und rumgerufen,
ob da jemand mal Verspätung hat oder nicht.
Warum auch?
Der Bus hat einen Fahrplan und an den hält er sich.
Und dass sich das mal um einige Minuten nach hinten oder vorne verschiebt, ist doch normal.
Da stand ich eben mit mehreren Müttern rechtzeitig am Abholplatz (und der war nicht vor der Haustüre) --und gut war es.
Im Schulalter fahren die Kids mit der öffentlichen Linie.
Da muss ich mich als Elternteil meines Erstklässlers auch darum kümmern, dass die erste Zeit jemand bereit steht um das Kind abzuholen.
Da wartet doch kein Bus oder ruft mich an,
wenn er mal eher oder später kommt???
Warum erwarten manche Eltern, dass die Busfahrer aussteigen und ihnen die Kids womöglich noch in die Wohung tragen,
wenn sie eh schon oft bis vor die Haustüre gefahren werden.
Warum kann man den Eltern nicht zumuten, dass sie rechtzeitig vor der Haustüre stehen und die Kinder in Empfang nehmen?
Bei nichtbehinderten kleinen Kindern muss das doch auch klappen.
Hallo guten Morgen Franziska,
logischer Weise ist es mit einer öffentlichen Buslinie ganz anders geregelt. Hier einen Vergleich mit einer Schülerbeförderung im klassischen zu ziehen, das passt nicht. Es ist nun mal so, dass ein Fahrer der die Kinder vor die Haustür befördert, die Verantwortung hat, bis das Kind hinter der Haustür verschwunden ist oder eben in Empfang genomen wurde.
Zitat:
Warum erwarten manche Eltern, dass die Busfahrer aussteigen und ihnen die Kids womöglich noch in die Wohung tragen,
wenn sie eh schon oft bis vor die Haustüre gefahren werden.
Das erwarten die allerwenigsten Eltern. Der Fahrer darf den Bus ja auch nicht unbeaufsichtigt lassen. Aber dass der Fahrer den Kindern beim Aussteigen hilft ist normalerweise selbstverständlich. Das mache ich bei gesunden Kindern und bei beh. Kindern hilft man doch erst recht. Das macht man gern. Außerdem ist die Kindersicherung drin und abgesehen davon möchte ich nicht, dass sich ein Kind die Finger einklemmt.
Zitat:
Warum kann man den Eltern nicht zumuten, dass sie rechtzeitig vor der Haustüre stehen und die Kinder in Empfang nehmen?
Das kann und muss man zumuten. Morgens wenn die Kinder abgeholt werden, gerade im Winter, ist das aber gerade für die beh. Kinder zu kalt. Die meisten Fahrer einigen sich mit Eltern darauf kurz per Telefon anzuklingeln. Ich finde das ok. Und eigentlich klappt das bei den meisten. Nach dem was ich so mitbekomme, auf jeden Fall.
komische Regelung mit dem "nicht aussteigen" - wie ist es denn, wenn der Fahrer fährt und ein Kind bekommt einen Anfall - da kann er doch auch nicht sofort eingreifen, sondern muss das Auto erst sicher anhalten um helfen zu können.
Ich habe das Gefühl, dass das so eine unsinnige Regelung ist, weil man bei Anfallskindern evt eine zusätzliche Aufsicht bräuchte???
LG
Jutta
Anfallskinder dürfen doch eh nur mit zusätzlicher Begleitperson gefahren werden...wurde mir zumindest so gesagt. Da erübrigt sich das mit dem Aussteigen des Fahrers ja.
Ich hab ja nun zwei Kinder die nicht unter normal fallen.
Der große wird zu Hause geholt. Wir warten drinnen startklar und gehen raus wenn der Bus auf den Hof fährt. Nachmittags bleibt der Bus stehen, bis ich das Kind aus dem Bus hole, bin ich zu spät, warten sie, rufen die Großeltern an oder fragen bei den Nachbarn. Es ist ein Beifahrer dabei.
Mein Nachbarkind wird auch direkt an jemand verantwortlichen übergeben. Sind Eltern oder erwachsene Geschwister nicht da, wird in der Nachbarschaft geklingelt. Beide sind Anfallskinder.
Das andere Kind (Integrationskind) hätte von Anfang an, an der Bushaltestelle stehen müssen und hat auch dort auszusteigen. Weil es das gleiche Unternehmen ist sind sie mir entgegen gekommen und haben ihn auch vor der Tür rein und raus gelassen, bis er sicher genug war, allein zu gehen. Ob ich da bin oder nicht in dem Fall dann halt mein Problem wie bei jedem anderen Grundschulkind auch.
Die Regelschul-Erstklässler fahren hier mit dem normalen Linienbus. Da sind sicherlich auch einige bei, die noch nicht so 100% selbständig sind. Liegt aber dann ganz klar im Verantwortungsbereich der Eltern.
LG Ela _________________ Ela (Bj.74) mit Marvin (09/97, CP, geistige Behinderung, fehlende Sprache, Epilepsie, Neurodermitis) und Felix (10/01 ADS?, Neurodermitis) und Gordian Andrin 10/09 und Aurelian 8/11
mit etwas Herz und Hirn bzw. mit gesundem Menschenverstand wäre das vermutlich ganz einfach zu handhaben.
Christiane70 hat folgendes geschrieben:
Ich habe den Fahrer drauf angesprochen (in einem netten Ton!)...das will ich Euch nicht vorenthalten...seine Aussage war, daß er keine Aufsichtspflicht hat, er hätte unsere Tochter auf unserem Grundstück abgegeben und damit ist der Fall für ihn erledigt. Das sie weggelaufen ist, wäre nicht sein Problem, das müßte ich mit ihr klären. Das nächste Mal nimmt er sie wieder mit und gibt sie beim Jugendamt ab....damit schlug er die Autotür zu und verschwand.
Christiane, Eurem Fahrer scheint das aber alles zu fehlen _________________
Viele Grüße von Inge
* * * * *
"Ohne uns hätten sie es leichter gehabt." Bert Brecht
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