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Integr. Beschulung eines mehrfach-beh. Kindes - Erfahrungen?
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Bea F.
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Beiträge: 1158
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ehrlich gesagt würde ich eher zu einer KB- Schule tendieren, denn da euer Sohn wie Du sagst , nicht aktiv ist, würde ihm als Integrationskind sicher einiges an Therapien und Förderung fehlen. Ein Grundschullehrer kennt sich ja mit der Erkrankung auch nicht aus. Ich fürchte, dass euer Sohn dann einfach nur dabei stehen würde in seinem Rolli und ansonsten würde nichts passieren. Gibt es Therapieräume, einen Wickelraum ? Wer sollte ihn füttern in der Pause ?
Mein Sohn ist ebenfals mehrfach schwerstbehindert und ich hätte ihn nicht als Integrationskind in eine Regelschule gegeben. Wäre bei uns aufgrund von Treppen auch gar nicht möglich gewesen.
Er besucht eine KB-Schule und ich bin total begeistert. Er wird gefördert und gefordert, erlernt die unterstützte Kommunikation, bekommt KG, Ergo und Logopädie in der Schule . Ich denke, das kann eine Regelschule gar nicht leisten.
Und es sind ja nicht nur schwerstbehinderte Kinder in seiner Klasse.

Was sagt denn der Kindergarten ?

l.G.
Bea

_________________
Nando 93, Dario 97 nach Unfall 2001 hypoxische Hirnschädigung mit Tetraspastik, Button seit 2001 und verschiedene kleine Baustellen, Nevio 97 und Leya 2005.... und natürlich Bea , Bj. 63 Smile
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EmanuelsMama
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Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen.

ich will mal versuchen, einige der Fragen zu beantworten.


Das mit den Therapien am Nachmittag habe ich auch schon bedacht. Ich habe bereits mit der Schulleiterin gesprochen und sie sieht die Mögölichkeit,, dass Emanuel seine KG vor der Schule bekommt. D.h. Erkommt statt zur ersten zur zweiten Stunde und ich gehe erst gleich um 8.00 mit ihm zur Therapie und dann bringe ich ihn in die Schule.

Abgesehen haben wir derzeit nachmittags Hippotherapie und das klappt doch ganz gut. Aber es stimmt schon, alle Therapien kann ich gar nicht nachmittags machen.

Evtl. wäre auch zu überlegen, ob man eine Therapeutin findet, die in die Schule kommt.

Es gibt wie gesagt einen Extra Raum neben dem Klassenraum, der auch für solche Zwecke genutzt werden könnte.

Die Schule, die als Förderschule für uns vorgesehen ist, ist auch nicht die KB schule, sondern die GB Schule. Die KB schule nimmt bei uns nur bis zur Lernbehinderung auf. Es würde mich wundern, wenn die Förderschulempfehlung auf KB lauten würde. Aber das wäre ja noch ein richtige Überraschung.
Die KB Schule hier ist allerdings sehr groß und für uns eigentlich keine Alternative.

Das der Weg der I-Beschulung kein leichter wird, ist uns klar. Der einfachere WEg für uns wäre die Förderschule.

Gruß,
Ingrid

_________________
Ingrid (Jg. 1968) und Arno (Jg. 1968), Emanuel (*08/2003, +03/2011 nach PEG-Anlage) und Elisabeth (*09/2006). Beide Kinder haben eine massive globale Entwicklungsstörung. Kein Laufen/Krabbeln, keine Sprache, Hypotonie, kein selbständiges Essen. Aber Spaß am Leben. Emanuel war seit 07/2010 I-Kind an einer Regelgrundschule.
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AnnaL
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BeitragVerfasst am: 04.03.2010, 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ingrid,

mein Sohn geht seit diesem Schuljahr in den GU. Er ist smb , schwer krank, blind, nicht sprechend, kann nicht greifen, gefährdet sich selbst...

Er hat vor kurzem 6 Wochen wegen Krankheit gefehlt. An ersten Tag wieder in der Schule hat dieses Kind vor Freude gejauchzt, dass mir das Herz gehüpft ist.

Er bekommt seine Therapien, er ist integriert, die Kinder geben ihm ihr Freundebuch mit nach Hause, ständig liegen kleine Geschenke in seiner Tasche, die Mädels machen Aufführungen für ihn und überlegen sich, wie er mit Hilfe des Big Macs am Unterricht oder Spiel teilnehmen kann.

Wenn Matheunterricht ist bekommt er die Zahlen als Basale Stimulation, oder er hat in der Zeit Therapie, oder er wird in der Zeit aus dem Raum genommen, weil ihn der Input überfordert. Alles Dinge, die in der Förderschule ebenfalls so laufen sollten.

O.K. es gibt keinen Snoozelen Raum. Aber mit den Mädels aus der vierten Jahrgangsstufe chillen ist am Ende doch viel cooler.

Auch wenn die Bedingungen nicht immer 100 %tig sind. Sie sind es auch nicht in den Förderschulen. Wenn wir nicht anfangen bzw weitermachen werden wir dieses System, das auf Ausgrenzung basiert nicht ändern können.

Du zeigst es doch hier: Probleme werden angesprochen und Lösungen gefunden.

Die Therapeuten der GB Schule hier in Köln kommen übrigens auch von aussen!

Ich freue mich, dass wieder ein smb Kind in den GU gehen kann/soll/darf

LG
Anna
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Sabine
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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ingrid,

letzten Endes würde ich den Weg gehen, der für euch alle der stressfreieste ist und der für deinen Sohn von der Förderung her der beste ist. Das kann dann ja - wie vielleicht bei euch - die Regelschule sein, wenn die Bedingungen stimmen. Es ist leider so, dass in vielen Regionen die Förderschulen nicht unbedingt die besten sind. Hör da auch einfach auf dein Bauchgefühl!

LG
Sabine

P.S.: Dass eine Kb-Schule nur bis zur Lernbehinderung aufnimmt, ist mir ein Rätsel. Confused Wenn ich mir die Beschulungsmöglichkeiten in einigen Regionen so anschaue, bin ich wirklich froh, dass JP bei uns überhaupt die Möglichkeit hat, eine Schule zu besuchen. Woanders wäre ein Heimplatz die einzige Alternative gewesen. Unfassbar! Shocked

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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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Andrea5
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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

Sabine hat folgendes geschrieben:


P.S.: Dass eine Kb-Schule nur bis zur Lernbehinderung aufnimmt, ist mir ein Rätsel. Confused Wenn ich mir die Beschulungsmöglichkeiten in einigen Regionen so anschaue, bin ich wirklich froh, dass JP bei uns überhaupt die Möglichkeit hat, eine Schule zu besuchen. Woanders wäre ein Heimplatz die einzige Alternative gewesen. Unfassbar! Shocked


Hallo Sabine,

das Problem ist bei unserer zuständigen KB-Schule auch so. Sie nehmen
Kinder aus unserem Gebiet Seevetal nur auf, wenn das Kind zu einer
Körperbehinderung zusätzlich den Förderbedarf Lernen bekommen. Die
Schule ist bei uns im Süden Hamburg. Da Paradoxe an der ganzen
Geschichte ist, ist man ein Hamburger Schüler mit dem Förderbedarf
geistige Entwicklung mit KB, dann darf man die Schule besuchen.
Kommt man von außerhalb, dann der Förderbedarf LB+KB.

Das wäre noch eine Alternative zur Waldorfförderschule gewesen. Ben
hat den V. auf Autismus+ADHS. Solche Kinder nehmen sie auch auf.
Ich darf dort nur in Prinzip Hallo sagen, hier bin ich, wenn Ben eine
Lernbehinderung mitbringt. Die Chancen stehen ziemlich schlecht.
Ben steht zwar lt. SPZ zw. einer LB und GB. Und so wie es aussieht
bekommt er eher eine Empfehlung geistige Entwicklung. Und das heißt
GB-Schule. Kinder mit KB+GB besuchen eine Förderschule für geistige
Entwicklung. Es gibt bei uns im Landkreis keine KB-Schule, also ist
man Gastschüler in Hamburg, aber nur mit Status Lernen.

Die KB-Schule ist 18 Km von unserem Wohnort entfernt. Die Waldorf-
förderschule über 35 km Shocked . Die Waldorfschule ist die einzigste
Alternative zur GB-Schule mit dem Hinblick, daß man dort sogar einen
Hauptschulabschluß machen kann (KB-Schule ist auch so ausgerichtet)

Ich sag nur, bei solchen Gedanken muß man echt sein Gehirn weg-
schließen. Normal ist das nicht Evil or Very Mad

LG
Andrea

_________________
Andrea Bj.1965/ Jan 11/98 KISS(KIDD), AVWS,
LRS, hypoton /Ben 01/04 KISS(KIDD) , frühkindl. Autismus, Wahrnehmungsprobleme, starke Sprachverzögerung, Hyperakusis
"WAS NICHT PASST, WIRD PASSEND GEMACHT" (von Peter Thorwarth)
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EmanuelsMama
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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anna,

vielen Dank für deine Rückmeldung. Es ist schön zu hören, dass es durchaus auch positive Erfahrungen gibt.

@ Sabine: Bei uns ist es ähnlich wie bei Andrea. Auch hier ist die KB-Schule ebenfalls für den Landkreis zuständig. Da es aber in der Stadt alle Förderschulearten gibt, wird anders zugeordnet als vielleicht in Gebieten, in denen nicht alle SChulen vertreter sind.

Es ist halt immer schwierig in diese Raster GB, LB, KB einzusortieren, denn häufig gibt es ja die berühmte Grauzone. so würde ich schon sagen, unser Kind ist GB. Daraus resultieren aber auch motorische Einschränkungen. Allerdings hätte er dort, wo überwiegend nach dem LB-Plan unterrichtet wrid (also an der KB-Schlue) auch keine Chance.

Und ich denke nicht im entferntesten, dass unser Kind einen Abschluss im herkömmlichen Sinne je wird machen können. Insofern ist es egal, ob eine Schule den HS-Abschluss anbietet oder nicht.

Was die Förderung angeht, steht und fällt die meiner Meinung nach mit den Menschen vor Ort. Da kann man auch in einer Förderschule echt Pech haben.
Für uns Eltern ist die Förderschule die stressfreiere Lösung. Auch unser Sohn würde dort klarkommen. Da bin ich mir sicher.
Ob es aber dann das schönere Schulleben ist, das weiß ich nicht.

Letztlich werden wir es erst sagen können, wenn es soweit ist (falls es dazu kommt Confused ) - denn freier Elternwille hin oder her: Entscheiden wird der Schuldezernent!

Es ist wirklich eine schwere Entscheidung.

Gruß
Ingrid

_________________
Ingrid (Jg. 1968) und Arno (Jg. 1968), Emanuel (*08/2003, +03/2011 nach PEG-Anlage) und Elisabeth (*09/2006). Beide Kinder haben eine massive globale Entwicklungsstörung. Kein Laufen/Krabbeln, keine Sprache, Hypotonie, kein selbständiges Essen. Aber Spaß am Leben. Emanuel war seit 07/2010 I-Kind an einer Regelgrundschule.
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saskia und a.
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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, bei uns in Bayern ist es jedoch so, dass nach den 4 Jahren Grundschule die Interation für GB Kinder zu Ende ist meines Wissens,, dann MUß man eine Förderschule wählen , wie ist denn das bei euch geregelt?

Denn das finde ich dann auch wieder heftig wenn denn die Integration prima klappt , dann müssen die Kinder trotzem wieder in die Förderschulen.

LG saskia

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saskia (*59) mit Alexander( 5/91 )Asperger Syndrom
unsere Vorstellung:
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Sabine-nord
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Wohnort: Schleswig-Holstein

BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich verfolge mit großem Interesse, was hier geschrieben wird.

Einen ultimativen Rat habe ich natürlich auch nicht.

Aber meine persönliche Meinung ist , dass integrative Beschulung immer vor Sonderschule stehen sollte.

Seit das Thema Inklusion in der Öffentlichkeit steht und es vom Land Auflagen gibt für die Umsetzung ist sicher schon einiges passiert.
Aber meiner Meinung nach noch viel zu wenig- so wird auch bei uns in der Stadt wenig Integration ( von Seiten der Eltern) eingefordert.
Das ist Schade , aber wer sieht sein Kind schon gern als Versuchskaninchen, den leider sind tatsächlich an Regelschulen noch lange nicht die besten Vorraussetzungen für G Schüler geschaffen worden.

Ich wünsche alles Gute und ganz viel Energie und Klarheit für eine gute Entscheidung.

Liebe Grüße Sabine

P.s. Thies geht übrigens auf eine G-Schule mit vielen Vorteilen , die besonders organisatorischer Natur sind, aber auch mit entsprechenden Nachteilen......

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Sohn 10/99 Frühchen aus der 24+5 SSW 650g/32 jetzt globale Entwicklungsretardierung,
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EmanuelsMama
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Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

also in Nds. kann die integrative Bechulung auch nach der 4. Klasse fortgesetzt werden. Vorausgesetzt man findert ein Schule, die auch dann wieder den Antrag stellt, integrativ beschulen zu dürfen.
Ob das für uns infragekommen wird, wird man abwarten müssen. Ich kenne einige Eltern deren Kinder auch in der Sek. I in einer Regelschule sind. Außnahmslos IGS. Das ist auch die einzige Schulform, an der ich mir das vorstellen kann.

Die Vorteile der Förderschule sehe ich auch ganz klar in der oganisatorischen Hilfe: Die Förderleherin ist gesichert, die zusätzliche Betreuung ist gesichert, die Therapien werden von der Schule in der Schulzeit organisiert. Hier ist die FÖrderschule an vier Tagen mit Mittagessen, an drei Tagen bis 15.30 Uhr.

Ich denke auch, dass der richtige WEg die Integratiion ist. Im Kindergartenbereich ist das ja auch schon lange keine Frage mehr. Aber: die fachliche Betreuung muss gewährleistet sein . Und daran hapert es in vielen Bereichen der Integration immer noch. Auch im Kindergartenbereich ist da nicht alles gut.

Die Politik hier in NDS. will die Integration aber nicht wirklich unterstützen. Das sieht man daran, wieviel Steine Eltern in den Weg gelegt werden, die ihr Kind auf diese Art beschulen lassen wollen.
- Alles muss immer wieder neu beantragt werden, selbst wenn es an der zukünftigen GS schon I-Klassen gab, muss für jeden neuen Antrag auch wieder der Platz an der SChule bewilligt werden.
- die Entscheidungen, ob und welche GS die Integrationsklasse einrichten darf wird erst in Juni gefällt.
- die Eltern erhalten die Zusage, ob ihr Kind einen I-Platz bekommt spätestens am 1. Juli!
- erst danach kann man die Stunden für die Integrationshilfe beantragen. Manchmal steht bei SChulbeginn noch nicht fest, wieviele Stunde man I-Hilfe bekommt.

Klar, dass da viele Eltern den WEg der Förderschule vorziehen. Ich kann das auch gut verstehen. Aber letztlich ändert sich natürlich nie etwas, wenn nicht immer mal wieder einige Eltern auch die Rechte einfordern.

Sicherlich ist das kein Weg für alle. Auch ich bin immer wieder unsicher, ob wir es schaffen werden. Als KOnsequenz bedeutet die Entscheidung für Integration für uns persönlich, dass ich keine Berufstätigkeit aufnehmen werde. Zwei berufstätige Eltern und Integraion scheint uns nämlich nicht leistbar. Auch diese Dinge spielen bei der individuellen Entscheidung sicherlich eine (legitime) Rolle.

Da ist eine spannende Diskussion und ich würd emich freuen, wenn noch mehr von ihren ERfahrung, auch Schwierigkeiten berichten.

Gruß und SChluß für heute

Ingrid

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Ingrid (Jg. 1968) und Arno (Jg. 1968), Emanuel (*08/2003, +03/2011 nach PEG-Anlage) und Elisabeth (*09/2006). Beide Kinder haben eine massive globale Entwicklungsstörung. Kein Laufen/Krabbeln, keine Sprache, Hypotonie, kein selbständiges Essen. Aber Spaß am Leben. Emanuel war seit 07/2010 I-Kind an einer Regelgrundschule.
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Andrea5
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Beiträge: 2980
Wohnort: Seevetal

BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ingrid,

ich wäre gerne den Weg der Integration gegangen. Wir haben eine freie integrative
Schule. Das Schulamt sagte, Ben dürfte nur mit dem Förderbedarf Lernen dahin
(bekommen wir erst einmal garnicht, sondern geistige Entwicklung). Von den
Klassenstärke wäre es ok gewesen (10 Schüler). Die dortige Förderlehrerin hat
auch in dem Bereich geistige Entwicklung studiert. Die sagten nur zu mir, da
muß beim Schulamt beantragt werden, dann könne Ben bei Ihnen eingeschult
werden. Aber bei 10 Kinder können max. 2 LB-Kinder oder 1 GB-Kind mit inte-
griert werden. Und 5 Sonderschulstunden in der Woche sind zu wenig für Ben
auch wenn er Schulbegleitung dabeigehabt hätte. Das zum Thema Integration
bei uns. Wäre auch die einzigste Schule gewesen, die das gemacht hätte.

LG
Andrea

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Andrea Bj.1965/ Jan 11/98 KISS(KIDD), AVWS,
LRS, hypoton /Ben 01/04 KISS(KIDD) , frühkindl. Autismus, Wahrnehmungsprobleme, starke Sprachverzögerung, Hyperakusis
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