Nein Felix spricht garnicht. Er lautier nur.
Und er weiß was man auf der Toilette soll. Auch wenn er die Windel voll hat und ich sag..wickeln steht er anstandslos auf und geht ins Bad.
Auf der Toilette sitzen bleibt er eben mit seiner Spieluhr.
Kann sich euer Sohn denn selbst an und ausziehen? setzt er sich dann selbst hin?
Wie kommuniziert er denn mit euch?
Hier sind es ja eben Bildkarten und Talker..damit ist er ganz gut lenkbar. _________________ LG
Anja+ Felix
7,5 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung
Hallo,
Flo hat mühsam sprechen gelernt, aber frühzeitig alles verstanden. Heute frage ich ihn auch zwischendurch mal, ob er zur Toilette muss. In der Schule geht er wohl öfter, als er muss (Zeitschinden) Stehen, laufen, sitzen klappt, aber zuhause trägt er immer Jogginghose und in der Schule Gummizughosen. Die kaufe ich immer etwas größer und näh dann Gummi rein. Wenn er es selbst merkt, muss er immer rennen, immer knapp zu spät. Auch wenn wir wegfahren, immer erst noch vorsichtshalber zur Toilette.
In der ersten Zeit ohne Windel, habe ich in sämtlichen Geschäften und wo man sonst noch hingeht die Toiletten kennengelernt
Liebe Grüße
Petra _________________ Petra (03/62)mit gesunder Tochter 05/89) und Florian 10/92) angeborener Herzfehler, retadiert, starke Skoliose, Kleinwuchs und vieles mehr...
vielen Dank für eure Tipps. Das Hauptproblem wird wohl sein, dass Lorenz für Lockungen und Belohnungen nicht empfänglich ist. Das gilt auch sonst. Er ist 16, und natürlich haben wir alles Übliche schon probiert.
Man merkt ihm immerhin an, wenn er die Hosen voll hat, und nicht nur am Geruch, und das heißt: Er nimmt auch selber Notiz davon. Aber er kommt nicht an und will die Windeln gewechselt kriegen.
Petra: Windeln einfach weglassen funktioniert nicht. Von sich aus ist er noch nie aufs Klo gegangen.
Anja: Er nimmt uns bei der Hand und führt uns zum Kühlschrank, oder er sagt "ess" oder "Sauce" oder "Hunna" (Hunger), wenn er etwas zu essen will. Klo ist für ihn aber einfach kein Thema. Selbst ausziehen kann er sich, anziehen nicht oder nur ein bisschen.
Was sie im Krankenhaus machen, habe ich auch nicht rausgekriegt. Ich hatte gehofft, jemand von euch hat Erfahrung mit solchen stationären "Kuren".
Jede Stunde ist zu oft: Mag sein, aber auf diese Weise (und nur so) bleibt immerhin die Windel meistens trocken. _________________ Vater von Lorenz, Jg. 1994, frühkindlicher Autismus mit schwerer bis schwerster geistiger Behinderung. Tochter Jg. 88, Studentin
Meine beiden sind auch noch nicht trocken. Ich habe mir schon öfter mal vorgenommen es mit einer ABA Methode zu probieren (Anja nicht hauen, ja )
In Kurzform sieht die so aus:
Windeln komplett weglassen
alle 5- 10 Minuten aufs Klo setzten
bei Erfolg mit etwas seeeeeeehr beliebten Belohnen ( bei euch vielleicht die Schokolade?) Wichtig dabei: diesen Verstärker darf es nur für Erfolg auf der Toilette geben, sonst Nicht!!!
die Abstände langsam vergrößern
Im Moment bin ich bei meinen erst mal soweit, dass ich sie fürs auf der Toilette sitzen bleiben belohne (ähnlich wie Anja mit der Spieluhr), denn diese Methode durchzuziehen erfordert glaube ich ganz schön viel Kraft. Aber langsam weiß ich mir auch keinen anderen Rat mehr! Zumal ich bei meiner Tochter zumindest genau weiß, dass sie die Kontrolle eigentlich hat, sie verweigert einfach die Toilette. _________________ Liebe Grüße,
Claudi * 03/73
Hajo *01/60
Leon *01/03, frühkindlicher Autismus
Lana *10/04, frühkindlicher Autismus
Norbert: Wird denn euer Sohn nach einer Methode "Therapiert" ? Also macht ihr ABA und oder THEACCH mit ihm ? Weil das sind ja Konzepte die man auf alle Alltagssituationen anwenden kann.. _________________ LG
Anja+ Felix
7,5 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung
nein. therapiert wird unser Sohn nicht. Von ABA oder THEACHH habe ich noch nie was gehört.
Und hallo Claudi,
tatsächlich alle 5-10 Minuten? Klingt ein bisschen wie Zermürbungstaktik. Ist es so gemeint? _________________ Vater von Lorenz, Jg. 1994, frühkindlicher Autismus mit schwerer bis schwerster geistiger Behinderung. Tochter Jg. 88, Studentin
tatsächlich alle 5-10 Minuten? Klingt ein bisschen wie Zermürbungstaktik. Ist es so gemeint?
Nein, eigentlich nicht. Es soll nur sicher gestellt werden, dass kein Unfall passiert, sondern das Gewünschte in der Toilette landet, damit DAS eben belohnt werden kann. Einen Unfall kann man ja nicht belohnen Die Abstände werden dann ja auch vergrößert, wenn in den 10 Minuten schon öfter kein Unfall passiert ist. Darrüber sollte man dann Protokoll führen, dann sieht man etwa, welche "Zeiten" das Kind so hat.
In dem Buch sind mehere "Alltagsituationen", wie z.B. Essen, Toilettettraining, abwechseln lernen usw., und wie man mit ABA daran arbeiten könnte _________________ Liebe Grüße,
Claudi * 03/73
Hajo *01/60
Leon *01/03, frühkindlicher Autismus
Lana *10/04, frühkindlicher Autismus
Theacch ist eine Form der Pädagogik für Autisten. Da geht es um Struckturierung, Kommunikation ect
Felix hat damit gelehrnt zu lernen und wir übertragen das auf alle Alltagsbereiche.
Schau mal hier. Frau Dr. Anne Häussler aus Mainz hat das System nach Deutschland mitgebracht. Von ihr gibt es sehr gute Literatur dazu und man kann auch erfahren wie man damit arbeiten kann. Wir werden von bzw ihrer Mitarbeiterin betreut die regelmäßig zu uns nach Hause und in den Kindergarten kommt.
Mit Theacch und auch ABA kann man übrigens immer anfangen..auch mit 16 noch. Gerade Theacch gibt einem einfach eine Methode an die Hand die man im Alltag umsetzen kann..
Also schau dir das mal an... _________________ LG
Anja+ Felix
7,5 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung
vielen Dank für eure Hinweise, ich werde mich in beides mal vertiefen. Über Teachh habe ich jetzt im Internet schon ein bisschen gelesen. Klingt interessant.
Schönes Wochenende,
Norbert _________________ Vater von Lorenz, Jg. 1994, frühkindlicher Autismus mit schwerer bis schwerster geistiger Behinderung. Tochter Jg. 88, Studentin
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