Und noch eine Frage. Wie geht das mit den Anträgen, mache ich das im Vorfeld schon, oder kann ich bis zur OP im Krankenhaus warten. Hilft dann der Sozialdienst?
Fragen, Frgaen, Fragen....
Gruß Katty
wir waren nach der Hüft-OP in Arnstadt für zwei Monate zur Anschlussheilbehandlung in Hattingen-Holthausen. Inzwischen hat wohl der Betreiber gewechselt. Früher gehörte die Klinik zu den Wittgensteiner Kliniken, jetzt heißt sie Helios. Wir waren 2007 dort und sehr zufrieden. Ich hatte mit meinem Sohn ein eigenes Zimmer und die Therapeuten waren klasse.
Den Antrag auf die Anschlussheilbehandlungen haben wir mit Hilfe des Sozialdientes während des 2. Klinikaufenthaltes in Arnstadt zur Gipsentwöhnung gestellt und die Genehmigung ging sehr flott.
Im Piepmeyer-Haus in Münster waren wir auch schon mehrmals in den Jahren vor der OP, aber die Kurse dort dauern immer nur 3 Wochen und das ist für eine Anschlussheilbehandlung nach einer Hüft-OP zu kurz.
bei uns wäre das zu spät gewesen, aber das musst Du mit dem Arzt besprechen. Aber ich denke, eine Anschlussheilbehandlung muss - wie der Name schon sagt - direkt im Anschluss an die Gipsentwöhnung erfolgen. Diese hat bei uns gut 2 Wochen in der Klinik gedauert, verbunden mit intensiver KG. Danach sind wir sofort in die Reha-Klinik.
Hallo Elisabeth,
ich habe hier ein wenig mitgelesen, da mich das Thema auch sehr interessiert.
Auch ich habe eine Frage, vielleicht magst du sie beantworten.
Du schreibst dass die Gipsentwöhnung 2 Wochen im Krankenhaus gedauert hat. Wie lang war denn die Reha dannach - in der Klinik. Und war euer kind dann nach der Reha wieder in der Lage dem gewohnten Alltag nachzugehen.
Bei meinem Sohn steht das Thema auch bald an und da diese Nachricht sehr überraschend für uns kam näher ich mich dem Thema so langsam und versuche mit ein Bild von der ganzen Dauer zu machen ...
Vielen Dank und viele Grüße
Eva _________________ Eva (05/75), Eike (12/76) und Sohn Hauke (10/03) mit Hydrocephalus, kompl. Hirnfehlbildung, ICP, Hypotonie, Sehbehinderung, schwer mehrfach behindert, Epilepsie
wir waren zwei Monate in der Reha-Klinik. Die Dauer hängt aber immer davon ab, welche OP gemacht wurde. Bei meinem Sohn wurde mit 9 Jahren eine Umstellungsosteotomie einer Hüfte und gleichzeitig ein 3-Etagen-Weichteileingriff an beiden Beinen gemacht - eine ziemlich umfangreiche Sache also. Er war insgesamt 6 Wochen im Becken-Bein-Gips. Davon 2 in der Klinik und 4 zu Hause. Danach waren wir wie gesagt für gut 2 Wochen zur Gipsentwöhnung und Früh-Reha wieder in der Klinik und danach sofort in die Reha. Das ganze war kein Vergnügen und mit vielen Schmerzen verbunden, aber hat sehr viel gebracht.
Mein Sohn hat eine schwere beinbetonte Tetraspastik, ist Rolli-Fahrer und kann nicht laufen, aber seit der OP stimmt seine Statik, er kann sich selber irgendwo hochziehen und besser stehen. Wir arbeiten jetzt noch an der Beinlängendifferenz und er hat seit der OP neuropathische Schmerzen in beiden Füßen - wohl dadurch bedingt, dass die Nerven in bei der OP "überstrapaziert" wurden. Es wird aber ganz langsam besser.
Ich hoffe, die Infos helfen Dir weiter.
Viele Grüße
Hallo Elisabeth,
danke für deine Antwort. Erfahrungsberichte sind doch immer sehr anschaulich und nutzen oft mehr als das reine fachliche Wissen was wir uns so anzueignen haben.
Ist es in diesem Spreizgips eigentlich möglich auf dem Bauch zu liegen?
Viele Grüße
Eva _________________ Eva (05/75), Eike (12/76) und Sohn Hauke (10/03) mit Hydrocephalus, kompl. Hirnfehlbildung, ICP, Hypotonie, Sehbehinderung, schwer mehrfach behindert, Epilepsie
nein, auf dem Bauch liegen ist mit so einem Becken-Bein-Gips nicht möglich. Mein Sohn durfte auch den Oberkörper nur geringfühgig anheben, d. h. er musste 6 Wochen völlig flach liegen. Nach der Gipsentwöhnung musste er auch noch ein halbes Jahr mit einer Spreizschiene schlafen. Damit konnte er aber wenigstens - unterstützt mit vielen Kissen - zumindest zeitweise auf der Seite schlafen.
Hallo Eva,
von Hüftproblemen habe ich keine Ahnung, aber die Helios-Klinik Holthausen in Hattingen kenne ich recht gut...................Wir waren ein knappes halbes Jahr dort und die Therapeuten waren wirklich super. Mit einigen wenigen Einschränkungen Aber wir sind froh da gelandet zu sein und haben dort ganz viel erreicht
Jetzt steht eventuell eine neue Reha an und Alena will auf jeden Fall wieder nach
Hattingen zu ihrem Physio Werner. Hart aber gut
Liebe Grüße
Anja _________________ Ralf65,Anja68,Larissa95 Alena 96, Gehirnbluten mit 11 Jahren durch Angiom, Hemiparese rechts, Aphasie,
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