Verfasst am: 19.02.2010, 15:28 Titel: Wie läuft eine BERA unter Sedierung ab?
Hallo,
nachdem heute der 2. Versuch, Laurenz zu einem Hörtest zu bewegen, leider wieder mißglückt ist, haben wir nun eine Einweisung ins KKH bekommen. Er bekommt nächsten Freitag eine BERA unter Sedierung.
Kann mir jemand sagen wie das abläuft, wie lange es dauert? Was mitnehmen?
Laurenz soll nüchtern kommen. Ist dann z.B. noch ein Tee od. Wasser am Morgen erlaubt. Der Eingriff ist um 9.00h geplant.
Jetzt müssen wir wieder 1 Woche warten und wissen nicht was los ist.
Danke
LG Doris _________________ *1977 Asthma, div. Pollenallergien, Morbus Baastrup
*10/2002 bei 40+6 mit Asthma bronchiale Stufe II und Bronchitis, Hausstaub-Milbenallergie, SES, V.a. AVWS seit April 2011
*05/2008 bei 37+2 frühkindliches Asthma, leichte Neuro, expressive + rezeptive SEV ,Kombinierte Entwicklungsverzögerung (F 83G und F 80.9G) SBA mit 60%
wir haben mit unserer Tochter schon zweimal eine BERA durch, ebenfalls unter Narkose.
Wir mussten einige Tage vor dem Eingriff zum Aufklärungsgespräch über die Narkose. Da bekommst du genau gesagt, ab wann keine feste, ab wann keine flüssige Nahrung mehr erlaubt ist. ICh meine, Trinken wäre ab 4 Stunden vorher nicht mehr erlaubt, da bin ich mir aber nicht sicher.
Zu dem Eingriff selbst kann ich nichts sagen, weil ich rausgeschickt wurde. Ich konnte dabei bleiben, bis meine Tochter eingeschlafen war.
Nach der UNtersuchung konnte sie in einem Extraraum wieder aufwachen. Die NArkose war so punktgenau, dass sie fast sofor wieder aufwachte. Nachdem sie ca. eine halbe Stunde wach war, durfte sie Wasser trinken. Als das auch gut klappte, durfte sie auch feste Nahrung zu sich nehmen. Ca. eine Stunde nach dem Eingriff konnten wir nach Hause.
Beide Male verlief die Untersuchung und Narkose problemlos. ICh war froh, dass es so gemacht wurde. Kleine Kinder zum absoluten Stillhalten zu bewegen, finde ich unmöglich.
Euch alles Gute und keine Angst vor der Untersuchung.
Gruß
Ingrid _________________ Ingrid (Jg. 1968) und Arno (Jg. 1968), Emanuel (*08/2003, +03/2011 nach PEG-Anlage) und Elisabeth (*09/2006). Beide Kinder haben eine massive globale Entwicklungsstörung. Kein Laufen/Krabbeln, keine Sprache, Hypotonie, kein selbständiges Essen. Aber Spaß am Leben. Emanuel war seit 07/2010 I-Kind an einer Regelgrundschule.
wir haben mit unserem jüngsten Sohn im Alter von knapp 3 Jahren erst eine kleine BERA in der HNO-Praxis gemacht. Er sollte seinen Mittagsschlaf dabei halten - das war natürlich sehr schwierig und hat wenig Ergebnisse gezeigt.
Danach waren wir in der Uni Regensburg zur großen BERA, in Vollnarkose.
Man hat mir erklärt, dass eigentlich ein EEG während der NArkose läuft und die Reaktion des Gehirns auf die Töne (Lautstärke und Frequenzen) gemessen werden.
Es war eigentlich sehr unkompliziert und meinem SOhn ging es nach der NArkose auch sofort wieder gut.
Hallo,
mein Sohn hatte im Alter von 4 Monaten eine Bera Untersuchung, allerdings nicht nur unter Sedierung, sondern in Narkose (Larynxmaske). Wir hatte auch 1-2 Wochen vorher (im Anschluss an unseren 1. Termin in der Pädaudiologie) das Narkosevorgespräch und da wurden wir auch aufgeklärt, was das Trinken und Essen angeht. Erik hat damals noch MuMi bekommen, die durften wir ihm bis 4 h vor dem Termin geben, danach gar nichts mehr, "richtig" essen hätte er bis 6 h vorher dürfen, glaube ich. Bei der Voruntersuchung zum CI und bei der Implantation selbst durfte er jeweils 6 h vorher das letzte Mal was Trinken und 8 h vorher das letzte Mal was Essen (da war er schon älter).
Wir hatten um 13 Uhr Termin, sollten eine halbe Stunde bis Stunde vorher da sein. Bei der Untersuchungselbst konnten wir nicht dabei sein, durften ihn noch bis zur Tür zum Untersuchungsraum begleiten und dort nach 1,5-2 h wieder abholen. Er durfte dan relativ bald wieder was trinken und wir durften dann abends so zwischen 5 und 6 Uhr wieder gehen (weil er getrunken hat und Urin in der Windel hatte).
Am nächsten Tag hat man ihm von der Untersuchung nichts mehr angemerkt.
Alles Gute!
Gruß,
Katja _________________ Katja mit Erik (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit (CI-versorgt), psychomotorische Retardierung
Lass dein Kind besser nüchtern, also nichts essen und trinken, kein Bonbon und kein Kaugummi. Sowas kommt oft auf den Anästhesisten an und manche würden so eine Untersuchung dann auch abbrechen wenn das Kind nicht nüchtern ist.
Ich würde auch ungern ein Kind sedieren das nicht vollkommen nüchtern ist.
ok, danke für Eure Antworten.
Wir hatten nämlich gar kein Narkosegespräch und werden auch keines haben. Es hieß nur um 9.00 im KKH auf der Station sounso. Nüchtern sein und sonst nix.
Wird dann bei der BERA ein Hörtest und ein EEG gemacht?
Danke
Doris _________________ *1977 Asthma, div. Pollenallergien, Morbus Baastrup
*10/2002 bei 40+6 mit Asthma bronchiale Stufe II und Bronchitis, Hausstaub-Milbenallergie, SES, V.a. AVWS seit April 2011
*05/2008 bei 37+2 frühkindliches Asthma, leichte Neuro, expressive + rezeptive SEV ,Kombinierte Entwicklungsverzögerung (F 83G und F 80.9G) SBA mit 60%
Ihr hattet KEIN Narkosegespräch??
Man muss doch unterschreiben, dass man über die ANrkose aufgeklärt wurde und was das alles passeiren kann usw.
Wir haben mit beiden Kindern schon viele Narkosen hinter uns und DAs fand jedesmal statt.
Aber wenn ihr morgens früh dran seit, isst man ja eh nichts. WEr steht schon um 4 in der Früh auf, um etwas zu essen?
Gruß
INgrid _________________ Ingrid (Jg. 1968) und Arno (Jg. 1968), Emanuel (*08/2003, +03/2011 nach PEG-Anlage) und Elisabeth (*09/2006). Beide Kinder haben eine massive globale Entwicklungsstörung. Kein Laufen/Krabbeln, keine Sprache, Hypotonie, kein selbständiges Essen. Aber Spaß am Leben. Emanuel war seit 07/2010 I-Kind an einer Regelgrundschule.
Mein Sohn war damals 1,5 Jahre als unter Narkose die Bera gemacht wurde.
Wir mussten schon einen Tag vorher in die Klinik kommen,und hatten an dem Tag auch die Aufklärung von der Narkose, bis 4 Uhr morgens durfte er noch was trinken und um 8 Uhr ging es los.
Ich glaube wir mussten etwa 1,5 - 2 std warten bis er wach wurde und wir in den Aufwachraum durften. 1 Std dauert in etwa eine Bera untersuchung, bei meinem Sohn wurde damals gleichzeitig noch die Augenspiegelung gemacht.
....bin jetzt etwas verwirrt die ganze Zeit was von Narkose zu lesen. Ich frag jetzt mal einfach ganz doof ob mit der Sedierung eine Vollnarkose gemeint sein muß?!
Bei Tijana wurde mit 6 Monaten eine BERA durchgeführt. Sie hat Melantonin erhalten , damit sie tief schläft.... Wir sollten ihr vorher kein Essen geben , sondern direkt vor der BERA weil die Ärztin meinte sie würde dann bei der Flasche einschlafen!
Ah ja und wir sollten sie den ganzen Vormittag wach halten! Total einfach bei einem 6 Monate alten Baby
Ich möchte hier jetzt aber auch nichts falsches erzählen.....von wegen Sedierung...
LG Elisa _________________ Elisa (04/81) mit Tijana (geb. 05/09, verst. 01/12) in der 34 SSW, 1485 gr, 44 cm, Trisomie 18, VSD, Epilepsie, Oesophagusatresie III b, hochgradig schwerhörig
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