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Integr. Beschulung eines mehrfach-beh. Kindes - Erfahrungen?
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EmanuelsMama
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BeitragVerfasst am: 18.06.2010, 09:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich freue mcih, dass sich verschiedene Eltern mit verschiedenen Lösungen zu meiner Frage zu Wort melden.

Was ich immer weider schade finde - und das erlebe ich auch in dem Elternkreis in unserer Stadt, der sich mit dem thema "Behinderte Kidner udn SChule" beschäftigt immer wieder - das es so ein gegeneinander von Förderschulenbefürwortern und Integrationsbefürwortern gibt.

Ich denke, beide SChulformen haben ihre Vorteile und auch ihre Schwierigkeiten. Was für die jeweiligen Eltern überwiegt, ist doch von vielen Faktoren abhängig:
Da geht natürlich zum eien um das KInd: Wo ist es gut aufgehoben und fühlt sich wohl?
Ich finde aber auch, dass es auch von den Bedürfnissen der Eltern abhängt: Was kann ich leisten? Förderschulen bieten häufgi eine bessere Untersützung der elternlichen Arbeit. Therapien finden in der EInrichtung statt, die Betreuung ist bereits fertig organisiert, der Personalschlüssel ist meist schon geklärt. Wer den WEg der Integration geht, muss meist, so ist es jedenfalls hier, viel mehr organisieren. Nichts ist wirklich selbstverständlich (Betreuung, Förderlerherunterricht, Pflegemöglichkeit). Ich finde durchaus, dass es eine legitime Überlegung ist, zu sagen, dass kann ich nicht leisten. Wenn Integration bedeutet, dass die Eltern ständig an der Grenze ihrer Bealstbarkeit sind, finde ich das ein wichtiges Argument.

Es gibt gut funktionierende Integration und es gibt auch super Förderschulen. Und es gibt in beiden Schularten auch negative Beispiele. Auch die Eltern, deren Kinder Förderschulen bescuhen, berichten hier ja immer wieder über Schwierigkeiten mit Behörden, mit Lehrern, Unzufriedenheit, mit der Art wie ihr Kind in der Förderschule betreut und Unterrichtet wird.

Interessant fand ich zu dem Thema "Mobbing von Kinder mit Behinderung" letztens die Aussage eines SPZ-Leiters, dass in seiner Einrichtung zwei Gruppen mit behinderten Kindern psychologisch betreut werden, weil sie in der SChule Probleme mit Mobbing haben. Sie setzen sich halbe-halbe aus Förderschulkindern und INtegrationskindern zusammen! Mobbing ist also mitnichten ein reinen Problem der INtegrationskinder.

Mir ging es bei meiner Ausgangsfrage auch nicht darum, generell zu klären ob Integraiotn oder Förderschule die bessere ALternative ist. Ich denke, dass kann man nicht allgemein beantworten.

Gruß

Ingrid

_________________
Ingrid (Jg. 1968) und Arno (Jg. 1968), Emanuel (*08/2003, +03/2011 nach PEG-Anlage) und Elisabeth (*09/2006). Beide Kinder haben eine massive globale Entwicklungsstörung. Kein Laufen/Krabbeln, keine Sprache, Hypotonie, kein selbständiges Essen. Aber Spaß am Leben. Emanuel war seit 07/2010 I-Kind an einer Regelgrundschule.
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Sabine
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BeitragVerfasst am: 18.06.2010, 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anna,

ich habe den Bericht über euch im Fernsehen gesehen. Ich fand den aber irgendwie unbefriedigend, weil überhaupt nicht klar wurde, was dein Sohn macht, wenn alle anderen Mathe und Deutsch lernen. Sitzt er dann einfach nur dabei? Mein Sohn wird ab Sommer in eine Schwerbehindertenklasse gehen, Musik und Kunst aber noch mit der I-Klasse gemeinsam haben. Hat dein Sohn eine Einzelbetreuung, die mit ihm die Klasse verlässt und/oder etwas anderes macht, wenn die anderen ihre Klassenarbeiten schreiben oder rechnen und schreiben lernen? Was wird nach der Grundschule sein? In welchen Schulzweig willst du ihn dann schicken?
Wie sieht eigentlich generell die Beschulung aus? Hier geht der Regelschulunterricht maximal nur bis 13/14 Uhr, eine einzige Schule bietet Mittagessen an. Für uns hätte Regelbeschulung bedeutet, dass ich mit JP an allen Nachmittagen zu Therapien hätte fahren müssen.
Hat eure Schule ein Bewegungsbad für Schwerbehinderte, einen Snoezelenraum, ein Bällebad und einen Turnraum mit Turngeräten für Schwerbehinderte? Gibt es dort Therapieräume und einen Wickelraum? Unsere KB-Schule hat das alles und bietet das auch alles an. In keiner anderen Schule im Raum MK hätte JP schwimmen gehen können - das geht nur an dieser Schule, weil die ein Bewegungsbad für schwerbehinderte Schüler haben.
Wenn eure Schule das auch alles hat, wäre ich an deiner Stelle auch super zufrieden. Die Schule würde sich dann ja auch gar nicht groß von einer KB-Schule unterscheiden - außer dass eben Schüler mit dabei sind, die Mathe und Deutsch lernen --- was an JPs Schule übrigens auch der Fall ist.

LG
Sabine

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Sabine
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BeitragVerfasst am: 18.06.2010, 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Sandrahanau hat folgendes geschrieben:

Und zu den anderen Kommentaren zu meinem Beitrag: Die Förderschulen mögen klasse sein, aber sie sind in jedem Fall eine Einbahnstrasse.


Hallo Sandra,

ein kognitiv fittes Kind mit einer Körperbehinderung gehört auch sicher nicht an eine Förderschule. Bei meinem Sohn war bereits im Kiga-Alter klar, dass er als Erwachsener nichts arbeiten kann, sondern in einer Einrichtung von Pflegepersonal betreut werden muss. Insofern hätte ich gar kein Interesse daran gehabt, meinen Sohn und uns die Unbequemlichkeiten einer Regelbeschulung auszusetzen. Für mich war wichtig, dass die Schule ihn gut betreuen und pflegen kann - mehr nicht.
Wenn er ab Sommer in die Schwerbehindertenklasse geht, kann ich ihn endlich auch dann in die Schule geben, wenn er mal unpässlich ist. Das geht nicht mit tobenden Regelschülern um ihn herum. Für uns wird das sicher eine große Erleichterung werden.
Ich war und bin auch mit der jetzigen Klasse und den Lehrern hochzufrieden. Bei einem so schwer behinderten Kind wie JP stößt aber die integrative Beschulung irgendwann an ihre Grenzen. Da die Schüler nun vermehrt an ihren Tischen sitzen und schreiben, lesen, rechnen üben, Arbeitsblätter machen usw., würde JP noch mehr als sonst einfach nur dabeistehen oder würde eh eine Einzelbetreuung bekommen, die dann separat mit ihm was macht. Ob das nun in dieser Klasse dann passieren wird oder in der Schwebi-Klasse, ist doch völlig wurscht! Mein Sohn wird nicht "gesünder" oder "unbehinderter", wenn er mit Regelschülern zusammen ist. Er kann sich von ihnen sowieso nichts abgucken. Für uns stehen in der Schule daher einfach Therapie und Pflege im Vordergrund und das kann nun mal keine Regelschule umfassend bieten.

LG
Sabine

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melle tigerente
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BeitragVerfasst am: 18.06.2010, 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

hallo, hab nur bissel mitgelesen, mit dem dass keine therapien an integrativen grundschulen stattfinden und diese nachmittag stattfinden müssen, stimmt nicht so ganz.
unsere tochter ist integrativ in einer klasse mit 22 kindern in eine waldorfschule integriert und therapie findet dort statt.
manche schulen richten sogar einen therapieraum ein.
wir sind rundum zufrieden und würden nie wieder in eine förderschule gehen, aufgrund sehr schlechten erfahrungen im ersten schuljahr.
wir haben einen integrationshelfer, da unsere tochter auch mehrfach behindert ist (z.b. mit 11 jahren noch nicht allein läuft, isst, windeln trägt,...)
also gut informieren und nur zu Surprised) liebe grüße, melle.

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melle tigerente
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BeitragVerfasst am: 18.06.2010, 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

achso und nochwas zu dem beitrag über mir, natürlich wird ein kind nicht gesünder wenn es mit regelschulkindern zusammen ist, aber es ist durchaus eine gute förderung möglich! ausserdem lernen die kinder voneinander, unsere tochter hat gesunde freunde die mit ihr kommunizieren, spielen,... was an einer förderschule, aufgrund der vielen besonderheiten der kinder nicht möglich war. abgesehen davon, ist unsere tochter auch im unterricht dabei, sie lernt aber weder lesen noch rechnen, der integrationshelfer (deswegen der name "INTEGRATIONS-helfer") adaptiert die aufgaben. das heisst, wenn die anderen einen text schreiben, schreibt und gestaltet sie nur die überschrift bunt oder wie auch immer. der integrationshelfer ist überhaupt luxus, da er nur für ein kind da ist...außerdem ist es billiger als ein förderschulplatz, aber das nur mal nebenbei. liebe grüße.
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anika maleen
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BeitragVerfasst am: 19.06.2010, 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

hallo an Alle,
ich hab mal eine Frage, wer sind denn diese Intergrationshelfer, von denen Ihr alle spricht? Zivis, FSJ`ler oder Heilpädagogen?
Meine Tochter hat zur Zeit einen integrativen Platz im Kindergarten und die haben wahnsinnige Probleme jemanden für die finanziellen Mittel und den Stundenumfang den Livia braucht überhaupt zu finden. Somit ist es ein junger Studiumsanwärter geworden, der nicht von sich aus weiss, wie er z.B. ein gutes Bastelangebot für Livia entwickelt/ umsetzt.
Livia ist kognitiv voll fit, aber motorisch in allem eingeschränkt, sie kann also nichts alleine.
Im Kindergarten guckt sie viel zu, die Kinder freuen sich an ihr und sie sich an ihnen. Im freien Spiel wird sie immer wieder mit einbezogen. Aber zum Basteln/ Malen oder Bewegungsübungen braucht sie zu 100% Unterstützung und eigentlich auch viele Hilfsmittel.
Auf diese verzichten, wir zu Gunsten des Kontaktes mit den anderen Kindern.

Aber in der Schule kann ich mir sie nicht integrativ vorstellen.
Sie bräuchte viele technische Hilfmittel, denn sie wird in der Lage sein schreiben und alles andere zu erlernen ( nicht mit der Hand)
Wo sind da die Erfahrungen, ohne, das man als Eltern immer hinter her sein muß.
Außerdem müssen auch Therapien wärend der Schulzeit stattfinden, nicht zur Förderung, sondern zur körperlichen Erholung und zum Ausgleich. Denn wenn der Kopf arbeitet, verspannt sich oft der Körper zu sehr.
Somit bräuchte sie in allem mehr Zeit und könnte das normale Stofflerntempo nicht einhalten.
Wenn die Grundlagen der Regelschulen so gegeben wären, dass sie Livia eine körperlich bedachte Lernmethode anbieten könnten, dann wäre ich dabei, aber es sind zu viele Kompromisse.

Außerdem denke ich das behinderte Kinder auch von behinderten Kindern lernen können.

Wie gesagt das ganze Schulsystem muß überdacht werden, auch für alle gesunden Kinder.

Ich sehe Livia nicht als Vorreiter, damit Inklusion bald Standart ist, dieser Vorgang muß von allen Seiten angegangen werden.

Nun gut, bei uns gibt es halt eine gute KB Schule im Umkreis und die hiesigen Grundschulen sind für Kinder wie Livia nicht vorbereitet ( wobei sie Baumäßig barrierefrei sind Wink )

LG Anika

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Sabine
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BeitragVerfasst am: 19.06.2010, 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich glaube, dass vielen Eltern behinderter Kinder nicht klar ist, dass das, was für ihr Kind gilt, für mehrfach behinderte Kinder, die zusätzlich schwere Pflegefälle sind, einfach nicht gelten kann. Offenbar können sich viele hier ein so schwer behindertes Kind nicht vorstellen und glauben, was für ihr eigenes, leichter behindertes Kind gilt, das mit den Händen selbst noch etwas tun kann, auch für alle anderen gilt.
Integration ist schön und gut, aber eben nicht für alle Kinder umsetzbar. Ich weiß, dass es für viele schwer ist, sich ein Kind vorzustellen, dass tatsächlich nicht selbst etwas tun kann und an alles herangeführt werden muss. In JPs Schule umfasst die Schwebi-Klasse so schwer behinderte Kinder, dass es für viele hier vermutlich kaum oder nur schwer vorstellbar ist.
Daher: Es gibt nun mal Kinder, die man mit einer integrativen Beschulung überfordert sind und für die in der Schule die Pflege und die Therapien im Vordergrund stehen (müssen).
Es gibt auch Kinder, die nichts nachahmen und sich nichts abgucken können.
Wenn mancher hier die Schwebi-Kinder in JPs künftiger Klasse sehen würde, müsste er wahrscheinlich schlucken, weil er solche Kinder noch nie gesehen hat und sich nicht vorstellen kann, dass es so schwere Behinderungen gibt. Es gibt sie! Und es ist gut, dass auch diese Kinder überhaupt beschult werden - würde man von nun alle behinderten Kinder in Regelschulen unterbringen wollen, fielen genau diese Kinder durchs Raster und - da bin ich mir ziemlich sicher - man würde den Eltern nahelegen, ihr Kind ausschulen lassen. Da haben Betroffene nur noch zwei Möglichkeiten: 24-Std.-Pflege zu Hause (oft ohne Pflegedienst!) oder Heimunterbringung. Auch wir müssten uns dann entscheiden. Daher bin ich total froh, dass es die KB-Schulen gibt, wo solche Kinder von Profis betreut werden.

LG
Sabine

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melle tigerente
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BeitragVerfasst am: 19.06.2010, 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

hallo sabine, ich glaube ich weiß sehr genau von welchen kindern du sprichst, da merlina in solch einer klasse war (in einer g-schule) und selbst in diese "kategorie" (welch komisches wort) fällt. trotzdem haben wir sie nun in einer klasse mit "gesunden" kindern...merlina sitzt auch im buggy, kann nichts alleine tun, muss inhalieren, gewickelt werden u.s.w.(mit integrationshelfer). natürlich ist es auch gut, dass es förderschulen gibt, es ist bei integration auch von den eltern viel zu leisten, aber es geht! auch bei mehrfach behinderten kindern. ich war ebenso von dem film "Klassenleben" sehr beeindruckt. also ich denke auch, dass es jeder für sich entscheiden sollte, aber wenn man einen weg geht, dann sollte man ihn auch zu ende gehen. lg, melle.
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BeitragVerfasst am: 20.06.2010, 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

melle tigerente hat folgendes geschrieben:
das heisst, wenn die anderen einen text schreiben, schreibt und gestaltet sie nur die überschrift bunt oder wie auch immer


Hallo Melle,

das bedeutet aber doch, dass deine Tochter aktiv einen Stift halten und etwas malen kann. Das ist ja schon eine Menge, sodass sich ihre Fähigkeiten integrativ umsetzen lassen. Bei schwersten Pflegefällen ist das meist nicht möglich, weil ganz anders mit ihnen gearbeitet werden muss. In der Schwebi-Klasse haben die Kinder zum Beispiel selbst Kleister hergestellt. Das ging nur mit Handführung und mit 1:1-Betreuung für jeden Schüler.
So sieht dann dort auch jede Unterrichtsstunde aus - eher wie eine Werkstunde mit basaler Stimulation usw. Das heißt, die Materialien werden erst mal ertastet. Manche Kinder sind ja auch zusätzlich noch blind. Dieser ganzheitliche Ansatz lässt sich in einer Regelklasse in dieser Form gar nicht umsetzen.

LG
Sabine

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IngeH
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BeitragVerfasst am: 20.06.2010, 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,
auch so schwer behinderten Kinder werden durch die Un Konvention geschützt und ihnen Recht auf Bildung zugesprochen:

Article 28
1. States Parties recognize the right of the child to education, and with a view to achieving this right progressively and on the basis of equal opportunity, they shall, in particular:

(a) Make primary education compulsory and available free to all;

(b) Encourage the development of different forms of secondary education, including general and vocational education, make them available and accessible to every child, and take appropriate measures such as the introduction of free education and offering financial assistance in case of need;

(c) Make higher education accessible to all on the basis of capacity by every appropriate means;

(d) Make educational and vocational information and guidance available and accessible to all children;

(e) Take measures to encourage regular attendance at schools and the reduction of drop-out rates.

2. States Parties shall take all appropriate measures to ensure that school discipline is administered in a manner consistent with the child's human dignity and in conformity with the present Convention.

3. States Parties shall promote and encourage international co-operation in matters relating to education, in particular with a view to contributing to the elimination of ignorance and illiteracy throughout the world and facilitating access to scientific and technical knowledge and modern teaching methods. In this regard, particular account shall be taken of the needs of developing countries.


Ich kann da das eher rauslesen, als die Aufforderung an Deutschland alle Kinder zu integrieren und die 3 Stufigkeit des Systems aufzuheben.

Genau darum geht es doch, daß in vielen Ländern einigen Behinderten die Schule nicht offen steht. Eine Userin schrieb es gerade über Griechenland und ähnliches habe ich von Fällen aus Italien gehört. Das ist das eigentliche Anliegen der UN Konvention, allen Kindern Schulbildung zugänglich zu machen. Daß dies durch Integration an einer Schule für alle erfolgen soll, kann ich aus der Konvention nicht rauslesen. Aber vielleicht kennt da ja jemand das einschlägige Zitat, das ich überlesen habe.

Liebe Grüße

_________________
Liebe Grüße von Inge
mein besonderes Kind wurde 05.97 geboren und hat eine beinbetonte Tetraspastik ist ein Läufer aber hat keine Lautsprache, er hat noch 3 ebenso wunderbare jüngere Geschwister, die beiden Jüngsten mit AVWS
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