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Hörgerät nach Unfall. Wie würdet Ihr reagieren?
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carinak
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BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 17:41    Titel: Hörgerät nach Unfall. Wie würdet Ihr reagieren? Antworten mit Zitat

Hallo,
mein 6 Jahre alter Sohn hat seit 2 Jahren Hörgeräte. Nach einen Abriss der Ohrmuschel durch Unfall und Rekonstruktion sitzt das alte Hörgerät nun horizontal auf dem Ohr, schaut viel nach oben raus und fällt leicht runter, wenn er sich nach vorne beugt.
Nun waren wir gestern 2 Stunden beim Pädakkustiker und die hat alle Kindergeräte getestet und das Ergebnis ist immer gleich. Die schauen alle raus und fallen leicht runter.
Auch die Winkelstücke passen nicht .
Jetzt habe ich überlegt, ob wir uns nicht ein kleines HG besorgen, dass hinter die Ohrmuschel passt. Aber die Pädakkustikerin wollte davon nichts hören. Wenn die runterfallen sind die direkt kaputt usw.
Nun bin ich am überlegen, ob ich den Akkustiker wechsel und es mit einem kleinen Gerät probiere.
Wie seht ihr das? Mein Sohn ist psychisch eh schon am Rande von "geht noch gerade so" nach dem Unfall.
Der Akkustiker vor Ort würde die Kleinen gerne anpassen, hat aber die Zusatzausbildung Pädakkustiker nicht.

Ich habe auch schon die Firmen angerufen, aber richtig weiterhelfen können die auch nicht.

Bin für alle Tipps dankbar.

_________________
J*06 und J*03 Hydrothorax,Hypertrophes FG 32.SSW,Hydrops Fetalis,Hypotonie,Anämie,Pleuraerguss,Chylothorax,Pulmonalstenose,ASD II,Pneumothorax,Pneumonien,BPD,Lungenempysem,V.a. pulmonales Lymphangiektasie,V.a.Noonan,interstitielles Lungenödem,Schwerhörigkeit mit HG und Sehschwäche
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carinak
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BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 18:09    Titel: Hörgeräte und Probleme nach Unfall Antworten mit Zitat

Hallo,
mein Sohn 6Jahre alt hatte bisher die Tego Pros von Oticon. Nun nach einem Ohrmuschelabriss durch einen Hund und Rekonstruktionen ist das Ohr soweit wieder hergestellt, dass es ein HG wieder tagen kann.
Wir haben gestern 2 Stunden beim Pädakkustiker gesessen und alle Modelle ausprobiert. Durch den Unfall sitzt das Gerät nun oben auf dem Ohr Horizontal und fällt beim nach vorne beugen leicht runter. Und es schaut natürlich jede Menge oben raus. Die meisten Geräte haben ein Winkelstück, was leider nicht mehr aufs Ohr passt.
Was würdet ihr machen? Ich sehe eigentlich nicht ein, dass mein Sohn damit rumlaufen muss und habe schon mal überlegt, ihm ein kleines Erwachsenengerät zu verpassen. Dieses passt hinter die Ohrmuschel und nicht nur obendrauf.
wie würdet Ihr Euch entscheiden?
Habe mich echt über die Akkustikerin geärgert und bin am überlegen ob ich wechsel. Vor allem weil mein Sohn psychisch schon ordentlich zu kämpfen hat.
Wie würdet Ihr Euch verhalten?
Ansonsten kommt nur die Schönheitsop in Frage, die Uni meinte, das müssten wir entscheiden.

Liebe Grüsse

Carina

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clarion
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BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Bei Kindern ist wichtig, dass die Hörgeräte einen Audioeingang haben und die ganz kleinen Geräte haben keinen Audioeingang. Ansonsten kann ich mir das ohne Foto schlecht vorstellen wie es bei Euch aussieht. Die Winkel gibt es in verschiedenen Größen. Ein Hörgerät sollte aber schon so sitzen, das es nicht dauernd herumschlackert. Akustiker müssten aber schon so kreativ sein, um ein Hörgerät ausreichend gut zu befestigen.
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Rachael
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BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

damit nicht zwei Stränge parallel laufen, habe ich Deine Postings zusammengefügt (eigentlich hätte ich eines rausgenommen, aber Du hast ja in beiden verschiedene Zusatzinfos gegeben.

LG Rachael

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Florian (*04/2002): Pitt Hopkins Syndrom; ein fröhliches Schulkind mit dem Schalk im Nacken Very Happy, Felix (*6/2008).

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Janet mit Pia
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BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

kann dein Sohn vielleicht ein IN-Ohr-Gerät tragen? Kenn mich leider mit den Größen nicht aus, weil bei mir damals das Hörgeräte tragen aufgrund einer Wahrnehmungsstörung nichts gebracht hat.

Ansonsten würde ich empfehlen, dass man vielleicht für deinen Sohn eine Sonderanfertigung eines Hörbügels machen lassen sollte.

Eine Schönheits-OP des Ohres währe auch keine schlechte Idee, aber dies ist wieder ein chirugischer Eingriff, was immer mit Risiken verbunden ist. Allerdings würde die jetzt noch von der Krankenkasse bezahlt werden, wenn ich mich nicht Irre.

LG Janet
LG Janet

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Pia *25.01.01 Gehirntumor Astrozytom II°, Epilepsie, Asperger-Syndrom (nicht diagnoziert)
Ronja *17.03.03 verm. leichtes Asperger
Viktor Zero *16.04.11
Mama und Papa beide schwerhörig, Papa mit Hörgeräten versorgt

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PatriciaS
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BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

also ich würd mich mal mit einem anderen Akustiker zusammensetzen, dafür muss es doch eine tragbare Lösung geben.

In-Ohr-Geräte werden bei Kindern die noch im Wachstum sind eigentlich nicht übernommen, das wäre ein teurer Spaß für die KK. Aber vielleicht ist dieser Fall ja auch eine Ausnahme? Ich würd mich auf jeden Fall weiter informieren und mir andere Meinungen einholen.

LG - Patricia

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Patricia mit Colin *04/2005, ehem. Frühchen 26.SSW, ICP mit beinbetonter Spastik, bisher nicht-shuntpflichtiger Hydrocephalus nach Hirnblutung II.°, Kleinhirnhypoplasie nach Hirninfarkt, Schwerhörigkeit, Strabismus, schwere Sprachentwicklungsbehinderung. Seit 12/10 noch Hüftdysplasie Sad Ein richtig toller Kämpfer !
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Katja_S
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BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
kann dir nur sagen, dass mein Sohn Erwachsenenhörgeräte bekommen hat, als er gerade mal 4 Monate alt war, allerdings waren dass recht große Hörgeräte, weil sie möglichst stark verstärken sollten. Die wurden mehrfach vom Ohr weggerissen und auf den Boden gepfeffert, es wurde drauf rumgekaut...Und sie funktionieren nach 1 Jahr trotzdem noch! Problem war nur, dass das Batteriefach nicht gesichert war und er einmal eine Batterie verschluckt hat.
Würde auch mal mit einem anderen Hörgeräteakustiker reden! Wegen anderen Meinungen!
Gruß,
Katja

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Katja mit Erik (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit (CI-versorgt), psychomotorische Retardierung
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carinak
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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 08:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Danke Rachael, ich hatte das erste geschrieben und fand es aber nicht und habe dann noch mal geschrieben, sorry.
@clarion: Winkel haben wir getauscht und die Akkustikerin hat es verbogen und hin und her. Hat trotzdem nicht geklappt. Audiogänge wären okay, aber unser Inspiro oder dann der I-Com könnte auch mit Bluetooth arbeiten.
@janet: Im Ohr Geräte haben wir auch schon überlegt, aber die müssen relativ oft noch angepasst werden. DIe Kosten muss die Hundeversicherung zahlen. Wir hatten schon ein Rezept dafür, aber das wäre erst jetzt nach der letzten OP möglich. Die "Schönheits-OP" würde schon irgendwer zahlen. Wir haben in der Unfallversicherung Schönheits-OP drin, die müsste dann innerhalb von 3 Jahren passieren. Und ansonsten hoffe ich immer noch auf die Gegenversicherung.
@katja: ist schön zu hören, dass Kinder auch Erwachsenengeräte haben, denn die Akkustikerin wollte das auf keinen Fall machen. Ich versuche gleich mal die Bilder einzustellen. Aber ich muss gleich noch auf eine Seminar und schaue mal, wann ich es schaffe und ob.
Wie klappt es ansonsten mit den Hörgeräten bei Euch Katja? Seit Ihr auch bei einem großen Pädakkustiker oder wie habdhabt ihr das?

Ich danke Euch vielmals für die Infos.

Liebe Grüsse Carina

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Katja_S
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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Carina,
Erik hat seit Sptember/Oktober (September Implantation, Oktober Erstanpassung) ein Cochlea-Implantat, da die Hörgeräte nicht ausgereicht haben, um Sprache zu hören (im Hochtonbereich waren nicht mehr wie 70 dB Hörschwelle erreicht worden, was eigentich schon ganz gut ist, da bei der Bera bis 100 dB gar keine Reaktion messbar war). Im Tieftonbereich hat er mit Hörgeräten relativ "gut gehört", bis 40-50 dB. Und im anderen Ohr konnten wir recht lange das Hörgerät nicht reinmachen, weil er eine Entzündung in der Ohrmuschel hatte. Jetzt, wo Erik das CI hat, machen wir das andere Hörgerät nur noch selten rein. Problem war ei uns immer, dass er sich die Hörgeräte bzw. das CI immer rausmacht, weil er noch zu klein ist, um zu kapieren, dass es ihm was nützt. Wenn er nicht dran rumgefummelt hat, haben sie aber gehoben. Mit dem CI scheint er jetzt viel besser zu hören (reagiert auch auf Ansprache (nicht immer, aber oft), hört auch hohe Töne (Triangel, Glockenspiel..).
Wir sind/waren bei einem recht kleinen Hörgeräteakustiker, der allerdings mit der Pädaudiologie zusammenarbeitet und sich auf Kinder spezialisiert hat. Mit dem CI sind wir jetzt in Freiburg..
Viel Erfolg bei der Hörgerätesuche!
Gruß,
Katja

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Katja mit Erik (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit (CI-versorgt), psychomotorische Retardierung
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Nicole_Devin
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BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne mich jetzt auf dem Gebiet überhaupt nicht aus, aber gibt es nicht vielleicht die Möglichkeit so ein Hörgerät hinter dem Ohr so quasi fest zu kleben? Ich meine jetzt nicht mit dem heftigsten Sekundenkleber, aber mit irgendwas, womit es kleben bleibt, was aber abends auch ganz leicht wieder ab geht.
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Liebe Grüße,

Nicole mit Maximilian (9), Devin (7), Conrelia-de-Lange-Syndrom, Epilepsie, und Schutzengel Alissa (10.05.06 - 15.05.06)
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