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Integr. Beschulung eines mehrfach-beh. Kindes - Erfahrungen?
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EmanuelsMama
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BeitragVerfasst am: 23.02.2010, 20:16    Titel: Integr. Beschulung eines mehrfach-beh. Kindes - Erfahrungen? Antworten mit Zitat

Hallo in die abendliche Runde,

wir sind gerade mitten in der Entscheidung, was wir für dei im Sommer beginnende Schullaufbahn unsres Sohnes wollen.

Wir pendeln zwischen einer Förderschule und der integrativen Beschulung auf einer normalen Grundschule. Direkt in unserer Nachbarschaft wäre sogar eine GS, die schon mehrjährige ERfahrung in der Integration hat.

Nun sind wir uns aber nicht sicher, ob unser Sohn dort zurecht kommen würde. Er ist massiv entwicklungsverzögert. Da wir keine Diagnose haben, ist auch überhaupt nicht zu sagen, wie er sich möglicherweise in den näcshten Jahren entwicklen wird.

Derzeit kann er sich nicht allein fortbewegen. Er hat kein KOnzept davon, wie er z.B. die Rolliräder benutzen müsste. Er spricht nicht udn auch die passive Sprache ist recht eingeschränkt. Auch beim Essen baucth er komplett Unterstützung. Wickelkind ist er natürlich auch (hier sehe ich das geringste Problem).

Obwohl er selbst recht passiv ist, reagiert er doch positiv auf andere Kinder um ihn herum. Auch größere Gruppen sind kein Problem für ihn. Im Gegenteil, er mag Trubel. Und er braucht Kinder, die auf ihn zugehen (sowohl räumlich als auch im übertragenen Sinn). Ich kann ihn mir mit entsprechender Integrationsassistenz schon in einer "normalen" Graundschul-Klasse vorstellen.

Nun meine Frage: Hat hier jemand unter euch ähnliche Bedingungen (geahbt)? Wie habt ihr euch entschieden? Hat jemand ein mehrfach behindertes Kind in der integrativen Beschulung?

Da in unserer Stadt vermutlich zwei Integrationsklassen eingerichtet werden, aber derzeit auf die 8 Plätze 15 Anträge stehen, müssen wir wirklich gute Argumente für die Beschulung unseres Sohnes in der GS haben.
Bin für weitere Aspekte von erfahrenen Eltern sehr dankbar.

Gruß

Ingrid

_________________
Ingrid (Jg. 1968) und Arno (Jg. 1968), Emanuel (*08/2003, +03/2011 nach PEG-Anlage) und Elisabeth (*09/2006). Beide Kinder haben eine massive globale Entwicklungsstörung. Kein Laufen/Krabbeln, keine Sprache, Hypotonie, kein selbständiges Essen. Aber Spaß am Leben. Emanuel war seit 07/2010 I-Kind an einer Regelgrundschule.
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Kaja
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 07:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ingrid,

bei einem Kind, das im Alltag viel Hilfe benötigt, ist es schwierig, dazu zu raten, eine Integration zu versuchen. Offiziell gibt es einige wenige Stunden "Förderung" durch einen auswärtigen Sonderpädagogen. So, wie du deinen Sohn beschreibst, würde er einen Schulhelfer für den gesamten Zeitraum des Schulbesuches benötigen. Das durchzusetzen, kann bei den begrenzten finanziellen Mitteln der Behörden kompliziert werden.

Auch musst du bedenken, dass dein Sohn täglich mitbekommt, dass er vieles nicht so kann, wie seine Mitschüler. Das kann am Selbstbewusstsein nagen, gerade, wenn er der einzige Integrationsschüler der Klasse ist.

Ich denke, es kommt ganz entscheidend darauf an, wie konkret die Integration in dieser Schule ausgestaltet ist. Langjährige Erfahrung bedeutet nicht zwingend auch Erfahrung mit stärker beeinträchtigten Kindern. Und mehrjährige Erfahrungen kann man nicht immer gleichsetzen mit gelungener Integration. Ich habe hier schon Schulen erlebt, deren Konzept der "Integration" ausschließlich darin bestand, die Existenz (leicht) gesundheitlich beeinträchtigter Kinder an der Schule zu dulden. Solche Form der "Integration" wäre für deinen Sohn sicher nicht ausreichend.

Schau dir die Schule an, sprich mit den Lehrern. Welche Erfahrung hat man mit stärker behinderten Kindern? Gibt es an der Schule vielleicht schon einen Pool von Helfer (Zivis u.ä.), auf die man zurückgreifen könnte? Wie viele Integrationskinder gehen in eine Klasse? Wie steht konkret der zukünftige Klassenlehrer (wenn der denn schon bekannt ist) zur Aufnahme eines mehrfachbehinderten Kindes in seine Klasse?

Viele Grüße Kaja
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katrinchen
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 08:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ingrid,

es gibt einen Film darüber, wie Integration gelingen kann:
http://www.klassenleben.de/

An sich finde ich die Idee großartig und so wie du deinen Sohn beschreibst, würde es ihm vielleicht auch gut tun unter so vielen anderen Kindern zu sein. Und es wär so toll, wenn das klappen würde Very Happy

Jetzt kommt mein dickes Aber:
Stelle dir deinen Sohn vor, wenn Mathe, Deutsch, Englisch unterricht wird. Was davon kann er mitbekommen? In der Grundschule steigt der Druck die Lernziele zu erreichen. Die Kinder müssen mittlerweile bereits in der 1. Klasse ganze Texte lesen können Shocked Für Frühstücken, gemeinsame Erzählkreise usw. bleibt immer weniger Zeit.
Der zweite Aspekt ist die umfassende Förderung deines Sohnes. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Grundschullehrerin Ahnung hat von Basaler Stimulation, Unterstützter Kommunikation usw. Und selbst wenn sie bereit ist, diese Kompetenzen zu erwerben, fehlen vermutlich Räume und Materialien, um die Förderung umzusetzen. Oder?

Am Ende hängt alles daran, ob die Lehrerin bereit ist, Unterricht so zu gestalten, dass auch dein Sohn daran teilzuhaben kann - eben so wie im Film. Das solltest du tatsächlich mit der zukünftigen Lehrerin besprechen.

LG Katrin

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Katrin (*83), Sonderschullehrerin an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
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Inge
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 08:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ingrid,

besteht die Möglichkeit, dass Emanuel noch während der KiGa-Zeit ein paar Tage zur Probe in diese Schule geht? Dann hättet Ihr und die Schule zumindest einen ersten Eindruck, ob es auf Dauer sinnvoll sein könnte.

_________________

Viele Grüße von Inge

* * * * *

"Ohne uns hätten sie es leichter gehabt."
Bert Brecht

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DianaB
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ingrid,

habt Ihr denn schon den GU beantragt?
Bedenken solltet Ihr schon, dass Euer Sohn ja nicht nur klar kommen soll, es muss ja ein Lernziel erreicht werden und letztendlich ein Abschluß.
Einen I-Helfer wird er auf jeden Fall brauchen, der muss auch beantragt und gefunden werden.
Aber ich will Dir das auf keinen Fall ausreden, wenn eine gemeinsame Beschulung bei Euch möglich ist, warum nicht.
Und es ist sicher keine Schande, falls es doch nicht das Richtige ist, wenn er dann zur Förderschule wechselt. Wink

_________________
Herzliche Grüße von Diana mit Mausi, 5J.(SB und HC)
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Sabine
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ingrid,

problematisch finde ich, dass keinerlei Therapien für mehrfach behinderte Kinder an Regelschulen stattfinden. Das muss dann komplett am Nachmittag stattfinden. Dann sind die Kinder aber meistens schon ziemlich k.o. vom Schultag und du selbst wirst zum täglichen Chauffeur deines Kindes, um ihn von Therapie A zu Therapie B zu fahren.
Es gibt an Regelschulen keine Therapieräume, keinen Snoezelen-Raum, das Personal ist nicht entsprechend ausgebildet, es wird sich komplett an den Bedürfnissen der Regelschüler orientiert. Ich weiß nicht, ob dein Sohn etwas davon hat, wenn er im Matheunterricht mit dabei ist, aber behinderungsbedingt nichts verstehen kann, einfach nur dabei sitzt.
Ich habe selbst einen mehrfach behinderten Sohn und bin froh, dass er in seiner KB-Schule alle Therapien bekommt, die er benötigt und zudem alle möglichen Angebote bereit stehen, die seinen Bedürfnissen entsprechen. An einer Regelschule kann ich mir ihn überhaupt nicht vorstellen. Ich wüsste gar nicht, was er da sollte, weil dort nichts entsprechend seinen Möglichkeiten für ihn getan werden kann.

LG
Sabine

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EmanuelsMama
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

vielen Dank für die vielen Antworten.

Mitterweile haben sich schon wieder Neuerungen ergeben. Uns steht für die nächste Woche die Begutachtung durch eine Lehrerin der Förderschule GE ins Haus. Sie wird auch zwei Tage im Kindergarten hospitieren.

Wir haben in beiden Schulen bereits hospitiert und jeweils eine erste Klasse gesehen.
die infrafekommende Grundschule hat auch schon mehrfachbehinderte Kinder gehabt bzw. beschult sie derzeit in den höheren Klassenstufen.

Ob das gut odr weniger gut klappt, hängt letztilch sher von der Betreuung während der SChulzeit ab. WEnn es so kommt, wie es geplant ist (wobei in Nds. die Bescheide darüber, ob ein GS Integration anbieten darf und wer die Plätze bekommt, immer erst kurz vor den Sommerferien ergehen), haben je zwei Kinder Förderbeadrf LB und zwei GB und somit insgesamt 14 Föderlehrerstunden pro Woche.
Zusätzlich wird kindindividuell die Anzahl an Integrationshelferstunden festgesetzt. Auch hier würde "gepoolt" werden, D.h. Die individuellen Stunden aller Kinder werden zusammengelegt und dann wird dementsprechend ein oder zwei I-Helfer beschäftigt.

In der derzeitigen ersten GS-Klasse sind fast über den gesamten Zeitraum zwei I-Helfer eingesetzt. Da unser SOhn ja hohen Betreuungsbeadrf hat, sehe ich auch bei uns gute Chancen, einen Helfer allein für ihn zu bekommen. Dann wäre der zweite nur für die anderen drei Kinder da.

Auf der anderen Seite hat uns der Unterricht in der Förderschule gar nicht gut gefallen. Das, was wir gerade dort erwartet hätten, z.B. gemeinsames Frühstück, Morgenrituale fand nur recht sparsam statt. Während des Frühstücks rannten sowohl Betreuer als auch Kinder immer wieder durch die Gegend. Danach wurde die sowieso schon kleine Gruppe nochmals getrennt. Die "fitteren" zwei Kinder erhielten Unterricht, die anderen Therapien. Kommunikation und Interaktion unter den Schülern fand kaum statt. Die Lehrerin setzte sich mit ihrem Pausenbrot dazzu, für die versorgung der Schüler waren die beiden Mitarbeiterinnen zuständig.

Vielleicht hatten wir einen schlechten Tag erwischt, vielleicht war gerade die eine Lehrerin nicht der Glücksgriff. Auch die Klassenzusammensetzung kann natürlich im nächsten Gundshuljahr wieder eine ganz andere sein. Aber: das weiß man nicht. Und wenn wir erstmal in dieser Förderschule sind, dann ist das DIE Schule und auch DIE KLasse für die nächsten 10 Jahre.

Fazit war: wir hatten einen sehr guten Eindruck von der GS (die übrigens räumlich gut auf Rolli- und Wickelkinder eingestellt ist. Auch einen Ruheraum neben dem zukünftigen Klassenraum wird es geben) und eine eher schlechten EIndruck von der Förderschule.

Den Film "Klassenleben" haben wir uns übrigens angesehen. Emanuel ist aber weder zu vergleichen mit dem schwerstbehinderten Mädchen nch mit den beiden anderen "besonderen" Kindern. Der Film war in sofern eine HIlfe, als dass wir schon sehen konnten, wie sehr Kinder in der Lage sind, einander an- und auch mitzunehmen.

wir haben uns entschieden, den Antrag auf Integrative Beschulung aufrecht zu erhalten (gestellt hatte ich ihn schon im letzten Herbst). Nachdem wir unsere Entscheidung auch dem Kindergarten mitgeteilt haben, bin ich erstaunt, wieviel positive Rückmeldung ich doch auch von dort erhalte. I

bei unseren bisherigen Elterngesprächen, bei denen die Schulwahl natürlich auch immer schon Thema war, war doch die Aussage, welche Schule sie denn empfehlen würden, eher unentschieden - das fand ich immer so wenig hilfreich. Nun aber sind doch alle Beteiligten (Erzieherinnen, Therapeuten) der Meinung, Emanuel kann es schaffen. Das hat uns auch noch mal bestärkt.
Letztlich wissen wird man es erst, wenn es denn wirklich geschehen wird. Möglicherweise liegenwird komplett falsch. Dann werden wir uns das auch eingestehen und Alternativen suchen.

Was die Lernziele und den Druck angeht: Da läuft Emanuel gänzlich außer Konkurrenz. Es wird mit Sicherheit eine lernzieldifferente Beschulung sein.

Letztlich entscheiden wird über unser Anliege aber der Dezernent des SChulamtes. Also, auch ein positives Gutachten ist noch keine Garantie für die gewünschte Beschulung. Es iwrd bis zum Sommer spannend bleiben.

Soviel erstmal zum Stand der Dinge. Freue mich aber über weitere Kommentare.

Herzlichen Gruß

Ingrid

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Ingrid (Jg. 1968) und Arno (Jg. 1968), Emanuel (*08/2003, +03/2011 nach PEG-Anlage) und Elisabeth (*09/2006). Beide Kinder haben eine massive globale Entwicklungsstörung. Kein Laufen/Krabbeln, keine Sprache, Hypotonie, kein selbständiges Essen. Aber Spaß am Leben. Emanuel war seit 07/2010 I-Kind an einer Regelgrundschule.
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Sabine
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ingrid,

das, was du beschreibst, klingt ja eher nicht nach einer herkömmlichen Grundschule. Sie ist barrierefrei, bietet einen Wickel- und Ruheraum an - das hört sich doch schon mal gut an. Wie ist denn das therapeutische Angebot? Und was kann dein Sohn in der Klasse tun, wenn die Regelkinder Mathe und Deutsch lernen? Wird es ein speziell auf ihn zugeschnittenes Lern- und Therapieangebot geben?

LG
Sabine

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MariaB
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Sabine hat folgendes geschrieben:
Hallo Ingrid,

Und was kann dein Sohn in der Klasse tun, wenn die Regelkinder Mathe und Deutsch lernen? Wird es ein speziell auf ihn zugeschnittenes Lern- und Therapieangebot geben?


Die Frage stelle ich mir auch. Das erscheint mir so, als würde man einen gesunden Sechsjährigen direkt auf´s Gymnasium schicken.

In der Klasse unseres Jüngsten sind auch zwei Integrationskinder. Eines sitzt im Rollstuhl, ist aber kognitiv sehr fit und gehört zu den Besten der Klasse. Der zweite hat ADHS oder Asperger, braucht recht viel Unterstützung, kann aber trotzdem mithalten.

Als es um die Einschulung meines Asperger-Neffen ging (er geht mit meinem großen Sohn in eine Klasse) hieß es, Voraussetzung ist, dass der Lerninhalt für das Kind geeignet ist.

Letzteres wird sicherlich bei Deinem Sohn in der Grundschule nicht der Fall sein. Ich weiß auch nicht, ob Ihr ihm damit einen Gefallen tut. Er muss sich doch schrecklich langweilen.

_________________
Maria mit
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Lenn 11/2003 (Mißbildung an linker Hand)
und PK Neffe Justus 05/2000 mit Asperger
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich werds nie verstehen,
warum in aller Welt erzwingt man einen Platz in einer Gs für
ein solch behindertes Kind wie du deinen Sohn beschreibst ?
Nütze doch das Angebot einer Förderschule, dort hat dein Sohn Therapien , Förderung und absolutes Fachpersonal und ist vorallem KEIN Außenseiter,

Ich hab ein I Kind in der Grundschulklasse meines Sohnes erlebt , war ein DS kind aber relativ fit, es wurde nie wirklich integriert und die Kinder waren durch die Bank nur überheblich und hintenherum gehässig,
wobei ich denke, dass da auch viel von den Eltern kam, der Leistungsdruck in der GS war enorm weil ja alle aufs Gym schaffen wollen und ständiges Thema im den Elternabenden war, dass das I Kind die ganze Klasse stört und der Stoff nicht richtig durchgenommen werden kann,

Ich hab durch meinen Sohn RegelGS, RegelGym, Privat/integratives Gym, und KB Förderschule erlebt, also wir haben alles durch Wink
LG saskia

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